PJ-Blog: Mein Konichiwa

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Christiane Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 65: "Mein Konichiwa".

Operation Karriere-Bloggerin Christiane Licht

Liebes Krankenhaus,

Zeit und Raum sind ja bekanntlich relativ. Deshalb berichte ich euch jetzt auch nicht über die drei anstrengenden Wochen, die ich mit Behörden und Zulassungen verbracht habe, sondern beginne gleich mit meiner Zeit hier in Japan (falls ihr aber auch vorhabt, nach Japan zu gehen, dann schreibt mir gerne für Tipps und Tricks zur Einreise).

Das Work&Travel-Programm geht über drei Monate. Mein Plan ist es, in Osaka anzufangen, dann nach Kyoto zu reisen, dort kurz Urlaub zu machen. Anschließend geht es für die letzten 30 Tage nach Tokio.

Ich packe meinen Koffer und (wegen der ja schon oben erwähnte Relativität von Raum und Zeit) bin schon in Osaka. Hier habe ich erst einmal eine Woche, um mich einzuleben. Und das habe ich auch dringend nötig. Der Jetlag ist schlimm und ich spreche absolut kein Japanisch. Aber das wird schon irgendwie werden. Ich suche ja bekanntlich das Abenteuer. Über das Work&Travel Programm sind wir in einem Wohnheim untergebracht. Wir wohnen jeweils zu viert in einem Raum. Es ist natürlich nicht luxuriös, aber okay. Ein Mädel ist aus Deutschland, das andere aus den Niederlanden und ein drittes aus Taiwan. Wir haben alle zusammen einen Japanischkurs in der Stadt. Und wir fahren dort ungefähr eine Stunde hin. Osaka hat rund drei Millionen Einwohner und ist riesig und wuselig.

Dafür sind die Japaner aber sehr hilfsbereit und sehr nette Menschen. Auch wenn sie kein Englisch können, bemühen sie sich von Herzen.

Beim nächsten Mal gibt es dann mehr Berichte aus einem japanischen Krankenhaus.

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