Karriereweg – Von Beruf Arzt

Herzlichen Glückwunsch, du arbeitest in deinem Traumberuf, der nicht nur Beruf sondern zugleich Berufung ist. Doch die ärztliche Tätigkeit bringt noch weitere Aufgaben mit sich außer Patienten zu behandeln: es gilt finanzielle und administrative Entscheidungen zu treffen, Soft Skills zu vertiefen u.v.m. Außerdem berichten hier erfahrene Ärzte von ihrer Karriere und du findest Neues aus der Medizin & Gesundheitspolitik. Kurz gesagt: in unseren Artikeln und auf unseren Operation Karriere Kongressen geben wir dir Tipps und Informationen, wie du den Berufsstart und die Karriere als Arzt gut vorbereitet angehen kannst.


Zwei von fünf älteren Allgemeinkrankenhauspatienten sind von kognitiven Störungen betroffen. Bei schweren Beeinträchtigungen wie Demenz und Delir besteht häufig ein besonderer Betreuungsbedarf. Wie lässt sich die Versorgung dieser Patienten verbessern?

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Vor einer Operation ist eine gute Patientenaufklärung ganz wichtig. Trotzdem fühlen sich die Betroffenen oft überfordert. Ein Team der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt untersucht, wie Comics den Patienten helfen können, den Eingriff besser zu verstehen und weniger Angst zu haben.

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Nachwuchsprobleme? Die kennt man in der Plastischen Chirurgie nicht. Es geht für Prof. Dr. Riccardo Giunta von der Universitätsklinik München eher darum, Bewerber auszuwählen, die nicht nur an dem schnellen Euro interessiert sind.

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Warum kann ein vorgekochtes Nudelgericht lebensgefährlich sein? An spannenden Praxisbeispielen erklärt der US-Arzt Dr. Bernard in seinem YouTube-Channel "Chubbyemu" seltene medizinische Notfälle.

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Angestellte Ärzte in Praxen arbeiten durchschnittlich rund 23 Stunden in der Woche – ohne die Zeiten für Praxismanagement und Fortbildungen. Dies entspricht etwas weniger als der Hälfte der wöchentlichen Arbeitszeit von selbständigen Ärzten.

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Viele Patienten können mit medizinischen Begriffen weniger anfangen, als Ärzte erwarten. „Angina pectoris“, „Reflux“, „Sodbrennen“ oder „Body Mass Index“ sagen vielen medizinischen Laien nichts oder die Begriffe sind ihnen unklar.

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Das Feierabendbier ist aus der deutschen Genusskultur nicht mehr wegzudenken. Aber was passiert, wenn der Alkoholkonsum überhand nimmt? Interview mit Prof. Dr. Ulrich Zimmermann, der die Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie des kbo-Isar-Amper-Klinikums München-Ost leitet.

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US-Amerikaner, die in Bezirken mit einer hohen Dichte von nieder­gelassenen Allgemeinmedizinern oder Fachärzten leben, hatten in einer sogenannten ökologischen Studie in JAMA Internal Medicine eine signifikant höhere Lebenserwartung, weil sie seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder...

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Wie wird eigentlich Prostatakrebs behandelt? Interview mit PD Dr. Tobias Maurer über den Status Quo der Prostatakrebsmedizin und sein größtes Highlight als Urologe.

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Vor knapp drei Jahren sind die VR-Brillen von Oculus Rift auf den Markt gekommen. Anfangs wurde sehr viel über Virtual Reality (VR) gesprochen, was hat sich seitdem getan? Hier sind fünf Beispiele für den Einsatz von VR in der Medizin.

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Wie erleben Ärzte ihren Beruf? Und sind sie zu den Medizinern geworden, die sie immer sein wollten? Diese Fragen stellt das crossmediale Umfrage-Projekt der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). So soll eine Diskussion über die Zukunft der Medizin angestoßen werden.

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Wissenschaftler und Ärzte der Charité – Universitätsmedizin Berlin werden drei EU-Verbundprojekte leiten. An weiteren sechs Vorhaben sind sie beteiligt. Insgesamt erhält die Universitätsmedizin dafür rund zehn Millionen Euro aus dem europäischen Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020.

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In der Beitragsreihe "Praxismarketing und Patientenkommunikation" schreibt Gastautor Daniel Izquierdo-Hänni über ein Thema, das gerade für Praxisgründer wichtig ist: Wie gewinne ich Patienten für meine Praxis? Im zwölften Teil erklärt er, wie klare Strukturen die Zusammenarbeit im Praxisteam erleichtern.

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Wenn blinde Menschen einen hochsensiblen Tastsinn haben, können sie Knötchen in der Brust besser ertasten als Ärzte. Den Duisburger Frauenarzt Dr. Frank Hoffmann brachte das auf eine Idee.

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Für Familien, die über Weihnachten schwerkranke und sterbende Menschen pflegen, gibt es seit Sonntag bis zum 1. Januar eine bundesweite Telefon-Hotline.

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Wer als Arbeitsmediziner tätig ist, hat meist zuvor verschiedene ärztliche Tätigkeiten ausgeübt und ein Erfahrungswissen gesammelt, das ihm in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge nützlich ist. Er sorgt dafür, dass die Mitarbeiter eines Unternehmens sicher und gesund arbeiten.

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In der Beitragsreihe "Praxismarketing und Patientenkommunikation" schreibt Gastautor Daniel Izquierdo-Hänni über ein Thema, das gerade für Praxisgründer wichtig ist: Wie gewinne ich Patienten für meine Praxis? Im elften Teil erklärt er, worauf es bei einer ansprechenden Praxiswebsite ankommt.

