Karriereweg – Bewerbung und Berufsstart

Die Wahl eines Weiterbildungsfaches und -ortes kann entscheidend für die Zukunft sein. Deshalb solltest du dir vor diesem Schritt gut auf deine Karriere vorbereiten und dich fragen, wo du deine Prioritäten setzen willst. Während deines Studiums lernst du alle Fachgebiete kennen – die einen jedoch intensiver als die anderen. Famulaturen, Hospitationen und das Praktische Jahr sind eine Chance für dich: Begebe dich dabei ganz individuell auf die Suche nach deinem Platz im Berufsleben, teste, wo du hingehören. Damit es mit dem Traumberuf klappt, findest du hier wichtige Hilfestellungen für die richtige Bewerbung, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und Informationen zu Arbeitgeber:innen, Berufsstart und allem was dazu gehört.


Nach einer langen Corona-Zwangspause konnte am 13. November im Komed in Köln endlich wieder ein Operation Karriere Kongress stattfinden. In der Bildergalerie haben wir ein paar Eindrücke zusammengestellt.

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Junger Wissenschaftler mit Laptop im Labor

Schreiben oder nicht schreiben, diese Frage stellen sich viele angehende Ärzte und Ärztinnen. Denn eine Promotion ist nicht notwendig, um praktisch tätig zu werden. Hier drei mögliche Szenarien des Vorgehens.

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Arzt notiert sich ein Gespräch mit einem Patienten

Unabhängig davon, ob du deine Weiterbildung in einer Praxis oder einem Klinikum absolvieren möchtest, gibt es einige Punkte, auf die du bei der Wahl des ersten Arbeitgebers achten kannst. Welche das sind, erfährst du im Beitrag.

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Bevor man als Assistenzarzt oder als Assistenzärztin in die Weiterbildung starten kann, muss man sich die Approbationsurkunde ausstellen lassen. Wer stellt die Urkunde aus? Wie lange dauert es? Hier gibt es die wichtigsten Facts.

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Studentin

Das Anschreiben ist das erste Dokument, das der Arbeitgeber liest. Deshalb sollte es besonders überzeugend sein. Hier wird übersichtlich aufgeschlüsselt, was hinein muss, was hinein kann und was nicht hinein darf.

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Wie viele Patientinnen und Patienten werde ich betreuen? Erhalten leitende Ärztinnen und Ärzte Prämien? Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser liefern viele spannende Einblicke und helfen so dabei, eine Jobausschreibung besser einzuschätzen.

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Junge Menschen beraten sich

Es ist ein leidiges, aber notwendiges Thema: Die Wahl der richtigen Versicherungen. In diesem Artikel wird dargestellt, welche Versicherungen man als angestellter Assistenzarzt bzw. Assistenzärztin benötigt.

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In Deutschland gibt es aufgrund des demografischen Wandels immer mehr ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen. Häufig werden diese in Reha-Kliniken behandelt. Warum das Arbeiten dort auch für junge Ärztinnen und Ärzte attraktiv ist, erklärte Dr. Matthias Rudolph in seinem Vortrag auf dem Operation...

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Lebenslauf

Wer sich bei einem Klinikum bewirbt, versendet neben Zeugnissen und dem Anschreiben auch einen Lebenslauf. Was muss hinein, worauf kann man verzichten?

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Die letzte Sektflasche ist geleert, der letzte Gratulant hat sich gemeldet und der erste Arbeitstag im Krankenhaus rückt langsam näher. Bevor du die Schwelle des Krankenhauses das erste Mal als werdender Facharzt oder als werdende Fachärztin überschreitest, müssen aber noch einige Formalitäten erledigt...

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Glückwunsch, das Studium ist geschafft! Aber wie geht es jetzt weiter? Wie beantragt man die Approbation, worauf sollte man beim ersten Job achten und wie kann die Ärztekammer dabei helfen? Darüber sprach Melissa Camara-Romero, Vorstandsmitglied der Ärztekammer Nordrhein, beim Operation Karriere Kongress in...

