Karriereweg – Von Beruf Arzt

Herzlichen Glückwunsch, du arbeitest in deinem Traumberuf, der nicht nur Beruf sondern zugleich Berufung ist. Doch die ärztliche Tätigkeit bringt noch weitere Aufgaben mit sich außer Patienten zu behandeln: es gilt finanzielle und administrative Entscheidungen zu treffen, Soft Skills zu vertiefen u.v.m. Außerdem berichten hier erfahrene Ärzte von ihrer Karriere und du findest Neues aus der Medizin & Gesundheitspolitik. Kurz gesagt: in unseren Artikeln und auf unseren Operation Karriere Kongressen geben wir dir Tipps und Informationen, wie du den Berufsstart und die Karriere als Arzt gut vorbereitet angehen kannst.


Seit 2008 können alle gesetzlich Krankenversicherten ab 35 alle zwei Jahre ein Hautkrebsscreening in Anspruch nehmen. Aber wie nützlich ist diese Maßnahme wirklich? Das soll jetzt eine Forschungsgruppe der Uni Lübeck untersuchen.

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Schon in fünf Jahren werden mehr Frauen als Männer in der ambulanten Versorgung tätig sein. Die Reputation ambulant tätiger Ärztinnen bleibt dennoch sowohl unter Patienten als auch Fachkollegen schlechter als das Ansehen der männlichen Kollegen.

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Ärztinnen und Ärzte in den tarifgebundenen Universitätskliniken der Länder sollen am 4. Februar ganztägig streiken: Dazu hat der Marburger Bund aufgerufen. Anlass sind die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL).

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Wie glücklich sind Ärztinnen und Ärzte in ihrer Freizeit? Für den Medscape Lifestyle Report 2020 wurden hierzu online über 15.000 Ärzte aus über 29 Fachrichtungen in den USA befragt.

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Berufliche Neuorientierung

Trotz Zeitmangel, Burn-Out-Risiko und Problemen mit dem Chefarzt, die meisten Ärzte bleiben Ärzte. Aber was ist eigentlich mit all jenen Medizinern, die aus vielfältigen Gründen den Arztberuf nicht weiterführen wollen oder können? Klar ist, als Arzt oder Ärztin ist man auf dem Arbeitsmarkt begehrt und hat...

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Medizinern der Universität Duisburg-Essen ist es gelungen, einen Zusammenhang zwischen dem Riechvermögen von Glioblastom-Patienten und der Schwere ihrer Erkrankung herzustellen.

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Wie ist es eigentlich wirklich, ein paar Jahre ins Ausland zu gehen und in einer ganz anderen Kultur zu leben und zu arbeiten? Der Anästhesist und Notarzt Dr. Jan Wnent leitet seit gut einem Jahr die Intensivmedizin in einem Krankenhaus in Namibia. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen.

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Ein Notfallsanitäter, eine Notärztin und ein Rettungsassistent haben mit ihren selbst geposteten Videos Internet-Hits gelandet. Alle drei machen in humorvoller Weise auf Probleme in ihrem Alltag aufmerksam: Sie klagen über gesetzliche Vorgaben, den Missbrauch des Notrufs sowie fehlende Anerkennung.

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Wer eine eigene Arztpraxis führen möchte, macht das immer seltener alleine: Andere Organisationsformen sind schon längst auf dem Vormarsch – zum Beispiel die Gemeinschaftspraxis. Aber auf was kommt es dabei an?

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Kriege, Erdbeben, Hungersnöte, Überschwemmungen: Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" ist weltweit dort aktiv, wo Menschen in Krisengebieten medizinische Hilfe brauchen. Aber wie gelingt jungen Ärzten der Einstieg in die humanitäre Hilfe?

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Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) wird immer noch in vielen Regionen Afrikas praktiziert – mit erheblichen körperlichen und seelischen Folgen. Im Desert Flower Center Waldfriede in Berlin bekommen die betroffenen Frauen Hilfe. Im Interview beschreibt die Oberärztin Dr. Cornelia Strunz, was sie und ihr Team...

