Karriereweg – Von Beruf Arzt

Herzlichen Glückwunsch, Sie arbeiten in Ihrem Traumberuf, der nicht nur Beruf sondern zugleich Berufung ist. Doch die ärztliche Tätigkeit bringt noch weitere Aufgaben mit sich außer Patienten zu behandeln: es gilt finanzielle und administrative Entscheidungen zu treffen, Soft Skills zu vertiefen u.v.m. Außerdem berichten hier erfahrene Ärzte von ihrer Karriere und Sie finden Neues aus der Medizin & Gesundheitspolitik. Kurz gesagt: in unseren Artikeln und auf unseren Operation Karriere Kongressen geben wir Ihnen Tipps und Informationen, wie Sie den Berufsstart und die Karriere als Arzt gut vorbereitet angehen können.


Dr. Frank Bischof

Was man mitbringen muss, um Spaß an der Orthopädie und Unfallchirurgie zu haben, erklärte Dr. Frank Bischof, Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie am Malteser Klinikum Rhein-Ruhr in Krefeld, beim Operation Karriere-Kongress in Bochum.

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Kaffee

Kaffeetrinker beiderseits des Atlantiks dürfen sich noch einmal nachschenken. Zwei prospektive Beobachtungsstudien in den Annals of Internal Medicine (2017; doi: 10.7326/M16-2472 und 2945) bescheinigen ihnen eine höhere Lebenserwartung – sofern den dort beschriebenen Assoziationen eine Kausalität zugrunde...

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Dr. Sylvia Putzke

Überall hört man es: Die Medizin wird weiblicher. Muss sich das Fach dann nicht auch auf Frauen einstellen? Beim Operation Karriere-Kongress in Bochum beschrieb Dr. Sylvia Putzke, Katharinen-Hospital Unna, ihre eigenen Erfahrungen mit der Karriereplanung.

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Assistenzarzt Sven Hielscher

Kurz und prägnant stellte Sven Hielscher, Assistenzarzt an der Klinik für Urologie des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, beim Operation Karriere-Kongress in Bochum sein Fachgebiet, die Urologie, vor.

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Siegel

Dr. Jens Siegel stellte den Teilnehmern des Operation Karriere-Kongresses in Hamburg die Kinder- und Jugendmedizin vor.

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Meinecke

Besonders spannend findet Dr. Daniel Meinecke, Ameos Nord, Neustadt i.H., die Psychiatrie, weil man dort ständig neue Leute kennen lernt, zum Beispiel Gott, Jedi-Ritter und viele mehr. Über den Facharzt für Leib und Seele sprach er bei Operation Karriere in Hamburg.

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Wie erklärt man dem Patienten sein Krankheitsbild, so dass er es versteht? In der Reihe „Komplizierte Krankheit - anschaulich dargestellt“, werden exklusiv Auszüge aus dem neuen Buch von Spiegel-Bestseller-Autor Falk Stirkat veröffentlicht. Dieses Mal im Fokus: Diabetes Mellitus.

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Choudhury

Warum die Geriatrie ein eigenes Fach ist und welche Besonderheiten die Patienten aufweisen, erklärte Dr. Amit Choudhury, Klinikum Bremen-Nord, beim Operation Karriere-Kongress in Hamburg.

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Augenheilkunde

Auch wenn man als "fertiger" Mediziner dank des Fachkräftemangels in einer lukrativen Ausgangsposition ist, gibt es in manchen Facharztrichtungen mehr Mitbewerber als in anderen. Im Facharztindex wird ermittelt, welche Fachärzte auf dem deutschen Stellenmarkt am begehrtesten sind.

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Riepenhof

Seinen spannenden Job im Hochleistungssport stellte Dr. Helge Riepenhof, unter anderem Mannschaftsarzt des AS Rom und Arzt der Deutschen Radsport Nationalmannschaft, auf dem Operation Karriere-Kongress im Hamburg vor.

