Karriereweg – Von Beruf Arzt

Herzlichen Glückwunsch, du arbeitest in deinem Traumberuf, der nicht nur Beruf sondern zugleich Berufung ist. Doch die ärztliche Tätigkeit bringt noch weitere Aufgaben mit sich außer Patienten zu behandeln: es gilt finanzielle und administrative Entscheidungen zu treffen, Soft Skills zu vertiefen u.v.m. Außerdem berichten hier erfahrene Ärzte von ihrer Karriere und du findest Neues aus der Medizin & Gesundheitspolitik. Kurz gesagt: in unseren Artikeln und auf unseren Operation Karriere Kongressen geben wir dir Tipps und Informationen, wie du den Berufsstart und die Karriere als Arzt gut vorbereitet angehen kannst.


COVID-19 hat das Arbeitsleben von Ärztinnen und Ärzten stark verändert. Aber welchen Einfluss hat das finanziell? Wie sich das Einkommen durch die Pandemie verändert hat, geht aus dem aktuellen Medscape Gehaltsreport 2021 hervor.

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Schon in fünf Jahren werden mehr Frauen als Männer in der ambulanten Versorgung tätig sein. Die Reputation ambulant tätiger Ärztinnen bleibt dennoch sowohl unter Patienten als auch Fachkollegen schlechter als das Ansehen der männlichen Kollegen.

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Seit einigen Jahren wird das Thema Diversität in der öffentlichen Debatte immer wichtiger und auch ein Krankenhaus bildet immer einen Teil der Gesellschaft ab. Vor allem junge Ärztinnen und Ärzte erwarten inzwischen von ihrem Arbeitgeber, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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Für viele ausländische Ärztinnen und Ärzte ist es ein Traum, in Deutschland zu arbeiten. Und: Wegen des Ärztemangels stehen die Chancen auf einen Job auch nicht schlecht. Aber bevor es losgehen kann, brauchen die neuen Kolleginnen und Kollegen eine deutsche Approbation.

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Wie wäre es eigentlich, für eine Weile oder dauerhaft im Ausland zu leben und zu arbeiten? Im Jahr 2020 haben insgesamt 1.674 ursprünglich in Deutschland tätige Ärztinnen und Ärzte ihre Koffer gepackt und den Traum vom Job in einem anderen Land wahr gemacht.

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Dr. Peter Niemann lebt und arbeitet schon lange in den USA. Im Beitrag legt er dar, warum manche Fachärzte den Anschluss an die Schicht der Wohlhabenden und Reichen verlieren - und was das für sie bedeutet.

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Berufsunfähigkeit

Rund 130.000 Ärzte und Ärztinnen ohne ärztliche Tätigkeit gibt es in Deutschland. Das heißt: Fast jeder dritte Arzt praktiziert nicht. Warum das so ist, zeigen wir in der Bildergalerie.

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Wenn Chefs manche Mitarbeiter bevorzugen und andere kleinmachen, hat das negative Folgen für ein Unternehmen bzw. Krankenhaus. Diese Art des Führungsstils nennt man Neudeutsch „toxisch“ und er kommt in Krankenhäusern häufiger vor als man denkt. Neuere Untersuchungen beleuchten die häufigsten Fehler durch...

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Hautaerztin

Die Medizin wird weiblich. Rund 62 Prozent aller Medizinstudierenden in Deutschland sind inzwischen Frauen. Für welche Spezialisierung entscheiden sich junge Ärztinnen? Hier die zehn beliebtesten Fachrichtungen von Ärztinnen im Alter von 39 Jahren oder jünger.

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Der Internist Dr. Peter Niemann lebt und arbeitet schon lange in den USA. Im Beitrag legt er dar, dass die Zahl der Drogentoten und die Zahl der Todesopfer von Gewalt in den USA im Jahr 2020 angestiegen ist.

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Online-Seminar Dr. med. Anna Eleonora Gut

Als Chirurgin erfolgreich sein und trotzdem ein ausgefülltes Familienleben haben: Geht das? Darüber haben wir am 15. April 2021 im Online-Seminar mit Dr. Anna Gut vom Verein "Die Chirurginnen e.V." gesprochen. Du konntest nicht dabei sein? Hier geht's zum Video auf YouTube.

