Überblick: Weiterbildung Dermatologie

Wer Facharzt oder Fachärztin für Dermatologie werden möchte, durchläuft die Weiterbildung im Bereich Haut- und Geschlechtskrankheiten. Denn da viele sexuell übertragbare Krankheiten auch mit Symptomen der Haut und der Schleimhäute verbunden sind, gehören diese beiden Bereiche zusammen.

Dermatologie

Auch Hautkrebs diagnostizieren Dermatologen. | bertys30/Fotolia

Auf einen Blick: Facharzt-Weiterbildung Haut- und Geschlechtskrankheiten

  • Definition: Das Fachgebiet der Dermatologie beschäftigt sich mit dem Aufbau und Erkrankungen der Haut. Die Weiterbildung umfasst außerdem das Gebiet der Venerologie (von Venus, der römischen Göttin der Liebe), die sich mit der Diagnose und Behandlung von Geschlechtskrankheiten beschäftigt.
  • Dauer: Die Facharzt-Weiterbildung im Bereich Haut- und Geschlechtskrankheiten dauert 60 Monate. Davon können 12 Monate in anderen Fachgebieten erfolgen.
  • Anzahl der Fachärzte: In Deutschland gibt es 8.228 Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Davon sind 6.205 berufstätig. 4.724 davon arbeiten ambulant, 1.080 stationär in einer Klinik.

     

Allergien, Akne, Neurodermitis: Hauterkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet und für die Betroffenen oft weit mehr als ein rein kosmetisches Problem. Denn wer sich "nicht wohl in seiner Haut" fühlt, verliert damit häufig einiges an Lebensqualität. Millionen Menschen leiden an Erkrankungen, die in den Bereich der Dermatologie fallen: So kennen beispielsweise 69 Prozent aller Frauen und 61 Prozent aller Männer in Europa die unangenehmen Symptome von Lippenherpes, die vor allem bei Stress, aber auch bei einem geschwächten Immunsystem, z.B. im Rahmen einer Erkältung, immer wieder auftreten.

Am Beispiel von Herpes lässt sich auch gut zeigen, warum es für die Fächer Dermatologie (Hautkrankheiten) und Venerologie (Geschlechtskrankheiten) eine gemeinsame Facharzt-Weiterbildung gibt: Denn das Herpes Simplex Virus, mit dem etwa 90 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland infiziert sind, kann auch Genitalherpes im Genital- und Analbereich auslösen. Man spricht dann von Herpes genitalis oder HSV Typ 2 – im Gegensatz HSV Typ 1, dem Lippenherpes (Herpes labialis).

Eine wichtige Aufgabe von Dermatologinnen und Dermatologen ist die Prävention und Behandlung verschiedener Hautkrebs-Arten (z.B. malignes Melanom, Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom). Denn durch die immer höhere Lebenserwartung und die damit steigende Sonnenexposition im Laufe eines Lebens steigt die Zahl der Patienten mit Hauttumoren stetig an. Aber: Die Einführung eines regelmäßigen Hautkrebsscreenings hat dazu geführt, dass Hautkrebs in vielen Fällen frühzeitig entdeckt und gut behandelt werden kann. Die Prognosen für die Patienten sind im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen sehr gut.

Seit 2008 können alle gesetzlich Krankenversicherten ab 35 alle zwei Jahre ein Hautkrebsscreening in Anspruch nehmen. Aber wie nützlich ist diese Maßnahme wirklich? Das soll jetzt eine Forschungsgruppe der Uni Lübeck untersuchen.

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Außerdem beschäftigen sich Fachärzte und Fachärztinnen für Haut- und Geschlechtskrankheiten mit Allergien (Allergologie), und auch die Dermatologie der Kinderhaut (pädiatrische Dermatologie), Talgdrüsenerkrankungen (z.B. Akne), Durchblutungsstörungen der Haut (z.B. Abklärung und Therapie chronischer Wunden), Haar- und Nagelerkrankungen, Hautprobleme bei organtransplantierten Patienten, Laserbehandlungen der Haut sowie die ästhetische Dermatologie gehören zum Aufgabenspektrum dieses Fachgebiets.

