Karriereweg Assistenzarzt

Welche Facharztausbildung passt zu mir? Sind es die „großen“ Fächer Innere Medizin, Chirurgie, Allgemeinmedizin, Anästhesie, Pädiatrie, Gynäkologie, Psychiatrie, Neurologie, Radiologie oder die „kleinen“ Gebiete wie HNO, Augenheilkunde oder Pathologie? Wie läuft eine Facharztprüfung ab? Welche Aufgaben müssen im Krankenhaus während der Weiterbildung erfüllt werden? Diese und viele andere Fragen werden Ihnen in den Artikel dieser Kategorie sowie auf unseren Operation Karriere-Kongressen beantwortet. 


Ist Psychiatrie überhaupt "richtige" Medizin? Mit dieser Frage sieht sich Dr. Matthias C. Michel, Chefarzt Klinik für Forensische Psychiatrie, Klinikum am Weissenhof, oft konfrontiert – sogar in der eigenen Familie. Beim Operation Karriere-Kongress in Frankfurt räumte er mit diesen Vorurteilen auf.

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Katja Kilb

Nach ihrem Medizinstudium in Deutschland zog es Katja Kilb nach Dänemark, um dort ihre fachärztliche Weiterbildung zu machen. Auf Operation Karriere berichtet sie von ihren Erfahrungen als angehende Anästhesistin. Dieses Mal geht es um ein trauriges Thema: Den Suizid eines Kollegen.

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Im November 2018 wurde die neue Musterweiterbildungsordnung von der Bundesärztekammer veröffentlicht. Das Gebiet Phoniatrie und Pädaudiologie ist hinzugekommen. Hier geht es zu den Inhalten der Weiterbildung.

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"Nennen Sie uns drei Gründe, Chirurg zu werden!", haben wir Kai Jansen gefragt, Assistenzart an der Klinik für Allgemeinchirurgie der Uniklinik Tübingen. Hier kommen seine Antworten.

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Uniklinik Bochum

Welche Krankenhäuser sind die besten in Nordrhein-Westfalen? Nachfolgend dargestellt sind die TOP 7 Kliniken gemäß der FOCUS-Klinikliste 2019. Bewertet wurde die ärztliche Expertise, die Patientenzufriedenheit und der Hygienestandard.

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Für Johanna Dörner und ihre Schwester Dr. Friederike Dörner war klar: sie absolvieren einen Teil ihrer Facharztweiterbildung in der Niederlassung und zwar in der Praxis ihres Vaters Dr. Martin Dörner. Eine spannende Konstellation über die sie im Interview mit dem Karger Verlag berichten.

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Die Seite 313 in der neuen (Muster)-Weiter­bildungs­ordnung der Bundes­ärztekammer (BÄK) ist der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) die liebste: Hier geht es um die neue Zusatzweiterbildung Ernährungsmedizin.

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Arzt in Amerika

Dr. Peter Niemann schreibt über seine Ausbildung zum Internisten sowie der Zeit danach, aber auch über die Skurrilität eines Arztlebens in den USA. Dieses Mal fragt er sich: Wohin führt uns die derzeitige Krise der westlichen Medizin?

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Fehler passieren jedem – doch bei Ärzten kann ein Behandlungsfehler schnell schlimme Konsequenzen haben. Für ihr Buch „Der Fehler, der mein Leben veränderte“ hat die Autorin Gina Bucher unter anderem mit einer jungen Ärztin gesprochen, die einen folgenschweren Fehler gemacht und dafür die Verantwortung...

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Über Probleme und Lösungsmöglichkeiten einer Weiterbildung in Teilzeit referierte Prof. Dr. Stephan Holmer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am Klinikum Landshut, bei Operation Karriere in München. Sein Fazit: "Weiterbildung in Teilzeit ist möglich."

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Wie kommt man gut durch die Weiterbildung? Johannes Knaack von der Bundesärztekammer Berlin gibt in diesem Video hilfreiche Tipps.

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Welche Kliniken in Bayern gehören zu den besten? In der FOCUS-Klinikliste 2019 wurden die einzelnen Fachbereiche und die Patientenzufriedenheit bewertet. Hier die sieben besten Krankenhäuser Bayerns.

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Neuroanatomie heißt im Medizinstudium auch, viele Fachbegriffe auswendig zu lernen. Warum sich Dr. med. Frédéric Zuhorn, Oberarzt und Facharzt für Neurologie am Evangelischen Krankenhaus Bethel, dennoch für eine Weiterbildung in diesem Fachbereich entschieden hat, sagt er im Interview.

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Mehr Zeit für Patienten und weniger ökonomischen Druck, dies fordert nun auch das Bündnis Junge Ärzte (BJÄ) - ein Zusammenschluss aus 22 medizinischen Nachwuchsverbänden. Anfang November hatten junge Ärzte einen Aufruf für ein neues Arztbild im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht.

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Was ist das Besondere an einer chirurgischen Facharztweiterbildung in einem Uniklinikum? Und für wen eignet sich dieser Weg? Darum ging es im Vortrag von Prof. Dr. Thilo Welsch vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden beim Operation Karriere-Kongress in Berlin.

