Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Einige Klinikkonzerne zahlen regelmäßig eine Aufwandsentschädigung im PJ. Die Geschäftsführerin des Helios Vogtland-Klinikum Plauen, Peggy Uhlmann, erläutert im Interview die Gründe und analysiert die Arbeitsbedingungen der PJ-Studierenden.

Weiterlesen

Wie funktionieren minimal-invasive Eingriffe und endoskopische Untersuchungen? In Mannheim können Nachwuchsmediziner das jetzt mit Hilfe digitaler Technik üben: Die Uniklinik hat einen neuen Endoskopie-Simulator in Betrieb genommen.

Weiterlesen

Natalja Ostankov ist 28, zweifache Mutter und studiert Medizin in München. Kann man das alles unter einen Hut bringen? Sie sagt "ja" und schildert in diesem Blog, wie der Alltag zwischen Kindern und Klinik aussieht. Teil 16: "Der Spagat zwischen Organisation und Spon­ta­ne­i­tät".

Weiterlesen

Die Arbeitsgruppe „Europäische Integration“ der bvmd bearbeitet Themen, die europaweit für Studium und Versorgung relevant sind. Friederike Münn, Dresden, ist eine der beiden Bundeskoordinatoren und erläutert, was sie an der Arbeit begeistert.

Weiterlesen

Wie hat sich das Medizinstudium in den letzten 40 Jahren verändert? Und was können heutige Studenten von früheren Generationen lernen? Damit beschäftigt sich die Allgemeinmedizinerin Dr. Katharina Thiede. Sie hat das „Archiv Deutsche Medizinstudierendenschaft“ in Aachen gegründet und erklärt im Interview,...

Weiterlesen

Eine hochwertige Patientenversorgung braucht eine gute Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe. Im Gastbeitrag erläutern Jeremy Schmidt und Aurica Ritter vom bvmd, warum interprofessionelle Ausbildungsstationen dafür eine gute Grundlage sind.

Weiterlesen

Studentin

Welche Gehaltsforderungen hat der Nachwuchs? Wo möchten Medizinstudenten arbeiten und für welche Fachbereiche interessieren sie sich? Hier kommen, Bild für Bild, 10 interessante Facts.

Weiterlesen

Das Medizinstudium ist extrem zeitaufwändig – und später im Arztberuf wird das häufig nicht besser. Wie lässt sich dieser fordernde Beruf mit einem ausgefüllten Privat- und Familienleben vereinbaren? Damit beschäftigt sich die bvmd-Initiative „Freundilie – für Freunde und Familie“. Julia Peker-Vogelsang,...

Weiterlesen

Beim Jurastudium greifen die meisten Studierenden zur Examensvorbereitung auf externe Repetitorien zurück. Seit kurzem nutzt auch die Justus-Liebig-Universität Gießen dieses Mittel. Eine bundesweite Entwicklung hin zu externen Repetitorien ist im Medizinstudium aber nicht zu erkennen.

Weiterlesen

Es ist für viele Medizinstudierende nicht leicht, im Arztberuf empathisch zu bleiben ohne auszubrennen. Doch eine gute Medizin braucht mitfühlende Ärztinnen und Ärzte, die den Spagat zwischen Nähe und Distanz meistern.

Weiterlesen

Der Klimawandel ist in aller Munde – nicht erst seit der „Fridays for Future“-Bewegung. Darauf, dass Umwelt- und Klimaschutz auch wichtig für die Gesundheit sind, möchte das bvmd-Projekt „Mensch und Umwelt“ aufmerksam machen, erklärt Projektleiterin Sylvia Hartmann im Interview.

Weiterlesen

Medizinstudenten im Praktischen Jahr (PJ) müssen ganze Arbeit leisten, bekommen dafür aber oft kein Geld. Zumindest im Nordosten Deutschlands soll das künftig anders werden: Wer einen Teil des PJs in einer allgemeinmedizinischen Praxis absolviert, soll dafür finanzielle Unterstützung bekommen.

Weiterlesen

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben am vergangenen Donnerstag in Berlin dem neuen Staatsvertrag der Länder zur Hochschulzulassung zugestimmt. Das teilte Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, nach dem Treffen mit.

Weiterlesen

An welcher Universität studieren am meisten Medizinstudenten und wo ist die Anzahl der Studienbeginner am höchsten? In der folgenden Bildergalerie werden die zehn größten medizinischen Fakultäten Deutschlands dargestellt.

Weiterlesen

In Frankreich soll es künftig ein Medizinstudium ohne Numerus Clausus geben. Das hat die Nationalversammlung in Paris jetzt entschieden. Der Senat muss allerdings noch zustimmen.

Weiterlesen

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) hat mit einer neuen Stellungnahme Position gegen eine Öko­nomi­sierung der Medizin bezogen.

Weiterlesen

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Medizinische Fakultätentag (MFT) plädieren dafür, die Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenzen im Medizinstudium stärker zu verankern.

Weiterlesen

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) kann sich freuen: Insgesamt 108.760 Unterstützer haben in den vergangenen drei Monaten die Petition für ein faires PJ unterschrieben.

Weiterlesen

Bewerbung, richtiges Lernen, Physikum und Pflegepraktikum: Andrej Weissenberger gibt Tipps zu allen Themen, die Medizinstudenten bewegen. Selbst an der Universität Bonn eingeschrieben, sorgt er in seinem Blog regelmäßig für Einblicke in seine eigenen Erfahrungen. Teil 26: Wenn der Berg ruft!

Weiterlesen

Arzt werden auch ohne Top-Abi – das soll die neue Landarztgesetz in Nordrhein-Westfalen ermöglichen, das im vergangenen Jahr beschlossen wurde. Jetzt ist klar: Ab Ende März können sich Interessierte bewerben.

Weiterlesen


Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.