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Dr. med. Gabriele Sbrisny

Ist eine Niederlassung auch in der Chirurgie möglich? Darüber haben wir am 15. April 2021 im Online-Seminar mit Dr. Gabriele Sbrisny vom Verein "Die Chirurginnen e.V." gesprochen. Du konntest nicht dabei sein? Hier geht's zum Video auf YouTube.

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Dr. med. Susanna Ostendorf

Braucht man eigentlich Kraft, wenn man als Orthopädin und Unfallchirurgin arbeiten möchte? Darüber haben wir am 15. April 2021 im Online-Seminar mit Dr. Susanna Ostendorf vom Verein "Die Chirurginnen e.V." gesprochen. Du konntest nicht dabei sein? Hier geht's zum Video auf YouTube.

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Dr. med. Mona Boos-Boateng

Wie klappt der Berufseinstieg in der Plastischen Chirurgie? Darüber haben wir am 15. April 2021 im Online-Seminar mit Dr. Mona Boos-Boateng vom Verein "Die Chirurginnen e.V." gesprochen. Du konntest nicht dabei sein? Hier geht's zum Video auf YouTube.

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Im vergangenen Jahr ist die Gesamtzahl der bei den Lan­des­ärz­te­kam­mern gemeldeten Ärzte in Deutschland auf 536.940 gestiegen. Das sind 2,1 Prozent mehr als 2019, wie aus der Statistik der Bundes­ärzte­kammer hervorgeht. Der Anteil der Ärztinnen ist weiter gestiegen und liegt bei 48,1 Prozent.

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In immer mehr Städten in Deutschland gibt es Post-COVID-Sprechstunden, in die Menschen kommen, die lange an einer Coronavirus-Infektion leiden. Prof. Dr. Kathrin Reetz berichtet im Interview, warum sie als Neurologin die Sprechstunde an der RWTH Aachen leitet.

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Der Internist Dr. Peter Niemann lebt und arbeitet schon lange in den USA. Im Beitrag schildert er, warum er eine kommende Inflation für möglich hält.

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Das Brustzentrum der Kliniken Essen-Mitte ist eines der größten in Deutschland. Interview mit dem Direktor des Brustzentrums Prof. Dr. Sherko Kümmel über Heilungserfolge und Anforderungen an Bewerber.

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Impfungen gelten derzeit als die beste Möglichkeit, das Corona-Virus zu stoppen. Doch obwohl der medizinische Nutzen des Impfens wissenschaftlich gut belegt ist, bleiben viele Menschen skeptisch. Dr. Jan Leidel, ehemaliger Vorsitzender der STIKO, gibt im Interview Tipps, wie Ärztinnen und Ärzte Impfkritikern...

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Die Corona-Krise hat die Digitalisierung vorangetrieben – auch in der Medizin. Eine Studie des Digitalverbands Bitkom zeigt jetzt: Deutschlands Ärzteschaft ist bei diesem Thema tief gespalten. Alle Ergebnisse in der Bildergalerie.

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Aufgaben und Tätigkeiten eines Arztes

Ärzte haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie untersuchen Patienten, erheben Befunde und diagnostizieren Krankheiten. Außerdem führen sie Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Behandlungen durch, legen Therapiemaßnahmen fest und dokumentieren Diagnosen und Behandlungsverläufe. Mediziner stehen ihren Patienten auch als Berater gegenüber. Sie leisten im ärztlichen Notdienst Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Organisation und Verwaltung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Arztes. 

Wie viel verdient ein Arzt?

