Karriereweg Medizinstudium

Sie haben es geschafft! Sie haben einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt können Sie richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie Sie die sich Ihnen bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfahren Sie in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Übergewicht und Bewegungsmangel sind verbreitet – auch bei Kindern. Die Initiative „ADDAction“ an der Uni Witten/Herdecke will Fünftklässlern einen gesunden Lebensstil vermitteln. Im Interview stellen Hannah Schlief, Matthias Stach und Marie Domin vom neuen Vorstand die Initiative vor.

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Natalja Ostankov ist 28, zweifache Mutter und studiert Medizin in München. Kann man das alles unter einen Hut bringen? Sie sagt ja und schildert in diesem Blog, wie der Alltag zwischen Kindern und Klinik aussieht. Teil 7: Ich bin wieder zurück!

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Im Verein „Aufklärung gegen Tabak e.V.“ bieten Medizinstudenten an vielen Fakultäten ein Wahlfach an, in dem angehende Ärzte lernen, ihre Patienten bei der Rauchentwöhnung zu unterstützen. Was der Verein noch alles macht, erklärt Vorstandsmitglied Fabian Buslaff im Interview.

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Die Digitalisierung wird die Arbeit von Ärzten in der Zukunft stark verändern, deshalb tut man auch als Medizinstudent gut daran, sich mit Informatik zu beschäftigen. Gute Lehrangebote zur Medizininformatik gibt es allerdings wenige, da hilft es, sich auf die eigenen Stärken als Medizinstudent zu besinnen.

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Aufregung im Kreißsaal, die Information des Patienten über eine schwere Krankheit oder die panische Angst vor einem Eingriff: Stresssituationen kommen im ärztlichen Alltag immer wieder vor. An der TU Dresden können die Studenten solche Situationen mit Hilfe von Schauspielern trainieren.

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Das Thema Organspende ist nach wie vor kontrovers. Die Studentische Initiative "Aufklärung Organspende" will hier neutral informieren. Wie genau die Initiative arbeitet, erklärt der bundesweite Projektleiter Jeremy Schmidt im Audio-Interview.

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Nach reichlich Theorie im Studium endlich in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Christiane Licht berichtet hier regelmäßig von ihren Erfahrungen als Ärztin im In- und Ausland. Teil 70: "Der russische Patient".

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Natalja Ostankov ist 28, zweifache Mutter und studiert Medizin in München. Kann man das alles unter einen Hut bringen? Sie sagt "ja" und schildert in diesem Blog, wie der Alltag zwischen Kindern und Klinik aussieht. Teil 8: Zwei Welten

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Nach reichlich Theorie im Studium endlich in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Christiane Licht berichtet hier regelmäßig von ihren Erfahrungen als Ärztin im In- und Ausland. Teil 71: "Mein Badespaß".

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Medizin auf neuartige Weise studieren können Bewerber aus Deutschland und anderen Ländern künftig bei der Digital Education Holdings (DEH) in Malta. Das besondere dabei ist: Die Studierenden müssen dafür nicht in Malta leben und arbeiten.

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"Wer sonst hat die Verantwortung, wenn nicht wir?", fragt der Medizinstudent und Autor Deniz Tafrali in diesem Gastbeitrag. Angesichts der sich rasant entwickelten Technik seien gerade Naturwissenschaftler gefordert, um neue technischen Entwicklungen kritisch zu prüfen und einzuordnen.

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Während die Wartezeitquote für Medizinstudienplätze abgeschafft werden soll, bleibt die NC-Quote erhalten. Darauf haben sich die Kultusminister der Länder am vergangenen Freitag auf der Kultusministerkonferenz in Erfurt geeinigt.

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Viele Medizinstudenten im PJ arbeiten über 40 Stunden in der Woche und übernehmen bei der Patientenbetreuung ärztliche Aufgaben ohne Aufsicht. Dies hat eine Onlineumfrage des Marburger Bundes (MB) ergeben, an der sich rund 1.300 PJ-Studierende bzw. Ärztinnen und Ärzte beteiligten.

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Mehr als drei Tage lang feiern, in eine andere Welt abtauchen und Fußball spielen: Das waren die MediMeisterschaften 2018. Ihr konntet diesmal nicht dabei sein oder wollt eine kleine Review? Dann schaut in unserer Bildergalerie, denn hier gibt’s die Impressionen.

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Als erstes Bundesland will Nordrhein-Westfalen eine Landarztquote bei der Studienplatz-Vergabe einführen. Voraussichtlich 7,6 Prozent der Medizin-Studienplätze sollen an Bewerber gehen, die sich verpflichten, nach der Facharztausbildung mindestens zehn Jahre in einer unterversorgten Region als Hausarzt zu...

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Bei zwei von drei Bewerbern für ein Medizinstudium entscheidet auch das Auswahlverfahren der Hochschule. Um Anwärtern auf einen Studienplatz in Hamburg, Berlin und Magdeburg die Vorbereitung zu erleichtern, hat der Medizinstudent Paul Windisch ein Lernskript für den dortigen Auswahltest geschrieben.

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Was macht einen guten Arzt aus? Damit beschäftigt sich das Studienangebot „Global Health" an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Jetzt ist das Schwerpunktcurriculum mit dem Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre ausgezeichnet worden.

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Eine ungenaue Arbeitsweise beim Schreiben der Dissertation kann Doktoranden später zum Verhängnis werden. Fachbuchautorin und Science Counsellor Natascha Miljković gibt Tipps zur Plagiatsvermeidung in Ihrem Vortrag auf dem Operation Karriere Kongress in Hamburg.

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Die Mitglieder des Pépinière e.V. geben kostenlosen Erste-Hilfe-Unterricht an Brandenburger Grundschulen. Ein Interview mit dem Medizinstudenten, Mitbegründer und Vereinsvorsitzenden Philipp Humbsch aus Frankfurt (Oder).

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Bisher kann man in Deutschland an 35 staatlichen Unis Medizin studieren – Augsburg gehört bisher noch nicht dazu. Aber das soll sich ändern: In der Fuggerstadt wird derzeit ein Modellstudiengang entwickelt – die ersten Studenten sollen sich zum Wintersemester 2019/20 einschreiben können.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.