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Der erste Live-Kongress im Jahr 2022! Nach einer längeren Corona-Pause war Operation Karriere am 30. April im Haus der Technik in Essen zu Gast. In der Bildergalerie haben wir ein paar Eindrücke zusammengestellt.

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Sehr viele Ärztinnen und Ärzte arbeiten in Deutschland auf selbstständiger Basis. Das bedeutet: Mehr Freiheit, aber auch mehr Verantwortung. Hier sind die Vor- und Nachteile der Selbstständigkeit dargestellt.

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Klinik oder Praxis? Das fragt sich unsere Operation Karriere-Bloggerin Natalja bei der Suche nach einer Stelle als Assistenzärztin. Was passt besser zu ihrer familiären Situation? Keine leichte Entscheidung. Zusätzlich macht sie sich über die weltpolitische Lage Sorgen: Sie ist Russlanddeutsche, ihr Mann ist...

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Bewerbungsgespräch

Daran ändert auch die Coronakrise nichts: Früher ging es in einem „Bewerbungsgespräch“ darum, als angehender Assistenzarzt oder als angehende Assistenzärztin von den potentiellen Vorgesetzten geprüft zu werden. Heute, im Zeitalter des Ärztemangels, prüft man eher selbst.

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Rentenbeitrag

Als junge Ärztin oder junger Arzt ist man Pflichtmitglied bei der Rentenversicherung und bei der Ärzteversorgung. Damit du nicht doppelt einzahlst, musst du dich bei Arbeitsantritt von der gesetzlichen Deutschen Rentenversicherung (DRV) befreien lassen.

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Wie schneiden Absolventinnen und Absolventenen der Studiengänge Human- und Zahnmedizin im Vergleich zu anderen ab, wenn es um die Höhe des Gehaltes geht? Der StepStone Gehaltsreport 2022 gibt Aufschluss.

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Lebenslauf schreiben

Der Lebenslauf ist das zentrale Element einer Bewerbung. Was muss, was kann und was gehört nicht in den Lebenslauf eines Arztes oder einer Ärztin? Der Artikel listet diese drei Kategorien übersichtlich auf.

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Hospitation

Als Arzt oder Ärztin kanst du in einem Krankenhaus hospitieren, um festzustellen, ob die Stelle für dich geeignet ist. Wann ist eine Hospitation sinnvoll und wie wird sie entlohnt? Das erfährst du im Beitrag.

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Studentin mit Brille sitzt vor einem Computer

Seit der Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) ist ein Bewerbungsfoto zwar kein Pflichtbestandteil einer Bewerbung mehr – dennoch empfiehlt es sich, ein Bild beizufügen. Worauf du dabei achten solltest, erfährst du im Beitrag.

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Bewerbung und Berufsstart nach dem Studium

Du hast das Studium abgeschlossen und den ersten großen Meilenstein erfolgreich hinter dich gebracht – Herzlichen Glückwunsch! Doch gibt es nach den bestandenen Prüfungen nur eine kurze Verschnaufpause. Denn nach dem Medizinstudium geht die Operation Karriere in die nächste Etappe: Die erste Anstellung als Arzt oder Ärztin. An der Universität wurden alle wichtigen fachlichen Grundlagen vermittelt, die die Basis jeder ärztlichen Tätigkeit bilden. In Famulatur und vor allem im Praktischen Jahr konnten die Studierenden wertvolle Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag eines Arztes oder einer Ärztin sammeln, die direkt auf die erste Anstellung vorbereiten. Nun gilt es in der Praxis weitere Kompetenzen zu erlernen und mit der richtigen Assistenzarztstelle die Weichen für die Zukunft zu stellen. 