Auch wenn der Fachärztemangel immer größer wird, ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten und bestbezahlten Berufe. Abstufungen gibt es hierbei natürlich, die Bezahlung hängt von der Berufserfahrung, Verantwortung und Tätigkeit ab. Für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken oder Krankenhäusern gelten die jeweiligen Tarifverträge – danach liegen die Gehälter zwischen 3.600 und 4.500 Euro brutto im Monat. Der Verdienst von Chefärzten und Spezialisten kann jedoch weit höher liegen. Der Lohn von angestellten Ärzten in hausärztlichen Praxen orientiert sich in der Regel am Tarifvertrag der angestellten Klinikärzte. Dennoch sind die Gehälter frei verhandelbar und unterscheiden sich nach Art und zeitlichem Umfang der Tätigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten können aufgrund verschiedener Faktoren stark variieren – Praxisgröße, betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung können für das Einkommen entscheidend sein.

Neugründung oder Übernahme einer Arztpraxis

Wer im Besitz einer Approbation als Arzt ist, kann grundsätzlich eine eigene Praxis gründen, in der Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden. Wenn auch Patienten behandelt werden sollen, die gesetzlich versichert sind, muss er sich um eine Zulassung als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen bewerben. Für diese Bewerbung muss er im Arztregister eingetragen sein und beim Zulassungsausschuss einen schriftlichen Antrag auf Zulassung stellen, welcher dann geprüft wird. Neugründungen von Arztpraxen sind allerdings laut dem Gesundheitsstrukturgesetz ausschließlich in noch nicht zulassungsbeschränkten Gebieten möglich. Dies umfasst Gebiete mit Unterversorgung, welche fast nur noch in den neuen Bundesländern bestehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen. Dies ist in der Regel sicherer, da die Kosten überschaubarer sind und meist bereits eine funktionierende Organisationsstruktur mit einem gut eingespieltem Team und einem festen Patientenstamm vorherrscht.

Klinische Anstellung

Die Anstellung in einer Klinik bringt für einen jungen Mediziner das geringste wirtschaftliche Risiko mit sich. Bei der Anstellung in einer Klinik können Ärzte im Idealfall viel lernen und haben den direkten Kontakt zum Patienten. Jedoch ist die Anstellung in einer Klinik auch durch ein hohes Maß an betrieblicher Hierarchie gekennzeichnet. Der Stationsarzt ist dem Oberarzt und dem Chefarzt unterstellt und muss sich bei einer Anstellung den bestehenden Strukturen und Gestaltungen anpassen. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte der junge Mediziner den Konditionen mit einem kritischen Blick entgegentreten. Ob Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeit, Entgelt oder Kündigungsfristen: Mediziner werden momentan händeringend gesucht und haben somit viele Möglichkeiten, einzelne Punkte im Arbeitsvertrag mitzubestimmen und zu verhandeln. Für junge Ärztinnen, die eine Schwangerschaft planen, ist die Anstellung in einer Klinik ratsam. Kliniken können Mutterschutzzeiten oft besser kompensieren als Arztpraxen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, in welcher niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. MVZ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ärzte in einem MVZ sind laut Gesetz eigenständig. Es gibt einen Leiter, jedoch keinen Chefarzt. Mediziner, die in einem MVZ angestellt sind, benötigen keine eigene Zulassung.

Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

Der Eintritt in eine Praxisgemeinschaft oder der Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis erfordern allerdings eine Zulassung.

  • In einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere niedergelassene Ärzte zusammen und teilen sich Miete und Personalkosten. Allerdings sind sie sonst voneinander getrennt und arbeiten auf eigene Rechnung. Hier ist es besonders wichtig, Fragen der gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall, die Sprechstunden- und Kostenverteilung zu klären.
  • Die Gemeinschaftspraxis wird auch als „Königsklasse“ der freien ärztlichen Tätigkeit beschrieben. In diesem Fall haben junge Mediziner die höchsten Verdienstmöglichkeiten und die größten Freiheiten. Es ist jedoch auch so, dass eine Gemeinschaftspraxis ebenfalls ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mit sich bringt. Auch Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen können sich in dieser Form zusammenschließen.

Ärztemangel

Bis 2021 werden 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Nachwuchs für eine Niederlassung zu begeistern. Immer weniger junge Mediziner können sich vorstellen, in einer Praxis auf dem Land zu arbeiten. Dabei besteht schon jetzt in einigen Gebieten Ärztemangel.