Karriereweg – Von Beruf Arzt

Herzlichen Glückwunsch, du arbeitest in deinem Traumberuf, der nicht nur Beruf sondern zugleich Berufung ist. Doch die ärztliche Tätigkeit bringt noch weitere Aufgaben mit sich außer Patienten zu behandeln: es gilt finanzielle und administrative Entscheidungen zu treffen, Soft Skills zu vertiefen u.v.m. Außerdem berichten hier erfahrene Ärzte von ihrer Karriere und du findest Neues aus der Medizin & Gesundheitspolitik. Kurz gesagt: in unseren Artikeln und auf unseren Operation Karriere Kongressen geben wir dir Tipps und Informationen, wie du den Berufsstart und die Karriere als Arzt gut vorbereitet angehen kannst.


Wer in der Medizin tätig ist, dem sind Leitlinien bekannt. Sie sind qua Definition «systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen». Expertin Prof. Dr. Karin Jordan gibt im Interview einen Überblick.

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In der Beitragsreihe "Praxismarketing und Patientenkommunikation" schreibt Gastautor Daniel Izquierdo-Hänni über ein Thema, das gerade für Praxisgründer wichtig ist: Wie gewinne ich Patienten für meine Praxis? Im dritten Teil erklärt er, wie man sich über seine eigenen Stärken und Schwächen klar wird.

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Ärzte und Pflegekräfte in deutschen Krankenhäusern schützen sich vielfach nicht gegen Influenza. Einer Umfrage des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge lassen sich lediglich 40,1 Prozent aller Mitarbeiter gegen die Grippe impfen. Die Impf­bereitschaft nach Berufsgruppen ist aber sehr unterschiedlich.

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Arzt in Amerika Telemedizin

Dr. Peter Niemann schreibt über seine Ausbildung zum Internisten sowie der Zeit danach, aber auch über die Skurrilität eines Arztlebens in den USA. In diesem Beitrag geht es um die Digitalisierung der Medizin in den USA.

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Um einen Myokardinfarkt bei Patienten ohne ST-Veränderung schneller ausschließen zu können, schlagen US-Kardiologen einen neuen Algorithmus vor, der aus 3 Troponin-Tests besteht.

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In der Beitragsreihe "Praxismarketing und Patientenkommunikation" schreibt Gastautor Daniel Izquierdo-Hänni über ein Thema, das gerade für Praxisgründer wichtig ist: Wie gewinne ich Patienten für meine Praxis? Im zweiten Teil erklärt er, was Marketing eigentlich ist.

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Die Bundeswehr kann ihr Transportflugzeug A400M ab sofort als „fliegende Intensivstation“ (Intensive Care Aeromedical Evacuation) einsetzen. Das Bundesverteidigungsministerium hat jetzt das als Sanitätsflugzeug ausgerüstete Flugzeug vorgestellt.

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Was passiert eigentlich im OP, wenn der Patient schläft? Verhaltensforscher haben untersucht, wie das OP-Team miteinander kommuniziert – und auch streitet. Das Ergebnis: Ärzteteams tragen ihre Konflikte wie typische Primaten aus.

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Pradip Kumar Yadav hat einen ganz großen Traum: Der Medizinstudent, der derzeit am Klinikum Frankfurt Höchst sein PJ absolviert, will in seinem nepalesischen Heimatort ein Krankenhaus nach deutschem Standard bauen – 2025 sollen die ersten Patienten behandelt werden.

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In der Notaufnahme zählt jede Minute: Bei Patienten, die mit Lungenembolien, schweren Infektionen oder akuten Brustschmerzen ins Krankenhaus kommen, kann jede Verzögerung die Überlebenschancen verschlechtern. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) hat deshalb „Klug entscheiden-Empfehlungen...

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In der Beitragsreihe "Praxismarketing und Patientenkommunikation" schreibt Gastautor Daniel Izquierdo-Hänni über ein Thema, das gerade für Praxisgründer wichtig ist: Wie gewinne ich Patienten für meine Praxis? Im ersten Teil erklärt er, was Medical Marketing überhaupt ist – und ob es zum ethischen Anspruch...

