Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Heute, am Freitag, den 20.09.2019, hat die #FridaysForFuture-Bewegung zu einem globalen Klimastreik aufgerufen. Damit will sie die Politik zum Handeln treiben. Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) unterstützt diesen Protest.

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Wie können Medizinstudenten lernen, psychisch schwerkranke Patienten richtig zu diagnostizieren? An der Uniklinik Bochum sollen typische Krankheitsbilder und Behandlungssituationen künftig per Virtual Reality (VR) simuliert werden.

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In Nordrhein-Westfalen ist die Landarztquote bereits beschlossene Sache. Jetzt wollen auch Bayern und Baden-Württemberg nachziehen. Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) spricht sich strikt dagegen aus.

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Wie lassen sich in der Praxis gefährliche Fehler vermeiden? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines neuen Projekts am Uniklinikum Frankfurt/Main. In Simulationen lernen Medizinstudenten und Pflege-Azubis die richtige Zusammenarbeit.

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Endlich Semesterferien – Zeit, sich vom anstrengenden Uni-Alltag zu erholen. Oder? Warum die vorlesungsfreie Zeit für Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov nicht unbedingt Entspannung bedeutet, schildert sie im Beitrag.

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Bayern will künftig einen Teil der Medizin-Studienplätze über eine Landarztquote vergeben. Das hat die Landesregierung jetzt in München beschlossen. Diese Regelung soll ab dem Wintersemester 2020/21 gelten.

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In Deutschland sind aktuell mehr als sieben Millionen Menschen an Diabetes mellitus erkrankt. Viele Medizinstudenten fühlen sich darauf aber nicht gut vorbereitet – das geht aus einer Umfrage der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) hervor.

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Patientensicherheit sollte im Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) umfassend als Baustein berücksichtigt werden. Dazu haben das Aktions­bündnis Pa­tientensicherheit (APS) und die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutsch­land (bvmd) die Politik aufgerufen.

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Wie lässt sich sicherstellen, dass Studierende im PJ nicht alleingelassen werden und tatsächlich etwas lernen? Im Klinikalltag kann das schnell auf der Strecke bleiben. PJ-Mentoring-Programme wollen hier Abhilfe schaffen. Wie das Mentoring in Frankfurt / Main funktioniert, erklärt Julia Lorenz aus der...

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"Chirurgie ist nichts für mich", das dachte Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov zumindest bisher – nicht zuletzt wegen der familienunfreundlichen Arbeitsbedingungen. Ob ihr Blockpraktikum etwas an dieser Einstellung geändert hat, schildert sie im Beitrag.

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Wie schätzen Fachschaften das Medizinstudium an ihrer Uni ein? Was macht den besonderen Reiz am Studium dort aus? Wir haben nachgefragt und präsentieren hier die Antworten. Diesmal: Alexander Sanchez von der Fachschaft Humanmedizin in Frankfurt / Main.

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Der Marburger Bund (MB) hat sich hinter die Forderungen nach einem fairen PJ gestellt: Um eine obligatorische Aufwandsentschädigung zu garantieren, müsse die Approbationsordnung geändert werden, heißt es vom MB.

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Für Nora Müller (Name geändert) war immer klar: Sie möchte jung Mutter werden. Als Gastautorin schildert sie im Beitrag, mit welchen Herausforderungen eine Schwangerschaft während des Medizinstudiums verbunden ist.

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Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) nutzt ab sofort Virtual Reality in der Medizinerausbildung. Erstmals wird ein Kurs zu rheumatischen und osteologischen Erkrankungen angeboten, im dem VR-Brillen zum Einsatz kommen.

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Davor hat jeder Prüfling Angst: Der Prüfer stellt eine Frage und Du hast absolut keine Ahnung, was er meinen könnte. Dieses Eskalationsprogramm in vier Stufen hilft Dir, Haltung zu bewahren und nicht die Nerven zu verlieren.

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„Dieses verdammte Physikum macht mich noch wahnsinnig!“ Der Satz geht wohl jedem irgendwannn durch den Kopf, der sich auf diese erste große Prüfung im Medizinstudium vorbereitet. Hier kommen ein paar Lerntipps.

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Weil er dreimal durch eine Prüfung im Fach Makroskopische Anatomie durchgefallen ist, muss ein Medizinstudent die Uni Göttingen verlassen. Das hat jetzt das Oberverwaltungsgericht Lüneburg (OVG) entschieden.

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Wer in der mündlichen Prüfung glänzen möchte, sollte nicht nur die Fakten kennen. Es hilft auch zu wissen, worauf die Prüfer Wert legen. Wir stellen Dir drei Prüfertypen vor, die regelmäßig in Prüfungskommissionen zu finden sind.

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Die Universität Bielefeld kooperiert beim Aufbau des Universitätsklinikums Ostwestfalen-Lippe (OWL) mit dem Evangelischen Klinikum Bethel, dem Klinikum Bie­lefeld und dem Klinikum Lippe.

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Der Wissenschaftsrat hat zum zwei­ten Mal die Universitätsmedizin in Olden­burg sowie deren Kooperation mit der Euro­paen Medical School in Groningen in den Niederlanden begutachtet. Es gab großes Lob, aber auch viele Kritikpunkte.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.