Das Praktische Jahr - Tipps für den Erfolg

Am Ende eines jeden Medizinstudiums steht das Praktische Jahr, auch PJ genannt. In diesem in Tertiale aufgeteilten Jahr sollen angehende Ärzte die gelernte Theorie - unter Aufsicht von erfahrenen Kollegen - am Patienten in die Praxis umsetzen. Wichtige Tipps zum Gelingen des PJ.

Wenke Wichmann

Klaus Wolf

Lernziele im Logbuch definieren

Wenke Wichmann, Medizinstudierende, Univertreterin und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses der Medizinstudierenden vom Hartmannbund in Greifswald und Medizinstudentin, riet angehenden PJ-Studierenden auf dem Operation Karriere Kongress 2015 in München: „Traut euch, sinnvoll nachfragen!“ Denn nur zu oft werden die Studenten im PJ für „Hilfstätigkeiten“ eingesetzt, wodurch der Lerneffekt begrenzt ist. Zwar gehören auch diese Arbeiten zu den Aufgaben des PJlers, aber eben nicht ausschließlich.

Zu Beginn sollte sich der PJler die EDV und internen Abläufe erklären lassen. Im Logbuch hält er seine Lernziele fest. „Aus der Erfahrung empfiehlt es sich außerdem, am Anfang, in der Mitte und am Ende jedes Tertials ein Gespräch mit dem betreuenden Arzt zu führen“, sagte Wichmann.

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Das Praktische Jahr (PJ) dauert insgesamt 48 Wochen und ist in drei Tertiale à 16 Wochen aufgeteilt. Zwei Tertiale sind vorgegeben und müssen in den Fachbereichen Innere Medizin und Chirurgie absolviert werden, eins der drei Tertiale kann nach persönlichem Interesse gewählt werden: das Wahlfach.

Weitere Infos zu Inhalten und Umfang des Praktischen Jahres gibt es hier.