Karriereweg Medizinstudium

Sie haben es geschafft! Sie haben einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt können Sie richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie Sie die sich Ihnen bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfahren Sie in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Studierende befragt

Wie bereite ich mich am besten auf die Doktorarbeit vor? Und entscheide ich mich für eine experimentelle oder eine klinische Studie? Medizinstudierende geben Antworten.

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Skillstraining im Schockraum

Ein neues Lehrkonzept der Uni Mainz bereitet Studierende des Fachbereichs Universitätsmedizin auf die besonders schwierige Versorgung schwerstverletzter Patienten vor. Unter dem Namen „Praktisches Jahr – Trauma-Team“ wird es gegenwärtig als Pilotprojekt in das Studium integriert.

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Tape- und Gipskurse an der Unimedizin Rostock

Das Tapen und das Gipsen gehören zum Alltag bei der Patientenversorgung, um Muskeln oder Gelenke zu entlasten beziehungsweise gebrochene Knochen zu stabilisieren. An der Universitätsmedizin Rostock werden Studenten in Tape-Kursen regelmäßig in diesen Techniken geschult.

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Was bringt ein Auslandsaufenthalt für Medizinstudierende? Für welches Land entscheidet man sich und wie organisiert man den Aufenthalt? Und: Welche Bedeutung hat diese Erfahrung für die eigene Karriere? Medizinstudierende geben Antworten.

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Steuerformular

Als Student eine Steuererklärung machen? Für wen es sich lohnt und wer nicht daran vorbeikommt – eine Zusammenfassung.

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Studierende

Am Nikolauswochenende findet die bisher größte Versammlung der Bundesvetretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) in Leipzig statt.

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Umfrage zum PJ

Das Praktische Jahr (PJ) ist ein elementarer und wichtiger Abschnitt im Medizinstudium. Doch für welches Krankenhaus soll man sich entscheiden? Welche Erwartungen hat man an das PJ – und werden diese erfüllt? - Medizinstudierende geben Antworten.

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BAföG-Antrag

Das Medizinstudium ist eines der längsten und lernintensivsten Studienfächer. Nicht immer kann ein Nebenjob das nötige Geld einbringen, das zur Finanzierung des Studiums nötig ist. Hier eine Übersicht der Förderangebote aus Öffentlicher Hand.

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TMS Studieren

Wer Medizin studieren will, muss auch in Deutschland immer häufiger den Test für medizinische Studiengänge (TMS) bestehen. Nun hat auch die Uni Köln den TMS eingeführt.

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Interview: Niederlassung oder Klinik?

Schon im Laufe des Medizinstudiums und auch während der Assistenzzeit stellt sich die Frage: Klinik oder Niederlassung? Welche Gründe sprechen dafür, welche dagegen? Außerdem: Welche Facharztrichtung passt zu mir? Medizinstudierende geben Antworten.

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Medizinstudium Schweiz

Längst nicht jeder Bewerber auf ein Studium der Medizin in Deutschland bekommt einen Studienplatz. Ein Studium in einem Nachbarland kann hier eine Alternative darstellen, so auch in der Schweiz.

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Warum Medizin studieren?

Warum entscheiden sich junge Menschen für ein Medizinstudium? - Ob persönliche Erfahrungen dahinter stecken oder der Wunsch, Menschen zu helfen - Medizinstudierende geben Antworten.

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Eckart von Hirschhausen

Von einer Diabetes-Diagnose wegen Urinflecken auf dem Schuh bis hin zu einer eingewachsenen Pistolenkugel - Kabarettist und Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen hat während seiner Auslandsaufenthalte als angehender Mediziner viel erlebt und niedergeschrieben.

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Medizinstudium in Österreich

Für ein Studium der Medizin in Deutschland gelten strikte Aufnahmekriterien. Das Hauptkriterium ist die Abiturnote. Doch längst nicht jeder Einser-Abiturient bekommt einen Studienplatz. Ein Studium im deutschsprachigen Ausland kann hier eine Alternative darstellen, so etwa in Österreich.

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Live-OP im Hörsaal

Ein einzigartiges Projekt bietet die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ihren Studierenden. An elf Abenden im November und Dezember werden Live-OPs direkt in den Hörsaal übertragen.

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Händewaschen

Die kalte Jahreszeit ist auch die Zeit der Erkältungskrankheiten und der Grippe. Eine simple wie effektive Methode reduziert das Riskio, sich mit Viren zu infizieren: Regelmäßiges und gründliches Händewaschen.

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Lerntipps fürs Studium

Das beste Zeitmanagement ist wertlos, wenn es mit dem Lernen selbst nicht klappt. Damit Lernfrust möglichst gar nicht aufkommt, haben wir in diesem Artikel eine Reihe bewährter Lerntechniken und Gedächtnisübungen - auch als Mnenotechniken bekannt - zusammengetragen.

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Psychologen der Universität Bonn haben in einer Studie mit mehr als 100 Teilnehmern untersucht, welchen Einfluss die sogenannte Lernorientierung auf die Studiennoten hat. Mit Schnelltests kann diese innerhalb von fünf Minuten bewertet werden.

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Das Praktische Jahr

Das Praktische Jahr steht am Ende des Medizinstudiums und hat zum Ziel, den Ärztenachwuchs auf die Arbeit im Klinikum vorzubereiten. Hierbei stehen ärztliches Denken und Handeln bei Anamnese, Diagnose und Therapie im Vordergrund.

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Zeitmanagement gegen Prüfungsstress

Dass das Medizinstudium im Vergleich zu den meisten anderen Studiengängen eines der lernintensivsten ist, dürfte kaum jemanden überraschen. Allerdings kann sich angesichts des Lernpensums schnell eine leichte Panik breit machen. Konsequentes Zeitmanagement kann dem Studium die nötige Struktur geben.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.