Karriereweg – Von Beruf Arzt

Herzlichen Glückwunsch, Sie arbeiten in Ihrem Traumberuf, der nicht nur Beruf sondern zugleich Berufung ist. Doch die ärztliche Tätigkeit bringt noch weitere Aufgaben mit sich außer Patienten zu behandeln: es gilt finanzielle und administrative Entscheidungen zu treffen, Soft Skills zu vertiefen u.v.m. Außerdem berichten hier erfahrene Ärzte von ihrer Karriere und Sie finden Neues aus der Medizin & Gesundheitspolitik. Kurz gesagt: in unseren Artikeln und auf unseren Operation Karriere Kongressen geben wir Ihnen Tipps und Informationen, wie Sie den Berufsstart und die Karriere als Arzt gut vorbereitet angehen können.


In der Beitragsreihe "Praxismarketing und Patientenkommunikation" schreibt Gastautor Daniel Izquierdo-Hänni über ein Thema, das gerade für Praxisgründer wichtig ist: Wie gewinne ich Patienten für meine Praxis? Im neunten Teil erklärt er, was sich hinter den Begriffen "Corporate Identity" und "Corporate...

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Dem stressigen Klinikalltag entfliehen, das wünscht man sich manchmal als Arzt. Carolin Grob hat ihre Facharztweiterbildung in der Radiologie abgebrochen und arbeitet jetzt als „Clinical Research Physician“ bei Boehringer Ingelheim.

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Klinik oder eigene Praxis? Das sind die Berufsmöglichkeiten für Ärzte, an die die meisten als erstes denken. Doch auch der öffentliche Gesundheitsdienst biete ein spannendes Betätigungsfeld, erklärte Dr. Nicoletta Wischnewski, Leiterin des Gesundheitsamtes Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf, beim Operation...

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Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Als Innovationsunternehmen setzen wir Zeichen in forschungsintensiven Bereichen.

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Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele ein Thema – natürlich auch für junge Ärztinnen und Ärzte. Wie eine gute Work-Life-Balance gelingen kann, war das Thema von Dr. Christiane Groß vom Deutschen Ärztinnenbund beim Operation Karriere-Kongress in Berlin.

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Arzt in Amerika Studiengebühren

Dr. Peter Niemann schreibt über seine Ausbildung zum Internisten sowie der Zeit danach, aber auch über die Skurrilität eines Arztlebens in den USA. In diesem Beitrag reflektiert er seine berufliche Laufbahn zwölf Jahre nach seinem Abschluss.

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In der Beitragsreihe "Praxismarketing und Patientenkommunikation" schreibt Gastautor Daniel Izquierdo-Hänni über ein Thema, das gerade für Praxisgründer wichtig ist: Wie gewinne ich Patienten für meine Praxis? Im achten Teil erklärt er, wann ein Logo für eine Arztpraxis sinnvoll ist.

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„Was fasziniert Sie am Berufsfeld Hämatologie und Medizinische Onkologie?“ - Diese Frage haben wir verschiedenen Ärztinnen und Ärzten aus unterschiedlichen Karrierestufen gestellt. In dem Video berichten diese über Ihre Entscheidung für die Fachrichtung „Hämatologie und Medizinische Onkologie“, ihre...

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Nach seiner Facharztausbildung in der Chirurgie wollte Eberhard Kohlberg eigentlich Entwicklungshilfe in Afrika leisten. Dann entdeckte seine Frau im Ärzteblatt eine Stellenanzeige des Alfred-Wegener-Instituts und das Schicksal nahm seinen Lauf.

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Niedergelassene Ärzte kümmern sich gern um ihre Patienten und sind mehrheitlich zufrieden – allerdings wurden auch einige schon einmal bei der Arbeit in der Praxis bedroht oder angegriffen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Ärztemonitors.

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Wird Amazons Alexa bald eine Konkurrenz für die Ärzteschaft – zumindest bei Erkältungen und Co.? Die digitale Sprachassistentin soll künftig anhand der Stimme den Gesundheitszustand von Nutzern bewerten können.

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In der Beitragsreihe "Praxismarketing und Patientenkommunikation" schreibt Gastautor Daniel Izquierdo-Hänni über ein Thema, das gerade für Praxisgründer wichtig ist: Wie gewinne ich Patienten für meine Praxis? Im siebten Teil erklärt er, worauf man bei der Praxisübernahme achten sollte.

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Özden Doğan absolviert in Fulda ein Trainee-Programm zum Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen. Die Entscheidung hat er noch keinen Tag bereut.

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KVBB

Sie möchten eine Förderung für eine Famulatur, ein Blockpraktikum, die sogenannten Praxistage oder ein Tertial des Praktischen Jahres erhalten? Sie suchen eine Praxis oder ein Weiterbildungsnetzwerk für Ihre Facharztweiterbildung? Sie möchten ambulant tätig werden?

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Erkrankungen, die bei der Raumfahrt im Fokus stehen, sind zugleich auch wesentliche Themen des alternden Patienten. Besonders bei weltraummedizinischen Untersuchungen zum muskuloskelettalen System ist der Bezug zur Alltagsmedizin vorhanden.

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Wie baut man ein Krankenhaus in Nepal? Wir von Operation Karriere begleiten den Medizinstudenten Pradip Kumar Yadav bei seinem Projekt und blicken diesmal auch über den medizinischen Tellerrand: Der Architekturstudent Moritz Kleinhenz hat das Krankenhausgebäude entworfen. Im Interview verrät er, worauf es bei...

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Das Brustzentrum der Kliniken Essen-Mitte ist eines der größten in Deutschland. Interview mit dem Direktor des Brustzentrums Prof. Dr. Sherko Kümmel über Heilungserfolge und Anforderungen an Bewerber.

