Karriereweg – Bewerbung und Berufsstart

Die Wahl eines Weiterbildungsfaches und -ortes kann entscheidend für die Zukunft sein. Deshalb sollten Sie sich vor diesem Schritt gut auf Ihre Karriere vorbereiten und sich fragen, wo Sie Ihre Prioritäten setzen wollen. Während Ihres Studiums lernen Sie alle Fachgebiete kennen – die einen jedoch intensiver als die anderen. Famulaturen, Hospitationen und das Praktische Jahr sind eine Chance für Sie: Begeben Sie sich dabei ganz individuell auf die Suche nach Ihrem Platz im Berufsleben, testen Sie, wo Sie hingehören. Damit es mit dem Traumberuf klappt, finden Sie hier wichtige Hilfestellungen für die richtige Bewerbung, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und Informationen zu Arbeitgebern, Berufsstart und allem was dazu gehört.


Nutzen Sie die Gelegenheit, sich bei der KV Brandenburg über die möglichen ambulanten Tätigkeiten in Brandenburg zu informieren.

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Geowissenschaften

Wie schneiden Absolventen der Studiengänge Human- und Zahnmedizin im Vergleich zu anderen Absolventen ab, wenn es um die Höhe des Einstiegsgehaltes geht? Der StepStone Gehaltsreport für Absolventen gibt Aufschluss.

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Hospitation

Als Arzt kann man in einem Krankenhaus hospitieren, um festzustellen, ob die Stelle für einen geeignet ist. Wann ist eine Hospitation sinnvoll und wie wird sie entlohnt?

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Dr. Thomas Ruppel Rechtsanwalt

Arzthaftungsrecht, ärztliches Arbeitsrecht, Medizinstrafrecht, ärztliches Berufsrecht und Datenschutz sind nur einige Stichpunkte aus dem Medizinrecht. Rechtsanwalt Dr. Ruppel aus Lübeck gibt Einblicke zu rechtlichen Fragen und zur Selbstständigkeit als Arzt.

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Glücklicher Arzt

Das Glück gehört zu den gut untersuchten Phänomenen. Was Menschen tun können, um glücklich zu werden, ist recht klar. Die gute Nachricht: Helfen macht glücklich. Doch Altruismus allein reicht nicht aus.

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Das Studium ist geschafft – jetzt locken viele verschiedene Möglichkeiten. Um einen passenden Arbeitgeber zu finden, sollte man als erstes sich selbst gut kennen, erklärte Christian Brenker (Bielefeld) auf dem Operation Karriere-Kongress in Bochum.

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Studentin

Es ist eine Entscheidung, die einen das gesamte Leben lang begleitet: In welchem medizinischen Fachgebiet möchte man arbeiten? Hier einige Fragen, die man sich im Entscheidungsprozess stellen kann.

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Kommunikation ist im Arztberuf ein großes Thema – gerade, wenn es um Notfälle geht, ist hier im Umgang mit Patienten und Angehörigen Fingerspitzengefühl gefragt. Worauf junge Ärzte dabei achten sollten, erklärte der Notfallmediziner und Hypnosetherapeut Dr. Paul Christoph Giboni (Hamburg) beim Operation...

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Im Veranstaltungszentrum der Ruhr-Universität Bochum fand am 29. Juni der Operation Karriere im Ruhrpott statt. Das vielseitige Programm mit Workshop, Vorträgen, Diskussionsrunden und der Karrieremesse zog viele interessierte Besucher an.

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Welche Wege führen in die eigene Praxis? Und wie kann man sich als Arzt in der Praxis eines Kollegen anstellen lassen? Darüber sprach Dr. Jochen Kriens, Pressesprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, beim Operation Karriere-Kongress in Hamburg.

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Wer in der bei der Promotion abgeschrieben hat, der kann im schlimmsten Fall den Doktortitel verlieren. Das gilt auch bei unabsichtlichen Plagiaten – und die sind gar nicht selten. Worauf es ankommt, damit die Arbeit nicht anfechtbar ist, verriet Dr. Natascha Miljkovic (Wien) beim Operation Karriere-Kongress...

