Karriereweg – Bewerbung und Berufsstart

Die Wahl eines Weiterbildungsfaches und -ortes kann entscheidend für die Zukunft sein. Deshalb sollten Sie sich vor diesem Schritt gut auf Ihre Karriere vorbereiten und sich fragen, wo Sie Ihre Prioritäten setzen wollen. Während Ihres Studiums lernen Sie alle Fachgebiete kennen – die einen jedoch intensiver als die anderen. Famulaturen, Hospitationen und das Praktische Jahr sind eine Chance für Sie: Begeben Sie sich dabei ganz individuell auf die Suche nach Ihrem Platz im Berufsleben, testen Sie, wo Sie hingehören. Damit es mit dem Traumberuf klappt, finden Sie hier wichtige Hilfestellungen für die richtige Bewerbung, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und Informationen zu Arbeitgebern, Berufsstart und allem was dazu gehört.


Die Nachwuchskampagne Praxisstart der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe bietet zukünftigen Haus- und Fachärzten Fördermöglichkeiten, Stipendien, persönliche Beratungsangebote, Hilfestellungen u.v.m.

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Wenn Kliniken neue Mitarbeiter einstellen, denken sie oft nur an eine schnelle Nachbesetzung. Um passende Kandidaten zu finden, muss sich die Klinik aber darüber klar werden, wen genau sie sucht - dazu ist eine detaillierte Stellenbeschreibung mit Kompetenzprofil wichtig, erklärt Thomas Giesemann, Leitung...

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Bewerbung

Wer sich auf eine Stelle bewirbt, möchte vom ersten Augenblick an bei seinem zukünftigen Chef einen guten Eindruck machen. Aber es gibt Fehler im Anschreiben, die man einfach und schnell vermeiden kann.

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Lebenslauf

Wer sich bei einem Klinikum bewirbt, versendet neben Zeugnissen und dem Anschreiben auch einen Lebenslauf. Was muss hinein, worauf kann man verzichten?

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Unikliniken sind als Ausbildungsstätten für werdende Fachärzte der Orthopädie und Unfallchirurgie beliebt. Aber es gibt auch kleine Häuser, die in diesem Fachbereich einen sehr guten Ruf haben. In der folgenden Bildergalerie sind zehn herausragende orthopädische Kliniken dargestellt.

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Kostenlose Seminare zum Praxisstart

Für junge Ärzte, die sich für eine Tätigkeit im ambulanten Sektor oder gar eine Niederlassung interessieren, gibt es zu Beginn viele Fragen zu klären: Welche Niederlassungsformen gibt es? Wie funktioniert die Abrechnung? Wie verordne ich richtig? Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe unterstützt mit...

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Neurologie

In welchen Fachbereichen wird in den kommenden Jahren eine hohe Anzahl an Fachärzten in Rente gehen? Für verschiedene Gebiete ist hier der Anteil der 60- bis 65-jährigen dargestellt.

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Junge Menschen beraten sich

Es ist ein leidiges, aber notwendiges Thema: Die Wahl der richtigen Versicherungen. In diesem Artikel wird dargestellt, welche Versicherungen man als angestellter Assistenzarzt benötigt.

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junger Arzt

Bevor man als Assistenzarzt in die Weiterbildung starten kann, muss man sich seine Approbationsurkunde ausstellen lassen. Wer stellt die Urkunde aus? Wie lange dauert es? Hier gibt es die wichtigsten Facts.

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Andreas Wagner sprach über den ersten Arbeitsvertrag

Die Zusage zum Traumjob ist da, jetzt fehlt nur noch die Unterschrift auf dem Arbeitsvertrag. Worauf man dabei achten sollte, erklärte Andreas Wagner, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Geschäftsführer des Marburger Bundes Hessen, auf dem Operation Karriere-Kongress in Frankfurt.

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Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein mit insgesamt fünf Standorten ist das landesweit vierte Klinikum der Maximalversorgung in Rheinland-Pfalz. Im Arbeitgeberprofil stellt sich das Gemeinschaftsklinikum als Arbeitgeber für junge Ärzte vor. Jetzt bewerben!

