Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Eckart von Hirschhausen

Damit die Situation im Krankenhausalltag besser wird, wünscht sich Eckart von Hirschhausen 10 Dinge von Medizinstudenten. Hier, Bild für Bild, seine 10 Wünsche.

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In der Frage, ob Medizinstudienplätze in Deutschland fehlen, um den Ärzte­man­gel zu bekämpfen, haben Ärzteverbände Ansichten der Deutschen Hochschulmedi­zin und der Bundesvertretung der Medi­zin­studierenden in Deutschland (bvmd) widerspro­chen.

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Die „MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University“ – bietet ab Oktober 2019 in Kooperation mit den Helios Kliniken Schwerin einen neuen Staatsexamensstudiengang Humanmedizin an.

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Auf dem 124. Ärztetag forderte Lucas Thieme, Präsident der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland, die Reform des Medizinstudiums schneller voranzutreiben.

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Kontaktnachverfolgung, Coronatests, Information der Bevölkerung: Die Freiwilligenbörse „Studis4ÖGD“ vermittelt Studierende an Gesundheitsämter. Wir sprachen mit Theresa Krüger, bvmd-Bundeskoordinatorin für Public Health, und Lucas Thieme, Präsident der bvmd.

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Über 50 Prozent der Medizinistudierenden sind inzwischen gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus einer Blitzumfrage des Marburger Bundes unter 5.000 Studierenden hervor.

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Operation Karriere-Bloggerin Natalja hat inzwischen das erste PJ-Tertial geschafft und ist jetzt auf der Inneren. Neben dem Vollzeitjob muss sie sich auch noch um ihre Familie kümmern - und zwar unter Corona-Bedingungen. Wie das aktuell klappt, schildert sie im Beitrag.

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Manchmal ist die Lehre in einem kleinen Rahmen sehr effektiv. In der Bildergalerie sind die zehn kleinsten, staatlichen Mediziner-Unis Deutschlands aufgeführt.

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Studierende, Ärzteorganisationen und Fakultäten unterstützen grundsätzlich das Vorhaben der Bundesregierung, die Approbationsordnung für Ärzte zu reformieren. Der jetzt vorgelegte Entwurf der Novelle weist nach ihrer Ansicht jedoch noch Versäumnisse und Fehlentwicklungen auf.

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Wer ein „internationales“ Medizinexamen anstrebt, denkt meist an die US-amerikanischen Staatsexamina, die Studierende auch hierzulande ablegen können. Angehende Ärztinnen und Ärzte in Vietnam haben dabei aber nicht die USA, sondern das Mainzer IMPP im Sinn: Sie absolvieren deutsche Examina und kommen zum...

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Wie können Medikamente zu Patienten geliefert werden, die zum Beispiel in Quarantäne sind und das Haus nicht verlassen dürfen? In Halle ist jetzt ein Projekt zum kontaktlosen Medikamententransport gestartet. Dabei übernimmt eine Drohne die Lieferung.

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Ärztinnen und Ärzte sowie Studierende der medizinischen Fakultät Tübingen haben ein Lehrvideo gedreht, das die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 auf der Intensivstation zeigt.

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Die Coronapandemie hat auch an den medizinischen Fakultäten den Uni- und Lernalltag massiv verändert. Medizinstudierende versuchen, den Stoff im Selbststudium zu bewältigen. Neu etablierte virtuelle Lehrformate helfen.

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Da in der Bevölkerung die Homöopathie nach wie vor beliebt ist, hält es die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) und des Informationsnetzwerks Homöopathie (INH) für wichtig, dass Nachwuchsärzte klinische Studien richtig lesen können.

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Schleswig-Holstein hat seine ersten Landesstipendien für Medizinstudierende vergeben. „Mit dem Stipendium schaffen wir in Schleswig-Holstein einen Anreiz für zukünftige Ärzte im ländlichen Raum tätig zu werden“, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Heiner Garg (FDP).

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Die Ärztekammer Nordrhein (ÄKNo) pocht auf deutliche Nachbesserungen bei der geplan­ten Reform des Medizinstudiums. Eine entsprechende Entschließung hat das Ärzteparlament in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich verabschiedet.

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Operation Karriere-Bloggerin Elli hat gut geplant, wie sie sich die kommenden Jahre vorstellt. Eigentlich. Denn so langsam beginnt sie zu zweifeln: Ist ihr Plan wirklich richtig für sie? Und wird er sie glücklich machen? Im Beitrag schildert sie ihre Gedanken rund um Planung und Spontanität.

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Die Landesregierung in Niedersachsen hat entschieden, dass der Einsatz von rund 1.000 Studierenden auf COVID-19-Stationen nicht als Pflichtpraktikum anerkannt wird. Der Marburger Bund (MB) Niedersachsen protestiert.

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Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov ist derzeit im PJ, hat aber auch schon die nächste Prüfung im Blick. Zur Vorbereitung hat sie am 24. Februar an dem Online-Workshop "Topfit in die mündliche Prüfung M3" mit Rene Carolus teilgenommen. Wie es ihr gefallen hat, schildert sie im Beitrag.

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Operation Karriere-Bloggerin Eileithya hat schon im Studium gelernt, dass Unsicherheit im Krankenhaus nichts zu suchen hat. Doch in der Realität merkt sie, dass sie oft nicht weiter weiß. Zum Glück ändert sich der Umgang damit so langsam auch unter Ärzten.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.