Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf dich. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Medizinstudierende können ihre Arbeit in Gesundheitsämtern oder in anderen pandemierelevan­ten Bereichen fortsetzen, ohne dass ihr dort erzieltes Einkommen auf das BAföG angerechnet wird. Da­rauf weist der Marburger Bund hin.

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Der 125. Deutsche Ärztetag hat die Bundesregierung und die Landesregierungen aufgerufen, die Zahl der Studienplätze im Fach Humanmedizin deutlich aufzustocken. Um eine qualitativ hochwerti­ge Ausbildung von zukünftigen Ärzten zu gewährleisten, müsse die Lehre auf allen betei­lig­ten Ebenen finanziell und...

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Was wünschen sich junge Ärztinnen und Ärzte für die Zukunft? Und ändern sich die Wünsche und Pläne im Laufe der Zeit? Die Landesärztekammer Hessen befragt Medizinstudierende schon seit 2009 zu diesem Thema – jeweils zu Beginn des Studiums, zum Zeitpunkt des Examens und während der Weiterbildung. Beim...

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Der Weg durch das Medizinstudium, die Weiterbildung bis in die Niederlassung ist nicht immer einfach. Es warten nicht nur schwere Prüfungen, sondern auch viel Bürokratie auf die angehenden Medizinerinnen und Mediziner. Um Abhilfe zu schaffen, hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen ein Ärztliches...

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Willkommen in Frankfurt! Nach zwei Jahren Corona-Pause war Operation Karriere mal wieder in der Main-Metropole zu Gast. In der Bildergalerie haben wir ein paar Eindrücke zusammengestellt.

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Das Praktische Jahr (PJ) ist ein wichtiger Teil auf dem Weg zum Arzt oder Ärztin. Doch dabei gibt es unter Medizinstudierenden immer wieder Unsicherheiten. Was darf ich? Was darf ich nicht? Wie sieht es rechtlich aus? Darüber sprach Laurin Gerdes, selbst Medizinstudent, auf dem Operation Karriere Kongress in...

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Promotion: Ja oder nein? Für die meisten gehört der Doktortitel zum Arztberuf dazu, doch für das Projekt ist auch viel Motivation und Stressresistenz nötig. Prof. Dr. Anke Hinney, Universität Duisburg-Essen, zeigte in ihrem Vortrag beim Operation Karriere Kongress in Essen, warum Medizinstudierende unbedingt...

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Privatleben und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach – gerade für Ärztinnen. Diese Hindernisse spiegeln sich auch in den Spitzenpositionen wieder, denn nur ein Bruchteil ist von Frauen besetzt. Wie lassen sich diese Herausforderungen meistern? Darüber sprach Jana Pannenbäcker,...

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Wohin zieht es Medizinstudierende nach ihrem Studium? Bedarf besteht vor allem in ländlichen und mittelstädtischen Regionen – die gelten jedoch oftmals als nicht attraktiv. Anreize schaffen aber bundesweit bekannte Förder- und Ausbildungsangebote gerade in diesen Regionen. Um den Überblick nicht zu verlieren,...

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Wer kennt es nicht: Die Statistikvorlesung war nicht gerade das Highlight des Studiums und die Lehrkraft hat nur Beispiele gebracht, die mit deinem wissenschaftlichen Alltag nur wenig zu tun haben. Jetzt musst du aber eine Dissertation oder eine Veröffentlichung verfassen, die auf der Auswertung von...

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Seit der Abschaffung der Wartezeitquote in der Humanmedizin ist es für alle ohne Topabitur schwieriger geworden, Medizin zu studieren. Das macht das Studium im europäischen Ausland attraktiv. Denn so bietet sich die Möglichkeit, direkt nach dem Abitur oder einer Ausbildung mit dem Studium zu beginnen.

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Ein neues multimediales Lehrangebot der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen soll künftigen Ärzt­innen und Ärzten Gesprächstechniken für den Umgang mit Patienten, aber auch mit medizinischem Personal vermitteln.

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Für das Medizinstudium braucht man ein Top-Abi? Nicht unbedingt: Man kann sogar auch ganz ohne Abi einen Studienplatz bekommen. Das geht schon länger, ist aber seit Kurzem einfacher geworden. Wie das funktioniert, erfährst du im Beitrag.

