Im OP mit Dr. Roboter – Uniklinik Mainz bietet Weiterbildung in robotischer Chirurgie

In Mainz operiert der Roboter daVinci – und er lässt sich dabei über die Schulter schauen: An einem der ersten Case Observation Center in Deutschland können Hospitanten lernen, was es bei der Arbeit mit dem roboter-basierten Chirurgie-System zu beachten gibt.

PD Dr. Peter Grimminger (ganz links im Bild) im daVinci OP-Saal der Universitätsmedizin Mainz | Universitätsmedizin Mainz

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie (AVTC) der Universitätsmedizin Mainz ist eines der ersten Case Observation Center in Deutschland für die sogenannte vollständige robotische Speiseröhrenchirurgie. Ab sofort wird hier eine besondere chirurgische Fortbildung angeboten: In so genannten Case Observations können Hospitanten live beobachten, wie Eingriffe an der Speiseröhre mit dem daVinci-OP-System durchgeführt werden.

Welche Besonderheiten muss man als Operateur mit dem daVinci-OP-System prä- und intraoperativ bedenken? Wie sollte der Patient für eine Operation mit diesem System am besten gelagert werden und was sind die besten Zugänge? Welche Vorteile bietet der Einsatz dieses OP-Systems bei Speiseröhreneingriffen für den Patienten und eventuell auch für den Operateur? Das alles lernen Ärzte aus Deutschland und ganz Europa bei den Case Observations.

Roboter operiert präzise und schonend

Der Einsatz des Roboters daVinci im OP bietet viele Vorteile: Das moderne System verfügt über vier Arme und ist besonders gut für den komplexen Zweihöhleneingriff an der Speiseröhre geeignet. Ein Vorteil für den Patienten: Der Roboter ermöglicht einen besonders schonenden und präzisen Eingriff. Dadurch genesen die Patienten schneller und können früher aus dem Krankenhaus entlassen werden.

„Bei Krebsoperationen können wir beispielsweise den Tumor präziser und radikaler entfernen", erklärt PD Dr. Peter Grimminger, Leiter der Magen- und Speiseröhrenchirurgie der AVTC der Universitätsmedizin Mainz. Gleichzeitig sei das Komplikationsrisiko viel geringer: Bei dem Eingriff gelinge es besser, umliegende Organe wie nerven, Luftröhre, Lunge oder Bauchspeicheldrüse zu schonen; diese Organe werden bei der OP kaum beeinträchtigt.

Die aktuelle Version des OP-Roboters, der daVinci Xi, kann während der Operation wichtige Gefäße zehnfach vergrößert und in sehr hoher Auflösung dreidimensional darstellen. Für den Operateur bedeutet das: Er kann schon während der OP die Durchblutung von transpositionierten Organen, wie etwa einem Schlauchmagen als Speiseröhrenersatz, kontrollieren.

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie bietet die Hospitationen als besondere Form der chirurgischen Fortbildung gemeinsam mit dem Hersteller Intuitive Surgical Deutschland GmbH an.

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie bietet die Hospitationen als besondere Form der chirurgischen Fortbildung gemeinsam mit dem Hersteller Intuitive Surgical Deutschland GmbH an.

Quelle: Universitätsmedizin Mainz (23.7.2018)

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