Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Weltweit könnten 18 Millionen Todesfälle pro Jahr vermieden werden, wenn alle Menschen Zugang zu einer guten chirurgischen Versorgung hätten. Das internationale Netzwerk InciSioN setzt sich dafür ein, dass das anders wird. Seit einem halben Jahr gibt es auch eine Gruppe in Deutschland. Julia Steinle erklärt,...

Weiterlesen

Die „MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University“ – bietet ab Oktober 2019 in Kooperation mit den Helios Kliniken Schwerin einen neuen Staatsexamensstudiengang Humanmedizin an.

Weiterlesen

Die Operation Karriere-Bloggerin und zweifache Mutter Natalja Ostankov schreibt regelmäßig über den Alltag zwischen Familie, Klinik und Studium. Diesmal berichtet sie von ihren Erfahrungen auf dem Operation Karriere-Kongress in München.

Weiterlesen

Wie bereite ich mich optimal auf die mündliche Prüfung vor? Fachkenntnisse sind natürlich wichtig – aber es sind Softskills, die den Ausschlag geben können, erklärte René Carolus in seinem Workshop beim Operation Karriere-Kongress in München.

Weiterlesen

Welche Rechte und Pflichten haben Medizinstudenten im Praktischen Jahr (PJ)? Darüber sprach Philip Simon vom Hartmannbund beim Operation Karriere-Kongress in München.

Weiterlesen

Ab dem kommenden Wintersemester werden 80 künftige Ärzte ein grenz­überschreitendes Studium der Medizin an den Universitäten Oldenburg und Groningen aufnehmen. Das haben die beiden Universitäten und das Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG) in einem neuen Kooperationsvertrag festgelegt.

Weiterlesen

Natalja Ostankov ist 29, zweifache Mutter und studiert Medizin in München. Kann man das alles unter einen Hut bringen? Sie sagt "ja" und schildert in diesem Blog, wie der Alltag zwischen Kindern und Klinik aussieht. Teil 16: "Klinik oder nicht, das ist hier die Frage… "

Weiterlesen

Hepatitis, Kinderlähmung oder Masern: Obwohl erwiesen ist, dass Impfungen vor Krankheiten schützen, stehen viele dem Thema kritisch gegenüber. Der Verein „Impfaufklärung in Deutschland“ will Zweifel ausräumen – vor allem bei Jugendlichen. Wie die darauf reagieren, erklärt Vereinsmitglied und Medizinstudentin...

Weiterlesen

Mehr als 20.000 Medizinstudierende und junge Ärztinnen und Ärzte werden zu den MediMeisterschaften 2019 erwartet, die morgen starten. Wir haben mit Luke Hopf vom Orgateam über diesjährige Highlights gesprochen.

Weiterlesen

Der Doktortitel ist zwar kein Muss, trotzdem gehört er für viele angehende Ärzte zur Karriereplanung fest dazu. Aber worauf muss man achten, damit die Promotion gelingt? Das erklärte Dr. Ursula Kessen in ihrem Vortrag auf dem Operation Karriere-Kongress in Bochum.

Weiterlesen

Zum Sommersemester 2019 haben sich etwa doppelt so viele Frauen wie Männer um einen Studienplatz in Humanmedizin beworben. Das geht aus der Antwort der Bundes­regierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.

Weiterlesen

"Game of Thrones" oder "Breaking Bad" kennt wirklich fast jeder. Medizinstudenten der Uni Genf haben jetzt die Intros dieser weltbekannten Serien verwendet, um Aufmerksamkeit für ein ernstes Problem zu wecken: Die Rückkehr der Syphilis.

Weiterlesen

Wer sich für ein Medizinstudium interessiert, kann sich ab sofort auch bei der Universität Augsburg bewerben. Der erste Jahrgang des neuen Studienganges Humanmedizin startet im kommenden Wintersemester 2019/20.

Weiterlesen

Einige Klinikkonzerne zahlen regelmäßig eine Aufwandsentschädigung im PJ. Die Geschäftsführerin des Helios Vogtland-Klinikum Plauen, Peggy Uhlmann, erläutert im Interview die Gründe und analysiert die Arbeitsbedingungen der PJ-Studierenden.

Weiterlesen

Wie funktionieren minimal-invasive Eingriffe und endoskopische Untersuchungen? In Mannheim können Nachwuchsmediziner das jetzt mit Hilfe digitaler Technik üben: Die Uniklinik hat einen neuen Endoskopie-Simulator in Betrieb genommen.

Weiterlesen

Natalja Ostankov ist 28, zweifache Mutter und studiert Medizin in München. Kann man das alles unter einen Hut bringen? Sie sagt "ja" und schildert in diesem Blog, wie der Alltag zwischen Kindern und Klinik aussieht. Teil 16: "Der Spagat zwischen Organisation und Spon­ta­ne­i­tät".

Weiterlesen

Die Arbeitsgruppe „Europäische Integration“ der bvmd bearbeitet Themen, die europaweit für Studium und Versorgung relevant sind. Friederike Münn, Dresden, ist eine der beiden Bundeskoordinatoren und erläutert, was sie an der Arbeit begeistert.

Weiterlesen

Wie hat sich das Medizinstudium in den letzten 40 Jahren verändert? Und was können heutige Studenten von früheren Generationen lernen? Damit beschäftigt sich die Allgemeinmedizinerin Dr. Katharina Thiede. Sie hat das „Archiv Deutsche Medizinstudierendenschaft“ in Aachen gegründet und erklärt im Interview,...

Weiterlesen

Eine hochwertige Patientenversorgung braucht eine gute Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe. Im Gastbeitrag erläutern Jeremy Schmidt und Aurica Ritter vom bvmd, warum interprofessionelle Ausbildungsstationen dafür eine gute Grundlage sind.

Weiterlesen

Studentin

Welche Gehaltsforderungen hat der Nachwuchs? Wo möchten Medizinstudenten arbeiten und für welche Fachbereiche interessieren sie sich? Hier kommen, Bild für Bild, 10 interessante Facts.

Weiterlesen


Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.