Karriereweg – Von Beruf Arzt

Herzlichen Glückwunsch, du arbeitest in deinem Traumberuf, der nicht nur Beruf sondern zugleich Berufung ist. Doch die ärztliche Tätigkeit bringt noch weitere Aufgaben mit sich außer Patienten zu behandeln: es gilt finanzielle und administrative Entscheidungen zu treffen, Soft Skills zu vertiefen u.v.m. Außerdem berichten hier erfahrene Ärzte von ihrer Karriere und du findest Neues aus der Medizin & Gesundheitspolitik. Kurz gesagt: in unseren Artikeln und auf unseren Operation Karriere Kongressen geben wir dir Tipps und Informationen, wie du den Berufsstart und die Karriere als Arzt gut vorbereitet angehen kannst.


Reichen die Beatmungsplätze der Kliniken aus, auch wenn immer mehr Menschen gleichzeitig an COVID-19 erkranken? Das ist derzeit die Sorge vieler Mediziner. Das DIVI-Intensivregister gibt tagesaktuell Auskunft.

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Seit 2008 können alle gesetzlich Krankenversicherten ab 35 alle zwei Jahre ein Hautkrebsscreening in Anspruch nehmen. Aber wie nützlich ist diese Maßnahme wirklich? Das soll jetzt eine Forschungsgruppe der Uni Lübeck untersuchen.

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Schon in fünf Jahren werden mehr Frauen als Männer in der ambulanten Versorgung tätig sein. Die Reputation ambulant tätiger Ärztinnen bleibt dennoch sowohl unter Patienten als auch Fachkollegen schlechter als das Ansehen der männlichen Kollegen.

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Parallel zur ersten großen Pandemie im digitalen Zeitalter ziehen Fake News über COVID-19 große Kreise in den Sozialen Medien. Die Falschmeldungen erzielen schnell horrende Klickzahlen. Dabei sind verlässliche Informationen grade in angespannten Zeiten essenziell. Eine Auswahl aktueller Fake-Meldungen.

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Bei der Spanischen Grippe im Herbst 1918 starben weltweit 40 Millionen Menschen. Die damalige Krisenintervention in den USA zeigte: In der sehr früh abgeriegelten New York City war die Sterberate am niedrigsten.

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Wenn Patienten mit Verdacht auf eine Coronavius-Infektion im Krankenhaus oder der Arztpraxis vorstellig werden, gilt es als Arzt, bestimmte Standards einzuhalten. Das Robert-Koch-Institut hat hierzu ein Poster zur Orientierung erstellt.

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Aktuell laufen verschiedene Studien, um Medikamente gegen COVID-19 zu testen. Erste Ergebnisse werden Anfang April erwartet.

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Darmpolypen

Arztbrief schreiben will gelernt sein. Die Facebook-Seite „Arztbriefperlen“ sammelt Missgriffe in der Wortwahl oder eingeschlichene Tippfehler in Arztbriefen. Hier eine Auswahl der besten Stilblüten.

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Chirurgen und Pathologen arbeiten oft eng zusammen: Bei Tumor-Operationen zum Beispiel müssen Gewebeproben schnell aus dem OP in die Pathologie gebracht werden. In Braunschweig wird jetzt geprüft, ob Drohnen dabei helfen können, hier Zeit zu sparen.

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Im Studium oder beim Berufseinstieg ist die Rente noch ganz weit weg. Aber wer künftig gut versorgt sein möchte, sollte sich früh Gedanken machen. Für Ärzte gibt es eine verpflichtende Rentenversicherung durch die Versorgungswerke der Landesärztekammern.

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Aktuelle Zahlen aus dem Arbeitsalltag der Ärzte in Deutschland zeigen, woran es in den Kliniken hapert: Überstunden, Überlastung, Unterbesetzung. Der größte Wunsch der Ärzte? Entlastung bei administrativen Aufgaben.

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Als Arzt bekommt man es auch immer wieder mit Patienten zu tun, die Opfer von Gewalt geworden sind. Das NRW-weite Projekt „iGOBSIS-pro“ soll Ärzte bei der Versorgung unterstützen. Die Uni Düsseldorf sucht derzeit nach Nutzern in NRW, die mit dem System arbeiten möchten.

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Sie überlegen, sich als Ärztin oder Arzt in eigener Praxis niederzulassen? Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) unterstützt Sie auf Ihrem Weg in die Niederlassung un-ter anderem mit kostenfreien Seminaren zum Thema „Praxisgründung“.

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Ein Mann aus Bayern hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München gestern Abend mit.

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Wie alle anderen Arbeitgeber auch müssen Kliniken die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter komplett erfassen. Einem Urteil des Europäischen Gerichtshof zufolge reicht es nicht, nur die Überstunden zu dokumentieren.

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Ärztinnen und Ärzte in den tarifgebundenen Universitätskliniken der Länder sollen am 4. Februar ganztägig streiken: Dazu hat der Marburger Bund aufgerufen. Anlass sind die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL).

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Wie glücklich sind Ärztinnen und Ärzte in ihrer Freizeit? Für den Medscape Lifestyle Report 2020 wurden hierzu online über 15.000 Ärzte aus über 29 Fachrichtungen in den USA befragt.

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Berufliche Neuorientierung

Trotz Zeitmangel, Burn-Out-Risiko und Problemen mit dem Chefarzt, die meisten Ärzte bleiben Ärzte. Aber was ist eigentlich mit all jenen Medizinern, die aus vielfältigen Gründen den Arztberuf nicht weiterführen wollen oder können? Klar ist, als Arzt oder Ärztin ist man auf dem Arbeitsmarkt begehrt und hat...