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Fast 370 junge Mediziner haben den Operation Karriere Kongress Frankfurt besucht. Damit war der Kongress in Hessen in diesem Jahr so populär wie noch nie. Hier einige Fotos vom Kongress und der Karrieremesse.

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Aerztehaus Buesum

Am Samstag strahlt das ZDF die „plan b“–Dokumentation „Lockruf aufs Land – Wie junge Mediziner wieder Hausarzt werden“ aus. Vorgestellt werden Ansätze, die Nachwuchsmedizinern die Arbeit auf dem Land schmackhaft machen sollen.

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Wichtig ist, dass man sich im ersten Jahr nicht überschätzt, sagt PD Dr. med. Marko Fiege, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie des Klinikums Itzehoe.

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Dr. med. Enrico Monaca

Kaum einer anderen Facharztgruppe wird vom Patienten so viel Vertrauen entgegen gebracht wie den Anästhesisten. Generell bringt diese Arbeit sehr viel Verantwortung mit. Auf dem Operation Karriere Kongress in Köln stellte Dr. Enrico Monaca seine Arbeit etwas genauer vor.

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Welche Fragen stellen Chefärzte im Jobinterview? Für Dr. med. Georg Hillebrand, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Itzehoe, ist die Motivation des Bewerbers besonders interessant.

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PD Dr. med. Olav A. Gressner

Eine hohe Technikaffinität ist in vielen Bereichen der Medizin hilfreich. Wer sich für die Arbeit im Labor entscheidet, kommt um exzellente Kenntnisse auf diesem Gebiet nicht herum.

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Bern

In den Sommermonaten die Abende am Strand verbringen und im Frühling und Herbst bei sonnigen 20 Grad auf der Veranda frühstücken - wer hat nicht schon einmal davon geträumt auszuwandern. Das Gute als Arzt oder Ärztin ist, sie werden überall gebraucht.

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Prof. Dr. med. Wolfgang Schwenk

Unter dem Titel "Chirurg werden – Künstler mit Skalpell" stellte Prof. Dr. Wolfgang Schwenk das Berufsbild des Chirurgen vor. Das "Künstler-Bild" wies er jedoch schnell zurück – viel mehr sei man in dieser Fachrichtung ein Handwerker.

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DGIM

Vom 14. bis 17. April findet der 124. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Mannheim statt. Wer noch nicht sicher ist, ob sich ein Besuch lohnt, kann sich über das Portal moc-dgim.de des deutschen Ärzteverlags Videovorträge der vergangenen Kongresse angucken.

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Bewerbung und Berufsstart nach dem Studium

Sie haben das Studium abgeschlossen und den ersten großen Meilenstein erfolgreich hinter sich gebracht – Herzlichen Glückwunsch! Doch gibt es nach den bestandenen Prüfungen nur eine kurze Verschnaufpause. Denn nach dem Medizinstudium geht die Operation Karriere in die nächste Etappe: Die erste Anstellung als Arzt. An der Universität wurden alle wichtigen fachlichen Grundlagen vermittelt, die die Basis jeder ärztlichen Tätigkeit bilden. In Famulatur und vor allem im Praktischen Jahr konnten die Studenten wertvolle Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag eines Arztes sammeln, die direkt auf die erste Anstellung vorbereiten. Nun gilt es in der Praxis weitere Kompetenzen zu erlernen und mit der richtigen Assistenzarztstelle die Weichen für die Zukunft zu stellen. 

