Überblick: Weiterbildung Transfusionsmedizin

In unserer Serie „Überblick“ geht es diesmal um die vergleichsweise exotische Weiterbildung zum Transfusionsmediziner. Wie lange dauert sie? Welche Inhalte sind Teil des Curriculums? Hier gibt es alle Antworten.

Transfusionsmedizin

Nur einige hundert Transfusionsmedizinerinnen und Transfusionsmediziner gibt es in Deutschland. | Gina Sanders/Fotolia

Wie wird man Facharzt oder Fachärztin für Transfusionsmedizin? Wie lange dauert die Facharzt-Weiterbildung und welche Kenntnisse und Fähigkeiten muss man sich in dieser Zeit aneignen? All das erfahren Sie im Beitrag.

Auf einen Blick: Facharzt-Weiterbildung Transfusionsmedizin:

  • Definition: Die Transfusionsmedizin beschäftigt sich mit der Herstellung, Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von Blut- und Gewebeprodukten und Organ- bzw. Stammzelltransplantaten. Dazu gehört die Gewinnung von Blutkonserven, die Aufrechterhaltung von Blutbanken und die Bereitstellung der Blutprodukte für andere Fachgebiete.
  • Dauer: Die Facharzt-Weiterbildung in der Transfusionsmedizin dauert 60 Monate. Davon müssen 18 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung mit hämotherapeutischem Bezug abgeleistet werden. 6 Monate können in den Bereichen Laboratoriumsmedizin und/oder Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie erfolgen.
  • Anzahl der Fachärzte: In Deutschland gibt es 822 Fachärzte für Transfusionsmedizin. Davon sind 594 berufstätig. 124 davon arbeiten ambulant, 318 stationär in einer Klinik.
     

Die Transfusionsmedizin ist ein Fachgebiet, das viele moderne Behandlungsmethoden anderer Fachrichtungen überhaupt erst möglich macht: Herz- oder Unfallchirurgen sind bei ihren Operationen genauso auf Bluttransfusionen angewiesen wie Onkologen bei der Durchführung von Chemotherapien oder Neonatologen, die versuchen, ein Frühgeborenes zu stabilisieren.

Beschäftigung in Kliniken und bei Blutspendediensten

Fachärztinnen und Fachärzte für Transfusionsmedizin arbeiten daher oft in Kliniken, aber auch beim Blutspendedienst von Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). Dort stellen sie sicher, dass ausreichend Blutkonserven von freiwilligen Spenderinnen und Spendern zur Verfügung stehen. Vor größeren planbaren Operationen können Patientinnen und Patienten außerdem ihr eigenes Blut abnehmen lassen, um es später als Transfusion zu verwenden. Allerdings muss dafür unter anderem sichergestellt werden, dass die Eigenblutspende für den Patienten eine geringere Belastung darstellt als die Transfusion des Blutes einer anderen Person.

Doch Blut eignet sich nicht nur für Transfusionen, sondern kann auch für andere Therapien verwendet werden. So lässt sich beispielsweise aus Eigenblut ein Augenserum herstellen, mit dem Patienten mit schweren Augenerkrankungen behandelt werden können – beispielsweise nach Verätzungen oder Verbrennungen.

Neben Vollblutspenden können aber auch einzelne Bestandteile des Blutes separat gewonnen werden. Ein Beispiel ist Blutplasma. Unser Blut besteht zu mehr als der Hälfte aus Plasma, das unter anderem für die Herstellung von Medikamenten zur Behandlung von Gerinnungsstörungen oder einer geschwächten Immunabwehr verwendet werden kann. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Thrombozyten zu spenden. Die dadurch gewonnenen Blutplättchenkonzentrate sind besonders für Tumorpatienten wichtig, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht genug eigene Blutplättchen bilden können. Das ist beispielsweise bei Leukämie der Fall. Bei diesen sogenannten Apheresespenden wird der gewünschte Teil des Blutes (also Plasma bzw. Thrombozyten) mit Hilfe eines Zellseparators vom restlichen Blut getrennt. Dieses wiederum wird direkt in den Körper des Spenders zurückgeleitet. Dadurch ist diese Form der Blutspende weniger belastend für den Spender.

Auch Stammzellen- und Knochenmarkspenden fallen in Tätigkeitsbereich

Und auch Stammzellen- und Knochenmarkspenden fallen in den Bereich der Transfusionsmedizin. Wenn bei Leukämiepatienten keine andere Therapie mehr anschlägt, kann ihnen die Übertragung gesunder Blutstammzellen eines Spenders helfen. Dafür kommen in der Regel vor allem nahe Verwandte in Frage – denn die Gewebemerkmale von Spender und Empfänger müssen möglichst genau übereinstimmen. Doch auch nicht-verwandte Personen können als Spender in Frage kommen. Bei der DKMS haben sich weltweit schon mehr als 10 Millionen Menschen als potientielle Stammzellenspender registrieren lassen.

