Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Wie hat sich unser Leben durch Corona verändert? Unsere Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov beschreibt in ihrem aktuellen Beitrag, wie sie gelernt hat, auch mal locker zu lassen – und hofft, dass ihr dieses Gefühl auch in der Nach-Corona-Zeit erhalten bleibt.

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Durch Corona sind digitale Kommunikationsangebote derzeit auf dem Vormarsch: nicht nur in der Lehre, sondern auch bei der Patientenversorgung. An der Universitätsklinik des Saarlandes (UKS) soll das Seminar zur Video-Sprechstunde daher auch in Zukunft angeboten werden.

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Mit einem Video im Star Wars-Look wirbt die Universitätsmedizin Göttingen für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem Klinikgelände. Der Clip wurde vom Medimeisterschaften-Team Göttingen gedreht und verbreitet sich derzeit viral in den sozialen Medien.

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Wie kann digitale Lehre im klinischen Abschnitt des Medizinstudiums funktionieren? Die Marburger Strahlenmedizinerin Prof. Dr. Hilke Vorwerk unterrichtet seit dem Sommersemester per YouTube und hat schon mehr als 200 Videos online gestellt.

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Universitätsklinikum Freiburg

Baden-Württemberg ist eines der Bundesländer mit den meisten Universitäts- und Lehrkrankenhäusern und der höchsten Dichte an Medizinischen Fakultäten. In diesen fünf Städten im "Ländle" gibt es die Möglichkeit, ein Medizinstudium aufzunehmen.

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Famulatur

Die Famulatur ist ein durch die Approbationsordnung vorgeschriebenes Praktikum für Medizinstudierende. Es beinhaltet vier Abschnitte und dauert vier Monate. Was viele nicht wissen: Es gibt auch eine Förderung für die Famulatur von den Bundesländern.

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Wer Ärztin oder Arzt wird, muss seine Patienten auch berühren – sei es für die Diagnose oder bestimmte Therapien. Mit dem "SmartHands"-Projekt können angehende Mediziner die richtigen Handgriffe künftig virtuell üben.

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Obwohl das digitale Studium während der COVID-19-Pandemie nach Angaben von Studierenden besser läuft als gedacht, steigt gleichzeitig die mentale Belastung. Trotz umfangreicher Nutzung von Kommunikationsplattformen und sozialer Medien füh­len sich viele Studierende einsam und empfinden das Lernen an einem Ort...

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Durch die Corona-Krise ist die Blutspende-Bereitschaft zurückgegangen. Die Initiative „Medisspendenblut“ hat deshalb alle Mediziner-Unis zu einem Blutspende-Wettbewerb aufgerufen. Im Interview erklärt Initiator Leonard Richter, wie die Aktion abläuft.

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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Ab dem 1. Juli kannst du dich auf einen Studienplatz im Fach Medizin bewerben. Hier sind alle Unis in den drei nördlichen Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen gelistet, an denen du im kommenden Wintersemester mit dem Studium starten könntest.

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Für das Medizinstudium braucht man ein Top-Abi? Nicht unbedingt: Mehr als 750 Medizinstudierende in Deutschland haben auch ohne Abi einen Studienplatz bekommen. Das geht schon länger, ist aber seit Jahresbeginn einfacher geworden.

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Das Studium läuft in diesem Semester anders ab: Statt Präsenzveranstaltungen gibt es jetzt vermehrt Online-Kurse. Aber funktioniert das auch? Was klappt gut und wo gibt es Probleme? Dazu hat die Uni Duisburg-Essen jetzt ihre Medizinstudierenden befragt.

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Erleichterung und Stolz, die COVID-19 Pandemie und ihre Folgen bisher gut zu bewältigen, bestimmt derzeit das Klima in der Universitätsmedizin. Dies wurde gestern beim 81. Ordentlichen Medizinischen Fakultätentag (oMFT) deutlich, der allerdings nicht wie geplant an der Medizinischen Fakultät in Essen, sondern...

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Tausende Medizinstudierende haben in den letzten Monaten in Kliniken geholfen, die Corona-Krise zu bewältigen. Aber was, wenn man sich im Dienst infiziert? Für wen COVID-19 als Berufskrankheit gilt und was das bedeutet, erklären wir im Beitrag.

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Wie können Geflüchtete und Asylsuchende in der Corona-Krise unterstützt werden? Die Studierendeninitiative "Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf" hilft hier tatkräftig mit – unter anderem mit Informationen, als Ansprechpartner vor Ort und mit einem Einkaufsdienst.

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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) fördert eine Initiative des Medizi­nischen Fakultätentages (MFT), der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des LMU Klinikums München zum digitalen Lernen im Medizinstudium.

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Schon zu Beginn der COVID-19-Pandemie haben sich Zehntausende freiwillig gemeldet, um zu helfen - beispielsweise auch als Unterstützung auf Intensivstationen. Ein Video der Medizinischen Fakultät Mannheim zeigt, was die Studierenden dort leisten.

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In den ländlichen Regionen von Sachsen und Sachsen-Anhalt wird händeringend ärztlicher Nachwuchs gesucht. Mit einem neuen Lehrkonzept wollen die Unis Halle und Leipzig jetzt Medizinstudierende für eine Tätigkeit außerhalb der Großstädte gewinnen.

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Derzeit fängt an vielen Unis wieder der Präsenzunterricht an. Um Studierende vor einer Corona-Infektion zu schützen, müsse ihnen kostenlose Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt werden, fordern verschiedene Studierenden-Organisationen.

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Für den Studiengang "Molecular Medicine" hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena ab dem kommenden Wintersemester eine Kooperation mit der Universität Montreal in Kanada ins Leben gerufen. Im September beginnt der erste Student dort sein Auslandsjahr.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.