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Am Universitätsklinikum Bonn (UKB) soll ein kürzlich gestartetes interdisziplinäres Projekt neue Erkenntnisse über die Bedeutung der Ernährung als Therapiefaktor zutage fördern. Das laut UKB bundesweit einmaliges Lehrprojekt bringt Medizinstudierenden im Praktischen Jahr (PJler) und Ernährungswissenschaftler...

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An der Universität Jena können sich Medizinstudierende ab dem fünften Fachsemester zukünftig mit ihrer Persönlichkeitsentwicklung als Arzt oder Ärztin beschäftigen. Ein entsprechendes Pilotprojekt ist jetzt gestartet.

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Die Famulatur ist ein durch die Approbationsordnung vorgeschriebenes Praktikum für Medizinstudierende. Sie beinhaltet vier Abschnitte und dauert vier Monate. Was viele nicht wissen: Es gibt auch eine Förderung für die Famulatur von den Bundesländern.

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Mittlerweile gibt es für jede Situation unzählige digitale Helfer, die einem das Leben erleichtern sollen. Gerade beim Thema Doktorarbeit wünschen sich viele Medizinstudierende Unterstützung. Doch welche Programme sind wirklich sinnvoll? Die Uni München hat eine Liste zusammengestellt.

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Das Praktische Jahr steht am Ende des Medizinstudiums und hat zum Ziel, den medizinsichen Nachwuchs auf die Arbeit im Klinikum vorzubereiten. Hierbei stehen ärztliches Denken und Handeln bei Anamnese, Diagnose und Therapie im Vordergrund.

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Zeitmanagement gegen Prüfungsstress

Dass das Medizinstudium im Vergleich zu den meisten anderen Studiengängen eines der lernintensivsten ist, dürfte kaum jemanden überraschen. Allerdings kann sich angesichts des Lernpensums schnell eine leichte Panik breit machen. Konsequentes Zeitmanagement kann dem Studium die nötige Struktur geben.

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Lerntipps fürs Studium

Das beste Zeitmanagement ist wertlos, wenn es mit dem Lernen selbst nicht klappt. Damit Lernfrust möglichst gar nicht aufkommt, haben wir in diesem Artikel eine Reihe bewährter Lerntechniken und Gedächtnisübungen - auch als Mnenotechniken bekannt - zusammengetragen.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber:innen, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzt:innen die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Nach einer Bestimmung des Bundesverfassungsgerichtes wurde das Auswahlverfahren geändert um eine faire Auswahl zu treffen und Chancengleichheit für die Bewerber:innen zu gewährleisten.  Studienplätze werden auch weiterhin nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber:innen. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 37 staatlichen Universitäten und vier privaten Hochschulen in Deutschland angeboten. Dabei kann man an acht Universitäten auch im Sommersemester mit Studium beginnen.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt ausschließlich über das Portal Hochschulstart.de. Durch eine Neuerung im Jahr 2020 hat sich das Auswahlverfahren verändert. Seitdem gelten bundesweit die gleichen Regeln. Die Bewerber:innen werden nach folgendem Verfahren ausgewählt:

  1. Dreißig Prozent der Studienplätze werden über die Abiturbestquote verteilt. Ein Algorithmus stellt sicher, dass nur Abiturnoten von Bundesländern mit ähnlichen Anforderungen verglichen werden um eine faire Auswahl zu gewährleisten.
  2. Das zweite Auswahlverfahren, bei dem 10 Prozent der Studienplätze vergeben werden, ist die Eignungsquote. Es werde Kriterien wie eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitssektor, freiwillige Dienste, aber auch Erfolge bei Wettbewerben wie „Jugend forscht“ bei der Auswahl beachtet. Die Abiturnote spielt bei der Eignungsquote keine Rolle. Bis zum Wintersemester 2021/2022 werden noch Wartesemester berücksichtigt, danach gelten diese nicht mehr als Kriterium. 
  3. Die meisten Studienplätze - 60 Prozent - werden durch das Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Die Hochschulen benennen eigene Kriterien, die bei der Auswahl besonders wichtig sind. Dabei wird die Abiturnote oft miteinbezogen, aber es müssen auch notenunabhängige Kriterien berücksichtigt werden. Es spielen der TMS (Test für Medizinische Studiengänge), andere Eignungstests und mündliche Verfahren, sowie die Kriterien der Eignungsquote eine Rolle.

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studierenden je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt oder zur Ärztin möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.