Medizinstudierende wollen klare Regeln für das dritte Staatsexamen

Die Medizinstudierenden im Hartmannbund (HB) fordern einheitliche Regeln für die dritten Staatsexamina („M3“) auch in Coronazeiten.

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Wenn denn ein bundesweit einheitliches drittes Staatsexamen nicht umsetzbar sei, dann sollte dies zumindest auf Landes- oder wenigstens Universitätsebene gewährleistet sein, sagte Christian Wolfram, Vorsitzender des Ausschusses der Medizinstudierenden im HB.

Er begrüßte, dass die zweiten Staatsexamen im Oktober offenbar in allen Bundesländern gleichzeitig ablaufen sollen. Dies sei beim dritten Staatsexamen aber nicht der Fall. „Da variieren die Anzahl der Prüfungstage, der Prüfungsfächer und der Prüfer teilweise sogar innerhalb einer Universität“, kritisierte Wolfram.

Je nach Prüfungsvorsitzendem finde das dritte Staatsexamen auch mit oder ohne Patien­ten statt. Ein solches Vorgehen verunsichere die Studierende und führe dazu, dass die Prüfungen nicht vergleichbar seien, kritisierte er. „Eine übereinstimmende Regelung, zu­mindest im Kleinen wäre fair und angebracht“, fordert der HB-Ausschuss.

Die Medizinstudierenden weisen zudem daraufhin, dass das praktische Jahr 2020 corona­bedingt anders verlaufen ist als in den übrigen Jahren. Auch dies sollte in den Prüfungen berücksichtigt werden, so die Forderung.

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