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In Griechenland ist der Arzt immer für den Patienten erreichbar, sagt Dr. Dimitrios Kanellos, der als Chirurg in Thessaloniki arbeitet. Dafür gibt es keinen Fallpauschalenkatalog, jeder Arzt schätzt den Wert seiner Arbeit und rechnet entsprechend ab.

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Wenn Kinder mit Verletzungen zum Arzt kommen, stellt sich die Frage: Ist das beim wilden Spielen und Toben passiert? Oder steckt etwas anderes dahinter? In Bayern können Ärzte jetzt online lernen, Kindesmisshandlung leichter zu erkennen.

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Was macht eigentlich ein Polizeiarzt? Er kümmert sich um junge Polizisten, begleitet Einsatzstaffeln, schreibt Gutachten und brütet über Lageplänen. Einblicke in eine wenig bekannte Profession.

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Neben der Behandlung von Patienten kann auch die klinische Forschung ein spannendes Betätigungsfeld für Mediziner sein. Aber auf was kommt es bei der Planung und Umsetzung einer Studie an? Das erklärt der Onkologe Prof. Richard Schlenk im Interview.

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Wie wird eigentlich Prostatakrebs behandelt? Interview mit PD Dr. Tobias Maurer über den Status Quo der Prostatakrebsmedizin und sein größtes Highlight als Urologe.

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Während seiner Tätigkeit als Hausarzt arbeitete Jochen Drees als Bundesliga-Schiedsrichter, später dann als Video-Schiedsrichter. Seit August 2018 ist er nun Chef des Video-Assist-Centers. Warum hat er seine gut funktionierende Landarztpraxis in der Nähe von Mainz aufgegeben?

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Empathie Jund

Angst und Hoffnung, Verzweiflung und Erleichterung – und auch immer wieder Frust: Im Klinikalltag werden Ärzte mit extremen Schicksalen und Emotionen konfrontiert. Mit „Tage in Weiß“ hat der HNO-Arzt Dr. Rainer Jund seine Erfahrungen literarisch verarbeitet. Im Zentrum steht dabei das Spannungsfeld zwischen...

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Welchen Einfluss hat das Erbgut auf das Entstehen von kardiovaskulären Erkrankungen? Das wollen Forscher ab sofort am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) herausfinden. Es ist das größte Projekt zur Genomentschlüsselung im deutschsprachigen Raum.

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Künstliche Intelligenz erkennt Krankheiten so gut wie Ärzte

Künstliche Intelligenz (KI) diagnostiziert Krankheiten auf Basis bildge­bender Untersuchungen offenbar vergleichbar gut wie Ärzte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Metaanalyse.

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Aufgaben und Tätigkeiten eines Arztes

Ärzte haben ein breites Aufgabenspektrum. Sie untersuchen Patienten, erheben Befunde und diagnostizieren Krankheiten. Außerdem führen sie Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Behandlungen durch, legen Therapiemaßnahmen fest und dokumentieren Diagnosen und Behandlungsverläufe. Mediziner stehen ihren Patienten auch als Berater gegenüber. Sie leisten im ärztlichen Notdienst Soforthilfe und führen lebenserhaltende Maßnahmen durch. Organisation und Verwaltung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Arztes. 

Wie viel verdient ein Arzt?

Auch wenn der Fachärztemangel immer größer wird, ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten und bestbezahlten Berufe. Abstufungen gibt es hierbei natürlich, die Bezahlung hängt von der Berufserfahrung, Verantwortung und Tätigkeit ab. Für angestellte Ärzte in kommunalen Kliniken oder Krankenhäusern gelten die jeweiligen Tarifverträge – danach liegen die Gehälter zwischen 3.600 und 4.500 Euro brutto im Monat. Der Verdienst von Chefärzten und Spezialisten kann jedoch weit höher liegen. Der Lohn von angestellten Ärzten in hausärztlichen Praxen orientiert sich in der Regel am Tarifvertrag der angestellten Klinikärzte. Dennoch sind die Gehälter frei verhandelbar und unterscheiden sich nach Art und zeitlichem Umfang der Tätigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten können aufgrund verschiedener Faktoren stark variieren – Praxisgröße, betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung können für das Einkommen entscheidend sein.

