Karriereweg Assistenzarzt

Welche Facharztausbildung passt zu mir? Sind es die „großen“ Fächer Innere Medizin, Chirurgie, Allgemeinmedizin, Anästhesie, Pädiatrie, Gynäkologie, Psychiatrie, Neurologie, Radiologie oder die „kleinen“ Gebiete wie HNO, Augenheilkunde oder Pathologie? Wie läuft eine Facharztprüfung ab? Welche Aufgaben müssen im Krankenhaus während der Weiterbildung erfüllt werden? Diese und viele andere Fragen werden dir in den Artikeln dieser Kategorie sowie auf unseren Operation Karriere-Kongressen beantwortet. 


Was passiert eigentlich hinter den Kulissen in einer Klinik für Psychiatrie? Und ist das vielleicht auch etwas für dich? Im Online-Seminar am 19. Mai berichten Ärztinnen und Ärzte von ihrem Arbeitsalltag und beantworten deine Fragen zum Thema.

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Rehabilitationsmedizin wird von manchen immer noch als "Kurmedizin", langweilig und verstaubt belächelt. Doch wer sich darauf einlässt, kann viele spannende Bereiche kennenlernen, an die man in einem Akut-Krankenhaus nicht so ohne weiteres herankommt.

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Arzt in Amerika

Dr. Peter Niemann schreibt über seine Ausbildung zum Internisten sowie der Zeit danach, aber auch über die Skurrilität eines Arztlebens in den USA. Dieses Mal berichtet er darüber, warum es ein Fehler war, seine Krankenversicherung unter Trump aufzulösen.

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Schwangere Frau

Viele junge Ärztinnen machen ihre Facharztweiterbildung im Alter zwischen 25 und 35 Jahren, also genau dann, wenn oftmals die Familienplanung konkret wird. Was ist bei einer Schwangerschaft und der Elternzeit zu beachten?

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Fachärzte und Fachärztinnen für Öffentliches Gesundheitswesen arbeiten nur selten in einer Praxis oder Klinik, sondern sind häufig z.B. in Gesundheitsämtern, im Zivil- und Katastrophenschutz und in Beratungsstellen tätig.

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Die Chirurgie bietet als großes Fachgebiet die Chance, eine Nische zu finden, die zur eigenen Persönlichkeit passt. Allen Fachrichtungen innerhalb der Chirurgie gemeinsam ist der unmittelbare Charakter der Tätigkeit. Dieser fasziniert Julia Schmidt, die wir einen Tag begleiten.

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Fachärztinnen und Fachärzte für Neurologie diagnostizieren und behandeln Erkrankungen des Nervensystems. Wie die Facharzt-Weiterbildung in diesem Bereich abläuft und wie lange sie dauert, erfährst Du im Beitrag.

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Geldanlagen sind ein Thema, mit dem sich Mediziner oft zu wenig beschäftigen – das ist die Erfahrung des Finanzberaters Robert Gimm. Im Interview verrät er, worauf Du schon als Berufseinsteiger achten solltest.

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Seit 2018 führt das novellierte Mutterschutzgesetz zu Beschäftigungsverboten für schwangere Ärztinnen. Auch der Politik ist längst klar, dass dies geändert werden muss. Doch die Gesetzesmühlen mahlen langsam. Der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) will nun vorab eine pragmatische Zwischenlösung schaffen.

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Wenn man sich für eine Facharzt-Weiterbildung entscheiden muss, gibt es viele Möglichkeiten. In der Serie "Überblick" stellen wir die einzelnen Fachgebiete und ihre Weiterbildungsmodalitäten vor. Dieses Mal im Fokus: die Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

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Anders als Fächer wie Chirurgie oder Innere Medizin beschäftigt sich die Augenheilkunde nur mit einem kleinen Teil des menschlichen Körpers. Doch für die Lebensqualität der Patienten sind die Augen ganz entscheidend: Schließlich sind sie unser wichtigstes Sinnesorgan.

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Ärztinnen und Ärzte verbringen so viel Lebenszeit am Arbeitsplatz. Doch wie glücklich sind sie in all diesen Stunden eigentlich? Und was kann man tun, um den persönlichen Wohlfühlfaktor im Job zu erhöhen? Ein Interview mit Dr. Ricarda Rehwaldt, die zu diesem Thema forscht und publiziert.

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Beleidigungen und Beschimpfungen, aber auch Tritte und Schläge: Rettungskräfte werden bei ihrer Arbeit immer häufiger gewaltsam angegriffen. Das ist das Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

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Sie werden derzeit in vielen Regionen händeringend gesucht: Fachärztinnen und Fachärzte für Allgemeinmedizin, die sich als Hausärzte in einer eigenen Praxis niederlassen möchten – am besten auf dem Land. Wie die Weiterbildung abläuft und wie lange sie dauert, erfährst du im Beitrag.

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Deine Meinung wird nie gehört und der Druck ist einfach zu hoch? Gründe, das Handtuch zu werfen, gibt es viele. Doch wann ist es wirklich die richtige Entscheidung? Ärzte-Coach Silke Wüstholz gibt praktische Tipps, um das herauszufinden.

