Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


MediClin Stipendium Psychosomatik

Janine Hilbig, Psychosomatik-Stipendiatin der MediClin seit Oktober 2014, verrät im Interview welche Vorteile ihr das Stipendium bringt, warum sie sich für die Psychosomatik entschieden hat und welche Erfahrungen sie sammeln konnte.

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Seminar Studenten Apobank

Die apoBank begleitet Studenten der Heilberufe bei der Karriereplanung. Im gerade veröffentlichten Seminarkatalog für das zweite Halbjahr 2016 finden sich zahlreiche Seminare für Medizinstudierende und junge Ärzte – leicht zu erkennen an der froschgrünen Markierung.

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Studentinnen

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) setzt sich für das eLearning als eine wichtige Säule der modernen Hochschullehre ein. In einem neuen Positionspapier bezieht die Organisation Stellung zur Diskussion um das Urheberrecht in der Hochschullehre.

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Dr. Galina Pestel

Wie ist mein Status im Praktischen Jahr? Welche Rechte und Pflichten ergeben sich daraus? Was kann man von mir verlangen und was nicht? Antworten dazu gab es von Dr. rer. nat. Galina Pestel auf dem Operation Karriere Kongress 2016 in Hamburg.

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Operation Karriere-Bloggerin Fräulein Licht

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 38: "Mein Kongress".

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Operation Karriere-Bloggerin Fräulein Licht

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 37: "Die Deutschen".

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Peter Karle

Wer einen Teil oder auch sein gesamtes Praktisches Jahr (PJ) im Ausland absolvieren möchte, sollte bereits durch eine Famulatur im Wunschland die Weichen dafür stellen. Dafür plädiert Peter Karle, Chefredakteur von Medizinernachwuchs.de, Berlin.

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In seinem Vortrag zur Doktorarbeit informierte Paul Windisch, selbst Medizinstudent und Lehrbuchautor, die Besucher des Operation Karriere Kongresses in München über das richtige Herangehen an die Promotion.

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Klinikum Großhadern

Mit einem gemeinsamen Entschließungsantrag haben sich die Länder Niedersachsen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Hessen im Bundesrat für die Verbesserung der Finanzsituation der Hochschulkliniken in Deutschland eingesetzt. Bis Anfang Oktober soll die Bundesregierung entsprechende Schritte einleiten.

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Andrej Weissenberger

Bewerbung, richtiges Lernen, Physikum und Pflegepraktikum: Andrej Weissenberger gibt Tipps zu allen Themen, die Medizinstudenten bewegen. Selbst an der Universität Bonn eingeschrieben, sorgt er in seinem Blog regelmäßig für Einblicke in seine eigenen Erfahrungen. Teil 9: Der Präparierkurs.

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Operation Karriere-Bloggerin Fräulein Licht

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 36: "Mein Vortrag".

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Operation Karriere-Bloggerin Fräulein Licht

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 35: "Mein Tag des Sieges".

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Hoersaal

Ab dem Wintersemester 2016/17 bietet die Berlin School of Public Health (BSPH) einen neuen Studiengang im Bereich Gesundheitswissenschaften an: den Master of Science in Public Health (MScPH).

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Bangkok

Eindrücke in nichtwestlichen Regionen sind ganz besondere. Trotzdem: In der Medizin ticken selbst entfernte Länder oft gar nicht so anders, als man denkt. Wie etwa in Thailand.

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Dozenten der Ringvorlesung

An der Ringvorlesung "Was hilft heilen?" an der Universität Frankfurt beteiligt sich mehrere hochkarätige Dozentinnen und Dozenten. Den Anfang machte am 1. Juni ein besonderer Dozent: Dr. Eckart von Hirschhausen - mit seinem Vortrag "Wie die positive Psychologie das Gesundheitswesen verändert".

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Andrej Weissenberger

Bewerbung, richtiges Lernen, Physikum und Pflegepraktikum: Andrej Weissenberger gibt Tipps zu allen Themen, die Medizinstudenten bewegen. Selbst an der Universität Bonn eingeschrieben, sorgt er in seinem Blog regelmäßig für Einblicke in seine eigenen Erfahrungen. Teil 8: Das dritte vorklinische Semester.

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Arztpraxis

Vom 24. bis 27. Mai 2016 tagte der 119. Deutsche Ärztetag in Hamburg. Ein großes Thema: der „Masterplan Medizinstudium 2020“. Dabei wurde der diskutierte Vorschlag, im Praktischen Jahr (PJ) einen Pflichtabschnitt in der Allgemeinmedizin einzuführen, von den Delegierten abgelehnt.

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Spanien

Südeuropa ist ein beliebtes Ziel von Studenten. Aus gutem Grund. Das Medizinstudium macht bei Sonnenschein und relaxter Stimmung doppelt Spaß. So wie in Spanien.

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Operation Karriere-Bloggerin Fräulein Licht

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 34: "Meine Rückkehr".

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Donaubrücke Budapest

Eva Kettig hat es für ihren Erasmus-Aufenthalt zufällig gen Osten verschlagen. Budapest entpuppte sich als perfektes Ziel, auch wenn das ungarische „Dankesgeld“ der Patienten irritierend für sie war.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.