Die richtige Stelle nach dem Medizin-Studium finden

Die erste Assistenzarztstelle ist ein bedeutendes Karrieresprungbrett und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden. Um die passende Einrichtung mit dem richtigen Arbeitsumfeld zu finden, das deine persönlichen Kompetenzen optimal fördert, gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten. Zunächst bieten kleine und große Häuser in der Regel unterschiedliche Vorteile. Während in kleinen Kliniken ein persönlicheres Arbeitsumfeld meist individuellere Betreuung ermöglicht, triffst du an Universitätskliniken häufig auf spannende und schwierige Fälle und fachliche Herausforderungen. Auch die Voraussetzungen deiner Stelle solltest du genau klären: Ein überzeugendes Weiterbildungskonzept, angemessene Vergütung, faire Arbeitszeiten, Flexibilität und Familienfreundlichkeit - um nur einige wichtige zu nennen. Sind die beruflichen Vorstellungen noch unklar, kann eine Hospitation helfen, Arbeitgeber:in und Fachgebiet besser kennenzulernen und die Entscheidung zu erleichtern.

Ganz gleich ob du zunächst eine Hospitation absolvieren oder dich direkt bei einer Klink bewerben möchtest – unser Stellenmarkt hilft dir bei der Suche nach deiner Stelle und bietet dir zahlreiche interessante Angebote.

Überzeugende Bewerbungsmappe für deine Zukunft als Arzt

Hast du eine vielversprechende Stelle gefunden, geht es an die Bewerbung. Damit diese nicht gleich nach dem Öffnen aussortiert wird, ist eine einwandfreie äußere Form unerlässlich. Lass eine:n Freund:in oder Verwandte Korrektur lesen, damit Rechtschreib- und Grammatikfehler ausgeschlossen sind. In die Bewerbungsmappe gehören folgende Dokumente:

Das Anschreiben:

Schildere hier dein Anliegen, versuche dabei den Text individuell und nicht standardisiert zu gestalten. Die persönliche Anrede des zuständigen Ober- oder Chefarztes oder -ärztin ist dem allgemeinen „Sehr geehrte Damen und Herren“ vorzuziehen. Mache deine Motivation für die Stelle, den Fachbereich und die Klinik deutlich – hier kannst du vielleicht von Erfahrungen aus Famulatur oder dem Praktischen Jahr berichten.

Der Lebenslauf:

Dieser sollte neben persönlichen Eckdaten deine schulische, universitäre oder berufliche Ausbildung enthalten. Auch spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen sollten hier erwähnt werden. Besonders wichtig ist ein professionelles Bewerbungsfoto.

Zeugniskopien und weitere Anlagen:

Alle wichtigen Zeugnisse müssen als Kopie beigelegt sein. Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen über Praktika sind ebenfalls notwendig und auch eine beglaubigte Kopie deiner Approbationsurkunde.

Das Bewerbungsgespräch für deine Stelle als AiW

Konnte deine Bewerbungsmappe überzeugen, folgt darauf das Bewerbungsgespräch. Hier gilt nach wie vor die goldene Regel: Der erste Eindruck zählt. Damit dieser positiv ausfällt, ist eine sorgfältige Vorbereitung auf das Gespräch notwendig. Sei über die jeweilige Klinik bestens informiert, damit du bei Fragen nicht ins Holpern gerätst. Auf mögliche Fragen zu deinem Charakter, Motivation und Qualifikation kannst du dir im Vorfeld bereits Antworten zurecht legen: Wo liegen meine Stärken, was sind mögliche Schwächen, warum bin ich ein:e Teamplayer:in, wo habe ich Verantwortungsbewusstsein erlernt? Mit der richtigen Vorbereitung kannst du gelassener und damit selbstbewusster ins Gespräch gehen. Trage jedoch nicht zu dick auf. Jeder Mensch hat Schwächen und darf diese auch auf Nachfrage zugeben. Ein sorgfältiges Abwägen ist natürlich Voraussetzung.

Zum Schluss noch einfache aber wichtige Tipps:

  • Sei unbedingt pünktlich
  • Für einen sympathischen ersten Eindruck ist vor allem freundliches und offenes Auftreten entscheidend
  • Ein fester Händedruck gehört genauso zum guten Ton wie ein sauberes und gepflegtes Äußeres