Urologie: Alles in einem Fachgebiet

Kurz und prägnant stellte Sven Hielscher, Assistenzarzt an der Klinik für Urologie des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, beim Operation Karriere-Kongress in Bochum sein Fachgebiet, die Urologie, vor.

Assistenzarzt Sven Hielscher

Sven Hielscher stellte die Urologie vor. | Reinhart

Warum die Urologie? "In diesem Fachgebiet macht man alles", sagte Hielscher. Es gibt ein eindeutig festgelegtes anatomisches Gebiet, (invasive) Diagnostik und Therapie, multimodale konservative sowie operative/interventionelle Behandlungsoptionen.

Die Urologie sei auch ein sehr modernes Fachgebiet, in dem neben der Endoskopie und der Laparoskopie Operationsroboter zum Einsatz kommen. Man behandelt Patienten aller Altersklassen und Geschlechter, die Arbeit sei an der Klinik aber auch in der Niederlassung sehr gut möglich. Die Weiterbildung ist für fünf Jahre ausgelegt, in denen bereits sehr viel sebstständig operiert wird. Es werden auch normale Schnittoperationen und laparoskopische OPs durchgeführt.

Zum Arbeitsgebiet des Urologen gehören ebenfalls die Regionalanästhesie und die eigenständige Untersuchung von Keimzellen, Blut, Urin etc. im Labor. Neben der Andrologie (Männergesundheit) beschäftige sich der Urologe auch mit  der medikamentösen Tumortherapie. Für weitere Informationen empfahl Hielscher ein Blick auf die Homepages www.urologenportal.de, www.nrwgu.de und www.gesru.de.

Quelle: "Urologie – Auf Steinsuche zwischen Praxis und Klinik", Sven Hielscher, Assistenzarzt Klinik für Urologie Knappschaftskrankenhaus Bottrop. Operation Karriere-Kongress Bochum, 8. Juli 2017.