Karriereweg Medizinstudium

Sie haben es geschafft! Sie haben einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt können Sie richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie Sie die sich Ihnen bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfahren Sie in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Ein kurzes Gespräch bei einer Tasse Kaffee auf dem Operation Karriere-Kongress in Frankfurt führte Dr. Eva Richter-Kuhlmann, Redakteurin des Deutschen Ärzteblattes und Medizin Studieren, mit Maximilian Gradel, Medizinstudent, zum Thema Zeitmanagement.

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Ein Studium kann mitunter sehr stressig sein. Gerade in der Medizin gilt es, sich in kurzer Zeit viel neues Wissen anzueignen. Eine aktuelle Befragung zeigt, dass die Ein­nahme von Medika­menten und Drogen zum Abbau von Stress zuge­nommen hat.

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Ab dem Wintersemester 2015/16 startet an der Universitätsmedizin Göttingen der internationale Masterstudiengang "Cardiovascular Science", der junge Wissenschaftler für die Herz-Kreislauf-Forschung ausbildet.

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Vor kurzem hatte die Bundesärztekammer Stellung zum "Masterplan Medizinstudium 2020" der Bundesregierung genommen und unter anderem neue Zulassungskriterien gefordert. Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gibt es für die potenziellen Studienanfänger zum Wintersemester bereits zwei neue Tests.

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Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Jungen Neurologen bieten 2015 zum fünften Mal ihr exklusives Mentorenprogramm für Assistenzärzte und Medizinstudenten an. Bewerbungsschluss ist Ende September.

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Medizinstudierende kennen den Moment: die Zusage zum Medizinstudium ist da! Die Operation Karriere mit dem Ziel, Arzt zu werden, kann beginnen. Doch die Freude wird getrübt, denn Jahr für Jahr werden viele Paare durch das Studium räumlich voneinander getrennt.

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Die Kommunikation mit Patienten und Angehörigen gehört zu den schwierigsten Aufgaben im Arztberuf. An der Universitätsmedizin Rostock können die Studierenden diese alltäglichen Situationen mit Schauspielern simulieren und sich so auf die Realität des Klinikbetriebs vorbereiten.

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In einer Stellungnahme zu dem von der Bundesregierung geplanten "Masterplan Medizinstudium 2020" fordert die Bundesärztekammer (BÄK) neue Auswahlverfahren für das Medizinstudium. Neben der Abiturnote sollen in Zukunft weitere Kriterien Einfluss auf die Vergabe von Studienplätzen haben.

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Der Nach­wuchs­kon­gress "Staats­examen und Karriere" (2. + 3. Oktober 2015) richtet sich an werdende Chirurgen und bereitet diese in Theorie und Praxis auf die an­steh­end­en Prüfungen vor.

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Eine be­son­de­re Er­fah­rung er­mög­lich­ten zwei Chef­ärzte An­fang Juli in Er­lan­gen ihren Ope­ra­teu­ren und Me­di­zin­stu­den­ten. Ein "Aus­bil­dungs­truck" stand ihnen für Übungen im Bereich des ar­thros­ko­pisch­en, mi­ni­mal­in­va­si­ven Operierens zur Verfügung.

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Berufstätige in einem medizinischen oder medizinnahen Beruf können in dem berufsbegleitenden Masterstudiengang "Medizinethik" an der Universität Mainz ihre Kommunikationskompetenz steigern und damit einen großen Mehrwert für den täglichen Umgang mit den Patienten erzielen.

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Sectio chirurgica, die interaktive Lehr­ver­an­stal­tung des A­na­to­mi­schen Instituts der Uni Tübingen, ist einer der 100 Preisträger des bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs "Aus­ge­zeich­ne­te Orte im Land der Ideen". Das diesjährige Motto: "Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt".

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Viele Absolventen der Ärztlichen Prüfung gehen ins Ausland oder wollen gar keine ärztliche Tätigkeit aufnehmen. Stimmen solche Behauptungen? Die seit 2009 laufenden Befragungen von Absolventen der Landesärztekammer Hessen gehen dieser und vielen weiteren Fragen auf den Grund.

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Maximilian Gradel, Projekt MeCum-Mentor und Univertreter im Studierenden-Ausschuss des Hartmannbundes an der Medizinischen Fakultät der LMU München, erklärt, worauf potenzielle Doktoranden Wert legen sollten.

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Der Anästhesie-Rap von BDA und DGAI

Für viele Studenten ist das Lernen von Fach­be­grif­fen eine trockene Angelegenheit. Eine mögliche Alternative zeigt der An­äs­the­sis­ten-Rap von BDA und DGAI auf – der Song bietet in zwei Minuten einen Überblick des Anästhesie-Vokabulars von A bis Z in einer äußerst an­sprech­en­den Dar­bie­tungs­form.

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Aktives Nachfragen und Einfordern der festgelegten Lernziele: Das riet PD Dr. med. Matthias Angstwurm, MME, Oberarzt, Leiter der Internistischen Intensivstation und PJ-Sprecher der Fakultät an der LMU, den Studierenden bei seinem Vortrag in München.

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Einen guten Überblick, was im Praktischen Jahr (PJ) von Studenten erwartet werden kann – und was nicht – gab Wenke Wichmann, Univertreterin und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses der Medizinstudierenden vom Hartmannbund in Greifswald und Medizinstudentin im 12. Semester.

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Kindern die Angst vor einer Behandlung im Krankenhaus nehmen und Medizinstudenten praktisch im Umgang mit den kleinen Patienten schulen – diese beiden Ziele erreicht das Konzept des Teddy-Krankenhauses am Universitätsklinikum Bonn.

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Neu: Der Elternpass für Studierende an der Universitätsmedizin Göttingen

Eine interessante Neuerung greift seit diesem Som­mer­se­mes­ter an der Uni­ver­si­täts­me­di­zin Göttingen: Der "Elternpass für Stu­die­ren­de mit Kind" wurde eingeführt. Junge Eltern können einige Vorteile nutzen, die ihnen das Studieren erleichtern.

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Ein kurzes Gespräch bei einer Tasse Kaffee auf dem Operation Karriere-Kongress in Frankfurt führte Dr. Eva Richter-Kuhlmann, Redakteurin des Deutschen Ärzteblattes und Medizin Studieren, mit Jan Bauer, Medizinstudent, zum Thema Praktisches Jahr.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.