Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Die schriftliche M2-Prüfung gilt als besonders aufwändig in der Vorbereitung: Viele Studierende starten schon Monate vorher mit dem Lernen. Aber worauf solltest Du dabei achten? Das erfährst Du in unseren Online-Workshops zur Prüfungsvorbereitung.

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Die mündlich-praktische M3-Prüfung ist die letzte Hürde im Medizinstudium. Ist sie bestanden, kannst du dich stolz Arzt oder Ärztin nennen. Aber worauf kommt es bei dieser wichtigen Prüfung an? Das erfährst Du in unseren Online-Workshops zur Prüfungsvorbereitung.

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Operation Karriere-Bloggerin Eileithyia studiert im 10. Semester Medizin. In der Klinik sieht sie oft auch Patienten, deren Schicksal sie sehr berührt. Wie geht man damit um, dass Leiden zum Alltag gehört? Darüber schreibt sie in ihrem aktuellen Blog-Beitrag.

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Das Rektorat der Universität Bielefeld hat über Anträge zum Anschubfonds Medizinische Forschung entschieden und sechs Projekte bewilligt. Das teilte die Universi­tät Bielefeld mit.

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Was ist eigentlich gerade in den USA los? Unsere Gastautorin Aria hat lange dort gelebt. Der Tod von George Floyd und die Demonstrationen der "Black Lives Matter"-Bewegung beschäftigen sie daher sehr. Im Beitrag schildert sie ihre Gedanken und Gefühle in der aktuellen Situation.

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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Mit unserer Reihe "Studieren in..." geben wir eine geographische Übersicht der Medizinischen Hochschulen in Deutschland. Hier kommen die sechs staatlichen Unis in Bayern, an denen du Medizin studieren kannst.

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Eckart von Hirschhausen

Damit die Situation im Krankenhausalltag besser wird, wünscht sich Eckart von Hirschhausen 10 Dinge von Medizinstudenten. Hier, Bild für Bild, seine 10 Wünsche.

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In der Frage, ob Medizinstudienplätze in Deutschland fehlen, um den Ärzte­man­gel zu bekämpfen, haben Ärzteverbände Ansichten der Deutschen Hochschulmedi­zin und der Bundesvertretung der Medi­zin­studierenden in Deutschland (bvmd) widerspro­chen.

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Die „MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University“ – bietet ab Oktober 2019 in Kooperation mit den Helios Kliniken Schwerin einen neuen Staatsexamensstudiengang Humanmedizin an.

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Wie lässt sich die COVID-19-Pandemie möglichst schnell beenden? Damit das gelingen kann, müssen schnell Impfstoffe produziert und verteilt werden – und zwar weltweit. Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) spricht sich daher für den so genannten TRIPS-Waiver-Antrag aus.

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Wie haben Medizinstudierende 2020 erlebt? In ihrem Beitrag lassen Matthias D. Kaufmann und Jeremy Schmidt von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd e.V) das Corona-Jahr Revue passieren.

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Operation Karriere-Bloggerin Eileithyia möchte Gynäkologin werden. Aber die Arbeit im OP macht ihr Angst. Ihren Berufswunsch will sie nicht aufgeben – also hat sie beschlossen, offen über ihr Problem zu sprechen. Was sie damit für Erfahrungen macht, schildert sie im Beitrag.

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Wie schätzen Fachschaften das Medizinstudium an ihrer Uni ein? Was macht den besonderen Reiz am Studium dort aus? Wir haben nachgefragt und präsentieren hier die Antworten. Diesmal: Lea Mezger von der Fachschaft Humanmedizin in Ulm.

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Die Studierenden im Hartmannbund (HB) fordern, Studierende im Praktischen Jahr (PJ), dem letzten Jahr des Studiums, ausreichend vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu schützen.

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Das neue Fach „Culinary Medicine“ soll künftige Ärzte zu kompetenteren Beratern in Ernährungs- und Lebensstilfragen machen. Der Mediziner und Ernährungspsychologe PD Dr. Thomas Ellrott betreut dazu ein Pilotprojekt an der Uni Göttingen, bei dem die Studierenden selbst am Herd stehen.

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Die Digitalisierung nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert in der heutigen Gesellschaft ein und ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Die TU München will Studierende mit der Veranstaltung "NIM: New Ideas for Medicine" darauf vorbereiten.

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Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov versucht, ihr PJ und die Betreuung ihrer Kinder unter einen Hut zu bringen. Nicht einfach: Denn Urlaub oder Kinderkrankentage nehmen kann sie im PJ nicht. Wie sie mit der Situation umgeht, schildert sie im Beitrag.

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Die Pläne für ein künftiges Medizinstudium in Bielefeld sind einen Schritt weiter: Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat jetzt den Modellstudiengang der medizinischen Fakultät Ostwestfalen-Lippe (OWL) genehmigt.

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Die Studierenden im Hartmannbund (HB) haben sich gegen eine Amtsarztquote ausgesprochen. Diese sei „keine Lösung für den Personalmangel im öffentlichen Gesundheitsdienst“, betonten die Studie­rendenvertreter heute. Sie wenden sich damit unter anderem gegen Pläne aus Sachsen-Anhalt.

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Wie soll die ärztliche Ausbildung ab 2025 aussehen? Das Bundes-Gesundheitsministerium (BMG) hat dazu jetzt einen Entwurf vorgelegt. Das Feedback von Marburger Bund, Hartmannbund und Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) enthält Lob, aber auch einige Kritik.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.