Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf dich. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Für das Medizinstudium braucht man ein Top-Abi? Nicht unbedingt: Man kann sogar auch ganz ohne Abi einen Studienplatz bekommen. Das geht schon länger, ist aber seit Kurzem einfacher geworden. Wie das funktioniert, erfährst du im Beitrag.

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Am Universitätsklinikum Bonn (UKB) soll ein kürzlich gestartetes interdisziplinäres Projekt neue Erkenntnisse über die Bedeutung der Ernährung als Therapiefaktor zutage fördern. Das laut UKB bundesweit einmaliges Lehrprojekt bringt Medizinstudierenden im Praktischen Jahr (PJler) und Ernährungswissenschaftler...

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An der Universität Jena können sich Medizinstudierende ab dem fünften Fachsemester zukünftig mit ihrer Persönlichkeitsentwicklung als Arzt oder Ärztin beschäftigen. Ein entsprechendes Pilotprojekt ist jetzt gestartet.

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Mittlerweile gibt es für jede Situation unzählige digitale Helfer, die einem das Leben erleichtern sollen. Gerade beim Thema Doktorarbeit wünschen sich viele Medizinstudierende Unterstützung. Doch welche Programme sind wirklich sinnvoll? Die Uni München hat eine Liste zusammengestellt.

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Das Praktische Jahr steht am Ende des Medizinstudiums und hat zum Ziel, den medizinsichen Nachwuchs auf die Arbeit im Klinikum vorzubereiten. Hierbei stehen ärztliches Denken und Handeln bei Anamnese, Diagnose und Therapie im Vordergrund.

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Zeitmanagement gegen Prüfungsstress

Dass das Medizinstudium im Vergleich zu den meisten anderen Studiengängen eines der lernintensivsten ist, dürfte kaum jemanden überraschen. Allerdings kann sich angesichts des Lernpensums schnell eine leichte Panik breit machen. Konsequentes Zeitmanagement kann dem Studium die nötige Struktur geben.

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Lerntipps fürs Studium

Das beste Zeitmanagement ist wertlos, wenn es mit dem Lernen selbst nicht klappt. Damit Lernfrust möglichst gar nicht aufkommt, haben wir in diesem Artikel eine Reihe bewährter Lerntechniken und Gedächtnisübungen - auch als Mnenotechniken bekannt - zusammengetragen.

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Medizin studieren mit Kind – doppelt schwer oder einfach clever? Viele Medizinstudentinnen und junge Ärztinnen hadern mit der Frage, wann der „richtige“ Zeitpunkt für ein Kind ist. Fakt bleibt auch 2022: Einfach ist es nie.

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Studenten

Die meisten Studierenden sind während ihres Studiums auf einen Nebenjob angewiesen. Medizinstudierende sind hier keine Ausnahme. Doch auch wenn sich durch Kellnern ein gutes Trinkgeld verdienen lässt, gibt es einige Jobs, die nicht nur gut fürs Portemonnaie, sondern auch für das Studium sein können. Hier sind...

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Private Hochschule Medizin Studium

Als Arzt oder Ärztin zu arbeiten, ist für viele ein Traum. Hier zeigen wir dir fünf Wege ins Medizinstudium, ganz ohne 1,0er-Abitur.

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Ein neues Verbundprojekt der Universitäten Duisburg-Essen, Bochum, Düsseldorf und Wit­ten/Herdecke zielt darauf ab, Studierende für eine hausärztliche Tätigkeit in ländli­chen Regionen zu ge­winnen und zu qualifizieren.

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Antibiotika, Röntgenstrahlung, Anästhesie und Impfungen... was sind eigentlich die wichtigsten Errungenschaften, die zur Entstehung der modernen Medizin beigetragen haben? In der Bildergalerie haben wir eine Auswahl wichtiger Meilensteine der Medizingeschichte zusammengestellt.

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Eine Virtual-Realitybrille wird für Ulmer Medizinstudierende zur Eintrittskarte in eine virtuelle Trainingswelt: Als Avatare treffen sie auf Patienten mit unterschiedlichen Krankheits­bildern. Als erstes Teilprojekt können angehende Ärzte komplexe Abläufe in einem virtu­ellen Rettungswagenpraktikum einüben.

