Karriereweg Assistenzarzt

Welche Facharztausbildung passt zu mir? Sind es die „großen“ Fächer Innere Medizin, Chirurgie, Allgemeinmedizin, Anästhesie, Pädiatrie, Gynäkologie, Psychiatrie, Neurologie, Radiologie oder die „kleinen“ Gebiete wie HNO, Augenheilkunde oder Pathologie? Wie läuft eine Facharztprüfung ab? Welche Aufgaben müssen im Krankenhaus während der Weiterbildung erfüllt werden? Diese und viele andere Fragen werden dir in den Artikeln dieser Kategorie sowie auf unseren Operation Karriere-Kongressen beantwortet. 


Auf einer Pressekonferenz anlässlich des 150-jährigen Bestehens der DGCH thematisierte Hans-Joachim Meyer, scheidender DGCH-Generalsekretär und Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen (BDC), den Fachkräftemangel in der Chirurgie.

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Endlich geht es in die „richtige“ Arbeit. Aber was sollten frischgebackene Ärzte und Ärztinnen in Weiterbildung beherzigen? Und was ist tunlichst zu vermeiden? Die Oberärzte Prof. Dr. Christian Brülls und Priv.- Doz. Dr. Saša Sopka von der Uniklinik RWTH Aachen geben Tipps für Neulinge.

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Knapp zwei Drittel der Assistenzärztinnen und -ärzte sind mit ihrer Weiterbildung unzufrieden. Das geht aus dem "MB-Barometer Ärztliche Weiterbildung 2021" hervor, das der Marburger Bund jetzt veröffentlicht hat. Hauptgrund für die Probleme ist der Personalmangel an den Kliniken.

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Junger Mann mit OP-Maske

Wann gilt die Schweigepflicht nicht? Manche Informationen sollen, andere müssen sogar weitergegeben werden.

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Elterngeld

Wie viel Elterngeld bekommen Ärztinnen und Ärzte und wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf die Auszahlung aus? Dank einer Gesetzesänderung sollen Eltern keine Einbußen beim Elterngeld hinnehmen müssen.

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Schwangere Frau

Viele junge Ärztinnen machen ihre Facharztweiterbildung im Alter zwischen 25 und 35 Jahren, also genau dann, wenn oftmals die Familienplanung konkret wird. Hier steht, was ist bei einer Schwangerschaft zu beachten ist.

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Auf dem 126. Deutschen Ärztetag in Bremen beschlossen die delegierten Ärztinnen und Ärzte verschiedene Änderungen für die Musterweiterbildungsordnung.

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Bluttests

Unter den Teildisziplinen der Inneren Medizin nimmt die Fachrichtung Hämatologie und Onkologie einen wichtigen Stellenwert ein. Um in diesem Bereich praktizieren zu können, müssen Ärztinnen und Ärzte eine mindestens 72-monatige Ärztliche Weiterbildung absolvieren.

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Im Studium und beim Berufseinstieg macht sich wohl kaum jemand Gedanken um das Ende der Berufslaufbahn und die Rente. Warum Vorsorge trotzdem auch jetzt schon wichtig ist, erklärte Charlotte Guckenmus LL.M., Syndikusrechtsanwältin beim Versorgungswerk der Landesärztekammer Hessen, beim Operation Karriere...

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Das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften startet zusammen mit der Uni­versität Leipzig eine internationale Graduierten­schule für Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler.

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Wie ist es eigentlich, als Neurologe oder Neurologin zu arbeiten? In seinem Vortrag beim Operation Karriere Kongress in Essen machte Chefarzt Dr. Hartmut Bauer eines klar: Langweilig wird es nie.

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Um Karriere zu machen, muss man das Unternehmen wechseln – die landläufige Vorstellung trifft nicht immer zu. Dr. Christoph Andreis ist seit gut einem Jahr Klinikdirektor beim hessischen Klinikbetreiber Vitos – und hat genau dort einst als Assistenzart angefangen.

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Wer eine neue Stelle antritt, ist hochengagiert. Doch bald kommen Überstunden sowie Bereitschaftsdienste hinzu, und dann wird man auch noch „angepfiffen“. Kommunikationstrainerin Christiane Fruht gibt Tipps, wie die Selbstmotivation im Klinikalltag dennoch erhalten bleibt – vom ersten bis zum letzten Tag.

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Wer sich als Assistenzarzt oder Assistenzärztin mit der Wahl des Fachgebiets nicht mehr wohl fühlt, kann wechseln. Man sollte aber abwägen, wie ernst es einem ist, denn ein Wechsel erfordert Zeit und Energie.

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Viele Berufseinsteiger fürchten sich vor dem ersten Dienst. Der Stressmediziner Dr. Matthias Weniger erklärt, was bei Stress im Körper passiert und gibt Tipps, wie man sich auf den ersten Dienst vorbereiten kann.

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Stress und Zeitdruck sind für viele Ärztinnen und Ärzte im Klinikalltag eine große Belastung. Prof. Dr. Alexander Ghanem gibt Tipps, wie sich der Stress durch kluges Selbstmanagement reduzieren lässt.

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56 Prozent der Ärzte in Weiterbildung (ÄiW) sind in Hessen weiblich. Das geht aus dem Weiterbildungsregister des Jahres 2021 der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) hervor.

