Karriereweg Medizinstudium

Du hast es geschafft! Du hast einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt kannst du richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf dich. Wie du die sich dir bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen kannst, erfährst du in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Am 3. Dezember fand im dbb Forum berlin der diesjährige Operation Karriere-Kongress Berlin statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuten sich über viele spannende Vorträge, die Podiumsdiskussion und interessante Aussteller.

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Schnell die Rutschstange hinunter oder zum Rettungswagen rennen? Unser Operation Karriere-Blogger Laurin ist der Idee nicht abgeneigt, weiß aber, dass der Schutz der eigenen Gesundheit Vorrang hat. Doch das sehen nicht unbedingt alle so.

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Welche Weiterbildung passt zu mir? Welche Arbeitgeber gibt es in der Region und was ist bei der Planung meiner ärztlichen Karriere zu beachten? Auf dem Operation Karriere Kongress in München am 4. November wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diese und viele weitere Fragen beantwortet.

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Einen Studienplatz im Fach Medizin zu ergattern, ist ein hartes Stück Arbeit. Wenn du keinen NC von 1,0 hast, sieht die Sache schon schwierig aus. Aber es gibt auch einen alternativen Weg, für den du keinen NC brauchst: und zwar der Quereinstieg ins Medizinstudium aus einem anderen Fach.

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Rassismus in der Gesundheitsversorgung trifft nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch Ärztinnen und Ärzte. Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland fordert bereits im Studium eine stärkere Sensibilisierung für das Thema.

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Das Studium der Humanmedizin hat den Ruf, einer der wohl stressigsten Studiengänge zu sein. Doch dauerhafter Stress im Medizinstudium muss nicht sein. Wie Studierende Stress und Anspannung wieder loswerden und sich wieder gesund fühlen können, erklärt Dr. med. Felicitas Saal, Ärztin und Anti-Stress-Coach, im...

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Die abgelehnten Medizinstudierenden an der Goethe-Universität Frankfurt können aufatmen: Sie erhalten doch noch ein Studienplatzangebot. Wie die Lösung nach der Vergabepanne aussieht, erfährst du im Beitrag.

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Beim diesjährigen Durchgang für die Landarztquote in Baden-Württemberg gingen mehr als 70 Prozent der Studienplätze an Frauen. Das teilte das Regierungspräsidium Stuttgart mit.

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Medizin ist deutschlandweit eines der beliebtesten Studienfächer. Jährlich gibt es mehr Bewerberinnen und Bewerber, als überhaupt Studienplätze vorhanden sind. Doch auch ohne Einser-Abitur hast du Chancen auf einen der begehrten Plätze. Eine Möglichkeit bietet ein Medizinstudium bei der Bundeswehr.

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Immer mehr Studierende entscheiden sich für das Fach Humanmedizin. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Statistischen Bundesamtes hervor. Im Wintersemester 2021/22 waren mehr als 105.000 Medizinstudierende an deutschen Universitäten eingeschrieben.

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Der diesjährige Medizinische Fakultätentag hat sich für mehr Transparenz beim Umgang mit Interessenkonflikten an den Medizinischen Fakultäten ausgesprochen und 12 Empfehlungen formuliert.

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Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) fordert, coronabedingte Quarantäne- und Isolationszeiten nicht auf die Fehltage im Praktischen Jahr (PJ) anzurechnen.

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Medizinstudierende können ihre Arbeit in Gesundheitsämtern oder in anderen pandemierelevan­ten Bereichen fortsetzen, ohne dass ihr dort erzieltes Einkommen auf das BAföG angerechnet wird. Da­rauf weist der Marburger Bund hin.

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Der 125. Deutsche Ärztetag hat die Bundesregierung und die Landesregierungen aufgerufen, die Zahl der Studienplätze im Fach Humanmedizin deutlich aufzustocken. Um eine qualitativ hochwerti­ge Ausbildung von zukünftigen Ärzten zu gewährleisten, müsse die Lehre auf allen betei­lig­ten Ebenen finanziell und...