Die richtige Stelle nach dem Medizin-Studium finden

Die erste Assistenzarztstelle ist ein bedeutendes Karrieresprungbrett und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden. Um die passende Einrichtung mit dem richtigen Arbeitsumfeld zu finden, das Ihre persönlichen Kompetenzen optimal fördert, gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten. Zunächst bieten kleine und große Häuser in der Regel unterschiedliche Vorteile. Während in kleinen Kliniken ein persönlicheres Arbeitsumfeld meist individuellere Betreuung ermöglicht, treffen Sie an Universitätskliniken häufig auf spannende und schwierige Fälle und fachliche Herausforderungen. Auch die Voraussetzungen Ihrer Stelle sollten Sie genau klären: Ein überzeugendes Weiterbildungskonzept, angemessene Vergütung, faire Arbeitszeiten, Flexibilität und Familienfreundlichkeit - um nur einige wichtige zu nennen. Sind die beruflichen Vorstellungen noch unklar, kann eine Hospitation helfen, Arbeitgeber und Fachgebiet besser kennenzulernen und die Entscheidung zu erleichtern.

Ganz gleich ob Sie zunächst eine Hospitation absolvieren oder sich direkt bei einer Klink bewerben möchten – unser Stellenmarkt hilft Ihnen bei der Suche nach Ihrer Stelle und bietet zahlreiche interessante Angebote.

Überzeugende Bewerbungsmappe für Ihre Zukunft als Arzt

Haben Sie eine vielversprechende Stelle gefunden, geht es an die Bewerbung. Damit diese nicht gleich nach dem Öffnen aussortiert wird, ist eine einwandfreie äußere Form unerlässlich. Lassen Sie einen Freund oder Verwandten Korrektur lesen, damit Rechtschreib- und Grammatikfehler ausgeschlossen sind. In die Bewerbungsmappe gehören folgende Dokumente:

Das Anschreiben:

Schildern Sie hier Ihr Anliegen, versuchen Sie dabei den Text individuell und nicht standardisiert zu gestalten. Die persönliche Anrede des zuständigen Ober- oder Chefarztes ist dem allgemeinen „Sehr geehrte Damen und Herren“ vorzuziehen. Machen Sie Ihre Motivation für die Stelle, den Fachbereich und die Klinik deutlich – hier können Sie vielleicht von Erfahrungen aus Famulatur oder dem Praktischen Jahr berichten.

Der Lebenslauf:

Dieser sollte neben persönlichen Eckdaten Ihre schulische, universitäre oder berufliche Ausbildung enthalten. Auch spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen sollten hier erwähnt werden. Besonders wichtig ist ein professionelles Bewerbungsfoto.

Zeugniskopien und weitere Anlagen:

Alle wichtigen Zeugnisse müssen als Kopie beigelegt sein. Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen über Praktika sind ebenfalls notwendig und auch eine beglaubigte Kopie Ihrer Approbationsurkunde.

Das Bewerbungsgespräch für Ihre Stelle als AiW

Konnte Ihre Bewerbungsmappe überzeugen, folgt darauf das Bewerbungsgespräch. Hier gilt nach wie vor die goldene Regel: Der erste Eindruck zählt. Damit dieser positiv ausfällt, ist eine sorgfältige Vorbereitung auf das Gespräch notwendig. Seien Sie über die jeweilige Klinik bestens informiert, damit Sie bei Fragen nicht ins Holpern geraten. Auf mögliche Fragen zu Ihrem Charakter, Motivation und Qualifikation können Sie sich im Vorfeld bereits Antworten zurecht legen: Wo liegen meine Stärken, was sind mögliche Schwächen, warum bin ich ein Teamplayer, wo habe ich Verantwortungsbewusstsein erlernt? Mit der richtigen Vorbereitung können Sie gelassener und damit selbstbewusster ins Gespräch gehen. Tragen Sie jedoch nicht zu dick auf. Jeder Mensch hat Schwächen und darf diese auch auf Nachfrage zugeben. Ein sorgfältiges Abwägen ist natürlich Voraussetzung.

Zum Schluss noch einfache aber wichtige Tipps:

  • Seien Sie unbedingt pünktlich
  • Für einen sympathischen ersten Eindruck ist vor allem freundliches und offenes Auftreten entscheidend
  • Ein fester Händedruck gehört genauso zum guten Ton wie ein sauberes und gepflegtes Äußeres