Karriereweg – Bewerbung und Berufsstart

Die Wahl eines Weiterbildungsfaches und -ortes kann entscheidend für die Zukunft sein. Deshalb solltest du dir vor diesem Schritt gut auf deine Karriere vorbereiten und dich fragen, wo du deine Prioritäten setzen willst. Während deines Studiums lernst du alle Fachgebiete kennen – die einen jedoch intensiver als die anderen. Famulaturen, Hospitationen und das Praktische Jahr sind eine Chance für dich: Begebe dich dabei ganz individuell auf die Suche nach deinem Platz im Berufsleben, teste, wo du hingehören. Damit es mit dem Traumberuf klappt, findest du hier wichtige Hilfestellungen für die richtige Bewerbung, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und Informationen zu Arbeitgeber:innen, Berufsstart und allem was dazu gehört.


Hospitation

Als Arzt oder Ärztin kanst du in einem Krankenhaus hospitieren, um festzustellen, ob die Stelle für dich geeignet ist. Wann ist eine Hospitation sinnvoll und wie wird sie entlohnt? Das erfährst du im Beitrag.

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Studentin mit Brille sitzt vor einem Computer

Seit der Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) ist ein Bewerbungsfoto zwar kein Pflichtbestandteil einer Bewerbung mehr – dennoch empfiehlt es sich, ein Bild beizufügen.

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Junge Forscher vor einem Mikroskop

Schreiben oder nicht schreiben, diese Frage stellen sich viele angehende Ärzte und Ärztinnen. Denn eine Promotion ist nicht notwendig, um praktisch tätig zu werden. Hier drei mögliche Szenarien des Vorgehens.

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Arzt notiert sich ein Gespräch mit einem Patienten

Unabhängig davon, ob du deine Weiterbildung in einer Praxis oder einem Klinikum absolvieren möchtest, gibt es einige Punkte, auf die du bei der Wahl des ersten Arbeitgebers achten kannst. Welche das sind, erfährst du im Beitrag.

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Junge Ärztin mit pinkem Stethoskop

In der Facharzt-Weiterbildung ist ein gutes Zeitmanagement wichtig, um alle Aufgaben unter einen Hut zu bekommen und den Patientinnen und Patienten gerecht zu werden. Worauf du beim Berufseinstieg in einer Praxis achten musst, verrraten wir im Beitrag.

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Wenn man die Weiterbildung in einem Klinikum absolviert, empfiehlt es sich, von Beginn an auf ein gutes Zeitmanagement zu achten. Denn die bürokratischen Aufgaben in der Assistenzarztzeit sind sehr zahlreich.

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Studentin

Das Anschreiben ist das erste Dokument, das der Arbeitgeber liest. Deshalb sollte es besonders überzeugend sein. Hier wird übersichtlich aufgeschlüsselt, was hinein muss, was hinein kann und was nicht hinein darf.

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Trotz Ärztemangel sind manche Bewerber über Gebühr nervös – und das kann die Chancen auf die Stelle in einer angesehenen Klinik durchaus mindern. Was man dagegen tun kann, weiß Claudia Spahn, Professorin für Musikermedizin.

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Junge Menschen beraten sich

Es ist ein leidiges, aber notwendiges Thema: Die Wahl der richtigen Versicherungen. In diesem Artikel wird dargestellt, welche Versicherungen man als angestellter Assistenzarzt bzw. Assistenzärztin benötigt.

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Bevor man als Assistenzarzt in die Weiterbildung starten kann, muss man sich seine Approbationsurkunde ausstellen lassen. Wer stellt die Urkunde aus? Wie lange dauert es? Hier gibt es die wichtigsten Facts.

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Wie viele Patienten werde ich betreuen? Wie ist die Klinik ausgestattet? Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser liefern viele spannende Einblicke und helfen so dabei, eine Jobausschreibung besser einzuschätzen.

