Karriereweg – Von Beruf Arzt

Herzlichen Glückwunsch, Sie arbeiten in Ihrem Traumberuf, der nicht nur Beruf sondern zugleich Berufung ist. Doch die ärztliche Tätigkeit bringt noch weitere Aufgaben mit sich außer Patienten zu behandeln: es gilt finanzielle und administrative Entscheidungen zu treffen, Soft Skills zu vertiefen u.v.m. Außerdem berichten hier erfahrene Ärzte von ihrer Karriere und Sie finden Neues aus der Medizin & Gesundheitspolitik. Kurz gesagt: in unseren Artikeln und auf unseren Operation Karriere Kongressen geben wir Ihnen Tipps und Informationen, wie Sie den Berufsstart und die Karriere als Arzt gut vorbereitet angehen können.


Extreme Hitze kann die kognitive Leistungsfähigkeit einschränken. Dies zeigen Untersuchungen an US-Studenten in PLoS Medicine, die während einer sommerlichen Hitzewelle durchgeführt wurden.

Weiterlesen

Augenheilkunde

Auch wenn man als "fertiger" Mediziner dank des Fachkräftemangels in einer lukrativen Ausgangsposition ist, gibt es in manchen Facharztrichtungen mehr Mitbewerber als in anderen. Im Facharztindex wird ermittelt, welche Fachärzte auf dem deutschen Stellenmarkt am begehrtesten sind.

Weiterlesen

Bei dem Schlagwort "Auslandspatient" denken manche an den reichen Scheich, der sich in die Luxussuite eines Klinikums eingebucht hat. Dabei kommen die meisten ausländischen Patienten aus unseren Nachbarländern. Interview mit dem Experten für Medizintourismus Jens Juszczak.

Weiterlesen

„Was fasziniert Sie am Berufsfeld Hämatologie und Medizinische Onkologie?“ - Diese Frage haben wir verschiedenen Ärztinnen und Ärzten aus unterschiedlichen Karrierestufen gestellt. In dem Video berichten diese über Ihre Entscheidung für die Fachrichtung „Hämatologie und Medizinische Onkologie“, ihre...

Weiterlesen

Die "Augenärzte am Meer" sind ein inhabergeführtes Verbundsystem von ambulanten und belegärztlichen Einrichtungen mit Standorten im Nordwesten Deutschlands, beschäftigen mehr als 170 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und suchen Verstärkung für ihr Team. Interesse geweckt?

Weiterlesen

Die Bundesregierung will die Personalnot in der Pflege lindern und den Beruf attraktiver machen, doch selbst die Einkommen von Fachkräften liegen deutlich unter dem Mittelwert für alle Beschäftigten in Deutschland. Das ergab eine Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

Weiterlesen

Dr. Dilek Gürsoy

Die Bremer Ärztin Dilek Gürsoy hat sich als türkisches Gastarbeiter-Kind in einer Männerdomäne der Medizin durchgesetzt. Die 41-Jährige, die als europaweit erste Frau einem Patienten ein Kunstherz eingepflanzt hat, referiert am 15. Juni bei der Operation Karriere in Hamburg.

Weiterlesen

Arzt in Amerika

Dr. Peter Niemann schreibt über seine Ausbildung zum Internisten sowie der Zeit danach, aber auch über die Skurrilität eines Arztlebens in den USA. In diesem Beitrag geht es um die Arbeitszeit als Arzt in den USA.

Weiterlesen

Probleme wie Unzufriedenheit, Burnout-Symptome und ein erhöhtes Selbstmordrisiko sind nicht nur bei US-amerikanischen Ärzten weit verbreitet. In der "Charter on Physician Well-being" geht es um eine gesunde Infrastruktur für Mediziner.

Weiterlesen

Mit überwältigender Mehrheit haben die Delegierten des 121. Deutschen Ärztetages einer Änderung der ärztlichen (Muster-)Berufsordnung (MBO) zugestimmt und das bisher geltende berufsrechtliche Verbot der ausschließlichen Fernbehandlung gelockert.