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Medizinern der Universität Duisburg-Essen ist es gelungen, einen Zusammenhang zwischen dem Riechvermögen von Glioblastom-Patienten und der Schwere ihrer Erkrankung herzustellen.

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Wie ist es eigentlich wirklich, ein paar Jahre ins Ausland zu gehen und in einer ganz anderen Kultur zu leben und zu arbeiten? Der Anästhesist und Notarzt Dr. Jan Wnent leitet seit gut einem Jahr die Intensivmedizin in einem Krankenhaus in Namibia. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen.

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Aufgaben und Tätigkeiten eines Arztes

Ärzte haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie untersuchen Patienten, erheben Befunde und diagnostizieren Krankheiten. Außerdem führen sie Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Behandlungen durch, legen Therapiemaßnahmen fest und dokumentieren Diagnosen und Behandlungsverläufe. Mediziner stehen ihren Patienten auch als Berater gegenüber. Sie leisten im ärztlichen Notdienst Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Organisation und Verwaltung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Arztes. 

Wie viel verdient ein Arzt?

Auch wenn der Fachärztemangel immer größer wird, ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten und bestbezahlten Berufe. Abstufungen gibt es hierbei natürlich, die Bezahlung hängt von der Berufserfahrung, Verantwortung und Tätigkeit ab. Für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken oder Krankenhäusern gelten die jeweiligen Tarifverträge – danach liegen die Gehälter zwischen 3.600 und 4.500 Euro brutto im Monat. Der Verdienst von Chefärzten und Spezialisten kann jedoch weit höher liegen. Der Lohn von angestellten Ärzten in hausärztlichen Praxen orientiert sich in der Regel am Tarifvertrag der angestellten Klinikärzte. Dennoch sind die Gehälter frei verhandelbar und unterscheiden sich nach Art und zeitlichem Umfang der Tätigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten können aufgrund verschiedener Faktoren stark variieren – Praxisgröße, betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung können für das Einkommen entscheidend sein.

Neugründung oder Übernahme einer Arztpraxis

Wer im Besitz einer Approbation als Arzt ist, kann grundsätzlich eine eigene Praxis gründen, in der Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden. Wenn auch Patienten behandelt werden sollen, die gesetzlich versichert sind, muss er sich um eine Zulassung als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen bewerben. Für diese Bewerbung muss er im Arztregister eingetragen sein und beim Zulassungsausschuss einen schriftlichen Antrag auf Zulassung stellen, welcher dann geprüft wird. Neugründungen von Arztpraxen sind allerdings laut dem Gesundheitsstrukturgesetz ausschließlich in noch nicht zulassungsbeschränkten Gebieten möglich. Dies umfasst Gebiete mit Unterversorgung, welche fast nur noch in den neuen Bundesländern bestehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen. Dies ist in der Regel sicherer, da die Kosten überschaubarer sind und meist bereits eine funktionierende Organisationsstruktur mit einem gut eingespieltem Team und einem festen Patientenstamm vorherrscht.

Klinische Anstellung

Die Anstellung in einer Klinik bringt für einen jungen Mediziner das geringste wirtschaftliche Risiko mit sich. Bei der Anstellung in einer Klinik können Ärzte im Idealfall viel lernen und haben den direkten Kontakt zum Patienten. Jedoch ist die Anstellung in einer Klinik auch durch ein hohes Maß an betrieblicher Hierarchie gekennzeichnet. Der Stationsarzt ist dem Oberarzt und dem Chefarzt unterstellt und muss sich bei einer Anstellung den bestehenden Strukturen und Gestaltungen anpassen. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte der junge Mediziner den Konditionen mit einem kritischen Blick entgegentreten. Ob Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeit, Entgelt oder Kündigungsfristen: Mediziner werden momentan händeringend gesucht und haben somit viele Möglichkeiten, einzelne Punkte im Arbeitsvertrag mitzubestimmen und zu verhandeln. Für junge Ärztinnen, die eine Schwangerschaft planen, ist die Anstellung in einer Klinik ratsam. Kliniken können Mutterschutzzeiten oft besser kompensieren als Arztpraxen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, in welcher niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. MVZ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ärzte in einem MVZ sind laut Gesetz eigenständig. Es gibt einen Leiter, jedoch keinen Chefarzt. Mediziner, die in einem MVZ angestellt sind, benötigen keine eigene Zulassung.

Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

Der Eintritt in eine Praxisgemeinschaft oder der Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis erfordern allerdings eine Zulassung.

  • In einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere niedergelassene Ärzte zusammen und teilen sich Miete und Personalkosten. Allerdings sind sie sonst voneinander getrennt und arbeiten auf eigene Rechnung. Hier ist es besonders wichtig, Fragen der gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall, die Sprechstunden- und Kostenverteilung zu klären.
  • Die Gemeinschaftspraxis wird auch als „Königsklasse“ der freien ärztlichen Tätigkeit beschrieben. In diesem Fall haben junge Mediziner die höchsten Verdienstmöglichkeiten und die größten Freiheiten. Es ist jedoch auch so, dass eine Gemeinschaftspraxis ebenfalls ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mit sich bringt. Auch Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen können sich in dieser Form zusammenschließen.

Ärztemangel

Bis 2021 werden 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Nachwuchs für eine Niederlassung zu begeistern. Immer weniger junge Mediziner können sich vorstellen, in einer Praxis auf dem Land zu arbeiten. Dabei besteht schon jetzt in einigen Gebieten Ärztemangel.