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Berufliche Neuorientierung

Trotz Zeitmangel, Burn-Out-Risiko und Problemen mit dem Chefarzt, die meisten Ärzte bleiben Ärzte. Aber was ist eigentlich mit all jenen Medizinern, die aus vielfältigen Gründen den Arztberuf nicht weiterführen wollen oder können? Klar ist, als Arzt oder Ärztin ist man auf dem Arbeitsmarkt begehrt und hat...

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Extreme Hitze kann die kognitive Leistungsfähigkeit einschränken. Dies zeigen Untersuchungen an US-Studenten in PLoS Medicine, die während einer sommerlichen Hitzewelle durchgeführt wurden.

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Bei dem Schlagwort "Auslandspatient" denken manche an den reichen Scheich, der sich in die Luxussuite eines Klinikums eingebucht hat. Dabei kommen die meisten ausländischen Patienten aus unseren Nachbarländern. Interview mit dem Experten für Medizintourismus Jens Juszczak.

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Die "Augenärzte am Meer" sind ein inhabergeführtes Verbundsystem von ambulanten und belegärztlichen Einrichtungen mit Standorten im Nordwesten Deutschlands, beschäftigen mehr als 170 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und suchen Verstärkung für ihr Team. Interesse geweckt?

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Die Bundesregierung will die Personalnot in der Pflege lindern und den Beruf attraktiver machen, doch selbst die Einkommen von Fachkräften liegen deutlich unter dem Mittelwert für alle Beschäftigten in Deutschland. Das ergab eine Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

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Dr. Dilek Gürsoy

Die Bremer Ärztin Dilek Gürsoy hat sich als türkisches Gastarbeiter-Kind in einer Männerdomäne der Medizin durchgesetzt. Die 41-Jährige, die als europaweit erste Frau einem Patienten ein Kunstherz eingepflanzt hat, referiert am 15. Juni bei der Operation Karriere in Hamburg.

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Arzt in Amerika

Dr. Peter Niemann schreibt über seine Ausbildung zum Internisten sowie der Zeit danach, aber auch über die Skurrilität eines Arztlebens in den USA. In diesem Beitrag geht es um die Arbeitszeit als Arzt in den USA.

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Probleme wie Unzufriedenheit, Burnout-Symptome und ein erhöhtes Selbstmordrisiko sind nicht nur bei US-amerikanischen Ärzten weit verbreitet. In der "Charter on Physician Well-being" geht es um eine gesunde Infrastruktur für Mediziner.

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Mit überwältigender Mehrheit haben die Delegierten des 121. Deutschen Ärztetages einer Änderung der ärztlichen (Muster-)Berufsordnung (MBO) zugestimmt und das bisher geltende berufsrechtliche Verbot der ausschließlichen Fernbehandlung gelockert.

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Aufgaben und Tätigkeiten eines Arztes

Ärzte haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie untersuchen Patienten, erheben Befunde und diagnostizieren Krankheiten. Außerdem führen sie Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Behandlungen durch, legen Therapiemaßnahmen fest und dokumentieren Diagnosen und Behandlungsverläufe. Mediziner stehen ihren Patienten auch als Berater gegenüber. Sie leisten im ärztlichen Notdienst Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Organisation und Verwaltung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Arztes. 

Wie viel verdient ein Arzt?

Auch wenn der Fachärztemangel immer größer wird, ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten und bestbezahlten Berufe. Abstufungen gibt es hierbei natürlich, die Bezahlung hängt von der Berufserfahrung, Verantwortung und Tätigkeit ab. Für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken oder Krankenhäusern gelten die jeweiligen Tarifverträge – danach liegen die Gehälter zwischen 3.600 und 4.500 Euro brutto im Monat. Der Verdienst von Chefärzten und Spezialisten kann jedoch weit höher liegen. Der Lohn von angestellten Ärzten in hausärztlichen Praxen orientiert sich in der Regel am Tarifvertrag der angestellten Klinikärzte. Dennoch sind die Gehälter frei verhandelbar und unterscheiden sich nach Art und zeitlichem Umfang der Tätigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten können aufgrund verschiedener Faktoren stark variieren – Praxisgröße, betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung können für das Einkommen entscheidend sein.