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Das Land Brandenburg vergibt pro Semester 35 Stipendien für Medizinstudierende, die im Anschluss an ihr Studium und die Facharztweiterbildung in ländlichen Regionen Brandenburgs arbeiten. Bewerbungsschluss für das Sommersemester ist der 15. März.

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Medizinstudierende am Universitätsklinikum Bonn können Lehrinhalte der Chirurgie nun in einem Virtual Reality (VR)-Space erleben. Mit VR-Brillen ausgestattet, können die Studie­ren­den die Sicht des Chirurgen auf einen Patienten einnehmen.

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Unsere Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov hat es geschafft: Sie hat ihr Studium abgeschlossen und ist jetzt Ärztin! Aber zuerst musste sie noch den Endgegner besiegen und die praktisch-mündliche M3-Prüfung bestehen. "Wer sechs Jahre Medizinstudium geschafft hat, schafft auch das M3" sagt sie - und...

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Daran ändert auch die Pandemie nichts: An 36 staatlichen und an 3 privaten Hochschulen kann man in Deutschland Humanmedizin studieren. Aber nur an neun staatlichen Unis startet der Studiengang im Sommersemester. Noch bis zum 15. Januar kannst du dich bewerben.

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Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen hat auch in diesem Jahr wieder Medizinstudien­plätze für sächsische Nachwuchsärztinnen und -ärzte an der Universität im ungarischen Pécs ausge­schrieben. Die Be­werbungsfrist für dieses Projekt namens „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“ läuft noch bis zum...

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Studierende des Universitätsklinikums Frankfurt können jetzt in einem virtuellen „Room of Error“ Fehler bei der Ver­sorgung erkennen. Sie trainieren mit Virtual-Reality-Brillen.

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Das Institut für Forschung und Lehre der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat ein Studio und ein Lehr-OP eingerichtet. RUB-Lehrerende können ihre Vorlesungen sowie Operationen an einer Puppe zukünftig streamen.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber:innen, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzt:innen die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Nach einer Bestimmung des Bundesverfassungsgerichtes wurde das Auswahlverfahren geändert um eine faire Auswahl zu treffen und Chancengleichheit für die Bewerber:innen zu gewährleisten.  Studienplätze werden auch weiterhin nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber:innen. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 37 staatlichen Universitäten und vier privaten Hochschulen in Deutschland angeboten. Dabei kann man an acht Universitäten auch im Sommersemester mit Studium beginnen.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt ausschließlich über das Portal Hochschulstart.de. Durch eine Neuerung im Jahr 2020 hat sich das Auswahlverfahren verändert. Seitdem gelten bundesweit die gleichen Regeln. Die Bewerber:innen werden nach folgendem Verfahren ausgewählt:

  1. Dreißig Prozent der Studienplätze werden über die Abiturbestquote verteilt. Ein Algorithmus stellt sicher, dass nur Abiturnoten von Bundesländern mit ähnlichen Anforderungen verglichen werden um eine faire Auswahl zu gewährleisten.
  2. Das zweite Auswahlverfahren, bei dem 10 Prozent der Studienplätze vergeben werden, ist die Eignungsquote. Es werde Kriterien wie eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitssektor, freiwillige Dienste, aber auch Erfolge bei Wettbewerben wie „Jugend forscht“ bei der Auswahl beachtet. Die Abiturnote spielt bei der Eignungsquote keine Rolle. Bis zum Wintersemester 2021/2022 werden noch Wartesemester berücksichtigt, danach gelten diese nicht mehr als Kriterium. 
  3. Die meisten Studienplätze - 60 Prozent - werden durch das Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Die Hochschulen benennen eigene Kriterien, die bei der Auswahl besonders wichtig sind. Dabei wird die Abiturnote oft miteinbezogen, aber es müssen auch notenunabhängige Kriterien berücksichtigt werden. Es spielen der TMS (Test für Medizinische Studiengänge), andere Eignungstests und mündliche Verfahren, sowie die Kriterien der Eignungsquote eine Rolle.

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studierenden je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt oder zur Ärztin möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.