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"Was verdienen Hausärzte bei einem Hausbesuch?" wurden Passanten auf der Straße gefragt. Die Antworten schwankten zwischen 10 Euro und 1.000 Euro.

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In der Beitragsreihe "Praxismarketing und Patientenkommunikation" schreibt Gastautor Daniel Izquierdo-Hänni über ein Thema, das gerade für Praxisgründer wichtig ist: Wie gewinne ich Patienten für meine Praxis? Im fünften Teil erklärt er, wie man sich von der Konkurrenz abheben kann.

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Das Operationssystem Da Vinci ist im Klinikalltag angekommen. In rund 100 Kliniken wird es bereits eingesetzt. Auch Assistenzärzte sind oft Teil des Teams.

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Aufgaben und Tätigkeiten eines Arztes

Ärzte haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie untersuchen Patienten, erheben Befunde und diagnostizieren Krankheiten. Außerdem führen sie Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Behandlungen durch, legen Therapiemaßnahmen fest und dokumentieren Diagnosen und Behandlungsverläufe. Mediziner stehen ihren Patienten auch als Berater gegenüber. Sie leisten im ärztlichen Notdienst Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Organisation und Verwaltung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Arztes. 

Wie viel verdient ein Arzt?

Auch wenn der Fachärztemangel immer größer wird, ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten und bestbezahlten Berufe. Abstufungen gibt es hierbei natürlich, die Bezahlung hängt von der Berufserfahrung, Verantwortung und Tätigkeit ab. Für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken oder Krankenhäusern gelten die jeweiligen Tarifverträge – danach liegen die Gehälter zwischen 3.600 und 4.500 Euro brutto im Monat. Der Verdienst von Chefärzten und Spezialisten kann jedoch weit höher liegen. Der Lohn von angestellten Ärzten in hausärztlichen Praxen orientiert sich in der Regel am Tarifvertrag der angestellten Klinikärzte. Dennoch sind die Gehälter frei verhandelbar und unterscheiden sich nach Art und zeitlichem Umfang der Tätigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten können aufgrund verschiedener Faktoren stark variieren – Praxisgröße, betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung können für das Einkommen entscheidend sein.

Neugründung oder Übernahme einer Arztpraxis

Wer im Besitz einer Approbation als Arzt ist, kann grundsätzlich eine eigene Praxis gründen, in der Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden. Wenn auch Patienten behandelt werden sollen, die gesetzlich versichert sind, muss er sich um eine Zulassung als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen bewerben. Für diese Bewerbung muss er im Arztregister eingetragen sein und beim Zulassungsausschuss einen schriftlichen Antrag auf Zulassung stellen, welcher dann geprüft wird. Neugründungen von Arztpraxen sind allerdings laut dem Gesundheitsstrukturgesetz ausschließlich in noch nicht zulassungsbeschränkten Gebieten möglich. Dies umfasst Gebiete mit Unterversorgung, welche fast nur noch in den neuen Bundesländern bestehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen. Dies ist in der Regel sicherer, da die Kosten überschaubarer sind und meist bereits eine funktionierende Organisationsstruktur mit einem gut eingespieltem Team und einem festen Patientenstamm vorherrscht.

Klinische Anstellung

Die Anstellung in einer Klinik bringt für einen jungen Mediziner das geringste wirtschaftliche Risiko mit sich. Bei der Anstellung in einer Klinik können Ärzte im Idealfall viel lernen und haben den direkten Kontakt zum Patienten. Jedoch ist die Anstellung in einer Klinik auch durch ein hohes Maß an betrieblicher Hierarchie gekennzeichnet. Der Stationsarzt ist dem Oberarzt und dem Chefarzt unterstellt und muss sich bei einer Anstellung den bestehenden Strukturen und Gestaltungen anpassen. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte der junge Mediziner den Konditionen mit einem kritischen Blick entgegentreten. Ob Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeit, Entgelt oder Kündigungsfristen: Mediziner werden momentan händeringend gesucht und haben somit viele Möglichkeiten, einzelne Punkte im Arbeitsvertrag mitzubestimmen und zu verhandeln. Für junge Ärztinnen, die eine Schwangerschaft planen, ist die Anstellung in einer Klinik ratsam. Kliniken können Mutterschutzzeiten oft besser kompensieren als Arztpraxen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, in welcher niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. MVZ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ärzte in einem MVZ sind laut Gesetz eigenständig. Es gibt einen Leiter, jedoch keinen Chefarzt. Mediziner, die in einem MVZ angestellt sind, benötigen keine eigene Zulassung.

Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

Der Eintritt in eine Praxisgemeinschaft oder der Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis erfordern allerdings eine Zulassung.

  • In einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere niedergelassene Ärzte zusammen und teilen sich Miete und Personalkosten. Allerdings sind sie sonst voneinander getrennt und arbeiten auf eigene Rechnung. Hier ist es besonders wichtig, Fragen der gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall, die Sprechstunden- und Kostenverteilung zu klären.
  • Die Gemeinschaftspraxis wird auch als „Königsklasse“ der freien ärztlichen Tätigkeit beschrieben. In diesem Fall haben junge Mediziner die höchsten Verdienstmöglichkeiten und die größten Freiheiten. Es ist jedoch auch so, dass eine Gemeinschaftspraxis ebenfalls ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mit sich bringt. Auch Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen können sich in dieser Form zusammenschließen.

Ärztemangel

Bis 2021 werden 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Nachwuchs für eine Niederlassung zu begeistern. Immer weniger junge Mediziner können sich vorstellen, in einer Praxis auf dem Land zu arbeiten. Dabei besteht schon jetzt in einigen Gebieten Ärztemangel.