Neuer Verhaltenskodex für Lehre am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Mit Beginn des Wintersemesters 2016/17 tritt an der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ein „Verhaltenskodex Lehre“ in Kraft, der für alle an der Lehre beteiligten Personen gelten soll. Damit reagiert die Fakul­tät auf Rückmeldungen über unangemessenes Verhalten Einzelner.

Verschränkte Arme

Verschränkte Arme sind erlaubt an der Uniklinik Hamburg-Eppendorf | Pixabay CC0

„Wir haben damit festgeschrieben, was ohnehin schon immer Maßgabe unseres guten ge­meinsamen Miteinanders war. Sanktionen bei Missachtung sind nicht vorgesehen; alle Beteiligten bauen auf ein vertrauensvolles Miteinander und gegenseitiges Verständnis“, erklärte Andreas Guse, Prodekan für Lehre.

Nach dem neuen Verhaltenskodex sind etwa die Benutzung von Mobilfunkgeräten sowie das Essen während der Lehrveranstaltungen untersagt. Zu Veranstaltungen mit Patien­ten­beteiligung sollen Studierende und Lehrende mit gepflegtem Äußeren erscheinen. Als weitere Kernelemente schreibt der Kodex außerdem Pünktlichkeit sowie aufmerk­same und konzentrierte Mitarbeit an den Lehrveranstaltungen fest. Vertreter sowohl der Fakul­tät als auch der Studierenden haben am „Verhaltenskodex Lehre“ mitgearbeitet. 

Vorstellungsgespräch

Wer sich als Mediziner ein Tattoo stechen lässt, macht sich in der Regel Gedanken über beruflichen Auswirkungen. Zu Recht, denn gerade Chefärzte haben zumeist noch eher konservative Vorstellungen davon, wie man sich kleiden und auftreten sollte.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde uns zur Verfügung gestellt von