Karriereweg Medizinstudium

Sie haben es geschafft! Sie haben einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt können Sie richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie Sie die sich Ihnen bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfahren Sie in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Medizin und Cash

Franziska Boemke-Zelch tauschte für eine Famulatur ihren friedlichen Alltag in Franken gegen das gefährliche Leben in Mexiko-Stadt. Für sie ein unvergessliches Erlebnis.

Weiterlesen

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 2: "PJ-Tag an der Uni".

Weiterlesen

Doktorhut

Dr. med.: Bei den meisten Medizinstudierenden kommt – oft direkt nach dem Physikum – die Frage nach dem Für und Wider für die medizinische Doktorarbeit auf. Abgesehen vom Prestige des Titels: Will man später in der medizinischen Forschung arbeiten, kommt man an einer Dissertation ohnehin nicht vorbei.

Weiterlesen

Stiftsbibliothek Sankt Florian

Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Trotzdem gibt es einige Bibliotheken, die wohl fast jeden in Erstaunen versetzen würden. Da Studierende traditionell recht viel Zeit in Bibliotheken verbringen, haben wir einige der schönsten Bibliotheken herausgesucht. So schön kann es in der Bibliothek sein!

Weiterlesen

Fräulein Licht

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 1: "Meine Erwartungen".

Weiterlesen

Der Dr. med. zahlt sich aus: Nicht nur das Image und die Karrierechancen verbessern Medizinabsolventen durch eine Promotion, sie verdienen auch mehr als ihre Kollegen und Kolleginnen, die nicht promovieren.

Weiterlesen

Philip Oeser, MIAMED GmbH

Was ein gutes PJ ausmacht, mit welchen Erwartungen man die drei Tertiale angehen sollte und wie man sein PJ selbst positiv gestalten kann, erklärte Philip Oeser von MIAMED auf dem Operation Karriere-Kongress 2015 in Köln.

Weiterlesen

Immer mehr medizinische Fakultäten deutscher Hochschulen verwenden den Test für medizinische Studiengänge - kurz TMS - im Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH). Fit für den Test? Probieren Sie es aus und sehen Sie, ob Sie richtig liegen.

Weiterlesen

Lars Benjamin Fritz

Am 19. Dezember 2015 findet die 28. "Medinacht" im Maritim Hotel Köln statt. Im Interview stellt Dr. Dr. Lars Benjamin Fritz, Gründer von Domspitzen e.V., den karitativen Abschlussball für Mediziner vor und verrät, wie man feiernd Gutes tun kann.

Weiterlesen

Studierende

Die Bewerbungsphase für das Sommersemester 2016 rückt näher und viele Bewerber stellen sich die Frage, wie die Chancen stehen, einen Studienplatz im Studiengang Humanmedizin zu erhalten.

Weiterlesen

Congress Centrum Rosengarten Mannheim

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) veranstaltet vom 9. bis 12. April 2016 ihre Jahrestagung im Rosengarten Mannheim. Medizinstudierende haben freien Eintritt und können sich für Reisestipendien bewerben.

Weiterlesen

Befragung Zulassung

Wie bekomme ich einen Medizinstudienplatz? Über den NC, Wartesemester oder ein Auswahlverfahren der Uni? Welche Art der Studienplatzvergabe ist die richtige? Medizinstudierende und ihre Sicht darauf.

Weiterlesen

Studierende befragt

Wie bereite ich mich am besten auf die Doktorarbeit vor? Und entscheide ich mich für eine experimentelle oder eine klinische Studie? Medizinstudierende geben Antworten.

Weiterlesen

Skillstraining im Schockraum

Ein neues Lehrkonzept der Uni Mainz bereitet Studierende des Fachbereichs Universitätsmedizin auf die besonders schwierige Versorgung schwerstverletzter Patienten vor. Unter dem Namen „Praktisches Jahr – Trauma-Team“ wird es gegenwärtig als Pilotprojekt in das Studium integriert.

Weiterlesen

Tape- und Gipskurse an der Unimedizin Rostock

Das Tapen und das Gipsen gehören zum Alltag bei der Patientenversorgung, um Muskeln oder Gelenke zu entlasten beziehungsweise gebrochene Knochen zu stabilisieren. An der Universitätsmedizin Rostock werden Studenten in Tape-Kursen regelmäßig in diesen Techniken geschult.

Weiterlesen

Was bringt ein Auslandsaufenthalt für Medizinstudierende? Für welches Land entscheidet man sich und wie organisiert man den Aufenthalt? Und: Welche Bedeutung hat diese Erfahrung für die eigene Karriere? Medizinstudierende geben Antworten.

Weiterlesen

Steuerformular

Als Student eine Steuererklärung machen? Für wen es sich lohnt und wer nicht daran vorbeikommt – eine Zusammenfassung.

Weiterlesen

Studierende

Am Nikolauswochenende findet die bisher größte Versammlung der Bundesvetretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) in Leipzig statt.

Weiterlesen

Umfrage zum PJ

Das Praktische Jahr (PJ) ist ein elementarer und wichtiger Abschnitt im Medizinstudium. Doch für welches Krankenhaus soll man sich entscheiden? Welche Erwartungen hat man an das PJ – und werden diese erfüllt? - Medizinstudierende geben Antworten.

Weiterlesen

BAföG-Antrag

Das Medizinstudium ist eines der längsten und lernintensivsten Studienfächer. Nicht immer kann ein Nebenjob das nötige Geld einbringen, das zur Finanzierung des Studiums nötig ist. Hier eine Übersicht der Förderangebote aus Öffentlicher Hand.

Weiterlesen


Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.