Transfusionsmedizin zählt zu den "Orchideenfächern"

Obwohl Transfusionsmedizin eine Fachrichtung ist, die für die moderne Medizin unverzichtbar ist, gehört sie eher zu den "Orchideenfächern". Aktuell sind knapp 600 Fachärztinnen und Fachärzte auf diesem Gebiet berufstätig. Und es gibt auch nur wenig Nachwuchs: Im vergangenen Jahr (2019) haben gerade mal 19 Ärztinnen und Ärzte ihre Facharzt-Anerkennung auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin erworben. Zum Vergleich: Allein im Bereich der Inneren Medizin waren es 2.100.

Die Weiterbildung Transfusionsmedizin im Überblick

Die Dauer der Weiterbildung:

  • 60 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte davon
    - müssen 18 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung mit hämotherapeutischem Bezug abgeleistet werden.
    - können zum Kompetenzerwerb bis zu 6 Monate Weiterbildung in Laboratoriumsmedizin und/oder Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie erfolgen.

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Transfusionsmedizin

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Grundlagen der Organisation des Blutspendewesens und für den Verkehr von Blutkomponenten und Plasmaderivaten, auch im Not- und Katastrophenfall
  • Grundlagen der Organisation des Transplantationswesens und der Allokation von Zellen, Geweben und Organen
  • Labor- und Qualitätsmanagement
  • Dokumentation im Rahmen von Hämo-, Zell- und Gewebetherapien sowie Transplantationen
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung (Richtzahl: 5)
  • Teilnahme an Sitzungen der Transfusionskommissionen und/oder Transplantationskommissionen

Notfallbehandlungen

  • Hämotherapie bei hämolytischen Erkrankungen
  • Hämostyptische Therapien bei Blutungsneigung
  • Organisation von Notfall-Transfusionen
  • Herstellung von Spezialpräparaten für Notfälle (Richtzahl: 10), davon zelluläre Präparate (Richtzahl: 5)
  • Planung der Bereitstellung, Durchführung und Überwachung hämotherapeutischer Maßnahmen einschließlich Massivtransfusionen und Maßnahmen zur Blutstillung
  • Durchführung von notfallmedizinischen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Spende
  • Erfassung und Behandlung von Nebenwirkungen im Rahmen der Hämo-, Zell- und Gewebetherapie sowie bei Transplantationen (Richtzahl: 10)

Entzündungen und Infektionen

  • Infektionen durch transfusionsmedizinisch bedeutsame Erreger einschließlich deren Erkennung, Epidemiologie, Behandlung und Prophylaxe
  • Behandlung von Infektionen durch Blutprodukte, somatische Zelltherapeutika, Gentherapeutika und andere biologische Arzneimittel
  • Behandlung infektionsassoziierter Blutungen, z. B. bei Sepsis oder Multiorganversagen sowie transfusionsassoziierter Infektionen
  • Behandlung von Infektionen durch zelluläre Therapien, z. B. Granulozyten, Antigen-spezifische T-Zellen oder modifizierte Effektorzellen
  • Durchführung und Befunderstellung spezieller infektiologischer Untersuchungen mit serologischen, biochemischen und molekulargenetischen Methoden (Richtzahl: 10)

Alters-, geschlechts- und kulturspezifische Erkrankungen

  • Schwangerschaftsspezifische Immunisierungen und transfusionsmedizinisch relevante Erkrankungen, insbesondere Alloimmunisierung gegen Blutgruppen- und Gewebemerkmale, Morbus hämolyticus neonatorum (MHN) sowie peripartale Koagulopathie
  • Immunhämatologische Diagnostik in der Schwangerschaft, davon
  1. in der Schwangerschaftsvorsorge  (Richtzahl: 50)
  2. bei feto-maternaler Inkompatibilität (Richtzahl: 5)
  • Pädiatrische Hämotherapie, insbesondere Blutgruppen-Inkompatibilität, angeborene Defekte der Hämatopoese und des Immunsystems sowie intrauterine Hämotherapie
  • Hämotherapeutische Behandlung, z. B. bei MHN, neonataler Autoimmunthrombozytopenie (NAIT), Haemolysis-Elevated Liver Enzyme-Low Platelet (HELLP)-Syndrom
  • Organisation der Hämotherapie bei Herstellung und Bereitstellung von Spezialpräparaten für die fetale und pädiatrische Transfusion (Richtzahl: 10)
  • Altersspezifische Transfusionsmedizin und Transplantationsverfahren
  • Allokation von Organen, Geweben oder Stammzellen nach Geschlecht und Alter