Weiterlesen

Der Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter kam, wie es Tradition ist, zur Eröffnung des Deutschen Ärztetages. Jens Spahn (CDU) sprach gestern zum ersten Mal in dieser Funktion bei der feierlichen Veranstaltung. Mit seinem Bekenntnis zu den gesundheits­politischen Plänen aus dem Koalitionsvertrag rief er aber zum...

Weiterlesen

Mehr als jeder vierte Deutsche befürchtet, nicht den richtigen Arzt zu finden – weil er sich nicht gut genug informiert fühlt. Das hat eine aktuelle Studie der Weissen Liste und der Bertelsmann Stiftung ergeben. Über die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr wichtige und neutrale Informationen.

Weiterlesen

Arzt in Amerika

Dr. Peter Niemann schreibt über seine Ausbildung zum Internisten sowie der Zeit danach, aber auch über die Skurrilität eines Arztlebens in den USA. In diesem Beitrag berichtet er über die Bürokratie, mit der Patienten in den USA konfrontiert werden.

Weiterlesen

Der Verzehr von dunkler Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil kann Sehstärke und Kontrastempfindlichkeit kurzfristig verbessern, wie eine randomisierte klinische Studie in JAMA Ophthalmology zeigt.

Weiterlesen

Ein Team aus 9 plastischen Chirurgen hat Ende März in einer 14-stündigen Operation einem US-Soldaten, der bei einem Sprengstoffattentat schwerste Verletzungen im Bereich des unteren Beckens erlitten hatte, mit einem urogenitalen Transplantat versorgt, das Penis und Skrotum umfasste. Es handelt sich um die...

Weiterlesen

Arzt in Amerika

Dr. Peter Niemann schreibt über seine Ausbildung zum Internisten sowie der Zeit danach, aber auch über die Skurrilität eines Arztlebens in den USA. In diesem Beitrag berichtet er von einem Fortbildungsurlaub in der Karibik.

Weiterlesen

Jobsharing

Die Würzburger Universität zeigte sich innovationsbereit: Den Lehrstuhl für Allgemeinmedizin besetzte sie mit zwei Professorinnen, die sich seit Januar die Aufgaben in Forschung und Lehre teilen.

Weiterlesen

Behandlungskosten

In einem Blogbeitrag beschreibt der deutsche Arzt Dr. Peter Niemann, was eine Pleurapunktion in den USA kostet. Bis zu 2.000 US-Dollar müssen Patienten dort für diesen kleinen Eingriff bezahlen. Ist die Behandlung in Deutschland ebenso teuer?

Weiterlesen

Substitutionstherapie

Die Betreuung von Opiatabhängigen ist Teamarbeit, die lohnt. In Köln haben sich niedergelassene Ärzte, die substituieren, zu einem Qualitätszirkel zusammengeschlossen. Hier ein Einblick in die Arbeit in einer Kölner Praxis.

Weiterlesen

Hausarzt

Manche Patienten machen es Ärzten nicht leicht. Die Redaktion von Medizin Studieren hat nachgefragt: "Was war Ihr schwierigster Patient?"

Weiterlesen


Aufgaben und Tätigkeiten eines Arztes

Ärzte haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie untersuchen Patienten, erheben Befunde und diagnostizieren Krankheiten. Außerdem führen sie Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Behandlungen durch, legen Therapiemaßnahmen fest und dokumentieren Diagnosen und Behandlungsverläufe. Mediziner stehen ihren Patienten auch als Berater gegenüber. Sie leisten im ärztlichen Notdienst Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Organisation und Verwaltung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Arztes. 

Wie viel verdient ein Arzt?

