Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf dich. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Die Universität Ulm hat ein neues Trainingshospital für angehende Ärztinnen und Ärzte eröffnet. In der Einrich­tung namens „ToTrainU“ können Medizinstudierende Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in ver­schiedenen Simulationsräumen einüben.

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Universitätsklinikum Freiburg

Baden-Württemberg ist eines der Bundesländer mit den meisten Universitäts- und Lehrkrankenhäusern und der höchsten Dichte an Medizinischen Fakultäten. In diesen fünf Städten im "Ländle" gibt es die Möglichkeit, ein Medizinstudium aufzunehmen.

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Mit einer neuen Lehrveranstaltung will die TU München die Digitalisierung in der Medizin fördern und die Studierenden über die Möglichkeiten und das Potential der Digitalisierung aufklären und sensibilisieren.

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Die Technische Universität (TU) Dresden, das Klinikum Chemnitz und die Dresdner Hochschulmedizin eröffnen den Medizincampus Chemnitz. Ab sofort können in der sächsischen Landeshauptstadt 50 Medizinstudierende mehr pro Jahr starten.

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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Mit unserer Reihe "Studieren in..." geben wir eine geographische Übersicht der Medizinischen Hochschulen in Deutschland. Hier kommen die sechs staatlichen Unis in Bayern, an denen du Medizin studieren kannst.

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Das Bündnis für Rheumatologie hat die Nachwuchs-Kampagne rheuma2025.de an den Start gebracht. Das Kernziel ist, bis zum Jahr 2030 rund 800 Ärzte und Ärztinnen rheumatologisch weiterzubilden, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten auch zukünftig sicherzustellen.

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Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Wo kann man in NRW Medizin studieren? Wie bewerten Studierende ihre Unis, und welche angeschlossenen Kliniken gibt es? Hier sind alle neun Hochschulen dargestellt, an denen man in NRW Medizin studieren kann.

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Nach mehrjähriger Vorbereitungszeit ist der Startschuss in Bielefeld für einen neuen Medizin-Studiengang gefallen. Im Oktober werden die ersten 60 Bielefelder Medizinstudierenden mit der Ausbildung beginnen.

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Operation Karriere-Bloggerin Eileithyia muss von ihrer krebskranken Oma Abschied nehmen. Dabei denkt sie auch über die Frage nach, wieviel Selbstbestimmung Ärztinnen und Ärzte älteren Menschen am Ende ihres Lebens noch zugestehen – und warum es wichtig ist, dass auch Sterbende ihr Schicksal selbst in die...

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Medizinstudierende können künftig Famulatur und ein Ausbildungsabschnitt des Praktischen Jahr auch in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) ableisten. Kenntnisse zum öffent­lichen Gesundheitswesen und zur Bevölkerungsmedizin gehören zudem künftig zum Ziel der medizini­schen Ausbildung und...

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Mit Blick auf die Bundestagswahl und den Stellenwert, den Gesundheit durch die Pandemie bekommen hat, stellt sich die Frage: Was müsste eigentlich wirklich im Gesundheitswesen verändert werden? Philip Plättner, Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland...

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Thüringen soll in Erfurt eine neue private medizinische Hochschule erhalten. Sie soll nach Angaben des Wissenschaftsministeriums mit rund 120 Studierenden in den Fächern Humanmedizin und Psychologie im Sommersemester 2022 starten.

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Famulatur

Die Famulatur ist ein durch die Approbationsordnung vorgeschriebenes Praktikum für Medizinstudierende. Sie beinhaltet vier Abschnitte und dauert vier Monate. Was viele nicht wissen: Es gibt auch eine Förderung für die Famulatur von den Bundesländern.

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Du hast monatelang gelernt und dann ist er da – der Abend vor der Prüfung. Hier ein paar Tipps, wie du diesen Abend verbringen kannst und wie du die Prüfung meisterst.

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Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) tritt für eine Ernährungs­wende hin zu mehr gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln ein und fordert zudem, im Medizinstudi­um mehr Wissen zur Ernährung zu vermitteln.

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Vor der morgigen Runde von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Länderchefs hat sich die Kultusministerkonferenz (KMK) klar für einen Regelbetrieb in Schulen und ein Präsenzstudium an Hochschulen ausgesprochen.

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Für Operation Karriere-Bloggerin Natalja Ostankov hat das letzte PJ-Tertial begonnen: die Radiologie. Was hat sie bisher im PJ gelernt - über den Arztberuf, aber auch über sich selbst? Und wie hat sie das gemeistert - in Vollzeit und mit zwei Kindern? In ihrem Beitrag zieht sie dazu eine erste Bilanz.

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Die Hochschulen in Deutschland wollen im kommenden Wintersemester nach Möglichkeit wieder Präsenzveranstaltungen anbieten, setzen aber auch auf digitale Formate. Ein entsprechendes Konzept dafür hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vorgelegt.

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Labormaus auf einer Hand, die von einem blauen Handschuh bedeckt ist

Berlin erhält ein neues Einstein-Zentrum für alternative Methoden in der biomedizinischen Forschung. Es soll dazu beizutragen, dass 3D-Gewebekulturen Tierversuche in bestimmten Bereichen der biomedizinischen Forschung ablösen können.

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Junge Ärztin mit einem Tablet

Eine Checkliste zeigt, was angehende Ärztinnen und Ärzte vor oder wäh­rend ihres Studiums in dem dreimonatigen Pflicht-Krankenpflegepraktikum lernen.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber:innen, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzt:innen die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Nach einer Bestimmung des Bundesverfassungsgerichtes wurde das Auswahlverfahren geändert um eine faire Auswahl zu treffen und Chancengleichheit für die Bewerber:innen zu gewährleisten.  Studienplätze werden auch weiterhin nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber:innen. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 37 staatlichen Universitäten und vier privaten Hochschulen in Deutschland angeboten. Dabei kann man an acht Universitäten auch im Sommersemester mit Studium beginnen.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt ausschließlich über das Portal Hochschulstart.de. Durch eine Neuerung im Jahr 2020 hat sich das Auswahlverfahren verändert. Seitdem gelten bundesweit die gleichen Regeln. Die Bewerber:innen werden nach folgendem Verfahren ausgewählt:

  1. Dreißig Prozent der Studienplätze werden über die Abiturbestquote verteilt. Ein Algorithmus stellt sicher, dass nur Abiturnoten von Bundesländern mit ähnlichen Anforderungen verglichen werden um eine faire Auswahl zu gewährleisten.
  2. Das zweite Auswahlverfahren, bei dem 10 Prozent der Studienplätze vergeben werden, ist die Eignungsquote. Es werde Kriterien wie eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitssektor, freiwillige Dienste, aber auch Erfolge bei Wettbewerben wie „Jugend forscht“ bei der Auswahl beachtet. Die Abiturnote spielt bei der Eignungsquote keine Rolle. Bis zum Wintersemester 2021/2022 werden noch Wartesemester berücksichtigt, danach gelten diese nicht mehr als Kriterium. 
  3. Die meisten Studienplätze - 60 Prozent - werden durch das Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Die Hochschulen benennen eigene Kriterien, die bei der Auswahl besonders wichtig sind. Dabei wird die Abiturnote oft miteinbezogen, aber es müssen auch notenunabhängige Kriterien berücksichtigt werden. Es spielen der TMS (Test für Medizinische Studiengänge), andere Eignungstests und mündliche Verfahren, sowie die Kriterien der Eignungsquote eine Rolle.

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studierenden je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt oder zur Ärztin möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.