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Junge Ärztinnen und Ärzte in der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) wollen das Fach für Nachwuchsmediziner attraktiv machen. Im Beitrag stellt sich der Arbeitskreis Junge DGHO vor.

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Das Netzwerk „Die Chirurginnen“ will Frauen eine Plattform bieten, um sich besser zu vernetzen und gegenseitig zu unterstützen. Warum das so wichtig ist, erklärt Chefärztin und Vereinspräsidentin Prof. Dr. Katja Schlosser im Interview.

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Die AG YoungDGP will die Belange angehender Pneumologinnen und Pneumologen innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) vertreten. Im Beitrag stellt die Arbeitsgruppe sich und ihre Anliegen vor.

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Die Innere Medizin bildet die größte medizinische Facharzt-Gruppe und bietet viele Möglichkeiten, sich zu spezialisieren. Internistinnen und Internisten können in einer Klinik arbeiten, sich aber auch in einer eigenen Praxis selbstständig machen.

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Nie zuvor wurde die digitale Transformation des Gesundheitswesens von allen Berufsgruppen derart vorangetrieben wie in den letzten Monaten. Wo es möglich war, wurden persönliche Arzt-Patienten-Kontakten vermieden und auf digitale Alternativen gesetzt.

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Voraussetzung auf dem Weg zum Assistenzarzt

Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Medizinstudium ist die erste große Etappe auf dem Weg zum Arzt gemeistert. Die bestandene Ärztliche Prüfung berechtigt jeden Absolventen des Medizinstudiums zur Approbation, die in Deutschland Voraussetzung ist, um als Arzt tätig zu sein. Die Approbation allein reicht jedoch noch nicht aus, um sich beispielsweise in einer Praxis niederzulassen oder in der Klinik als Oberarzt Patienten zu behandeln. Bis dahin muss eine weitere, wichtige Stufe auf der Karriereleiter erklommen werden: Es folgt die Zeit als Assistenzarzt in einem bestimmten Fachgebiet, die mit der Facharztprüfung abschließt. Doch nicht nur Assistenzärzte können sich weiterbilden, auch Fachärzte haben die Möglichkeit eine weitere Weiterbildung in einem zusätzlichen Fachgebiet oder eine Zusatzqualifikation entsprechend der Weiterbildungsordnung zu machen. 

Wahl der Fachrichtung

Strebt man die Weiterbildung zum Facharzt an, so ist zunächst die Wahl einer Fachrichtung erforderlich. Während des Studiums, in Famulatur und Praktischem Jahr, erhalten angehende Assistenzärzte bereits viele Einblicke in verschiedene Bereiche der Humanmedizin. Dabei können sich oft schon besondere Fähigkeiten zeigen, die die Wahl des richtigen Gebietes erleichtern wie etwa ein Interesse für Innere Medizin, Chirurgie, Allgemeinmedizin oder Anästhesie. Auch wenn der Verdienst und die Nachfrage bei der Entscheidung eine Rolle spielen, ist die ehrliche Begeisterung für eine Fachrichtung das maßgebliche Kriterium. Es besteht jedoch kein Grund zur Panik, sollte einem die endgültige Wahl zu Beginn schwerfallen: Ein Fachgebietswechsel ist auch während der Facharztausbildung möglich und bereits erbrachte Leistungen können meist angerechnet werden.

Verlauf der Facharztausbildung

Passend zur Fachgebietswahl erfolgt die Bewerbung als Assistenzarzt im Krankenhaus oder einer geeigneten Praxis. In der Regel dauert die Facharztausbildung fünf bis sechs Jahre. In dieser Zeit muss ein festgelegter Weiterbildungskatalog abgearbeitet werden. Dieser enthält je nach Fachrichtung unterschiedliche Inhalte und Anforderungen: Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren wie der Ultraschall oder spezielle Operationen stehen auf dieser Liste. Erst wenn der Katalog erfüllt ist, kann die Anmeldung zur Facharztprüfung erfolgen.

Tätigkeitsfelder von Assistenzärzten

Viele angehende Ärzte fragen sich: Was erwarten Chefärzte von neuen Assistenzärzten? Auf einen Assistenzarzt kommen im täglichen Klinikalltag Aufgaben zu, die über das medizinische Fachwissen und über Inhalte des Studiums hinausgehen. Er ist für die Betreuung und Versorgung der Patienten auf einer oder mehreren ihm zugeteilten Stationen verantwortlich. Häufig hört man deshalb auch die Bezeichnung Stationsarzt. Ein Stationsarzt leitet und führt eine oder mehrere Stationen mit allen anfallenden Aufgaben. Der Assistenzarzt ist dem Oberarzt unterstellt. Seine Aufgaben umfassen unter anderem die ärztliche Aufnahme und Untersuchung neuer Patienten, die Erstellung eines Behandlungsplans und die Verordnung von Medikation. Hier ist nicht nur medizinisches Fachwissen gefragt, sondern auch Koordinationstalent und Teamfähigkeit, da viele organisatorische Aufgaben anfallen und eine enge Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal unumgänglich ist. Je nach Fachrichtung werden Assistenzärzte auch unter Anleitung in Operationen eingesetzt und unterstützen den jeweiligen Ober- oder Chefarzt.