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Wie bringt man die Karriereplanung und seine anderen Lebenspläne unter einen Hut, damit man das Arztsein ein Berufsleben lang genießen kann? Darüber sprach Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, in seinem Impulsvortrag auf dem diesjährigen Operation Karriere-Kongress in Berlin.

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Das Nachrichtenmagazin "Focus" hat seine Rangliste der besten Kliniken Deutschlands aktualisiert. Bewertet werden die einzelnen Fachbereiche sowie die Patientenzufriedenheit. Hier sind die 10 besten Krankenhäuser Deutschlands gemäß der Focus-Klinikliste 2019 dargestellt.

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Um die Stimme der jungen Generation in der ärztlichen Selbstverwaltung zu stärken, gründete die bvmd das Projekt „NewKammer“ für alle, die es als „Newcomer“ in die Ärztekammern zieht.

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Medizinstudierende spüren es: Das Image der Allgemeinmedizin hat sich gewandelt. Sie wird nicht mehr als „Wald-und-Wiesen-Medizin“ belächelt, sondern ist anerkannt und sogar zunehmend „trendy“.

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Die klinische Ausbildung übersteigt bei vielen US-Ärzten die persönlichen Ressourcen. In einer landesweiten Umfrage im amerikanischen Ärzteblatt klagte fast jeder zweite „Resident“ über Burnoutsymptome.

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Voraussetzung auf dem Weg zum Assistenzarzt

Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Medizinstudium ist die erste große Etappe auf dem Weg zum Arzt gemeistert. Die bestandene Ärztliche Prüfung berechtigt jeden Absolventen des Medizinstudiums zur Approbation, die in Deutschland Voraussetzung ist, um als Arzt tätig zu sein. Die Approbation allein reicht jedoch noch nicht aus, um sich beispielsweise in einer Praxis niederzulassen oder in der Klinik als Oberarzt Patienten zu behandeln. Bis dahin muss eine weitere, wichtige Stufe auf der Karriereleiter erklommen werden: Es folgt die Zeit als Assistenzarzt in einem bestimmten Fachgebiet, die mit der Facharztprüfung abschließt. Doch nicht nur Assistenzärzte können sich weiterbilden, auch Fachärzte haben die Möglichkeit eine weitere Weiterbildung in einem zusätzlichen Fachgebiet oder eine Zusatzqualifikation entsprechend der Weiterbildungsordnung zu machen. 

Wahl der Fachrichtung

Strebt man die Weiterbildung zum Facharzt an, so ist zunächst die Wahl einer Fachrichtung erforderlich. Während des Studiums, in Famulatur und Praktischem Jahr, erhalten angehende Assistenzärzte bereits viele Einblicke in verschiedene Bereiche der Humanmedizin. Dabei können sich oft schon besondere Fähigkeiten zeigen, die die Wahl des richtigen Gebietes erleichtern wie etwa ein Interesse für Innere Medizin, Chirurgie, Allgemeinmedizin oder Anästhesie. Auch wenn der Verdienst und die Nachfrage bei der Entscheidung eine Rolle spielen, ist die ehrliche Begeisterung für eine Fachrichtung das maßgebliche Kriterium. Es besteht jedoch kein Grund zur Panik, sollte einem die endgültige Wahl zu Beginn schwerfallen: Ein Fachgebietswechsel ist auch während der Facharztausbildung möglich und bereits erbrachte Leistungen können meist angerechnet werden.

Verlauf der Facharztausbildung

Passend zur Fachgebietswahl erfolgt die Bewerbung als Assistenzarzt im Krankenhaus oder einer geeigneten Praxis. In der Regel dauert die Facharztausbildung fünf bis sechs Jahre. In dieser Zeit muss ein festgelegter Weiterbildungskatalog abgearbeitet werden. Dieser enthält je nach Fachrichtung unterschiedliche Inhalte und Anforderungen: Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren wie der Ultraschall oder spezielle Operationen stehen auf dieser Liste. Erst wenn der Katalog erfüllt ist, kann die Anmeldung zur Facharztprüfung erfolgen.

Tätigkeitsfelder von Assistenzärzten

Viele angehende Ärzte fragen sich: Was erwarten Chefärzte von neuen Assistenzärzten? Auf einen Assistenzarzt kommen im täglichen Klinikalltag Aufgaben zu, die über das medizinische Fachwissen und über Inhalte des Studiums hinausgehen. Er ist für die Betreuung und Versorgung der Patienten auf einer oder mehreren ihm zugeteilten Stationen verantwortlich. Häufig hört man deshalb auch die Bezeichnung Stationsarzt. Ein Stationsarzt leitet und führt eine oder mehrere Stationen mit allen anfallenden Aufgaben. Der Assistenzarzt ist dem Oberarzt unterstellt. Seine Aufgaben umfassen unter anderem die ärztliche Aufnahme und Untersuchung neuer Patienten, die Erstellung eines Behandlungsplans und die Verordnung von Medikation. Hier ist nicht nur medizinisches Fachwissen gefragt, sondern auch Koordinationstalent und Teamfähigkeit, da viele organisatorische Aufgaben anfallen und eine enge Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal unumgänglich ist. Je nach Fachrichtung werden Assistenzärzte auch unter Anleitung in Operationen eingesetzt und unterstützen den jeweiligen Ober- oder Chefarzt.