UKE-Studierendenchor: "Wann wird die Pandemie vorübergeh'n?"

Die Sängerinnen und Sänger des Studierendenchores am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gehen neue digitale Wege: Sie haben einen eigenen Corona-Song komponiert und auf YouTube online gestellt.

Die letzte Chorprobe vor der Pandemie fand für den Chor der Medizinischen Fakultät im UKE vor über einem halben Jahr statt: am 13. Februar. Seither dürfen die Sängerinnen und Sänger aus Infektionsschutzgründen nicht mehr gemeinsam proben oder auftreten. Den COVID-19-Song mit dem Titel "Wann wird die Pandemie vorübergeh'n?" haben sie daher jeder für sich allein zu Hause gesungen und aufgenommen. Die Aufnahmen wurden zu einem Musikvideo zusammenmontiert, das seit dem 23. August auf YouTube abgerufen werden kann.

Derzeit sind rund 55 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Chorleiter David Baaß aktiv. Normalerweise tritt der Chor bei Semesterkonzerten, der Konzertreihe Musik-Mensch-Medizin oder auch im Hamburger Michel auf. Mit dabei sind neben Studierenden auch Ärztinnen und Ärzte, die ihrem Hobby nach der Approbation treu geblieben sind. „Unser Repertoire umfasst Jazz-, Gospel- und Popsongs, aber auch geistliche und weltliche Vokalmusik“, erklärt Chorleiter Baaß.

Mit einem Video im Star Wars-Look wirbt die Universitätsmedizin Göttingen für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem Klinikgelände. Der Clip wurde vom Medimeisterschaften-Team Göttingen gedreht und verbreitet sich derzeit viral in den sozialen Medien.

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Der Chorleiter hat auch schon eine "Antibiotika-Suite" komponiert. Im musikalischen Stil verschiedener Epochen greift der Text verschiedene Antibiotika in der Reihenfolge ihrer Entdeckung auf und beschreibt den Einsatz der Stoffe in der Medizin. So geht es in dem Musikstück unter anderem um die fachgerechte Behandlung einer Pneumonie. Ähnlich funktioniert auch der neue Corona-Song. Hier finden sich im Text die Symptome einer COVID-19-Erkrankung, aber auch Maßnahmen wie Masken und Lockdown kommen vor.

Derzeit darf der Chor wegen der Pandemie keine neuen Mitglieder aufnehmen. Aber: Sobald sich die Lage ändert, sind Interessenten wieder willkommen. Mehr Infos dazu gibt es unter medizin-hamburg.de.

Quelle: uke.de (4. September 2020), YouTube