Karriereweg – Von Beruf Arzt

Herzlichen Glückwunsch, Sie arbeiten in Ihrem Traumberuf, der nicht nur Beruf sondern zugleich Berufung ist. Doch die ärztliche Tätigkeit bringt noch weitere Aufgaben mit sich außer Patienten zu behandeln: es gilt finanzielle und administrative Entscheidungen zu treffen, Soft Skills zu vertiefen u.v.m. Außerdem berichten hier erfahrene Ärzte von ihrer Karriere und Sie finden Neues aus der Medizin & Gesundheitspolitik. Kurz gesagt: in unseren Artikeln und auf unseren Operation Karriere Kongressen geben wir Ihnen Tipps und Informationen, wie Sie den Berufsstart und die Karriere als Arzt gut vorbereitet angehen können.


Assistent für Krankenhaus

Ein belgisches Unternehmen hat einen vollautomatischen „Self-Testing-Kiosk" für den Krankenhausbetrieb entwickelt, mit dessen Hilfe der Patient Gewicht, Blutdruck und Puls innerhalb von drei bis vier Minuten selbst messen kann.

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Darmpolypen

Arztbrief schreiben will gelernt sein. Die Facebook-Seite „Stilblüten in Arztbriefen“ sammelt Missgriffe in der Wortwahl oder eingeschlichene Tippfehler in Arztbriefen. Hier eine Auswahl der besten Stilblüten.

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Digitalisierung E-Health

Zu einem kostenfreien Workshop rund um die Digitalisierung der Gesundheitsbranche lädt die Gotthardt Healthgroup AG ein. Junge Mediziner können sich noch bis zum 31. März um eine Teilnahme auf Schloss Elmau vom 31. Mai bis 2. Juni 2017 bewerben.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Mittwoch den Neubau des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn eröffnet. Sie kündigte dabei weitere Investitionen in die Gesundheitsforschung an.

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HZI Braunschweig

Drei neue Helmholtz-Institute sollen die Gesundheitsforschung in Deutschland stärken. Sie widmen sich den Bereichen Krebsimmuntherapie, Stoffwechsel- und Infektionsforschung.

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Dr. Thomas Ruppel Rechtsanwalt

Arzthaftungsrecht, ärztliches Arbeitsrecht, Medizinstrafrecht, ärztliches Berufsrecht und Datenschutz sind nur einige Stichpunkte aus dem Medizinrecht. Rechtsanwalt Dr. Ruppel aus Lübeck gibt Einblicke zu rechtlichen Fragen und zur Selbstständigkeit als Arzt.

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Ärzte

Sachsen hat einen großen Bedarf an Medizinern – vor allem in ländlichen Re­gionen. Schon seit Jahren kommen deshalb immer mehr aus dem Ausland. Ihr Anteil un­ter neu zugelassenen Ärzten ist auch aktuell hoch. In Sachsen haben im vergange­nen Jahr 206 Ärzte aus 47 Ländern eine Zulassung erhalten.

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Saskia Heider

Eine deutsche Ärztin ist nach Schweden ausgewandert – und hat dort den für sie idealen Job gefunden. Saskia Heider ist Ärztin in Weiterbildung in der Allgemeinmedizin und arbeitet an der Gesundheitszentrale Markaryd in Schweden.

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Dr. Thomas Ruppel Rechtsanwalt

Arzthaftungsrecht, ärztliches Arbeitsrecht, Medizinstrafrecht, ärztliches Berufsrecht und Datenschutz sind nur einige Stichpunkte aus dem Medizinrecht. Rechtsanwalt Dr. Ruppel aus Lübeck gibt Einblicke zu rechtlichen Fragen und zur Selbstständigkeit als Arzt.

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Arzt

Leistungsstarke, turnierspielende Schachspieler können ihre dafür erforder­lichen kognitiven Fähigkeiten durch die Einnahme von Medikamenten verbessern und damit mehr Schachpartien gewinnen – es sei denn, sie stehen unter Zeitdruck.

