Karriereweg – Von Beruf Arzt

Herzlichen Glückwunsch, Sie arbeiten in Ihrem Traumberuf, der nicht nur Beruf sondern zugleich Berufung ist. Doch die ärztliche Tätigkeit bringt noch weitere Aufgaben mit sich außer Patienten zu behandeln: es gilt finanzielle und administrative Entscheidungen zu treffen, Soft Skills zu vertiefen u.v.m. Außerdem berichten hier erfahrene Ärzte von ihrer Karriere und Sie finden Neues aus der Medizin & Gesundheitspolitik. Kurz gesagt: in unseren Artikeln und auf unseren Operation Karriere Kongressen geben wir Ihnen Tipps und Informationen, wie Sie den Berufsstart und die Karriere als Arzt gut vorbereitet angehen können.


Wie erklärt man dem Patienten sein Krankheitsbild, so dass er es versteht? In der Reihe „Komplizierte Krankheit - anschaulich dargestellt“, werden exklusiv Auszüge aus dem neuen Buch von Spiegel-Bestseller-Autor Falk Stirkat veröffentlicht. Dieses Mal im Fokus: Die COPD-Erkrankung.

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Social Media

Können Social-Media-Profile Rückschlüsse auf den psychischen Gesundheitszustand des Nutzers geben? Dieser Frage ging eine Studie nach und untersuchte Instagram-Fotos von Probanden. Das Ergebnis: eine hohe Trefferquote.

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Dr. Tanja Fandel-Meyer

Über welche Führungskompetenzen sollten Ärzte und Ärztinnen in leitender Position verfügen? Dr. Tanja Fandel-Meyer vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf antwortet auf diese Frage auf dem Operation Karriere Kongress Hamburg 2017.

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Krankenschwestern, Assistenzärzte, Oberärzte, MTA, ärztlicher Direktor. Sie alle arbeiten unter einem Dach, jedoch liegen teilweise Welten zwischen ihnen, was das Gehalt anbelangt. Wer verdient wie viel in einer Klinik? Der Gehaltscheck am Beispiel eines kommunalen Krankenhauses.

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Dr. Anja Weber

KARGER KOMPASS DERMATOLOGIE führte für die Rubrik "DermaCampus" ein interessantes Gespräch mit Dr. Anja Weber über die Arbeit an der Klinik, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und den Schritt sich mit einer Hautarztpraxis niederzulassen.

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Dr. Helge Riepenhof

Dr. Helge Riepenhof, Chefarzt Sportprävention und Sportrehabilitation am BG Klinikum Hamburg und u.a. Mannschaftsarzt des italienischen Fußballclubs AS Rom, sagt, wie der Alltag eines Mannschaftsarztes aussieht.

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Tote Mädchen lügen nicht

Die Netflix-Serie „13 Reasons Why“, in Deutschland „Tote Mädchen lügen nicht“, könnte einen Werther-Effekt ausgelöst haben. Eine Studie in JAMA Internal Medicine belegt, dass nach der Ausstrahlung in den USA die Google-Anfragen zum Thema Suizid angestiegen sind.

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Ärzte

Aufgrund welcher Erkrankungen ließen sich Berufstätige im ersten Halbjahr 2017 krankschreiben? Die Krankenstandsanalyse des Berliner IGES Instituts gibt Aufschluss.

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Pause

Ärzte sind unzufriedener mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Ärztinnen. Das ergab eine Befragung des Ärztlichen Kreis- und Bezirksverbandes Mün­chen (ÄKBV) unter 1.800 Medizinern, die in der bayerischen Landeshauptstadt arbeiten.

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Amputation

Fast zwei Jahre nach der ersten Transplantation beider Hände bei einem pädiatrischen Patienten zeigen die Chirurgen in einem Beitrag im Lancet Child & Adolescent Health (2017; doi: 10.1016/S2352-4642(17)30012-3) einen vorsichtigen Optimismus: Der jetzt achtjährige Junge ist in der Lage zunehmend komplizierte...