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Hohendorff

PD Dr. Bernd Hohendorff, Elbe Klinikum, Stade, stellte beim Operation Karriere-Kongress in Hamburg das Chirurgie-Handwerk vor und erzählte den Zuhörern, worauf sie sich freuen dürfen, aber auch, worauf sie sich gefasst machen müssen.

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Kubitz

Warum die eigene Persönlichkeit in den vergangenen Jahren ein immer wichtigerer Faktor für Bewerber geworden ist, und was man unter diesem Stichwort genau versteht, verrieten Dr. Tanja Fandel-Meyer und Prof. Dr. Jens Kubitz, beide Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, beim Operation Karriere-Kongress in...

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Psychologische Psychotherapeuten

Wie beurteilen niedergelassene Hausärzte, Fachärzte und psychologische Psychotherapeuten ihre finanzielle Situation und was denken Sie über die Zukunft? Der Medizinklimaindex für das Frühjahr 2017 gibt Aufschluss.

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Dr. Ruppel Rechtsanwalt

Fehler sind menschlich – aber bei Ärzten oft mit schweren Folgen verbunden. Doch wie müssen Sie sich verhalten, wenn Ihren ein Behandlungsfehler vorgeworfen wird? Dürfen Sie sich entschuldigen? An wen können Sie sich wenden?

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Dr. Birgit Münster

Dr. Birgit Münster, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Effeltrich, führt seit sieben Monaten ihre eigene Praxis. Auf dem Operation Karriere Kongress in München berichtete sie von ihren Erfahrungen.

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KVB Seminare Arzt

Sie überlegen, sich als Ärztin oder Arzt in eigener Praxis niederzulassen? Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) unterstützt Sie auf Ihrem Weg in die Niederlassung unter anderem mit kostenfreien Seminaren zum Thema „Praxisgründung“.

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Dr. Martin Marhoefer

Studium, Weiterbildung, Anstellung als Arzt – diesen gradlinigen Weg schlagen viele Mediziner ein. Dass es auch anders laufen kann, beschrieb Dr. Martin Marhoefer, MBA, München, anhand seines eigenen Karrierewegs.

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Ärzte

Wie viel verdienen Fachärzte durchschnittlich und mit welcher Spezialisierung verdient man am meisten? Der neue Gehaltsreport 2017 von StepStone ist da.

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Wie erklärt man dem Patienten sein Krankheitsbild, so dass er es versteht? In der Reihe „Komplizierte Krankheit - anschaulich dargestellt“, werden exklusiv Auszüge aus dem neuen Buch von Spiegel-Bestseller-Autor Falk Stirkat veröffentlicht. Dieses Mal im Fokus: Der Lungenkrebs.

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Ärzte

Trotz langjähriger Erfahrung sind ältere Ärzte ihren jungen Kollegen gegen­über nicht automatisch im Vorteil. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein: In den USA überleben Patienten im Krankenhaus länger, wenn sie bei einem jungen Arzt in Behand­lung sind.

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Aufgaben und Tätigkeiten eines Arztes

Ärzte haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie untersuchen Patienten, erheben Befunde und diagnostizieren Krankheiten. Außerdem führen sie Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Behandlungen durch, legen Therapiemaßnahmen fest und dokumentieren Diagnosen und Behandlungsverläufe. Mediziner stehen ihren Patienten auch als Berater gegenüber. Sie leisten im ärztlichen Notdienst Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Organisation und Verwaltung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Arztes. 

Wie viel verdient ein Arzt?

Auch wenn der Fachärztemangel immer größer wird, ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten und bestbezahlten Berufe. Abstufungen gibt es hierbei natürlich, die Bezahlung hängt von der Berufserfahrung, Verantwortung und Tätigkeit ab. Für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken oder Krankenhäusern gelten die jeweiligen Tarifverträge – danach liegen die Gehälter zwischen 3.600 und 4.500 Euro brutto im Monat. Der Verdienst von Chefärzten und Spezialisten kann jedoch weit höher liegen. Der Lohn von angestellten Ärzten in hausärztlichen Praxen orientiert sich in der Regel am Tarifvertrag der angestellten Klinikärzte. Dennoch sind die Gehälter frei verhandelbar und unterscheiden sich nach Art und zeitlichem Umfang der Tätigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten können aufgrund verschiedener Faktoren stark variieren – Praxisgröße, betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung können für das Einkommen entscheidend sein.