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"Time is brain" – wer sich auf den Fachbereich Neurologie spezialisiert, arbeitet oft unter Zeitdruck: Denn bei der Akut-Therapie eines Schlaganfalls zählt jede Minute. Worauf es bei der neurologischen Weiterbildung noch ankommt, erklärte Dr. Ghoncheh Mina beim Operation Karriere-Kongress in Hamburg.

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Am Freitag, 29. Juni, findet unser Operation Karriere Kongress in Bochum statt. Zur Einstimmung zeigen wir hier den Clip der Bochumer Medimeister-Schlümpfe.

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Als landesweit viertes Klinikum der Maximalversorgung in Rheinland-Pfalz decken unsere Klinikstandorte gemeinsam nahezu alle medizinischen Fachabteilungen und Leistungen ab. So können wir in Koblenz und der Region ein lebensphasenübergreifendes Leistungsangebot in Medizin, Pflege und Gesundheit anbieten....

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Besucherrekord! Ebenso wie bei dem diesjährigen Operation Karriere Kongress in Frankfurt, haben sich auch in Hamburg so viele Teilnehmer angemeldet, wie noch nie. Hier zeigen wir die schönsten Fotos vom Kongresstag.

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Sehr viele Ärzte arbeiten in Deutschland auf selbstständiger Basis. Das bedeutet: Mehr Freiheit, aber auch mehr Verantwortung. Hier sind die Vor- und Nachteile der Selbstständigkeit dargestellt.

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Die Nachwuchskampagne Praxisstart der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe bietet zukünftigen Haus- und Fachärzten Fördermöglichkeiten, Stipendien, persönliche Beratungsangebote, Hilfestellungen u.v.m.

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Wenn Kliniken neue Mitarbeiter einstellen, denken sie oft nur an eine schnelle Nachbesetzung. Um passende Kandidaten zu finden, muss sich die Klinik aber darüber klar werden, wen genau sie sucht - dazu ist eine detaillierte Stellenbeschreibung mit Kompetenzprofil wichtig, erklärt Thomas Giesemann, Leitung...

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Bewerbung

Wer sich auf eine Stelle bewirbt, möchte vom ersten Augenblick an bei seinem zukünftigen Chef einen guten Eindruck machen. Aber es gibt Fehler im Anschreiben, die man einfach und schnell vermeiden kann.

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Lebenslauf

Wer sich bei einem Klinikum bewirbt, versendet neben Zeugnissen und dem Anschreiben auch einen Lebenslauf. Was muss hinein, worauf kann man verzichten?

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Bewerbung und Berufsstart nach dem Studium

Sie haben das Studium abgeschlossen und den ersten großen Meilenstein erfolgreich hinter sich gebracht – Herzlichen Glückwunsch! Doch gibt es nach den bestandenen Prüfungen nur eine kurze Verschnaufpause. Denn nach dem Medizinstudium geht die Operation Karriere in die nächste Etappe: Die erste Anstellung als Arzt. An der Universität wurden alle wichtigen fachlichen Grundlagen vermittelt, die die Basis jeder ärztlichen Tätigkeit bilden. In Famulatur und vor allem im Praktischen Jahr konnten die Studenten wertvolle Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag eines Arztes sammeln, die direkt auf die erste Anstellung vorbereiten. Nun gilt es in der Praxis weitere Kompetenzen zu erlernen und mit der richtigen Assistenzarztstelle die Weichen für die Zukunft zu stellen. 

