Karriereweg – Von Beruf Arzt

Herzlichen Glückwunsch, du arbeitest in deinem Traumberuf, der nicht nur Beruf sondern zugleich Berufung ist. Doch die ärztliche Tätigkeit bringt noch weitere Aufgaben mit sich außer Patienten zu behandeln: es gilt finanzielle und administrative Entscheidungen zu treffen, Soft Skills zu vertiefen u.v.m. Außerdem berichten hier erfahrene Ärzte von ihrer Karriere und du findest Neues aus der Medizin & Gesundheitspolitik. Kurz gesagt: in unseren Artikeln und auf unseren Operation Karriere Kongressen geben wir dir Tipps und Informationen, wie du den Berufsstart und die Karriere als Arzt gut vorbereitet angehen kannst.


"Dass wir in einer psychosozialen Belastungssituation schlecht schlafen, ist normal", sagt Prof. Dr. Peter Young, Chefarzt der Neurologie im Medical Park Bad Feilnbach Reithofpark. Hier gibt er wichtige Tipps für die Therapie von Patienten mit Schlafproblemen.

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Die Corona-Krise hat die Arbeit an Kliniken stark verändert: Geplante Operationen wurden ausgesetzt und Intensivstationen für COVID-19-Patienten vorbereitet. Aber wie wirkt sich das auf die Arbeitssituation von Ärzten aus? Eine aktuelle Befragung des Marburger Bundes gibt Auskunft.

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Berufsunfähigkeit

Rund 123.200 Ärzte und Ärztinnen ohne ärztliche Tätigkeit gibt es in Deutschland. Das heißt auch: Jeder vierte Arzt praktiziert nicht. Aus welchen Gründen dies so ist, wird in der folgenden Bildergalerie dargestellt.

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Die Charité unterstützt andere Berliner Kliniken dabei, COVID-19-Patienten intensivmedizinisch zu betreuen. Das Besondere: Um täglich Visiten an verschiedenen Kliniken durchführen zu können, werden die Fachärzte per Roboter zugeschaltet.

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Tankred Stöbe will etwas Sinnvolles tun, sich mit den existenziellen Fragen des Lebens beschäftigen, mit Geburt, Leid und Tod. Das hat ihn bewogen Arzt zu werden, und es treibt ihn an, immer wieder aufzubrechen, um Menschen in Kriegs- und Krisenregionen medizinische Hilfe zu leisten.

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Die Reformkommission der Stiftung Münch hält drei neue Berufsbilder im Ge­sundheitswesen für nötig, um die Digitalisierung im Gesundheitssystem zu implementie­ren und so die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern: Eine Fachkraft für digi­tale Gesundheit, einen Prozessmanager und einen...

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Das Operationssystem Da Vinci ist im Klinikalltag angekommen. In rund 100 Kliniken wird es bereits eingesetzt. Auch Assistenzärzte sind oft Teil des Teams.

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Weltweit ist es derzeit eine der größten Sorgen, dass es nicht genug Beatmungsgeräte für alle schweren COVID-19-Fälle geben könnte. In Marburg haben Forscher jetzt zwei unterschiedliche Konzepte für einfache Beatmungsgeräte entwickelt.

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Hautaerztin

Die Medizin wird weiblich. Rund 60 Prozent aller Medizinstudierenden in Deutschland sind inzwischen Frauen. Für welche Spezialisierung entscheiden sich junge Ärztinnen? Hier die zehn beliebtesten Fachrichtungen von Ärztinnen im Alter von 39 Jahren oder jünger.

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Der Arztberuf ist für Kathrin Baumgartner Berufung. Das war ihr bereits während des Medizinstudiums klar. Jetzt war die junge Kinderärztin drei Jahre lang für die Hilfsorganisation Cap Anamur in den Nuba-Bergen im Sudan im Einsatz und wurde für ihr Engagement ausgezeichnet.

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Forscher der Harvard School of Public Health in Boston haben errechnet, dass eine zweite Erkrankungswelle mit Covid-19-Patienten nur verhindert werden kann, wenn das öffentliche Leben bis ins Jahr 2022 eingeschränkt bleibt.

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Jan Falkenberg hat vor einigen Wochen den Sprung in die Telemedizin gewagt. Er profitiert nicht nur von einer gestiegenen Akzeptanz der Bundesbürger für eine Online-Sprechstunde, sondern auch von kostenlosen Angeboten der IT-Anbieter.

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Was passiert, wenn es in einem Krankenhaus nicht genug Beatmungsgeräte gibt? Hier kommt die "Triage" ins Spiel. Was das bedeutet, erklärt im Interview Dr. Tankred Stöbe von „Ärzte ohne Grenzen“. Er musste bei seinen Einsätzen oft entscheiden, welche Patienten behandelt werden – und welche nicht.

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Weder Baumwollmasken noch chirurgische Masken sind eine sichere Barriere für SARS-CoV-2, wenn ein Patient mit COVID-19 hustet. Dies zeigen aktuelle Experimente in den Annals of Internal Medicine.

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Das neue SARS-CoV-2 ist ähnlich lange in der Luft und auf Oberflächen nachweisbar wie das SARS-CoV-1 von 2002/3. Dies zeigen US-Laborexperimente in medRxiv.

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Reichen die Beatmungsplätze der Kliniken aus, auch wenn immer mehr Menschen gleichzeitig an COVID-19 erkranken? Das ist derzeit die Sorge vieler Mediziner. Das DIVI-Intensivregister gibt tagesaktuell Auskunft.

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Parallel zur ersten großen Pandemie im digitalen Zeitalter ziehen Fake News über COVID-19 große Kreise in den Sozialen Medien. Die Falschmeldungen erzielen schnell horrende Klickzahlen. Dabei sind verlässliche Informationen grade in angespannten Zeiten essenziell. Eine Auswahl aktueller Fake-Meldungen.

