5 Vorurteile gegenüber Studierenden der Medizin

Narzissten im weißen Kittel, Stubenhocker, Partylöwen - die Liste der Vorurteile gegenüber Studierenden der Medizin ist lang. Unser Blogger Andrej Weissenberger hat sich die Mühe gemacht fünf gängige Klischees zu benennen und mit ihnen aufzuräumen.

Party

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Partys und was so dazugehört...

Sehr bekannt sind die legendären Mediziner-Partys. Egal, ob es die Erstis sind, die ihre Willkommens-Party feiern, oder die alten Hasen, weil sie nun im klinischen Studienabschnitt angekommen sind, es wird eigentlich immer ein Grund zum Feiern gefunden. Und Mediziner-Partys sind nicht nur bei Medizinstudierenden beliebt, denn sie sind groß und es fließt eine Menge Alkohol. So das Vorurteil.

Es tut echt gut, nach bestandenen Prüfungen den eigenen Erfolg und den Erfolg der Kommilitonen zu feiern. Es ist klar, dass man nicht übertreiben sollte. Denn wer weiß es besser als wir, dass das Acetaldehyd, das beim Abbau vom Ethanol entsteht, unsere Proteine denaturiert und uns von innen verdursten lässt? Und am Ende des tollen Abends hat man vielleicht die ein oder andere Gedächtniszelle verloren, in der die wichtigen Informationen zum Plexus brachialis gespeichert waren.

Im Großen und Ganzen: Mediziner-Partys sind super, manchmal eskaliert es. Aber auf Partys der anderen Studienfächer läuft es nicht anders ab.

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Andrej Weissenberger (22) studiert Medizin in Bonn und wohnt in Köln. Derzeit befindet er sich im fünften vorklinischen Semester und bereitet sich auf sein Physikum im kommenden Jahr vor.

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