Da viele andere Erkrankungen auch Auswirkungen auf die Haut haben, stehen Dermatologinnen und Dermatologen in regem Austausch mit ihren Kollegen in vielen anderen Fachgebieten. Dazu gehören sowohl chirurgische als auch internistische Fächer, die Allgemeinmedizin, aber auch die Psychosomatik.

Die Weiterbildung Haut- und Geschlechtskrankheiten im Überblick

Dauer der Weiterbildung

Die Weiterbildungszeit im Gebiet Haut- und Geschlechtskrankheiten beträgt 60 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte, davon können bis zu 12 Monate in anderen Gebieten abgeleistet werden.

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Haut- und Geschlechtskrankheiten

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Indikationsstellung und Interpretation gebietsbezogener histologischer und molekularbiologischer Untersuchungen
  • Prävalenz von Erkrankungen an der Haut, der Unterhaut einschließlich Faszien, der hautnahen Schleimhäute und der Hautanhangsgebilde sowie der Geschlechtskrankheiten
  • Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren, Hautarztverfahren einschließlich Hautkrebsverfahren
  • Einleitung flankierender Maßnahmen bei psychogenen Symptomen, somato-psychischen und psychosomatischen Reaktionen und psychosozialen Aspekten im Zusammenhang mit Erkrankungen des Hautorgans und der Geschlechtsorgane
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung (Richtzahl: 5)
  • Teilnahme an dermatopathologischen Demonstrationen und Konferenzen (Richtzahl: 50)

Fachgebundene genetische Beratung

  • Grundlagen hereditärer und multifaktorieller Krankheitsbilder und Entwicklungsstörungen
  • Interpretation und Aussagekraft genetischer Untersuchungsergebnisse (Sensitivität, Spezifität, prädiktiver Wert)
  • Methodische, psychosoziale und ethische Aspekte der genetischen Beratung und Diagnostik einschließlich pharmakogenetischer Tests
  • Erkennung fachbezogener genetisch bedingter Krankheitsbilder oder Entwicklungsstörungen
  • Fachgebundene genetische Beratung bei diagnostischer und prädiktiver genetischer Untersuchung

Notfälle

  • Dermatologische Notfälle
  • Behandlung akuter dermatologischer Notfälle einschließlich anaphylaktischer Schock, Paravasat, Lyell-Syndrom/Toxische epidermale Nekrolyse (TEN)
  • Venerologische Notfälle
  • Behandlung und Sofortdiagnostik venerologischer Notfälle einschließlich mikroskopischer und on-site- Testverfahren

Infektionen

  • Infektionen und infektionsassoziierte Erkrankungen an Haut und hautnahen Schleimhäuten durch Bakterien einschließlich Mykobakterien, Viren, Mykosen, Parasitosen sowie sexuell übertragbare Infektionen (STI)-Manifestationen einschließlich HIV-Erkrankung und systemische Infektionen mit Beteiligung des Hautorgans
  • Tropendermatosen bei allen Hauttypen sowie in Tropen und Subtropen erworbene Hautinfektionen
  • Direkte und indirekte Immunfluoreszenz und molekulare diagnostische Verfahren für virale, bakterielle und mykologische Erreger
  • Prophylaxe von Infektionen des Hautorgans bzw. von sexuell übertragbaren Infektionen (STI)
  • Mykologische Diagnostik, Abnahme und Nativdiagnostik, Kultur mit Diagnostik, molekulare Diagnostik der Pilze (Richtzahl: 100)
  • Tuberkulinhauttest
  • Fluoreszenzmikroskopie für bakteriologische, mykologische und virale Untersuchungen sowie Dunkelfeldmikroskopie
  • Punktion, Spaltung und Ausräumung von Abszessen, Fisteln und Phlegmonen
  • Entnahme von Proben zur Erregerdiagnostik mittels verschiedener Techniken
  • In-vitro-Präparation von bakteriellen und parasitären Erregern, z. B. Grampräparat, Methylenblaufärbung, on-site-Tests
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von Laboruntersuchungen, z. B. Treponema-Pallidum- Hämagglutinations-Assay (TPHA), Venereal Disease Research Laboratory (VDRL)
  • Therapie bei HPV-Infektionen und anderen viralen Papillomen, z. B. Immuntherapie, Lasertherapie, Elektrokauterisation, Kryotherapie

