Studenten-Befragung: Facharztausbildungen mit geringer Attraktivität

Spätestens nach Vorklinik und Physikum beschäftigen sich Medizinstudenten eingehend damit, welche Facharztweiterbildung sie nach Beendigung des Studiums anstreben sollen. Finden Sie hier diejenigen Fachrichtungen, die laut einer Umfrage unter 11.000 Studierenden als am wenigsten attraktiv eingestuft wurden.

Kranker Teddy

Mizina/Fotolia

Platz 10: Kinder- und Jugendmedizin

25,1 Prozent aller Befragten wollten kein Facharzt im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin werden. Es waren Mehrfachnennungen möglich.

1 von 10

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) führt regelmäßig bundesweite Umfragen an deutschen Hochschulen durch, die sie in ihrem „Berufsmonitoring Medizinstudenten“ veröffentlicht. Neben Fragen zu Work-Life-Balance und Karrierezielen finden sich dort auch die Vorlieben der Studierenden bei der Wahl der Facharztausbildung wieder. Für das aktuelle „Berufsmonitoring Medizinstudenten 2014“ wurden insgesamt über 11.000 Studierende im Rahmen einer Umfrage, durchgeführt durch die Universität Trier, befragt. 

Neben der Positivliste für die beliebtesten Fachausbildungsrichtungen gibt es auch eine Negativliste für die am wenigsten Attraktiven. Hierbei waren Mehrfachnennungen möglich. Knapp 20 Prozent der Befragten waren demzufolge grundsätzlich nicht an Allgemeinmedizin interessiert.

Quelle: "Berufsmonitoring Medizinstudenten 2014", Kassenärztliche Bundesvereinigung, S. 34ff