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Bei der Spanischen Grippe im Herbst 1918 starben weltweit 40 Millionen Menschen. Die damalige Krisenintervention in den USA zeigte: In der sehr früh abgeriegelten New York City war die Sterberate am niedrigsten.

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Wenn Patienten mit Verdacht auf eine Coronavius-Infektion im Krankenhaus oder der Arztpraxis vorstellig werden, gilt es als Arzt, bestimmte Standards einzuhalten. Das Robert-Koch-Institut hat hierzu ein Poster zur Orientierung erstellt.

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Aktuell laufen verschiedene Studien, um Medikamente gegen COVID-19 zu testen. Erste Ergebnisse werden Anfang April erwartet.

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Aufgaben und Tätigkeiten eines Arztes

Ärzte haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie untersuchen Patienten, erheben Befunde und diagnostizieren Krankheiten. Außerdem führen sie Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Behandlungen durch, legen Therapiemaßnahmen fest und dokumentieren Diagnosen und Behandlungsverläufe. Mediziner stehen ihren Patienten auch als Berater gegenüber. Sie leisten im ärztlichen Notdienst Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Organisation und Verwaltung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Arztes. 

Wie viel verdient ein Arzt?

Auch wenn der Fachärztemangel immer größer wird, ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten und bestbezahlten Berufe. Abstufungen gibt es hierbei natürlich, die Bezahlung hängt von der Berufserfahrung, Verantwortung und Tätigkeit ab. Für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken oder Krankenhäusern gelten die jeweiligen Tarifverträge – danach liegen die Gehälter zwischen 3.600 und 4.500 Euro brutto im Monat. Der Verdienst von Chefärzten und Spezialisten kann jedoch weit höher liegen. Der Lohn von angestellten Ärzten in hausärztlichen Praxen orientiert sich in der Regel am Tarifvertrag der angestellten Klinikärzte. Dennoch sind die Gehälter frei verhandelbar und unterscheiden sich nach Art und zeitlichem Umfang der Tätigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten können aufgrund verschiedener Faktoren stark variieren – Praxisgröße, betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung können für das Einkommen entscheidend sein.

Neugründung oder Übernahme einer Arztpraxis

Wer im Besitz einer Approbation als Arzt ist, kann grundsätzlich eine eigene Praxis gründen, in der Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden. Wenn auch Patienten behandelt werden sollen, die gesetzlich versichert sind, muss er sich um eine Zulassung als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen bewerben. Für diese Bewerbung muss er im Arztregister eingetragen sein und beim Zulassungsausschuss einen schriftlichen Antrag auf Zulassung stellen, welcher dann geprüft wird. Neugründungen von Arztpraxen sind allerdings laut dem Gesundheitsstrukturgesetz ausschließlich in noch nicht zulassungsbeschränkten Gebieten möglich. Dies umfasst Gebiete mit Unterversorgung, welche fast nur noch in den neuen Bundesländern bestehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen. Dies ist in der Regel sicherer, da die Kosten überschaubarer sind und meist bereits eine funktionierende Organisationsstruktur mit einem gut eingespieltem Team und einem festen Patientenstamm vorherrscht.

Klinische Anstellung

Die Anstellung in einer Klinik bringt für einen jungen Mediziner das geringste wirtschaftliche Risiko mit sich. Bei der Anstellung in einer Klinik können Ärzte im Idealfall viel lernen und haben den direkten Kontakt zum Patienten. Jedoch ist die Anstellung in einer Klinik auch durch ein hohes Maß an betrieblicher Hierarchie gekennzeichnet. Der Stationsarzt ist dem Oberarzt und dem Chefarzt unterstellt und muss sich bei einer Anstellung den bestehenden Strukturen und Gestaltungen anpassen. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte der junge Mediziner den Konditionen mit einem kritischen Blick entgegentreten. Ob Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeit, Entgelt oder Kündigungsfristen: Mediziner werden momentan händeringend gesucht und haben somit viele Möglichkeiten, einzelne Punkte im Arbeitsvertrag mitzubestimmen und zu verhandeln. Für junge Ärztinnen, die eine Schwangerschaft planen, ist die Anstellung in einer Klinik ratsam. Kliniken können Mutterschutzzeiten oft besser kompensieren als Arztpraxen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, in welcher niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. MVZ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ärzte in einem MVZ sind laut Gesetz eigenständig. Es gibt einen Leiter, jedoch keinen Chefarzt. Mediziner, die in einem MVZ angestellt sind, benötigen keine eigene Zulassung.

Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

Der Eintritt in eine Praxisgemeinschaft oder der Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis erfordern allerdings eine Zulassung.

  • In einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere niedergelassene Ärzte zusammen und teilen sich Miete und Personalkosten. Allerdings sind sie sonst voneinander getrennt und arbeiten auf eigene Rechnung. Hier ist es besonders wichtig, Fragen der gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall, die Sprechstunden- und Kostenverteilung zu klären.
  • Die Gemeinschaftspraxis wird auch als „Königsklasse“ der freien ärztlichen Tätigkeit beschrieben. In diesem Fall haben junge Mediziner die höchsten Verdienstmöglichkeiten und die größten Freiheiten. Es ist jedoch auch so, dass eine Gemeinschaftspraxis ebenfalls ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mit sich bringt. Auch Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen können sich in dieser Form zusammenschließen.

Ärztemangel

Bis 2021 werden 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Nachwuchs für eine Niederlassung zu begeistern. Immer weniger junge Mediziner können sich vorstellen, in einer Praxis auf dem Land zu arbeiten. Dabei besteht schon jetzt in einigen Gebieten Ärztemangel.