Tumorerkrankungen

  • Hämato-onkologische Erkrankungen, solide Malignome einschließlich der Behandlungsoptionen funktioneller Störungen sowie Bildungs- und Abbaustörungen von Blutzellen
  • Planung und Bereitstellung onkologischer Hämotherapien, z. B. unter Berücksichtigung der Immunkompetenz zur Infektionsabwehr (z. B. CMV) und Vermeidung einer Graft-versus-Host Disease (z. B. Blutproduktebestrahlung) - Richtzahl: 10
  • Grundlagen der Immuntherapie und der Behandlung von Malignomen durch Blutprodukte, somatische Zelltherapeutika, Gentherapeutika und andere biologische Arzneimittel
  • Zelluläre Therapieoptionen bei Tumorerkrankungen
  • Mitbehandlung von Tumorerkrankungen durch die Herstellung und unmittelbare Anwendung zellulärer Arzneimittel wie Lymphozyten, Antigen-spezifische T-Zellen oder modifizierte Effektorzellen einschließlich der die Anwendung begleitenden Diagnostik

Transplantation

  • Grundlagen der Transplantationsimmunologie
  • Planung und Bereitstellung von Hämotherapien im Rahmen von Transplantationen, z. B. bei AB0- Blutgruppenwechsel bei Stammzelltransplantation
  • Allokation von Organen, Geweben oder Stammzellen, z. B. nach Histokompatibilität und Immunstatus

Blut-, Zell- und Gewebespende und Herstellung von biologischen Arzneimitteln

  • Spenderaufklärung und -information sowie Spendervorbehandlung und -konditionierung für spezielle Spende- und Entnahmeverfahren, z. B. periphere Blutstammzellen und Knochenmark
  • Spenderauswahl bei besonderen Populationen
  • Indikation, Differenzierung, Stimulation, Modifikation biologischer Arzneimittel, z. B. von differenzierten Zellen, Stammzellen, Arzneimitteln für neuartige Therapien (ATMP), Geweben und plasmatischen Bestandteilen
  • Spenderauswahl, Gewinnung, Präparation, Prüfung, Freigabe, Lagerung, Transport und Entsorgung biologischer Arzneimittel
  • Verfahren zur Pathogenreduktion und -inaktivierung
  • Autologe Hämotherapie und alternative blutsparende Verfahren, z. B. intraoperative maschinelle Autotransfusion
  • Durchführung von allogenen und autologen Blut- und Apheresespenden, davon
  1. Vollblutspenden (Richtzahl: 50)
  2. präparative Hämapheresen, z. B. Plasmaspenden, Zytapheresenspenden (Richtzahl: 40)
  3. hämatopoetische Stammzellspenden (Richtzahl: 20)
  • Mitwirkung bei Knochenmarkentnahmen für therapeutische Zwecke
  • Herstellung von allogenen und autologen biologischen Arzneimitteln, insbesondere
  1. Blutprodukte aus Vollblutspenden
  2. Blutprodukte aus präparativer Hämapherese
  3. andere Blutprodukte, z. B. autologe Serum- Augentropfen und Thrombozytenlysate
  4. zelluläre Arzneimittel und Präparationen aus Stammzellen, Vorläuferzellen und Immunzellen einschließlich Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMP)
  • Präparation von Blutkomponenten und Zelltherapeutika (Richtzahl: 5.000)
  • Bearbeitung und Bewertung von Rückverfolgungsverfahren (Richtzahl: 5)
  • Grundlagen der Mobilisierung von peripheren Blutstammzellen bei allogenen und autologen Spendern sowie von Granulozyten bei allogenen Spendern
  • Grundlagen der Entnahme von Vorläuferzellen mittels Knochenmarkpunktion
  • Evaluation, Standardisierung und Validierung transfusionsmedizinisch relevanter Verfahren