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Wer der Klinik den Rücken kehrt, um bei einem Start-up anzufangen, kann auf viele gelernte Fähigkeiten zurückgreifen. Anderes muss man sich neu beibringen. Anne Latz und Sven Jungmann sind neue Wege beschritten und sagen, worauf es als Digital Doctor ankommt.

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Lebenslauf

Wer sich bei einem Klinikum bewirbt, versendet neben Zeugnissen und dem Anschreiben auch einen Lebenslauf. Was muss hinein, worauf kann man verzichten?

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Wie gestalte ich mein PJ erfolgreich? Und ist es sinnvoll, die Promotion vor der Facharzt-Weiterbildung abzuschließen? Diese und andere Fragen haben wir von Operation Karriere am 9. Dezember gemeinsam mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier beantwortet. Hier findet ihr die Videos zu den...

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Die letzte Sektflasche ist geleert, der letzte Gratulant hat sich gemeldet und der erste Arbeitstag im Krankenhaus rückt langsam näher. Bevor man die Schwelle des Krankenhauses das erste Mal als werdender Facharzt überschreitet, müssen aber noch einige Formalitäten erledigt werden.

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Rentenbeitrag

Als junge Ärztin oder junger Arzt ist man Pflichtmitglied bei der Rentenversicherung und bei der Ärzteversorgung. Damit man nicht doppelt einzahlt, muss man sich bei Arbeitsantritt von der gesetzlichen Deutschen Rentenversicherung (DRV) befreien lassen.

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Bewerbungsgespräch

Daran ändert auch die Coronakrise nichts: Früher ging es in einem „Bewerbungsgespräch“ darum, als angehender Assistenzarzt oder als angehende Assistenzärztin vom Chefarzt geprüft zu werden. Heute, im Zeitalter des Ärztemangels, prüft man eher selbst.

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Lebenslauf schreiben

Der Lebenslauf ist das zentrale Element einer Bewerbung. Was muss, was kann und was gehört nicht in den Lebenslauf eines Arztes oder einer Ärztin? Der Artikel listet diese drei Kategorien übersichtlich auf.

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Studentin

Es ist eine Entscheidung, die einen das gesamte Leben lang begleitet: In welchem medizinischen Fachgebiet möchte ich arbeiten? Hier einige Fragen, die Du Dir im Entscheidungsprozess stellen kannst.

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Im Vorstellungsgespräch geht es darum, den potenziellen neuen Arbeitgeber von sich zu überzeugen – von Deiner Qualifikation, aber auch von Deiner Persönlichkeit. Mit welchem Outfit Du dabei punkten kannst, verrät Stilberaterin Claudia Reuschenbach im Interview.

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Bewerbung und Berufsstart nach dem Studium

Du hast das Studium abgeschlossen und den ersten großen Meilenstein erfolgreich hinter dich gebracht – Herzlichen Glückwunsch! Doch gibt es nach den bestandenen Prüfungen nur eine kurze Verschnaufpause. Denn nach dem Medizinstudium geht die Operation Karriere in die nächste Etappe: Die erste Anstellung als Arzt oder Ärztin. An der Universität wurden alle wichtigen fachlichen Grundlagen vermittelt, die die Basis jeder ärztlichen Tätigkeit bilden. In Famulatur und vor allem im Praktischen Jahr konnten die Studierenden wertvolle Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag eines Arztes oder einer Ärztin sammeln, die direkt auf die erste Anstellung vorbereiten. Nun gilt es in der Praxis weitere Kompetenzen zu erlernen und mit der richtigen Assistenzarztstelle die Weichen für die Zukunft zu stellen. 