Neugründung oder Übernahme einer Arztpraxis

Wer im Besitz einer Approbation als Arzt ist, kann grundsätzlich eine eigene Praxis gründen, in der Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden. Wenn auch Patienten behandelt werden sollen, die gesetzlich versichert sind, muss er sich um eine Zulassung als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen bewerben. Für diese Bewerbung muss er im Arztregister eingetragen sein und beim Zulassungsausschuss einen schriftlichen Antrag auf Zulassung stellen, welcher dann geprüft wird. Neugründungen von Arztpraxen sind allerdings laut dem Gesundheitsstrukturgesetz ausschließlich in noch nicht zulassungsbeschränkten Gebieten möglich. Dies umfasst Gebiete mit Unterversorgung, welche fast nur noch in den neuen Bundesländern bestehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen. Dies ist in der Regel sicherer, da die Kosten überschaubarer sind und meist bereits eine funktionierende Organisationsstruktur mit einem gut eingespieltem Team und einem festen Patientenstamm vorherrscht.

Klinische Anstellung

Die Anstellung in einer Klinik bringt für einen jungen Mediziner das geringste wirtschaftliche Risiko mit sich. Bei der Anstellung in einer Klinik können Ärzte im Idealfall viel lernen und haben den direkten Kontakt zum Patienten. Jedoch ist die Anstellung in einer Klinik auch durch ein hohes Maß an betrieblicher Hierarchie gekennzeichnet. Der Stationsarzt ist dem Oberarzt und dem Chefarzt unterstellt und muss sich bei einer Anstellung den bestehenden Strukturen und Gestaltungen anpassen. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte der junge Mediziner den Konditionen mit einem kritischen Blick entgegentreten. Ob Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeit, Entgelt oder Kündigungsfristen: Mediziner werden momentan händeringend gesucht und haben somit viele Möglichkeiten, einzelne Punkte im Arbeitsvertrag mitzubestimmen und zu verhandeln. Für junge Ärztinnen, die eine Schwangerschaft planen, ist die Anstellung in einer Klinik ratsam. Kliniken können Mutterschutzzeiten oft besser kompensieren als Arztpraxen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, in welcher niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. MVZ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ärzte in einem MVZ sind laut Gesetz eigenständig. Es gibt einen Leiter, jedoch keinen Chefarzt. Mediziner, die in einem MVZ angestellt sind, benötigen keine eigene Zulassung.

Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

Der Eintritt in eine Praxisgemeinschaft oder der Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis erfordern allerdings eine Zulassung.

  • In einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere niedergelassene Ärzte zusammen und teilen sich Miete und Personalkosten. Allerdings sind sie sonst voneinander getrennt und arbeiten auf eigene Rechnung. Hier ist es besonders wichtig, Fragen der gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall, die Sprechstunden- und Kostenverteilung zu klären.
  • Die Gemeinschaftspraxis wird auch als „Königsklasse“ der freien ärztlichen Tätigkeit beschrieben. In diesem Fall haben junge Mediziner die höchsten Verdienstmöglichkeiten und die größten Freiheiten. Es ist jedoch auch so, dass eine Gemeinschaftspraxis ebenfalls ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mit sich bringt. Auch Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen können sich in dieser Form zusammenschließen.

Ärztemangel

Bis 2021 werden 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Nachwuchs für eine Niederlassung zu begeistern. Immer weniger junge Mediziner können sich vorstellen, in einer Praxis auf dem Land zu arbeiten. Dabei besteht schon jetzt in einigen Gebieten Ärztemangel.