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Junge Ärztin mit Uhr

So viel zu tun, so wenig Zeit: Durch Stress und Druck bei der Arbeit kann es passieren, dass Ärztinnen und Ärzte die Sinnhaftigkeit und Freude an ihrem Beruf verlieren. Mit seinen zeit-anatomischen Prinzipien stellt unser Gastautor Prof. Dr. Alexander Ghanem ein Modell vor, das dabei helfen soll, die Fülle...

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Reinertrag Fachaerzte

Nach der Weiterbildung stellt sich die Frage, wie es weitergeht: Niederlassung oder Klinikanstellung? Natürlich spielen bei der Entscheidung nicht nur finanzielle Aspekte eine Rolle. Trotzdem ist es spannend zu wissen, wie viel man als Facharzt oder Fachärztin mit einer Einzelpraxis verdient.

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Für Operation Karriere-Bloggerin Eileithyia steht ein neuer Lebensabschnitt unmittelbar bevor: der Berufseinstieg. Am Tag vor ihrem ersten Arbeitstag macht sie sich Gedanken: Hat sie für ihre Weiterbildung auch die richtige Fachrichtung gewählt? Und wie wird sie mit der neuen Verantwortung umgehen?

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Voraussetzung auf dem Weg zum Assistenzarzt

Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Medizinstudium ist die erste große Etappe auf dem Weg zum Arzt oder Ärztin gemeistert. Die bestandene Ärztliche Prüfung berechtigt jede:n Absolvent:in des Medizinstudiums zur Approbation, die in Deutschland Voraussetzung ist, um als Arzt oder Ärztin tätig zu sein. Die Approbation allein reicht jedoch noch nicht aus, um sich beispielsweise in einer Praxis niederzulassen oder in der Klinik als Oberarzt:ärztin Patient:innen zu behandeln. Bis dahin muss eine weitere, wichtige Stufe auf der Karriereleiter erklommen werden: Es folgt die Zeit als Assistenzarzt oder Assistenzärztin in einem bestimmten Fachgebiet, die mit der Facharztprüfung abschließt. Doch nicht nur Assistenzärzt:innen können sich weiterbilden, auch Fachärzt:innen haben die Möglichkeit eine weitere Weiterbildung in einem zusätzlichen Fachgebiet oder eine Zusatzqualifikation entsprechend der Weiterbildungsordnung zu machen. 

Wahl der Fachrichtung

Strebt man die Weiterbildung zum Facharzt oder -ärztin an, so ist zunächst die Wahl einer Fachrichtung erforderlich. Während des Studiums, in Famulatur und Praktischem Jahr, erhalten angehende Assistenzärzt:innen bereits viele Einblicke in verschiedene Bereiche der Humanmedizin. Dabei können sich oft schon besondere Fähigkeiten zeigen, die die Wahl des richtigen Gebietes erleichtern wie etwa ein Interesse für Innere Medizin, Chirurgie, Allgemeinmedizin oder Anästhesie. Auch wenn der Verdienst und die Nachfrage bei der Entscheidung eine Rolle spielen, ist die ehrliche Begeisterung für eine Fachrichtung das maßgebliche Kriterium. Es besteht jedoch kein Grund zur Panik, sollte einem die endgültige Wahl zu Beginn schwerfallen: Ein Fachgebietswechsel ist auch während der Facharztausbildung möglich und bereits erbrachte Leistungen können meist angerechnet werden.

Verlauf der Facharztausbildung

Passend zur Fachgebietswahl erfolgt die Bewerbung als Assistenzarzt oder -ärztin im Krankenhaus oder einer geeigneten Praxis. In der Regel dauert die Facharztausbildung fünf bis sechs Jahre. In dieser Zeit muss ein festgelegter Weiterbildungskatalog abgearbeitet werden. Dieser enthält je nach Fachrichtung unterschiedliche Inhalte und Anforderungen: Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren wie der Ultraschall oder spezielle Operationen stehen auf dieser Liste. Erst wenn der Katalog erfüllt ist, kann die Anmeldung zur Facharztprüfung erfolgen.

Tätigkeitsfelder von Assistenzärzt:innen

Viele angehende Ärzt:innen fragen sich: Was erwarten Chefärzt:innen von neuen Assistenzärzten? Auf  Assistenzärzt:innen kommen im täglichen Klinikalltag Aufgaben zu, die über das medizinische Fachwissen und über Inhalte des Studiums hinausgehen. Sie sind für die Betreuung und Versorgung der Patient:innen auf einer oder mehreren ihnen zugeteilten Stationen verantwortlich. Häufig hört man deshalb auch die Bezeichnung Stationsarzt oder -ärztin. Ein Stationsarzt oder Stationsärztin leitet und führt eine oder mehrere Stationen mit allen anfallenden Aufgaben.  Assistenzärzt:innen sind dem Oberarzt oder der Oberärztin unterstellt. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem die ärztliche Aufnahme und Untersuchung neuer Patient:innen, die Erstellung eines Behandlungsplans und die Verordnung von Medikation. Hier ist nicht nur medizinisches Fachwissen gefragt, sondern auch Koordinationstalent und Teamfähigkeit, da viele organisatorische Aufgaben anfallen und eine enge Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal unumgänglich ist. Je nach Fachrichtung werden Assistenzärzt:innen auch unter Anleitung in Operationen eingesetzt und unterstützen den jeweiligen Ober- oder Chefarzt bzw. - ärztin.