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Dr. Frank Bischof

Was man mitbringen muss, um Spaß an der Orthopädie und Unfallchirurgie zu haben, erklärte Dr. Frank Bischof, Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie am Malteser Klinikum Rhein-Ruhr in Krefeld, beim Operation Karriere-Kongress in Bochum.

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Kaffee

Kaffeetrinker beiderseits des Atlantiks dürfen sich noch einmal nachschenken. Zwei prospektive Beobachtungsstudien in den Annals of Internal Medicine (2017; doi: 10.7326/M16-2472 und 2945) bescheinigen ihnen eine höhere Lebenserwartung – sofern den dort beschriebenen Assoziationen eine Kausalität zugrunde...

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Dr. Sylvia Putzke

Überall hört man es: Die Medizin wird weiblicher. Muss sich das Fach dann nicht auch auf Frauen einstellen? Beim Operation Karriere-Kongress in Bochum beschrieb Dr. Sylvia Putzke, Katharinen-Hospital Unna, ihre eigenen Erfahrungen mit der Karriereplanung.

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Assistenzarzt Sven Hielscher

Kurz und prägnant stellte Sven Hielscher, Assistenzarzt an der Klinik für Urologie des Knappschaftskrankenhauses Bottrop, beim Operation Karriere-Kongress in Bochum sein Fachgebiet, die Urologie, vor.

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Siegel

Dr. Jens Siegel stellte den Teilnehmern des Operation Karriere-Kongresses in Hamburg die Kinder- und Jugendmedizin vor.

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Meinecke

Besonders spannend findet Dr. Daniel Meinecke, Ameos Nord, Neustadt i.H., die Psychiatrie, weil man dort ständig neue Leute kennen lernt, zum Beispiel Gott, Jedi-Ritter und viele mehr. Über den Facharzt für Leib und Seele sprach er bei Operation Karriere in Hamburg.

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Wie erklärt man dem Patienten sein Krankheitsbild, so dass er es versteht? In der Reihe „Komplizierte Krankheit - anschaulich dargestellt“, werden exklusiv Auszüge aus dem neuen Buch von Spiegel-Bestseller-Autor Falk Stirkat veröffentlicht. Dieses Mal im Fokus: Diabetes Mellitus.

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Choudhury

Warum die Geriatrie ein eigenes Fach ist und welche Besonderheiten die Patienten aufweisen, erklärte Dr. Amit Choudhury, Klinikum Bremen-Nord, beim Operation Karriere-Kongress in Hamburg.

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Augenheilkunde

Auch wenn man als "fertiger" Mediziner dank des Fachkräftemangels in einer lukrativen Ausgangsposition ist, gibt es in manchen Facharztrichtungen mehr Mitbewerber als in anderen. Im Facharztindex wird ermittelt, welche Fachärzte auf dem deutschen Stellenmarkt am begehrtesten sind.

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Riepenhof

Seinen spannenden Job im Hochleistungssport stellte Dr. Helge Riepenhof, unter anderem Mannschaftsarzt des AS Rom und Arzt der Deutschen Radsport Nationalmannschaft, auf dem Operation Karriere-Kongress im Hamburg vor.

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Aufgaben und Tätigkeiten eines Arztes

Ärzte haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie untersuchen Patienten, erheben Befunde und diagnostizieren Krankheiten. Außerdem führen sie Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Behandlungen durch, legen Therapiemaßnahmen fest und dokumentieren Diagnosen und Behandlungsverläufe. Mediziner stehen ihren Patienten auch als Berater gegenüber. Sie leisten im ärztlichen Notdienst Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Organisation und Verwaltung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Arztes. 

Wie viel verdient ein Arzt?