Auch wenn der Fachärztemangel immer größer wird, ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten und bestbezahlten Berufe. Abstufungen gibt es hierbei natürlich, die Bezahlung hängt von der Berufserfahrung, Verantwortung und Tätigkeit ab. Für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken oder Krankenhäusern gelten die jeweiligen Tarifverträge – danach liegen die Gehälter zwischen 3.600 und 4.500 Euro brutto im Monat. Der Verdienst von Chefärzten und Spezialisten kann jedoch weit höher liegen. Der Lohn von angestellten Ärzten in hausärztlichen Praxen orientiert sich in der Regel am Tarifvertrag der angestellten Klinikärzte. Dennoch sind die Gehälter frei verhandelbar und unterscheiden sich nach Art und zeitlichem Umfang der Tätigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten können aufgrund verschiedener Faktoren stark variieren – Praxisgröße, betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung können für das Einkommen entscheidend sein.

Neugründung oder Übernahme einer Arztpraxis

Wer im Besitz einer Approbation als Arzt ist, kann grundsätzlich eine eigene Praxis gründen, in der Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden. Wenn auch Patienten behandelt werden sollen, die gesetzlich versichert sind, muss er sich um eine Zulassung als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen bewerben. Für diese Bewerbung muss er im Arztregister eingetragen sein und beim Zulassungsausschuss einen schriftlichen Antrag auf Zulassung stellen, welcher dann geprüft wird. Neugründungen von Arztpraxen sind allerdings laut dem Gesundheitsstrukturgesetz ausschließlich in noch nicht zulassungsbeschränkten Gebieten möglich. Dies umfasst Gebiete mit Unterversorgung, welche fast nur noch in den neuen Bundesländern bestehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen. Dies ist in der Regel sicherer, da die Kosten überschaubarer sind und meist bereits eine funktionierende Organisationsstruktur mit einem gut eingespieltem Team und einem festen Patientenstamm vorherrscht.

Klinische Anstellung

Die Anstellung in einer Klinik bringt für einen jungen Mediziner das geringste wirtschaftliche Risiko mit sich. Bei der Anstellung in einer Klinik können Ärzte im Idealfall viel lernen und haben den direkten Kontakt zum Patienten. Jedoch ist die Anstellung in einer Klinik auch durch ein hohes Maß an betrieblicher Hierarchie gekennzeichnet. Der Stationsarzt ist dem Oberarzt und dem Chefarzt unterstellt und muss sich bei einer Anstellung den bestehenden Strukturen und Gestaltungen anpassen. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte der junge Mediziner den Konditionen mit einem kritischen Blick entgegentreten. Ob Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeit, Entgelt oder Kündigungsfristen: Mediziner werden momentan händeringend gesucht und haben somit viele Möglichkeiten, einzelne Punkte im Arbeitsvertrag mitzubestimmen und zu verhandeln. Für junge Ärztinnen, die eine Schwangerschaft planen, ist die Anstellung in einer Klinik ratsam. Kliniken können Mutterschutzzeiten oft besser kompensieren als Arztpraxen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, in welcher niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. MVZ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ärzte in einem MVZ sind laut Gesetz eigenständig. Es gibt einen Leiter, jedoch keinen Chefarzt. Mediziner, die in einem MVZ angestellt sind, benötigen keine eigene Zulassung.

Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

Der Eintritt in eine Praxisgemeinschaft oder der Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis erfordern allerdings eine Zulassung.

  • In einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere niedergelassene Ärzte zusammen und teilen sich Miete und Personalkosten. Allerdings sind sie sonst voneinander getrennt und arbeiten auf eigene Rechnung. Hier ist es besonders wichtig, Fragen der gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall, die Sprechstunden- und Kostenverteilung zu klären.
  • Die Gemeinschaftspraxis wird auch als „Königsklasse“ der freien ärztlichen Tätigkeit beschrieben. In diesem Fall haben junge Mediziner die höchsten Verdienstmöglichkeiten und die größten Freiheiten. Es ist jedoch auch so, dass eine Gemeinschaftspraxis ebenfalls ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mit sich bringt. Auch Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen können sich in dieser Form zusammenschließen.

Ärztemangel

Bis 2021 werden 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Nachwuchs für eine Niederlassung zu begeistern. Immer weniger junge Mediziner können sich vorstellen, in einer Praxis auf dem Land zu arbeiten. Dabei besteht schon jetzt in einigen Gebieten Ärztemangel.