Neugründung oder Übernahme einer Arztpraxis

Wer im Besitz einer Approbation als Arzt ist, kann grundsätzlich eine eigene Praxis gründen, in der Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden. Wenn auch Patienten behandelt werden sollen, die gesetzlich versichert sind, muss er sich um eine Zulassung als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen bewerben. Für diese Bewerbung muss er im Arztregister eingetragen sein und beim Zulassungsausschuss einen schriftlichen Antrag auf Zulassung stellen, welcher dann geprüft wird. Neugründungen von Arztpraxen sind allerdings laut dem Gesundheitsstrukturgesetz ausschließlich in noch nicht zulassungsbeschränkten Gebieten möglich. Dies umfasst Gebiete mit Unterversorgung, welche fast nur noch in den neuen Bundesländern bestehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen. Dies ist in der Regel sicherer, da die Kosten überschaubarer sind und meist bereits eine funktionierende Organisationsstruktur mit einem gut eingespieltem Team und einem festen Patientenstamm vorherrscht.

Klinische Anstellung

Die Anstellung in einer Klinik bringt für einen jungen Mediziner das geringste wirtschaftliche Risiko mit sich. Bei der Anstellung in einer Klinik können Ärzte im Idealfall viel lernen und haben den direkten Kontakt zum Patienten. Jedoch ist die Anstellung in einer Klinik auch durch ein hohes Maß an betrieblicher Hierarchie gekennzeichnet. Der Stationsarzt ist dem Oberarzt und dem Chefarzt unterstellt und muss sich bei einer Anstellung den bestehenden Strukturen und Gestaltungen anpassen. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte der junge Mediziner den Konditionen mit einem kritischen Blick entgegentreten. Ob Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeit, Entgelt oder Kündigungsfristen: Mediziner werden momentan händeringend gesucht und haben somit viele Möglichkeiten, einzelne Punkte im Arbeitsvertrag mitzubestimmen und zu verhandeln. Für junge Ärztinnen, die eine Schwangerschaft planen, ist die Anstellung in einer Klinik ratsam. Kliniken können Mutterschutzzeiten oft besser kompensieren als Arztpraxen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, in welcher niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. MVZ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ärzte in einem MVZ sind laut Gesetz eigenständig. Es gibt einen Leiter, jedoch keinen Chefarzt. Mediziner, die in einem MVZ angestellt sind, benötigen keine eigene Zulassung.

Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

Der Eintritt in eine Praxisgemeinschaft oder der Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis erfordern allerdings eine Zulassung.

  • In einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere niedergelassene Ärzte zusammen und teilen sich Miete und Personalkosten. Allerdings sind sie sonst voneinander getrennt und arbeiten auf eigene Rechnung. Hier ist es besonders wichtig, Fragen der gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall, die Sprechstunden- und Kostenverteilung zu klären.
  • Die Gemeinschaftspraxis wird auch als „Königsklasse“ der freien ärztlichen Tätigkeit beschrieben. In diesem Fall haben junge Mediziner die höchsten Verdienstmöglichkeiten und die größten Freiheiten. Es ist jedoch auch so, dass eine Gemeinschaftspraxis ebenfalls ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mit sich bringt. Auch Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen können sich in dieser Form zusammenschließen.

Ärztemangel

Bis 2021 werden 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Nachwuchs für eine Niederlassung zu begeistern. Immer weniger junge Mediziner können sich vorstellen, in einer Praxis auf dem Land zu arbeiten. Dabei besteht schon jetzt in einigen Gebieten Ärztemangel.