Auch wenn der Fachärztemangel immer größer wird, ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten und bestbezahlten Berufe. Abstufungen gibt es hierbei natürlich, die Bezahlung hängt von der Berufserfahrung, Verantwortung und Tätigkeit ab. Für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken oder Krankenhäusern gelten die jeweiligen Tarifverträge – danach liegen die Gehälter zwischen 3.600 und 4.500 Euro brutto im Monat. Der Verdienst von Chefärzten und Spezialisten kann jedoch weit höher liegen. Der Lohn von angestellten Ärzten in hausärztlichen Praxen orientiert sich in der Regel am Tarifvertrag der angestellten Klinikärzte. Dennoch sind die Gehälter frei verhandelbar und unterscheiden sich nach Art und zeitlichem Umfang der Tätigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten können aufgrund verschiedener Faktoren stark variieren – Praxisgröße, betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung können für das Einkommen entscheidend sein.

Neugründung oder Übernahme einer Arztpraxis

Wer im Besitz einer Approbation als Arzt ist, kann grundsätzlich eine eigene Praxis gründen, in der Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden. Wenn auch Patienten behandelt werden sollen, die gesetzlich versichert sind, muss er sich um eine Zulassung als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen bewerben. Für diese Bewerbung muss er im Arztregister eingetragen sein und beim Zulassungsausschuss einen schriftlichen Antrag auf Zulassung stellen, welcher dann geprüft wird. Neugründungen von Arztpraxen sind allerdings laut dem Gesundheitsstrukturgesetz ausschließlich in noch nicht zulassungsbeschränkten Gebieten möglich. Dies umfasst Gebiete mit Unterversorgung, welche fast nur noch in den neuen Bundesländern bestehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen. Dies ist in der Regel sicherer, da die Kosten überschaubarer sind und meist bereits eine funktionierende Organisationsstruktur mit einem gut eingespieltem Team und einem festen Patientenstamm vorherrscht.

Klinische Anstellung

Die Anstellung in einer Klinik bringt für einen jungen Mediziner das geringste wirtschaftliche Risiko mit sich. Bei der Anstellung in einer Klinik können Ärzte im Idealfall viel lernen und haben den direkten Kontakt zum Patienten. Jedoch ist die Anstellung in einer Klinik auch durch ein hohes Maß an betrieblicher Hierarchie gekennzeichnet. Der Stationsarzt ist dem Oberarzt und dem Chefarzt unterstellt und muss sich bei einer Anstellung den bestehenden Strukturen und Gestaltungen anpassen. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte der junge Mediziner den Konditionen mit einem kritischen Blick entgegentreten. Ob Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeit, Entgelt oder Kündigungsfristen: Mediziner werden momentan händeringend gesucht und haben somit viele Möglichkeiten, einzelne Punkte im Arbeitsvertrag mitzubestimmen und zu verhandeln. Für junge Ärztinnen, die eine Schwangerschaft planen, ist die Anstellung in einer Klinik ratsam. Kliniken können Mutterschutzzeiten oft besser kompensieren als Arztpraxen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, in welcher niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. MVZ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ärzte in einem MVZ sind laut Gesetz eigenständig. Es gibt einen Leiter, jedoch keinen Chefarzt. Mediziner, die in einem MVZ angestellt sind, benötigen keine eigene Zulassung.

Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

Der Eintritt in eine Praxisgemeinschaft oder der Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis erfordern allerdings eine Zulassung.

  • In einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere niedergelassene Ärzte zusammen und teilen sich Miete und Personalkosten. Allerdings sind sie sonst voneinander getrennt und arbeiten auf eigene Rechnung. Hier ist es besonders wichtig, Fragen der gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall, die Sprechstunden- und Kostenverteilung zu klären.
  • Die Gemeinschaftspraxis wird auch als „Königsklasse“ der freien ärztlichen Tätigkeit beschrieben. In diesem Fall haben junge Mediziner die höchsten Verdienstmöglichkeiten und die größten Freiheiten. Es ist jedoch auch so, dass eine Gemeinschaftspraxis ebenfalls ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mit sich bringt. Auch Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen können sich in dieser Form zusammenschließen.

Ärztemangel

Bis 2021 werden 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Nachwuchs für eine Niederlassung zu begeistern. Immer weniger junge Mediziner können sich vorstellen, in einer Praxis auf dem Land zu arbeiten. Dabei besteht schon jetzt in einigen Gebieten Ärztemangel.