Entzündungen

  • Entzündungen und Autoimmun- sowie autoinflammatorische Erkrankungen der Haut und an der Haut, der Hautanhangsgebilde und Unterhaut/Faszienregion sowie Grundlagen der Krankheitskomplexe, z. B. Psoriasis-, Ekzem-, Atopie-Komplex
  • Erstellung, Durchführung und Interpretation krankheitsbewertender Scores
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation der Antikörperdiagnostik bei Kollagenosen einschließlich Durchführung von Schnelltests
  • Immunabsorptionsverfahren
  • Melanozytentransplantation

Gefäßerkrankungen

  • Primäre und sekundäre entzündliche und nicht- entzündliche Vaskulopathien, Fehlbildungen, primäre und sekundäre Lymphgefäßerkrankungen
  • Proktoskopien einschließlich Sklerosierung von Hämorrhoiden
  • Transplantation im Rahmen von Wundbehandlungen, z. B. epidermale und follikuläre Keratinozyten
  • Biochirurgie
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von Gerinnungsdiagnostik, z. B. bei APC-Resistenz, Protein S- oder C-Mangel
  • Durchführung von Funktionstests und klinischen Thrombosetests
  • Konservative einschließlich physikalischer Therapien von Gefäßerkrankungen
  • Spezifische lokale und systemische Wundbehandlung einschließlich operativer Wundversorgung sowie Vakuumpumpenanwendung
  • Doppler-/Duplexsonographie peripherer Gefäße
  • Phlebologische/vaskuläre Funktionsuntersuchungen, davon
  1. Venenverschlussplethysmograhie
  2. Lichtreflexionsrheographie
  3. digitale Photoplethysmographie
  4. Laserfluxmessungen
  5. Infrarotmessungen
  • Indikationsstellung zur Lymphdrainage
  • Durchführung der apparativen intermittierenden Kompression
  • Medikamentöse, kryo-therapeutische und operative Behandlung von Hämangiomen einschließlich Laserverfahren
  • Phlebodynamometrie
  • Phlebologische Eingriffe am Unterschenkel, z. B. epifasziale Venen-Exhairese, Unterbindung insuffizienter Venae perforantes, Crossektomie, superfizielle Thrombektomie (Richtzahl: 50)

Systemerkrankungen

  • Manifestationen und Komplikationen systemischer Erkrankungen an Haut und Unterhaut, hautnahen Schleimhäuten sowie Hautadnexen, insbesondere bei Kollagenosen, genetischen und erworbenen bullösen Autoimmunerkrankungen
  • Behandlung von Hautveränderungen systemischer Erkrankungen sowie funktionelle, dermatopathologische und immunpathologische Diagnostik, Prophylaxe und Therapie am Hautorgan

Dermato-Pharmakologie

  • Neues Rezeptur-Formularium (NRF) und Magistralrezeptur
  • Haut-Wirkstoff-Beziehungen, Konstruktion von Vehikeln, Salben, Cremes, Lotionen sowie Resorption, Bioverfügbarkeit, Adsorption, Penetration und Toxizität
  • Anwendung von rehydrierenden, relipidisierenden Basisexterna, Glukokortikosteroiden, Biologika, Zytokinen, Chemotherapeutika, Immunsuppressiva, niedermolekularen Verbindungen (Smallmolecules) und systemischer Immunmodulation
  • Besonderheiten der kutanen Pharmakologie im Neugeborenen- und Kindesalter sowie im Senium

