Bewerbungsfotos als Mediziner oder Medizinerin

Seit der Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) ist ein Bewerbungsfoto zwar kein Pflichtbestandteil einer Bewerbung mehr – dennoch empfiehlt es sich, ein Bild beizufügen.

Studentin mit Brille sitzt vor einem Computer

Lächeln kommt auf Bewerbungsfotos gut an. | contrastwerkstatt/Fotolia

Sieht man das Foto des Bewerbers oder der Bewerberin, kann man sich schnell einen ersten Eindruck verschaffen. Deshalb laden Personalverantwortliche noch immer bevorzugt diejenigen ein, die der Bewerbung ein Bild beilegen. Angehende Assistenzärztinnen und Assistenzärzte können ihre Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch deshalb entscheidend erhöhen, wenn sie sich mit einem ansprechenden Foto bewerben. Obwohl es seit der Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) keine Pflicht mehr ist, ein Bewerbungsfoto beizulegen, tut man also gut daran, es dennoch zu tun. 

Einen Profi beauftragen

Einiges ist bei der Fotoauswahl jedoch zu berücksichtigen. Einen schlechten Eindruck macht es, wenn das Foto aus einem Automaten stammt oder offensichtlich selbst fotografiert wurde. Das erweckt den Anschein, der Bewerber oder die Bewerberin wäre nicht bereit, in die eigene berufliche Zukunft zu investieren. Daher sollte man zum Profi gehen. Dieser kennt die gängigen Formate für Bewerbungsbilder (6x4 oder 9x6 Zentimeter) und bietet auch eine Beratung bezüglich des Hintergrunds an. Denn der Hintergrund spielt bei dem Gesamteindruck eine entscheidende Rolle. Idealerweise harmonisiert die Hintergrundfarbe mit der Kleidung. Neutrale oder weiche Hintergrundfarben eignen sich grundsätzlich besser, weil bei zu hohen Kontrasten Gesichter schnell blass wirken. 

Bei der Wahl der Kleidung empfiehlt es sich, im medizinischen Umfeld einen klassischen Look zu wählen, da viele Chefärztinnen und Chefärzte eher nicht für eine kreative Kostümierung aufgeschlossen sind. Wenn man Fotos von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Website des Arbeitgebers oder in Online-Netzwerken wie Xing oder Linkedin findet, kann man sich auch hieran orientieren. Es empfiehlt sich außerdem, beim Fotoshooting zu lächeln und nicht zu ernst in die Kamera zu schauen (das ist eher als Führungskraft angebracht). Eine positive Wirkung kann man außerdem erzielen, wenn man Blickkontakt mit dem Betrachter hat und der eigene Körper dem Betrachter zugewandt ist. 

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