Karriereweg Medizinstudium

Sie haben es geschafft! Sie haben einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt können Sie richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie Sie die sich Ihnen bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfahren Sie in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Ghana

Halsbrecherische Taxifahrten, Fufu zum Mittag und ein sehr spezielles Arzt-Patienten-Verhältnis: Tim Vogel hat bei seiner Famulatur in Ghana viel erlebt. Hier berichtet er von eigenwilliger Anästhesie, seinem ersten Kaiserschnitt und stehenden Leichen.

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An der Uniklinik Ulm lernen Studenten per Virtual Reality: Schon seit 2016 gibt es hier ein Cyber-Herz, Anfang des Jahres ist ein virtueller Darm hinzugekommen. Im Telefoninterview erklärt Dr. Wolfgang Öchsner, Oberarzt in der Abteilung Kardioanästhesiologie, wie das VR-Erlebnis beim Lernen hilft.

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Medizinerausbildung

Mit der Digitalisierung ändert sich das Anforderungsprofil an Ärzte, deshalb muss das Studium angepasst werden. Johannes Steurer, Professor für Innere Medizin an der Universität Zürich, und Anita Buchli, Leiterin Strategische Hochschulentwicklung der ETH Zürich, fordern vier wesentliche Änderungen.

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Die Universitäten Bonn und Siegen wollen künftig gemeinsam einen neuen Studiengang Humanmedizin anbieten. Schon zum Wintersemester 2018/19 werden die ersten 25 Studienplätze geschaffen.

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Universität Tübingen

An welcher Universität studieren am meisten Medizinstudenten und wo ist die Anzahl der Studienbeginner am höchsten? In der folgenden Bildergalerie werden die zehn größten medizinischen Fakultäten Deutschlands dargestellt.

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Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 67: "Das Präventionsprogramm"

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Felix Otto

"Wie geht eigentlich Krankenhaus?", fragt Medizinstudent Felix Otto und sucht in bester Günter Wallraff-Manier nach Antworten in den verschiedenen Abteilungen eines großen Klinikums. Exklusiv werden an dieser Stelle Auszüge aus seinem Debüt veröffentlicht.

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In Hamburg bieten Medizinstudenten des Asklepios Campus ab sofort kostenlos eine wöchentliche allgemeinmedizinische Sprechstunde für Menschen ohne Krankenversicherung an: Im spendenfinanzierten „CaFée mit Herz“ im Stadtteil St. Pauli werden vor allem Obdachlose und Flüchtlinge versorgt.

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Mit einer App fürs Smartphone oder Tablet will das Institut für Klinische Chemie der Uniklinik Köln Medizinstudenten und angehenden Fachärzten für Laboratoriumsmedizin das Lernen erleichtern.

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Philipp Humbsch

Philipp Humbsch kämpft dafür, dass auch Grund- und Förderschüler eine Erste-Hilfe-Schulung bekommen und ehrenamtliches Engagement kennenlernen. Jetzt wurde er dafür zum „Studenten des Jahres 2018" gekürt.

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Peter Karle sprach über die Chancen, die eine Famulatur im Ausland bietet

Etwas von der Welt sehen und dabei Erfahrungen sammeln – viele Nachwuchsmediziner zieht es für ihre Famulatur ins Ausland. Peter Karle, Chefredakteur bei Medizinernachwuchs.de, erklärte beim Operation Karriere-Kongress in Frankfurt, worauf man dabei achten muss.

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Was ist Nachwuchsmedizinern wichtig? Nina Walter von der LÄK Hessen stellte die Ergebnisse einer Umfrage zu diesem Thema vor.

Was ist dem Nachwuchs wichtig? Dazu befragt die Landesärztekammer (LÄK) Hessen seit 2009 junge Mediziner. Auf dem Operation Karriere-Kongress in Frankfurt stellte Nina Walter, Ärztliche Leiterin Stabsstelle Qualitätssicherung und stellvertretende ärztliche Geschäftsführerin der LÄK, die Ergebnisse vor.

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Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Christiane Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 66: "Ich werde einfach nicht ernst genommen".

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Felix Otto

"Wie geht eigentlich Krankenhaus?", fragt Medizinstudent Felix Otto und sucht in bester Günter Wallraff-Manier nach Antworten in den verschiedenen Abteilungen eines großen Klinikums. Exklusiv werden an dieser Stelle Auszüge aus seinem Debüt veröffentlicht.

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Lernstress im Studium

Die Prüfungszeit beginnt; insbesondere für Medizinstudenten bedeutet das wenig Schlaf, Fertigpizza und viel Stress. Aber es geht auch anders: Dass man sich in der Prüfungsphase durch Achtsamkeitstraining vor Stress schützen kann, hat jetzt eine groß angelegte Cambridge-Studie bewiesen.

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Medizinstudium Slowakei

Viele Universitäten im Ausland erleben derzeit einen Boom bei Medizinstudenten, da dort weder Wartezeiten noch Numerus clausus die Zulassung zum Studium erschweren. Ein Geheimtipp ist ein Medizinstudium in Bratislava – die Hauptstadt der Slowakei hat viel zu bieten.

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Fördermöglichkeiten Baden-Württemberg

Welche Stipendien gibt es in den verschiedenen Bundesländern für Medizin-Studenten, die sich später verpflichten, aufs Land zu ziehen? In unserer Bildergalerie stellen wir die Förderprogramme verschiedener Bundesländer vor.

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Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag an einem Klinikum aus? In Aachen können angehende Abiturienten schon vor dem Studium erste Einblicke gewinnen – denn das Berufliche Gymnasium Stolberg arbeitet seit zwei Jahren eng mit der Uniklinik Aachen zusammen.

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Operation Karriere-Bloggerin Christiane Licht

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Christiane Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 65: "Mein Konichiwa".

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Stadtansicht Bremen

Bisher gibt es in Bremen noch keine Möglicheit, Medizin zu studieren – doch das könnte sich ändern. Das berichtet der Weser-Kurier und beruft sich dabei auf Gesundheits- und Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD).

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.