Allergien und Umwelt

  • Grundlagen der Typ I - IV-Reaktionen, Intoleranz und Pseudoallergien, Placeboreaktionen, Photobiologie sowie gebietsbezogene Toxikologie
  • Erkrankungen durch physikalische/chemische Einflüsse
  • Diagnostik und Therapie von Erkrankungen durch Hitze und Kälte, z. B. Verbrühungen und Verbrennungen sowie Mitbehandlung von Folgen höherer Verbrennungsgrade (Grad III)
  • Diagnostik, Prophylaxe und Therapie allergischer und umweltbedingter Erkrankungen mit Bezug zur Haut und den angrenzenden Schleimhäuten, z. B. Rhinokonjunktivitis allergica, Asthma, Ekzeme, Urticaria, Angioödem, akute und chronische Lichtschäden
  • Durchführung von Hauttestungen, insbesondere Reibetest, Scratchtest, Prick-und Intrakutantest, Greaves-Test sowie Epikutantest (Richtzahl: 250)
  • Durchführung unspezifischer und allergenvermittelter Provokations- und Karenztests sowie Erstellung des Therapieplans (Richtzahl: 50)
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation laborgestützter allergologischer Diagnostik, z. B. Carrier-Polymer System (CAP), Elisa, Radio- Allergo-Sorbent-Test (RAST), Basophilen- Degranulations-Test oder zellulärer Antigen- Stimulationstest (CAST)
  • Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation berufsbedingter Dermatosen
  • Hyposensibilisierung und spezifische Immuntherapien (Richtzahl: 25)
  • Photomedizinische Diagnostik- und Therapiemaßnahmen
  • Überwachung physikalischer, balneologischer, klimatologischer Therapiemaßnahmen (Richtzahl: 50)
  • Erkrankungen an der Haut und den Hautanhangsgebilden durch Hyper- oder Hypoalimentation einschließlich Mineral- und Vitaminmangelerscheinungen
  • Behandlung ernährungsbedingter Hautmanifestationen sowie diätetische Behandlung alimentärer Mangelerscheinungen
  • Behandlung von Komplikationen des Diabetes mellitus an der Haut und Unterhaut

Therapeutische Methoden

  • Topische und systemische Therapie des Hautorgans und angrenzender Schleimhäute
  • Lasertherapie, z. B. selektive Photothermolyse, Koagulation, Vaporisation, Ablation sowie Detätowierung
  • Physiko-chemische Therapie, nicht ionisierende Strahlenbehandlung sowie Photochemotherapie und extrakorporale Photochemoimmuntherapie
  • Wasserstrahlskalpell
  • Chemisches Peeling
  • Plasmatherapie

Hautadnexerkrankungen

  • Primäre und sekundäre entzündliche wie nicht- entzündliche Erkrankungen der Talgdrüsen, Haare, Nägel, apokrinen und ekkrinen Drüsen
  • Hautadnexbezogene konservative und operative sowie physiko-chemische Diagnostik und Therapie einschließlich eletrokaustischer und Laserverfahren, insbesondere
  1. Laserresurfacing
  2. Microneedling
  3. Trichogramm sowie digitales Phototrichogramm (Richtzahl: 25)
  • Schweiß-Sekretionsmessung einschließlich Gravimetrie, Botulinumtoxin A-Behandlung und axillärer Kürettage (Richtzahl: 10)