Die richtige Stelle nach dem Medizin-Studium finden

Die erste Assistenzarztstelle ist ein bedeutendes Karrieresprungbrett und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden. Um die passende Einrichtung mit dem richtigen Arbeitsumfeld zu finden, das Ihre persönlichen Kompetenzen optimal fördert, gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten. Zunächst bieten kleine und große Häuser in der Regel unterschiedliche Vorteile. Während in kleinen Kliniken ein persönlicheres Arbeitsumfeld meist individuellere Betreuung ermöglicht, treffen Sie an Universitätskliniken häufig auf spannende und schwierige Fälle und fachliche Herausforderungen. Auch die Voraussetzungen Ihrer Stelle sollten Sie genau klären: Ein überzeugendes Weiterbildungskonzept, angemessene Vergütung, faire Arbeitszeiten, Flexibilität und Familienfreundlichkeit - um nur einige wichtige zu nennen. Sind die beruflichen Vorstellungen noch unklar, kann eine Hospitation helfen, Arbeitgeber und Fachgebiet besser kennenzulernen und die Entscheidung zu erleichtern.

Ganz gleich ob Sie zunächst eine Hospitation absolvieren oder sich direkt bei einer Klink bewerben möchten – unser Stellenmarkt hilft Ihnen bei der Suche nach Ihrer Stelle und bietet zahlreiche interessante Angebote.

Überzeugende Bewerbungsmappe für Ihre Zukunft als Arzt

Haben Sie eine vielversprechende Stelle gefunden, geht es an die Bewerbung. Damit diese nicht gleich nach dem Öffnen aussortiert wird, ist eine einwandfreie äußere Form unerlässlich. Lassen Sie einen Freund oder Verwandten Korrektur lesen, damit Rechtschreib- und Grammatikfehler ausgeschlossen sind. In die Bewerbungsmappe gehören folgende Dokumente:

Das Anschreiben:

Schildern Sie hier Ihr Anliegen, versuchen Sie dabei den Text individuell und nicht standardisiert zu gestalten. Die persönliche Anrede des zuständigen Ober- oder Chefarztes ist dem allgemeinen „Sehr geehrte Damen und Herren“ vorzuziehen. Machen Sie Ihre Motivation für die Stelle, den Fachbereich und die Klinik deutlich – hier können Sie vielleicht von Erfahrungen aus Famulatur oder dem Praktischen Jahr berichten.

Der Lebenslauf:

Dieser sollte neben persönlichen Eckdaten Ihre schulische, universitäre oder berufliche Ausbildung enthalten. Auch spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen sollten hier erwähnt werden. Besonders wichtig ist ein professionelles Bewerbungsfoto.

Zeugniskopien und weitere Anlagen:

Alle wichtigen Zeugnisse müssen als Kopie beigelegt sein. Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen über Praktika sind ebenfalls notwendig und auch eine beglaubigte Kopie Ihrer Approbationsurkunde.

Das Bewerbungsgespräch für Ihre Stelle als AiW

Konnte Ihre Bewerbungsmappe überzeugen, folgt darauf das Bewerbungsgespräch. Hier gilt nach wie vor die goldene Regel: Der erste Eindruck zählt. Damit dieser positiv ausfällt, ist eine sorgfältige Vorbereitung auf das Gespräch notwendig. Seien Sie über die jeweilige Klinik bestens informiert, damit Sie bei Fragen nicht ins Holpern geraten. Auf mögliche Fragen zu Ihrem Charakter, Motivation und Qualifikation können Sie sich im Vorfeld bereits Antworten zurecht legen: Wo liegen meine Stärken, was sind mögliche Schwächen, warum bin ich ein Teamplayer, wo habe ich Verantwortungsbewusstsein erlernt? Mit der richtigen Vorbereitung können Sie gelassener und damit selbstbewusster ins Gespräch gehen. Tragen Sie jedoch nicht zu dick auf. Jeder Mensch hat Schwächen und darf diese auch auf Nachfrage zugeben. Ein sorgfältiges Abwägen ist natürlich Voraussetzung.

Zum Schluss noch einfache aber wichtige Tipps:

  • Seien Sie unbedingt pünktlich
  • Für einen sympathischen ersten Eindruck ist vor allem freundliches und offenes Auftreten entscheidend
  • Ein fester Händedruck gehört genauso zum guten Ton wie ein sauberes und gepflegtes Äußeres