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Humor ist in aller Munde: bei Jan Böhmermann oder der Serie «Die Anstalt», bei Otto Waalkes oder Loriot, bei Dr. Eckart von Hirschhausen oder Vince Ebert. Aber: gibt es auch kompetente und humorvolle praktizierende Ärztinnen und Ärzte?

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Weltweit gibt es nur eine Handvoll Ärzte, die sich auf die operative Behandlung von Gallengangatresie spezialisiert haben. Prof. Dr. Claus Petersen von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist einer von ihnen. Wie es dazu gekommen ist, erklärt er im Portrait-Interview.

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Brandenburg braucht dringend neue Ärzte: Fast jeder dritte Hausarzt ist 60 Jahre alt oder älter. Die Die Kassenärztliche Vereinigung (KVBB) will daher mehr Nachwuchsärzte ins Land locken und lässt sich dafür einiges einfallen.

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Aufgaben und Tätigkeiten eines Arztes

Ärzte haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie untersuchen Patienten, erheben Befunde und diagnostizieren Krankheiten. Außerdem führen sie Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Behandlungen durch, legen Therapiemaßnahmen fest und dokumentieren Diagnosen und Behandlungsverläufe. Mediziner stehen ihren Patienten auch als Berater gegenüber. Sie leisten im ärztlichen Notdienst Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Organisation und Verwaltung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Arztes. 

Wie viel verdient ein Arzt?

Auch wenn der Fachärztemangel immer größer wird, ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten und bestbezahlten Berufe. Abstufungen gibt es hierbei natürlich, die Bezahlung hängt von der Berufserfahrung, Verantwortung und Tätigkeit ab. Für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken oder Krankenhäusern gelten die jeweiligen Tarifverträge – danach liegen die Gehälter zwischen 3.600 und 4.500 Euro brutto im Monat. Der Verdienst von Chefärzten und Spezialisten kann jedoch weit höher liegen. Der Lohn von angestellten Ärzten in hausärztlichen Praxen orientiert sich in der Regel am Tarifvertrag der angestellten Klinikärzte. Dennoch sind die Gehälter frei verhandelbar und unterscheiden sich nach Art und zeitlichem Umfang der Tätigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten können aufgrund verschiedener Faktoren stark variieren – Praxisgröße, betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung können für das Einkommen entscheidend sein.

Neugründung oder Übernahme einer Arztpraxis

Wer im Besitz einer Approbation als Arzt ist, kann grundsätzlich eine eigene Praxis gründen, in der Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden. Wenn auch Patienten behandelt werden sollen, die gesetzlich versichert sind, muss er sich um eine Zulassung als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen bewerben. Für diese Bewerbung muss er im Arztregister eingetragen sein und beim Zulassungsausschuss einen schriftlichen Antrag auf Zulassung stellen, welcher dann geprüft wird. Neugründungen von Arztpraxen sind allerdings laut dem Gesundheitsstrukturgesetz ausschließlich in noch nicht zulassungsbeschränkten Gebieten möglich. Dies umfasst Gebiete mit Unterversorgung, welche fast nur noch in den neuen Bundesländern bestehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen. Dies ist in der Regel sicherer, da die Kosten überschaubarer sind und meist bereits eine funktionierende Organisationsstruktur mit einem gut eingespieltem Team und einem festen Patientenstamm vorherrscht.

Klinische Anstellung

Die Anstellung in einer Klinik bringt für einen jungen Mediziner das geringste wirtschaftliche Risiko mit sich. Bei der Anstellung in einer Klinik können Ärzte im Idealfall viel lernen und haben den direkten Kontakt zum Patienten. Jedoch ist die Anstellung in einer Klinik auch durch ein hohes Maß an betrieblicher Hierarchie gekennzeichnet. Der Stationsarzt ist dem Oberarzt und dem Chefarzt unterstellt und muss sich bei einer Anstellung den bestehenden Strukturen und Gestaltungen anpassen. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte der junge Mediziner den Konditionen mit einem kritischen Blick entgegentreten. Ob Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeit, Entgelt oder Kündigungsfristen: Mediziner werden momentan händeringend gesucht und haben somit viele Möglichkeiten, einzelne Punkte im Arbeitsvertrag mitzubestimmen und zu verhandeln. Für junge Ärztinnen, die eine Schwangerschaft planen, ist die Anstellung in einer Klinik ratsam. Kliniken können Mutterschutzzeiten oft besser kompensieren als Arztpraxen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, in welcher niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. MVZ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ärzte in einem MVZ sind laut Gesetz eigenständig. Es gibt einen Leiter, jedoch keinen Chefarzt. Mediziner, die in einem MVZ angestellt sind, benötigen keine eigene Zulassung.

Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

Der Eintritt in eine Praxisgemeinschaft oder der Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis erfordern allerdings eine Zulassung.

  • In einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere niedergelassene Ärzte zusammen und teilen sich Miete und Personalkosten. Allerdings sind sie sonst voneinander getrennt und arbeiten auf eigene Rechnung. Hier ist es besonders wichtig, Fragen der gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall, die Sprechstunden- und Kostenverteilung zu klären.
  • Die Gemeinschaftspraxis wird auch als „Königsklasse“ der freien ärztlichen Tätigkeit beschrieben. In diesem Fall haben junge Mediziner die höchsten Verdienstmöglichkeiten und die größten Freiheiten. Es ist jedoch auch so, dass eine Gemeinschaftspraxis ebenfalls ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mit sich bringt. Auch Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen können sich in dieser Form zusammenschließen.

Ärztemangel

Bis 2021 werden 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Nachwuchs für eine Niederlassung zu begeistern. Immer weniger junge Mediziner können sich vorstellen, in einer Praxis auf dem Land zu arbeiten. Dabei besteht schon jetzt in einigen Gebieten Ärztemangel.