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ProteinEngineering

Wissenschaftler, die an neuen Medikamenten forschen, haben ein klares Ziel vor Augen: Sie wollen Therapien entwickeln, die den Verlauf von Erkrankungen beim Menschen positiv beeinflussen können. Das Ergebnis kann ein Arzneimittel sein, das die Symptome einer Erkrankung lindert, ihr Fortschreiten stoppt oder...

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Dr. Astrid Weber

Wie läuft eigentlich die Arbeit einer Substitutionspraxis ab und welche Herausforderungen müssen gemeistert werden? Die in Koblenz niedergelassene Hausärztin Dr. Astrid Weber versorgt suchtkranke Patienten mit Ersatzdrogen und ermöglicht ihnen so ein normales Leben.

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Arztkollegen

Zu Hause und bei der Arbeit: Wie glücklich sind Ärzte eigentlich? Der Medscape Lifestyle Report 2017 hat hierzu online über 14.000 Ärzte aus über 30 Fachrichtungen in den USA befragt.

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medisign eArztausweis

Seit Jahresbeginn 2017 gibt die Landesärztekammer Hessen elektronische Arztausweise an ihre Mitglieder aus. Damit ist der "eArztausweis" ab sofort in allen 16 deutschen Bundesländern erhältlich.

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Medizinisches Fachpersonal

Die Bertelsmann-Stiftung hat eine Studie vorgelegt, in der die Abschaffung der Beamten-Beihilfe vorgeschlagen wird – Einsparpotenzial: 60 Milliarden Euro. Dr. Klaus Reinhardt vom Hartmannbund kritisiert die Kalkulation, weil sie auf dem Rücken der Ärzte ausgetragen wird.

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Mesenterium Organ

Die "Neuentdeckung eines Organs" macht aktuell Schlagzeilen. Es handelt sich dabei aber nicht wirklich um die Entdeckung eines zuvor unbekannten Organs, sondern um neue Erkenntnisse aus langjährigen Studienergebnissen zum Mesenterium.

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Pinguin-Gang

Der Winter bringt aktuell Kälte und Glätte nach Deutschland. Orthopäden und Unfallchirurgen haben in dieser Zeit viel zu tun, da die Zahl an Stürzen, verursacht durch Glatteis, steigt. Daher raten die Experten auf glatten Böden den Gang der Pinguine zu imitieren. Die DGOU zeigt, wie es richtig geht.

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Flüchtlingshilfe Mittelmeer

Für knapp drei Wochen tauschte Dr. med. Alexander Supady (Facharzt für Innere Medizin, Universitätsklinikum Freiburg) die gewohnte Umgebung 'seiner' Intensivstation mit einem Schiff, das auf dem Mittelmeer zwischen Malta und der libyschen Küste patrouilliert.

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eArztbrief

Die Kommunikation zwischen dem Klinikum und dem weiterbehandelnden Arzt läuft derzeit noch meistens postalisch. Dabei könnte mit dem eArztbrief viel Zeit eingespart werden.

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Dong-Seon_Chang

Menschen, die an eine gerechtere Welt glauben, verhalten sich asozialer als Menschen, die an der Gerechtigkeit zweifeln. Der Neurowissenschaftler und Buchautor Dong-Seon Chang nennt fünf beeindruckende Fakten der menschlichen Wahrnehmung.

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Aufgaben und Tätigkeiten eines Arztes

Ärzte haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie untersuchen Patienten, erheben Befunde und diagnostizieren Krankheiten. Außerdem führen sie Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Behandlungen durch, legen Therapiemaßnahmen fest und dokumentieren Diagnosen und Behandlungsverläufe. Mediziner stehen ihren Patienten auch als Berater gegenüber. Sie leisten im ärztlichen Notdienst Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Organisation und Verwaltung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Arztes. 

Wie viel verdient ein Arzt?