Neugründung oder Übernahme einer Arztpraxis

Wer im Besitz einer Approbation als Arzt ist, kann grundsätzlich eine eigene Praxis gründen, in der Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden. Wenn auch Patienten behandelt werden sollen, die gesetzlich versichert sind, muss er sich um eine Zulassung als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen bewerben. Für diese Bewerbung muss er im Arztregister eingetragen sein und beim Zulassungsausschuss einen schriftlichen Antrag auf Zulassung stellen, welcher dann geprüft wird. Neugründungen von Arztpraxen sind allerdings laut dem Gesundheitsstrukturgesetz ausschließlich in noch nicht zulassungsbeschränkten Gebieten möglich. Dies umfasst Gebiete mit Unterversorgung, welche fast nur noch in den neuen Bundesländern bestehen.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine bereits bestehende Praxis zu übernehmen. Dies ist in der Regel sicherer, da die Kosten überschaubarer sind und meist bereits eine funktionierende Organisationsstruktur mit einem gut eingespieltem Team und einem festen Patientenstamm vorherrscht.

Klinische Anstellung

Die Anstellung in einer Klinik bringt für einen jungen Mediziner das geringste wirtschaftliche Risiko mit sich. Bei der Anstellung in einer Klinik können Ärzte im Idealfall viel lernen und haben den direkten Kontakt zum Patienten. Jedoch ist die Anstellung in einer Klinik auch durch ein hohes Maß an betrieblicher Hierarchie gekennzeichnet. Der Stationsarzt ist dem Oberarzt und dem Chefarzt unterstellt und muss sich bei einer Anstellung den bestehenden Strukturen und Gestaltungen anpassen. Bei Abschluss eines Arbeitsvertrages sollte der junge Mediziner den Konditionen mit einem kritischen Blick entgegentreten. Ob Urlaubszeiten, Überstunden, Arbeitszeit, Entgelt oder Kündigungsfristen: Mediziner werden momentan händeringend gesucht und haben somit viele Möglichkeiten, einzelne Punkte im Arbeitsvertrag mitzubestimmen und zu verhandeln. Für junge Ärztinnen, die eine Schwangerschaft planen, ist die Anstellung in einer Klinik ratsam. Kliniken können Mutterschutzzeiten oft besser kompensieren als Arztpraxen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ)

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung, in welcher niedergelassene Ärzte zusammenarbeiten. MVZ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ärzte in einem MVZ sind laut Gesetz eigenständig. Es gibt einen Leiter, jedoch keinen Chefarzt. Mediziner, die in einem MVZ angestellt sind, benötigen keine eigene Zulassung.

Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis

Der Eintritt in eine Praxisgemeinschaft oder der Eintritt in eine Gemeinschaftspraxis erfordern allerdings eine Zulassung.

  • In einer Praxisgemeinschaft schließen sich mehrere niedergelassene Ärzte zusammen und teilen sich Miete und Personalkosten. Allerdings sind sie sonst voneinander getrennt und arbeiten auf eigene Rechnung. Hier ist es besonders wichtig, Fragen der gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall, die Sprechstunden- und Kostenverteilung zu klären.
  • Die Gemeinschaftspraxis wird auch als „Königsklasse“ der freien ärztlichen Tätigkeit beschrieben. In diesem Fall haben junge Mediziner die höchsten Verdienstmöglichkeiten und die größten Freiheiten. Es ist jedoch auch so, dass eine Gemeinschaftspraxis ebenfalls ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mit sich bringt. Auch Mediziner unterschiedlicher Fachdisziplinen können sich in dieser Form zusammenschließen.

Ärztemangel

Bis 2021 werden 51.000 Haus- und Fachärzte in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, den Nachwuchs für eine Niederlassung zu begeistern. Immer weniger junge Mediziner können sich vorstellen, in einer Praxis auf dem Land zu arbeiten. Dabei besteht schon jetzt in einigen Gebieten Ärztemangel.