Landarzt gesucht: Förderprogramme für den medizinischen Nachwuchs

Welche Stipendien gibt es in den verschiedenen Bundesländern für Medizin-Studenten, die sich später verpflichten, aufs Land zu ziehen? In unserer Bildergalerie stellen wir die Förderprogramme verschiedener Bundesländer vor.

Fördermöglichkeiten Bayern

Berchtesgadener Land | JFL Photography/stock.adobe.com

Bayern:

Um angehende Mediziner frühzeitig für die Provinz zu begeistern, hat der Freistaat ein Stipendienprogramm für Medizinstudenten aufgelegt. Bewerben können sich Studenten, die später ihre Facharztweiterbildung auf dem Land machen und danach noch mindestens fünf Jahre dort arbeiten. Das kann in einem Krankenhaus sein oder in einer Haus- oder Facharztpraxis. Die Stipendiaten erhalten monatlich 300 Euro, und das maximal für 48 Monate. Wenn sie es sich nach dem Studium anders überlegen, müssen sie das Geld allerdings zurückzahlen.

Mehr Informationen zum Stipendienprogramm gibt es auf der Webseite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Außerdem will Bayern eine Landarztquote einführen: Bis zu fünf Prozent aller Medizinstudienplätze im Freistaat sollen für Studenten reserviert werden, die später als Hausarzt in Regionen mit Landärztemangel gehen.

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In den meisten Städten gibt es genug niedergelassene Ärzte. Auf dem Land dagegen herrscht Ebbe: Viele ländliche Regionen haben einfach zu wenige Mediziner. Vom Landärzte-Mangel ist schon länger die Rede. Die Flächenländer sind längst alarmiert und versuchen, den Mediziner-Nachwuchs schon im Studium in die Provinz zu locken. Diese Bildergalerie zeigt, wo und womit.