Auch wenn der Fachärztemangel immer größer wird, ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten und bestbezahlten Berufe. Abstufungen gibt es hierbei natürlich, die Bezahlung hängt von der Berufserfahrung, Verantwortung und Tätigkeit ab. Für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken oder Krankenhäusern gelten die jeweiligen Tarifverträge – danach liegen die Gehälter zwischen 3.600 und 4.500 Euro brutto im Monat. Der Verdienst von Chefärzten und Spezialisten kann jedoch weit höher liegen. Der Lohn von angestellten Ärzten in hausärztlichen Praxen orientiert sich in der Regel am Tarifvertrag der angestellten Klinikärzte. Dennoch sind die Gehälter frei verhandelbar und unterscheiden sich nach Art und zeitlichem Umfang der Tätigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten können aufgrund verschiedener Faktoren stark variieren – Praxisgröße, betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung können für das Einkommen entscheidend sein.

Neugründung oder Übernahme einer Arztpraxis

Wer im Besitz einer Approbation als Arzt ist, kann grundsätzlich eine eigene Praxis gründen, in der Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden. Wenn auch Patienten behandelt werden sollen, die gesetzlich versichert sind, muss er sich um eine Zulassung als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen bewerben. Für diese Bewerbung muss er im Arztregister eingetragen sein und beim Zulassungsausschuss einen schriftlichen Antrag auf Zulassung stellen, welcher dann geprüft wird. Neugründungen von Arztpraxen sind allerdings laut dem Gesundheitsstrukturgesetz ausschließlich in noch nicht zulassungsbeschränkten Gebieten möglich. Dies umfasst Gebiete mit Unterversorgung, welche fast nur noch in den neuen Bundesländern bestehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen. Dies ist in der Regel sicherer, da die Kosten überschaubarer sind und meist bereits eine funktionierende Organisationsstruktur mit einem gut eingespieltem Team und einem festen Patientenstamm vorherrscht.

Klinische Anstellung

Die Anstellung in einer Klinik bringt für einen jungen Mediziner das geringste wirtschaftliche Risiko mit sich. Bei der Anstellung in einer Klinik können Ärzte im Idealfall viel lernen und haben den direkten Kontakt zum Patienten. Jedoch ist die Anstellung in einer Klinik auch durch ein hohes Maß an betrieblicher Hierarchie gekennzeichnet. Der Stationsarzt ist dem Oberarzt und dem Chefarzt unterstellt und muss sich bei einer Anstellung den bestehenden Strukturen und Gestaltungen anpassen. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte der junge Mediziner den Konditionen mit einem kritischen Blick entgegentreten. Ob Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeit, Entgelt oder Kündigungsfristen: Mediziner werden momentan händeringend gesucht und haben somit viele Möglichkeiten, einzelne Punkte im Arbeitsvertrag mitzubestimmen und zu verhandeln. Für junge Ärztinnen, die eine Schwangerschaft planen, ist die Anstellung in einer Klinik ratsam. Kliniken können Mutterschutzzeiten oft besser kompensieren als Arztpraxen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, in welcher niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. MVZ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ärzte in einem MVZ sind laut Gesetz eigenständig. Es gibt einen Leiter, jedoch keinen Chefarzt. Mediziner, die in einem MVZ angestellt sind, benötigen keine eigene Zulassung.

Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

Der Eintritt in eine Praxisgemeinschaft oder der Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis erfordern allerdings eine Zulassung.

  • In einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere niedergelassene Ärzte zusammen und teilen sich Miete und Personalkosten. Allerdings sind sie sonst voneinander getrennt und arbeiten auf eigene Rechnung. Hier ist es besonders wichtig, Fragen der gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall, die Sprechstunden- und Kostenverteilung zu klären.
  • Die Gemeinschaftspraxis wird auch als „Königsklasse“ der freien ärztlichen Tätigkeit beschrieben. In diesem Fall haben junge Mediziner die höchsten Verdienstmöglichkeiten und die größten Freiheiten. Es ist jedoch auch so, dass eine Gemeinschaftspraxis ebenfalls ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mit sich bringt. Auch Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen können sich in dieser Form zusammenschließen.

Ärztemangel

Bis 2021 werden 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Nachwuchs für eine Niederlassung zu begeistern. Immer weniger junge Mediziner können sich vorstellen, in einer Praxis auf dem Land zu arbeiten. Dabei besteht schon jetzt in einigen Gebieten Ärztemangel.