Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Operation Karriere-Bloggerin Aria lässt die letzten Wochen Revue passieren. Für sie eine Zeit der Kontraste: Einerseits erlebt sie im PJ in Zürich viele drastische Patientenfälle, andererseits bereitet sie den Heidelberger Promotionskongress vor.

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An der Uniklinik Aachen können Medizinstudierende und angehende Pflegekräfte künftig gemeinsam den Umgang mit Palliativpatienten lernen. Ein entsprechendes Modellprojekt geht zum Jahreswechsel in den Regelbetrieb.

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Ein Team von Studierenden aus Göttingen, München und Baltimore (USA) hat mit ihrer Idee für eine Atemmaske, die komplett per 3D-Drucker hergestellt werden kann, den internationalen Ideenwettbewerb "Give a Breath-Challenge" gewonnen.

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Spuren hinterlässt die Pandemie auch in der neuen Ärztlichen Approbationsordnung, die jetzt das Bundesgesundheitsministerium im Entwurf vorlegte. Digitale Kompetenzen sowie Kenntnisse zum Öffentlichen Gesundheitsdienst sollen ebenso wie die Allgemeinmedizin verstärkt verankert werden.

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Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov ist endlich ins PJ gestartet. Aber wie erlebt sie den Alltag zwischen Familie und Vollzeitjob in der Klinik? Und was macht das mit ihr? Das schildert sie im Beitrag.

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Die Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und die Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern verdoppeln ihre Förderung für Studierende, die eine Famulatur in einer bayerischen Landarztpraxis machen wollen.

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Operation Karriere-Bloggerin Eileithyia studiert im 10. Semester Medizin. Obwohl sie die Arbeit mit den Patienten liebt, kämpft sie seit Jahren mit Ängsten – vor allem beim Unterricht am Krankenbett. In diesem Beitrag geht es um ihre Erfahrungen in der Famulatur.

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Auf der Website washabich.de übersetzen seit zehn Jahren Medizinstudierende und Ärzte Arztbriefe in eine verständliche Sprache. Ansgar Jonietz, Mitbegründer und Geschäftsführer des Unternehmens, gibt im Interview Tipps, wie eine gute Kommunikation mit Patienten gelingen kann.

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Bei den aktuellen COVID-19-Infektionszahlen stoßen viele Gesundheitsämter an ihre Grenzen. Über die digitale Freiwilligenbörse Medis4ÖGD können sich Studierende daher für Info-Hotlines, Kontaktverfolgung oder zur Organisation von Tests freiwillig melden.

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Operation Karriere-Bloggerin Elli will Chirurgin werden. Doch ihre erste OP-Erfahrung war ernüchternd – viele Dinge hätte sie gern vorher gewusst. Damit anderen das nicht passiert, gibt sie im Beitrag Tipps, was du vor deinem "Ersten Mal" im OP beachten solltest.

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Für viele Vereine in Deutschland wird die Coronakrise zu einem finanziellen Problem. Auch die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) ist betroffen. Sie ist auf Spenden angewiesen, um ihr Engagement fortführen zu können.

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Für unsere Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov ist es endlich soweit: Nach monatelangen Vorbereitungen, Lockdown und Lernstress darf die zweifache Mutter nun endlich zum Staatsexamen antreten.

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Ab dem kommenden Jahr wird es in Deutschland einen weiteren Studiengang für Humanmedizin geben: In Bielefeld laufen die Vorbereitungen für die ersten 60 Studierenden, die im Wintersemester 2021/22 starten sollen.

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In den vergangenen Monaten haben weltweit viele Medizinstudierende dabei mitgeholfen, das Gesundheitssystem vor der Überlastung durch die COVID-19-Pandemie zu schützen. Wie verändert das die Rolle der Studierenden? Die Uni Witten-Herdecke veranstaltet dazu in dieser Woche eine virtuelle Konferenz.

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Ab Montag wird der Alltag bundesweit wieder eingeschränkt. Wie sieht es mit der universitären Lehre aus? Werden die Seminare am Patientenbett wieder abgesagt, so wie im vergangenen Semester? Wir haben uns an einigen großen Fakultäten umgehört.

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Operation Karriere-Bloggerin Eileithyia studiert im 10. Semester Medizin. In der Klinik sieht sie oft auch Patienten, deren Schicksal sie sehr berührt. Wie geht man damit um, dass Leiden zum Alltag gehört? Darüber schreibt sie in ihrem aktuellen Blog-Beitrag.

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Am 22. Oktober hat das erste Online-Seminar von Operation Karriere stattgefunden: Der Medizinstudent Andrej Weissenberger hat in seinem Vortrag Tipps gegeben, wie man ein großes Lernpensum bewältigt, ohne ins Schwitzen zu kommen.

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An welcher Universität gibt es die meisten Medizinstudierenden und wo ist die Anzahl der Studienanfänger am höchsten? In der folgenden Bildergalerie werden die zehn größten medizinischen Fakultäten Deutschlands dargestellt.

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Operation Karriere-Bloggerin Aria Ahadzada zieht es in die große weite Welt: Sie hat schon in den USA gelebt und macht auch ihr PJ in der Schweiz. Im Beitrag schildert sie, warum sie sich für die Alpenrepublik entschieden hat und wie ihr Start dort war.

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Insgesamt 103 Medizinstudierende haben in diesem Wintersemester ihren Studienplatz in Bayern über die Landarztquote bekommen. Jetzt starten sie ihr Studium.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.