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Rettungsgassen lassen häufig zu wünschen übrig. Das hat unser Operation Karriere-Blogger Laurin in seiner Zeit beim Rettungsdienst immer wieder festgestellt. Mit welchem nicht-medizinischen Problem er und sein Kollege bei einem Einsatz noch zu kämpfen hatten, erzählt er in seinem neuen Beitrag.

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Im Zuge der Anpassung der Ärztlichen Approbationsordnung (ÄApprO), die für 2025 geplant ist, soll auch die Prüfungskommission beim Dritten Staatsexamen verkleinert werden. Das fordert die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd). Gleichzeitig soll das Losfach der mündlichen Prüfung...

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Der Weg vom Medizinstudium in den Beruf ist nicht immer einfach und kann einige Tücken mit sich bringen. Welche Herausforderungen auf dich bei diesem Weg warten können, erklärte PD Dr. Pascal Grosse auf dem Operation Karriere-Kongress in Berlin am 3. Dezember.

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Mikroskopieren Pathologen nur den ganzen Tag? Und wie viel Realität steckt eigentlich in den Pathologen, die man aus Film und Fernsehen kennt? Auf all das und noch mehr hatte Dr. Edward Michaelis auf dem Operation Karriere-Kongress in Berlin am 3. Dezember die passenden Antworten.

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Wozu ist die Ärztekammer eigentlich da? Was bringt sie jungen Ärztinnen und Ärzten bei ihrem Berufseinstieg und wie können diese sich selbst engagieren? Darüber sprach PD Dr. Peter Bobbert, Präsident der Ärztekammer Berlin, auf dem Operation Karriere-Kongress am 3. Dezember in Berlin.

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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Mit unserer Reihe "Studieren in..." geben wir eine geographische Übersicht der Medizinischen Hochschulen in Deutschland. Hier kommen die sechs staatlichen Unis in Bayern, an denen du Medizin studieren kannst.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber:innen, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzt:innen die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Nach einer Bestimmung des Bundesverfassungsgerichtes wurde das Auswahlverfahren geändert um eine faire Auswahl zu treffen und Chancengleichheit für die Bewerber:innen zu gewährleisten.  Studienplätze werden auch weiterhin nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber:innen. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 37 staatlichen Universitäten und vier privaten Hochschulen in Deutschland angeboten. Dabei kann man an acht Universitäten auch im Sommersemester mit Studium beginnen.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt ausschließlich über das Portal Hochschulstart.de. Durch eine Neuerung im Jahr 2020 hat sich das Auswahlverfahren verändert. Seitdem gelten bundesweit die gleichen Regeln. Die Bewerber:innen werden nach folgendem Verfahren ausgewählt:

  1. Dreißig Prozent der Studienplätze werden über die Abiturbestquote verteilt. Ein Algorithmus stellt sicher, dass nur Abiturnoten von Bundesländern mit ähnlichen Anforderungen verglichen werden um eine faire Auswahl zu gewährleisten.
  2. Das zweite Auswahlverfahren, bei dem 10 Prozent der Studienplätze vergeben werden, ist die Eignungsquote. Es werde Kriterien wie eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitssektor, freiwillige Dienste, aber auch Erfolge bei Wettbewerben wie „Jugend forscht“ bei der Auswahl beachtet. Die Abiturnote spielt bei der Eignungsquote keine Rolle. Bis zum Wintersemester 2021/2022 werden noch Wartesemester berücksichtigt, danach gelten diese nicht mehr als Kriterium. 
  3. Die meisten Studienplätze - 60 Prozent - werden durch das Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Die Hochschulen benennen eigene Kriterien, die bei der Auswahl besonders wichtig sind. Dabei wird die Abiturnote oft miteinbezogen, aber es müssen auch notenunabhängige Kriterien berücksichtigt werden. Es spielen der TMS (Test für Medizinische Studiengänge), andere Eignungstests und mündliche Verfahren, sowie die Kriterien der Eignungsquote eine Rolle.

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studierenden je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt oder zur Ärztin möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.