Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


An welcher Universität gibt es die meisten Medizinstudierenden und wo ist die Anzahl der Studienanfänger am höchsten? In der folgenden Bildergalerie werden die zehn größten medizinischen Fakultäten Deutschlands dargestellt.

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Operation Karriere-Bloggerin Aria Ahadzada zieht es in die große weite Welt: Sie hat schon in den USA gelebt und macht auch ihr PJ in der Schweiz. Im Beitrag schildert sie, warum sie sich für die Alpenrepublik entschieden hat und wie ihr Start dort war.

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Insgesamt 103 Medizinstudierende haben in diesem Wintersemester ihren Studienplatz in Bayern über die Landarztquote bekommen. Jetzt starten sie ihr Studium.

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Eine Umfrage unter Studierenden zeigt: Die Zeit des Shutdowns im vergangenen Semester ging an ihnen nicht spurlos vorüber.

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Das vergangene Sommersemester war turbulent: Wegen der COVID-19-Pandemie musste schnell auf digitale Lehrmethoden umgestellt werden. Die Bundesvereinigung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) zieht nun Bilanz und schlägt Verbesserungen vor.

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Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung e.V.) protestierte im Juli in Büchel gegen die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland, darunter auch Sarah Wissing.

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Die Medizinstudierenden im Hartmannbund (HB) fordern einheitliche Regeln für die dritten Staatsexamina („M3“) auch in Coronazeiten.

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An der Universität Bonn lernten Studierende schon vor der Pandemie, wie virtuelles Behandeln funktioniert. Medizininformatik steht auf dem Lehrplan. Ein Besuch am Bonner Venusberg – noch „vor Corona“.

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Viele Medizinstudierende haben während der Corona-Krise in Krankenhäusern geholfen. Unsere Operation Karriere-Bloggerin Elli Huber wollte sich stattdessen mal eine Pause gönnen. Aber leicht gefallen ist ihr das nicht. Wie sie diese Zeit erlebt hat, schildert sie in ihrem ersten Blog-Beitrag.

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Vielerorts blieben und bleiben die Hörsäle leer. Das Wintersemester 2020/21 wollen die medizinischen Fakultäten vermehrt mit digitalen Vorlesungen und interaktiven Lehrformaten bestreiten.

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"Wie sieht das auf dunkler Haut aus?" Diese Frage hat der Londoner Medizinstudent Malone Mukwende schon oft gestellt, wenn es im Studium um bestimmte Symptome ging. Mit "Mind the gap" hat er nun ein Lehrbuch zum Thema veröffentlicht.

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Unsere Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov lernt für das Staatsexamen – schon wieder. Denn im Frühjahr war die Prüfung wegen Corona ausgefallen. Wie es ihr diesmal bei der Prüfungsvorbereitung geht, schildert sie im Beitrag.

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Reanimationstrainings sollten an Schulen verpflichtend sein. Das fordert die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) anlässlich der Woche der Wiederbelebung, die noch bis zum kommenden Sonntag läuft.

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Die Sängerinnen und Sänger des Studierendenchores am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gehen neue digitale Wege: Sie haben einen eigenen Corona-Song komponiert und auf YouTube online gestellt.

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Operation Karriere-Bloggerin Eileithyia studiert im 10. Semester Medizin. Obwohl sie die Arbeit mit den Patienten liebt, kämpft sie seit Jahren mit Ängsten – vor allem beim Unterricht am Krankenbett. Wie sich diese Ängste für sie anfühlen, schildert sie in ihrem ersten Blogbeitrag.

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In Cottbus soll es künftig eine weitere Mediziner-Uni in Deutschland geben. Jetzt hat ein Experten-Gremium mit der Konzeptentwicklung begonnen. Mitte 2021 sollen erste Empfehlungen vorliegen.

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Vor fünf Jahren ist er aus Syrien geflohen – jetzt kann sich der Lübecker Medizinstudent Momtaz Alkasir über ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes freuen. Seit 2017 fördert die Studienstiftung Geflüchtete über ein eigenes Auswahlverfahren.

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Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), Klaus Reinhardt, hat die Pläne der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für 5.000 zusätzliche Medizinstudienplätze als ein „starkes Signal“ an die Bundesländer bezeichnet.

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Nachdem in Baden-Württemberg und Bayern die Prüfungen zum 2. Staatsexamen im Frühjahr kurzfristig abgesagt wurden, fordern die Studierenden im Hartmannbund ein bundeseinheitliches Machtwort.

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Studentin

Welche Gehaltsforderungen hat der Nachwuchs? Wo möchten Medizinstudenten arbeiten und für welche Fachbereiche interessieren sie sich? Hier kommen, Bild für Bild, 10 interessante Facts.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.