Medizin: Andere Länder, andere Sitten

Eine Famulatur oder ein PJ-Tertial im Ausland zu absolvieren, kann wertvolle Einblicke in die medizinische Versorgung anderer Länder ermöglichen und lässt so manchen staunen. Die Bildergalerie zeigt, was sechs Medizinstudenten in anderen Gesundheitssystemen erlebt haben.

Kuba

CC0 Public Domain/Pixabay

Improvisationskunst gehört auf Kuba zur Behandlung dazu

Die Not macht im ärztlichen Alltag auf Kuba erfinderisch. Selbst in der Chirurgie, in der Hanna Weckler ihre Zeit während des PJ-Tertials verbrachte, ist Einfallsreichtum gefragt. Nicht selten muss improvisiert werden, weil es an elementaren Dingen fehlt. Als Auffangbehälter müssen leere Flaschen herhalten. Wenn keine andere Option mehr zur Verfügung steht, werden in der Therapie selbst schwere Wunden mit Honig behandelt. Das ein oder andere Mal musste Weckler ziemlich schlucken: „In manchen Fällen war es schon schwierig, bei dieser improvisierten Versorgung zuzusehen.“ Nicht selten ist Glück statt medizinischer Sachverstand und Diagnosefähigkeit entscheidend. Beispielsweise bei der Auswertung von Röntgenbildern. „Das Röntgengerät war uralt. Die Bilder waren voller Flecken. Man konnte gar nicht mehr wirklich entscheiden, was man da nun genau sieht.“

Der ganze Auslands-Report ist in Medizin Studieren Heft 2/2014 erschienen und kann hier nachgelesen werden.

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