Die richtige Stelle nach dem Medizin-Studium finden

Die erste Assistenzarztstelle ist ein bedeutendes Karrieresprungbrett und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden. Um die passende Einrichtung mit dem richtigen Arbeitsumfeld zu finden, das deine persönlichen Kompetenzen optimal fördert, gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten. Zunächst bieten kleine und große Häuser in der Regel unterschiedliche Vorteile. Während in kleinen Kliniken ein persönlicheres Arbeitsumfeld meist individuellere Betreuung ermöglicht, triffst du an Universitätskliniken häufig auf spannende und schwierige Fälle und fachliche Herausforderungen. Auch die Voraussetzungen deiner Stelle solltest du genau klären: Ein überzeugendes Weiterbildungskonzept, angemessene Vergütung, faire Arbeitszeiten, Flexibilität und Familienfreundlichkeit - um nur einige wichtige zu nennen. Sind die beruflichen Vorstellungen noch unklar, kann eine Hospitation helfen, Arbeitgeber:in und Fachgebiet besser kennenzulernen und die Entscheidung zu erleichtern.

Ganz gleich ob du zunächst eine Hospitation absolvieren oder dich direkt bei einer Klink bewerben möchtest – unser Stellenmarkt hilft dir bei der Suche nach deiner Stelle und bietet dir zahlreiche interessante Angebote.

Überzeugende Bewerbungsmappe für deine Zukunft als Arzt

Hast du eine vielversprechende Stelle gefunden, geht es an die Bewerbung. Damit diese nicht gleich nach dem Öffnen aussortiert wird, ist eine einwandfreie äußere Form unerlässlich. Lass eine:n Freund:in oder Verwandte Korrektur lesen, damit Rechtschreib- und Grammatikfehler ausgeschlossen sind. In die Bewerbungsmappe gehören folgende Dokumente:

Das Anschreiben:

Schildere hier dein Anliegen, versuche dabei den Text individuell und nicht standardisiert zu gestalten. Die persönliche Anrede des zuständigen Ober- oder Chefarztes oder -ärztin ist dem allgemeinen „Sehr geehrte Damen und Herren“ vorzuziehen. Mache deine Motivation für die Stelle, den Fachbereich und die Klinik deutlich – hier kannst du vielleicht von Erfahrungen aus Famulatur oder dem Praktischen Jahr berichten.

Der Lebenslauf:

Dieser sollte neben persönlichen Eckdaten deine schulische, universitäre oder berufliche Ausbildung enthalten. Auch spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen sollten hier erwähnt werden. Besonders wichtig ist ein professionelles Bewerbungsfoto.

Zeugniskopien und weitere Anlagen:

Alle wichtigen Zeugnisse müssen als Kopie beigelegt sein. Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen über Praktika sind ebenfalls notwendig und auch eine beglaubigte Kopie deiner Approbationsurkunde.

Das Bewerbungsgespräch für deine Stelle als AiW

Konnte deine Bewerbungsmappe überzeugen, folgt darauf das Bewerbungsgespräch. Hier gilt nach wie vor die goldene Regel: Der erste Eindruck zählt. Damit dieser positiv ausfällt, ist eine sorgfältige Vorbereitung auf das Gespräch notwendig. Sei über die jeweilige Klinik bestens informiert, damit du bei Fragen nicht ins Holpern gerätst. Auf mögliche Fragen zu deinem Charakter, Motivation und Qualifikation kannst du dir im Vorfeld bereits Antworten zurecht legen: Wo liegen meine Stärken, was sind mögliche Schwächen, warum bin ich ein:e Teamplayer:in, wo habe ich Verantwortungsbewusstsein erlernt? Mit der richtigen Vorbereitung kannst du gelassener und damit selbstbewusster ins Gespräch gehen. Trage jedoch nicht zu dick auf. Jeder Mensch hat Schwächen und darf diese auch auf Nachfrage zugeben. Ein sorgfältiges Abwägen ist natürlich Voraussetzung.

Zum Schluss noch einfache aber wichtige Tipps:

  • Sei unbedingt pünktlich
  • Für einen sympathischen ersten Eindruck ist vor allem freundliches und offenes Auftreten entscheidend
  • Ein fester Händedruck gehört genauso zum guten Ton wie ein sauberes und gepflegtes Äußeres