Diagnostische Verfahren

  • Grundlagen der immunhämatologischen, infektiologischen, immunologischen, hämostaseologischen, molekulargenetischen, zytometrischen, klinisch-chemischen sowie immungenetischen und Histokompatibilitäts-Diagnostik
  • Auswahl und Anwendung von Untersuchungsverfahren zur Kompatibilitätsbewertung, Prognoseabschätzung und Bewertung therapeutischer Maßnahmen einschließlich technischer und medizinischer Validierung im Zusammenhang mit Transfusionen und Transplantationen
  • Nachweis und Verträglichkeitsuntersuchungen von transfusionsrelevanten Antigenen und Antikörpern sowie der zugrundeliegenden Gene
  • Nachweis und Verträglichkeitsuntersuchungen von transplantationsrelevanten Antigenen und Antikörpern sowie der zugrundeliegenden Gene
  • Diagnostik von Erkrankungen durch erythrozytäre Auto- oder Alloantikörper (Richtzahl: 50), davon Mehrfachantikörper in mehr als 2 Blutgruppensystemen (Richtzahl: 10)
  • Diagnostik bei Spendern und Patienten einschließlich molekulargenetischer Verfahren, davon
  1. infektiologische Labordiagnostik bei Spendern (Richtzahl: 5.000)
  2. infektiologische Labordiagnostik bei Patienten
  3. hämostaseologische und klinisch-chemische Diagnostik (Richtzahl: 50)
  4. immunhämatologische Blutgruppen-Diagnostik (Richtzahl: 5.000), davon in mindestens 5 Blutgruppensystemen (Richtzahl: 50)
  5. transplantationsimmunologische Diagnostik (Richtzahl: 150), davon HLA-Typisierungen (Klasse I, Klasse II) - Richtzahl: 100, davon mit Haplotyp-Zuordnung in Kernfamilie (Richtzahl: 10)
  6. weitere transplantationsrelevante Merkmale
  7. Verträglichkeitsproben im Zusammenhang mit Transfusionen und Transplantationen (Richtzahl: 5.000)
  • HPA-Inkompatibilität und Abklärung von transfusionsassoziierter akuter Lungeninsuffizienz (TRALI)
  • Genetische Segregationsanalysen bei Familienmitgliedern mittels immungenetischer Methoden
  • Indikationsstellung zur fachgebundenen genetischen Beratung

Therapeutische Verfahren

  • Grundlagen der Behandlung mit Blutprodukten, weiteren Zellen, Geweben und Organen sowie transfusionsmedizinischer Therapieverfahren und Interventionen einschließlich zellulärer und plasmatischer Depletionsverfahren
  • Durchführung von Transfusionen mit Blutkomponenten, Zelltherapeutika und Plasmaderivaten, davon
  1. Transfusion erythrozytärer Blutkomponenten (Richtzahl: 25)
  2. Transfusion nicht-erythrozytärer Blutkomponenten (Richtzahl: 25)
  3. Austauschtransfusion (erythrozytär und plasmatisch)
  • Hämotherapie bei Erkrankungen mit Destruktion von Blutzellen, z. B. bei immunhämolytischen Anämien oder Immunthrombozytopenien
  • Management der patientenindividualisierten Hämotherapie (Richtzahl: 5)
  • Autologe hämotherapeutische Maßnahmen (Richtzahl: 10)
  • Therapeutische Apheresen für zelluläre und plasmatische Bestandteile, z. B. Leukozytapherese, Erythrozytapherese, Thrombozytapherese, extrakorporale Photopherese, Plasma-Apherese und Plasma-Austausch, Verfahren der Immunadsorption
  • Durchführung von therapeutischen Apheresen (Richtzahl: 20)
  • Transfusionsmedizinische und transplantationsimmunologische Konsile im Zusammenhang mit der Therapie mit Blutprodukten, weiteren Zellen, Geweben und Organen sowie transfusionsmedizinischer Therapieverfahren und Interventionen einschließlich zellulärer und plasmatischer Depletionsverfahren (Richtzahl: 10)
  • Beratung von Ärzten im Zusammenhang mit der Transfusion von Blutkomponenten einschließlich der Abklärung von Abweichungen und unerwünschten Reaktionen

Hämostasestörungen

  • Grundlagen der Behandlung funktioneller Störungen des Gerinnungssystems (zellulär, plasmatisch, fibrinolytisch)
  • Grundlagen der Thrombozytopathien
  • Grundlagen der Erkrankungen aus dem Formenkreis der Koagulopathien, insbesondere Hämophilie und Thrombophilie
  • Klinisch-hämostaseologische Konsile (Richtzahl: 5)

Quellen: Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer 2018, Ärztestatistik 2019, Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie, DKMS

Aktuelle Assistenzarztstellen Transfusionsmedizin auf ärztestellen.de

Die Richtlinien der Weiterbildungsordnung können ganz schön verwirrend sein. Wie lange dauert die jeweilige Weiterbildung? Welche Inhalte gibt es? Welche Anlaufstellen kann man bei Fragen kontaktieren? Alle Antworten findest du hier.