Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf dich. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Private Hochschule Medizin Studium

Als Arzt oder Ärztin zu arbeiten, ist für viele ein Traum. Hier zeigen wir dir fünf Wege ins Medizinstudium, ganz ohne 1,0er-Abitur.

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Ein neues Verbundprojekt der Universitäten Duisburg-Essen, Bochum, Düsseldorf und Wit­ten/Herdecke zielt darauf ab, Studierende für eine hausärztliche Tätigkeit in ländli­chen Regionen zu ge­winnen und zu qualifizieren.

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Antibiotika, Röntgenstrahlung, Anästhesie und Impfungen... was sind eigentlich die wichtigsten Errungenschaften, die zur Entstehung der modernen Medizin beigetragen haben? In der Bildergalerie haben wir eine Auswahl wichtiger Meilensteine der Medizingeschichte zusammengestellt.

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Eine Virtual-Realitybrille wird für Ulmer Medizinstudierende zur Eintrittskarte in eine virtuelle Trainingswelt: Als Avatare treffen sie auf Patienten mit unterschiedlichen Krankheits­bildern. Als erstes Teilprojekt können angehende Ärzte komplexe Abläufe in einem virtu­ellen Rettungswagenpraktikum einüben.

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Das Land Brandenburg vergibt pro Semester 35 Stipendien für Medizinstudierende, die im Anschluss an ihr Studium und die Facharztweiterbildung in ländlichen Regionen Brandenburgs arbeiten. Bewerbungsschluss für das Sommersemester ist der 15. März.

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Medizinstudierende am Universitätsklinikum Bonn können Lehrinhalte der Chirurgie nun in einem Virtual Reality (VR)-Space erleben. Mit VR-Brillen ausgestattet, können die Studie­ren­den die Sicht des Chirurgen auf einen Patienten einnehmen.

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Unsere Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov hat es geschafft: Sie hat ihr Studium abgeschlossen und ist jetzt Ärztin! Aber zuerst musste sie noch den Endgegner besiegen und die praktisch-mündliche M3-Prüfung bestehen. "Wer sechs Jahre Medizinstudium geschafft hat, schafft auch das M3" sagt sie - und...

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Daran ändert auch die Pandemie nichts: An 36 staatlichen und an 3 privaten Hochschulen kann man in Deutschland Humanmedizin studieren. Aber nur an neun staatlichen Unis startet der Studiengang im Sommersemester. Noch bis zum 15. Januar kannst du dich bewerben.

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Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen hat auch in diesem Jahr wieder Medizinstudien­plätze für sächsische Nachwuchsärztinnen und -ärzte an der Universität im ungarischen Pécs ausge­schrieben. Die Be­werbungsfrist für dieses Projekt namens „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“ läuft noch bis zum...

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Studierende des Universitätsklinikums Frankfurt können jetzt in einem virtuellen „Room of Error“ Fehler bei der Ver­sorgung erkennen. Sie trainieren mit Virtual-Reality-Brillen.

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Das Institut für Forschung und Lehre der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat ein Studio und ein Lehr-OP eingerichtet. RUB-Lehrerende können ihre Vorlesungen sowie Operationen an einer Puppe zukünftig streamen.

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Im April kommenden Jahres sollen die ersten 50 Medizinstudierenden aus Erlangen/Nürnberg nach Bayreuth ziehen und dort den klinischen Teil ihres Studiums absolvieren.

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An welcher Universität gibt es die meisten Medizinstudierenden und wo ist die Anzahl der Studienanfängerinnen und -anfänger am höchsten? In der folgenden Bildergalerie werden die zehn größten medizinischen Fakultäten Deutschlands dargestellt.

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Mit den Operation Karriere Kongressen wollen wir Medizinstudierende und angehene Ärztinnen und Ärzten bei der Ausbildung und dem Berufseinstieg unterstützen. Aber was ist für den Start wirklich wichtig? Darüber sprach Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann in ihrem Impulsvortrag am 13. November 2021 in Köln.

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Universität des Saarlandes

Nach den Universitäten Baden-Württembergs, Nordrhein-Westfalens und Bayerns widmen wir uns nun den Universitäten in einigen kleineren Bundesländern. Vorgestellt werden die Hochschulen mit medizinischer Fakultät im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Hessen.

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Am Samstag, 13. November, findet in Köln nach langer Corona-Zwangspause endlich wieder ein Operation Karriere Kongress statt. Er endet um 16 Uhr. Falls du von außerhalb anreist, findest du hier sieben Tipps, was du in Köln im Anschluss unternehmen kannst.

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Wo kann man in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt Humanmedizin studieren? Wie zufrieden sind die dortigen Medizinstudierenden, und wie groß sind die jeweiligen Unis? Hier gibt es alle Antworten.

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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Du willst im Norden Deutschlands Medizin studieren? Hier sind alle Medizinerunis in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Niedersachsen gelistet.

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Die Universität Ulm hat ein neues Trainingshospital für angehende Ärztinnen und Ärzte eröffnet. In der Einrich­tung namens „ToTrainU“ können Medizinstudierende Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in ver­schiedenen Simulationsräumen einüben.

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Universitätsklinikum Freiburg

Baden-Württemberg ist eines der Bundesländer mit den meisten Universitäts- und Lehrkrankenhäusern und der höchsten Dichte an Medizinischen Fakultäten. In diesen fünf Städten im "Ländle" gibt es die Möglichkeit, ein Medizinstudium aufzunehmen.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber:innen, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzt:innen die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Nach einer Bestimmung des Bundesverfassungsgerichtes wurde das Auswahlverfahren geändert um eine faire Auswahl zu treffen und Chancengleichheit für die Bewerber:innen zu gewährleisten.  Studienplätze werden auch weiterhin nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber:innen. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 37 staatlichen Universitäten und vier privaten Hochschulen in Deutschland angeboten. Dabei kann man an acht Universitäten auch im Sommersemester mit Studium beginnen.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt ausschließlich über das Portal Hochschulstart.de. Durch eine Neuerung im Jahr 2020 hat sich das Auswahlverfahren verändert. Seitdem gelten bundesweit die gleichen Regeln. Die Bewerber:innen werden nach folgendem Verfahren ausgewählt:

  1. Dreißig Prozent der Studienplätze werden über die Abiturbestquote verteilt. Ein Algorithmus stellt sicher, dass nur Abiturnoten von Bundesländern mit ähnlichen Anforderungen verglichen werden um eine faire Auswahl zu gewährleisten.
  2. Das zweite Auswahlverfahren, bei dem 10 Prozent der Studienplätze vergeben werden, ist die Eignungsquote. Es werde Kriterien wie eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitssektor, freiwillige Dienste, aber auch Erfolge bei Wettbewerben wie „Jugend forscht“ bei der Auswahl beachtet. Die Abiturnote spielt bei der Eignungsquote keine Rolle. Bis zum Wintersemester 2021/2022 werden noch Wartesemester berücksichtigt, danach gelten diese nicht mehr als Kriterium. 
  3. Die meisten Studienplätze - 60 Prozent - werden durch das Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Die Hochschulen benennen eigene Kriterien, die bei der Auswahl besonders wichtig sind. Dabei wird die Abiturnote oft miteinbezogen, aber es müssen auch notenunabhängige Kriterien berücksichtigt werden. Es spielen der TMS (Test für Medizinische Studiengänge), andere Eignungstests und mündliche Verfahren, sowie die Kriterien der Eignungsquote eine Rolle.

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studierenden je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt oder zur Ärztin möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.