Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), Klaus Reinhardt, hat in einem Videoaufruf Ärzte im Ruhestand und Medizinstudierende um Mithilfe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie gebeten.

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Eckart von Hirschhausen

Damit die Situation im Krankenhausalltag besser wird, wünscht sich Eckart von Hirschhausen 10 Dinge von Medizinstudenten. Hier, Bild für Bild, seine 10 Wünsche.

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An 36 staatlichen und an 3 privaten Hochschulen kann man in Deutschland Humanmedizin studieren. Aber nur an neun staatlichen Unis startet der Studiengang im Sommersemester. Noch bis zum 15. Januar kannst du dich bewerben.

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In der Frage, ob Medizinstudienplätze in Deutschland fehlen, um den Ärzte­man­gel zu bekämpfen, haben Ärzteverbände Ansichten der Deutschen Hochschulmedi­zin und der Bundesvertretung der Medi­zin­studierenden in Deutschland (bvmd) widerspro­chen.

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Die „MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University“ – bietet ab Oktober 2019 in Kooperation mit den Helios Kliniken Schwerin einen neuen Staatsexamensstudiengang Humanmedizin an.

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In den ländlichen Regionen von Sachsen und Sachsen-Anhalt wird händeringend ärztlicher Nachwuchs gesucht. Mit einem neuen Lehrkonzept wollen die Unis Halle und Leipzig jetzt Medizinstudierende für eine Tätigkeit außerhalb der Großstädte gewinnen.

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Derzeit fängt an vielen Unis wieder der Präsenzunterricht an. Um Studierende vor einer Corona-Infektion zu schützen, müsse ihnen kostenlose Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt werden, fordern verschiedene Studierenden-Organisationen.

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Für den Studiengang "Molecular Medicine" hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena ab dem kommenden Wintersemester eine Kooperation mit der Universität Montreal in Kanada ins Leben gerufen. Im September beginnt der erste Student dort sein Auslandsjahr.

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Mehr als eins von vier der meistgesehenen englischsprachigen COVID-19-Videos auf der Plattform YouTube enthält irreführende oder ungenaue Informationen. Das berichten Wissenschaftler der Universität von Ottawa im Fachmagazin BMJ Global Health.

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Die bvmd setzt sich dafür ein, dass Geflüchtete statt in Gemeinschaftsunterkünften in Wohnungen untergebracht werden. Nur so könne man Menschen mit Vorerkrankungen vor einer COVID-19-Infektion schützen, heißt es in einer Stellungnahme.

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Wie beeinflussen Industriekontakte junge Mediziner? Und wie kannst Du schon im Studium lernen, mit Interessenkonflikten richtig umzugehen? Das erklärt Maja Struck von der Arbeitsgemeinschaft Interessenkonflikte der bvmd im Interview.

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Durch die Corona-Krise haben viele Studierende ihren Nebenjob verloren. Wenn Du gerade nicht weißt, wie Du Deine Miete bezahlen sollst: Ab dem 8. Mai gibt es staatliche Notkredite, damit niemand wegen der aktuellen Lage sein Studium abbrechen muss.

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Lernpsychologen sind sich sicher, dass es verschiedene „Lerntypen“ gibt. Medizinstudierende können das Lernen mithilfe der Stärken ihres jeweiligen Lerntyps optimieren. Einige sind bereits „Meister ihres Fachs“.

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Eine neue Ärztliche Approbationsordnung soll jetzt das Medizinstudium reformieren und für eine bessere Ausbildung der künftigen Ärztegeneration sorgen. Innovative Ansätze gibt es bereits an vielen Unis in Form von Modellstudiengängen.

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Unsere Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov hat die Wahl: Da in Bayern jetzt im April keine M2-Prüfungen stattfinden, kann sie entweder sofort ins PJ starten, oder ihre Prüfung auf den Herbst verschieben. Wie sie sich entschieden hat, schildert sie im Beitrag.

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Scharfe Kritik an den unterschiedlichen Regelungen der Bundes­län­der zum zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung üben die Medizin­studierenden im Hart­mannbund (HB) sowie die Studierenden-Fachschaften in Bayern und Baden-Württemberg.

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Das M2 in Bayern wird verschoben. Ein Schock für unsere Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov, die in den vergangenen Monaten tapfer versucht hat, Lernplan, Familienleben, Umzug und Ausgangssperre unter einen Hut zu bringen. Wie es ihr jetzt geht, schreibt sie hier.

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Tommy ist Medizinstudent im PJ – und er ist erfolgreicher Influencer auf Instagram: Sein Account „tommyviews“ erreicht mehr als 200.000 Follower. Diese Bekanntheit nutzt er unter anderem, um über das Medizinstudium zu informieren – und über Corona.

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Sophia Tolle bereitet sich derzeit an der Uni Frankfurt auf das M2-Staatsexamen vor, das eigentlich in zwei Wochen geschrieben werden soll. Anders als in anderen Bundesländern ist in Hessen aber noch nicht klar, ob die Prüfung stattfindet – oder es nächstes Jahr ein Hammerexamen gibt.

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Die COVID-19-Pandemie hat derzeit alles im Griff – vor allem natürlich an den Kliniken. Lukas Schmülling studiert Medizin in Mainz, hat aber schon eine Ausbildung zum Intensivpfleger gemacht. Im Interview schildert er, wie er die aktuelle Situation wahrnimmt.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.