Tumorerkrankungen

  • Tumorgenesemechanismen und Grundlagen der gebietsbezogenen Tumortherapie
  • Benigne Neoplasien der Haut und Hautanhangsgebilde, der epifaszialen Gefäße, der Subcutis und des Hautimmunorgans
  • Maligne Neoplasien und Präkanzerosen der Haut, Übergangsschleimhäute und Hautanhangsgebilde der epifaszialen Gefäße, der Hautnerven, des Bindegewebes, der Unterhaut, der Faszie und des Hautimmunorgans, der kutanen Lymphome sowie der systemischen Absiedlungen in die Haut
  • Nävi und Hamartome in Assoziation mit Syndromen
  • Mitwirkung bei der systemischen Tumortherapie sowie der supportiven Therapie bei soliden Tumorerkrankungen der Facharztkompetenz
  • Operative Behandlung von Tumoren der Haut, Hautanhangsgebilde und der hautnahen Schleimhäute sowie von Metastasen viszeraler Herkunft
  • Konservative Therapie kutaner Lymphome
  • Intervention auf akute und verzögert verlaufende autoinflammatorische und autoimmune Reaktionen bei Immuntherapien
  • Nachsorge und Rehabilitation von Tumoren der Haut, Hautanhangsgebilde und der hautnahen Schleimhäute sowie kutaner Lymphome
  • Früherkennungsuntersuchungen
  • Exzision von benignen und malignen Tumoren einschließlich Fadenmarkierung (Richtzahl: 100)
  • Exzision von Nävuszellnävi und Hamartomen (Richtzahl: 150)
  • Lokale und regionale Lappenplastiken, auch unter Verwendung artifizieller Hautdehnungsverfahren
  • Mitwirkung bei Eingriffen höherer Schweregrade
  • Freie, allogene und Xenotransplantate mit autologen und in vivo gezüchteten Materialien (Richtzahl: 50)
  • Elektrokaustische Therapie einschließlich Elektrochemotherapie, Radiofrequenztherapie (Richtzahl: 50)
  • Anästhesieverfahren, davon
  1. Lokalanästhesien
  2. Tumeszenzlokalanästhesie (Richtzahl: 20)
  3. Regionalanästhesie (Richtzahl: 50)
  • Kryotherapeutische Verfahren (Richtzahl: 100)
  • Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation berufsbedingter Hauttumore
  • Regelmäßige Teilnahme an interdisziplinären Tumorkonferenzen
  • Basisbehandlung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten

Funktionsdiagnostik und bildgebende Verfahren

  • Bildgebende und digitale Analyseverfahren
  • Telemedizinische Methoden
  • Chromametrie
  • Grundlagen histopathologischer Färbetechniken und Immunhistochemie sowie der Molekularpathologie 
  • Durchführung und Interpretation der Dermatoskopie und transkutaner Bildgebungsverfahren (Richtzahl: 500)
  • Lasermikroskopie am Nagelbett
  • Photobiologische Testungen mit UV-Strahlung und sichtbarer Strahlung
  • Physikalische Testmethoden für Wärme und Kälte, Druck- und Scherkräfte (Richtzahl: 25)
  • Sonographie (A- und B- Modus) der Haut und Unterhaut, der hautnahen Lymphknoten bei Metastasen und Tumoren einschließlich Tumordickenmessung (Richtzahl: 250)
  • Biopsietechniken, z. B. Feinnadelbiopsie
  • Funktionelle Untersuchungen an der Haut, z. B. Corneo-/ pH-metrie, Sebumetrie, Cyanoacrylattechnik
  • Tangentiale Exzisionen
  • Splittechnik/Saugblasentechnik
  • Entnahme von Geweben zwecks humangenetischer, elektronenmikroskopischer und spektroskopischer Untersuchung (Richtzahl: 20)

Dermato-Endokrinologie und sexualmedizinische Aspekte

  • Endokrine Störungen der Haut und Hautanhangsgebilde sowie systemische Endokrinopathien mit Manifestation an der Haut und den Hautadnexen
  • Störung der Sexualtiät, Störung der Geschlechtsidentität und Störung infolge sexueller Traumatisierungen
  • Sexualanamnese
  • Diagnostik und konservative Therapie dermato- endokrinologischer Erkrankungen einschließlich metabolischem Syndrom, auch in interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Spermiogrammanalyse
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei endokrinen Störungen sowie Fertilitätstörungen und drohender Beeinträchtigung der Fertilität, z. B. vor onkologischer Therapie

Quellen: Musterweiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer

Die Richtlinien der Weiterbildungsordnung können ganz schön verwirrend sein. Wie lange dauert die jeweilige Weiterbildung? Welche Inhalte gibt es? Welche Anlaufstellen kann man bei Fragen kontaktieren? Alle Antworten findest du hier.