Karriereweg Medizinstudium

Sie haben es geschafft! Sie haben einen der begehrten Medizin-Studienplätze erhalten, auf die sich jährlich tausende Abiturienten bewerben. Jetzt können Sie richtig durchstarten: es warten Pflegepraktikum, Vorklinik, Famulaturen, Physikum, Klinik, Praktisches Jahr und das Staatsexamen auf Sie. Wie Sie die sich Ihnen bietenden Möglichkeiten während des Studiums persönlich am besten nutzen können, erfahren Sie in unseren Artikeln und auf den Operation Karriere Kongressen.


Student

Das Medizinstudium soll mit dem "Masterplan 2020" neu geregelt werden. Wie Studierende das selbst beurteilen, haben wir auf dem Operation Karriere Kongress Hamburg 2017 gefragt.

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Natalja Ostankov

Natalja Ostankov ist 27, zweifache Mutter und studiert Medizin in München. Kann man das alles unter einen Hut bringen? Sie sagt ja und schildert in diesem Blog, wie der Alltag zwischen Kindern und Klinik aussieht. Teil 4: Ein Besuch in der Kindernotaufnahme.

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Studierende

Die Voraussetzungen für eine Approbation in der Psychotherapie kann künftig nur noch über ein Direktstudium an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen erworben werden. Das sieht ein Arbeitsentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) vor, der dem Deutschen Ärzteblatt (DÄ) vorliegt.

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Manche Fachbereiche liegen einem mehr, andere weniger. Auf dem Operation Karriere Kongress in Hamburg 2017 sagten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welches Fach ihnen im Medizinstudium überhaupt nicht gefallen hat.

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Natalja Ostankov

Natalja Ostankov ist 27, zweifache Mutter und studiert Medizin in München. Kann man das alles unter einen Hut bringen? Sie sagt ja und schildert in diesem Blog, wie der Alltag zwischen Kindern und Klinik aussieht. Teil 3: Zeit als Kaugummi.

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Studenten

Nur jeder fünfte Bewerber auf ein Medizinstudium hat im Wintersemester 2016/17 auch einen Platz bekommen. Bei einem NC von 1,2 erhielten oftmals auch sehr gute Bewerber keinen Studienplatz. Manchmal bietet sich dann der Umzug ins Ausland an.

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Hörsaal

Einen Vorschlag für ein neues Auswahlverfahren zum Medizinstudium haben die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) und der Medizinische Fakultätentag (MFT) vorgelegt. Das Zulassungsverfahren zum Medizin­studium gilt bereits seit längerer Zeit als reformbedürftig.

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MedicopterMainz

Der Song „Medicopter Mainz17“ war eigentlich nur als Beitrag für die Medimeisterschaften gedacht. Jetzt avanciert er zum Sommerhit des Jahres.

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Seminare für Studenten

Die apoBank verfügt über ein großes kostenloses Seminangebot für Medizinstudenten. Es umfasst zahlreiche Themen, die nicht im Studium vermittelt werden, aber für die Berufsausübung und Karriere wesentlich sind - stets mit dem Fokus auf die Besonderheiten des Gesundheitswesens.

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Katerina Tsochataridou

Was erlebt man bei einer Famulatur auf der akutpsychiatrischen Station? Katerina Tsochataridou, Medizinstudentin aus Frankfurt, war vier Wochen dort und berichtet in diesem Blogbeitrag über den Aufenthalt.

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Student mit Smartphone

Medizinstudierende können an der Universitätsmedizin Mainz jetzt ein Wahlpflichtfach „Medizin im digitalen Zeitalter“ belegen. Das Mainzer Konzept „Curriculum 4.0“ soll in der Medizinerausbildung dem modernen Berufsprofil des Arztes Rechnung tragen.

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Natalja Ostankov

Natalja Ostankov ist 27, zweifache Mutter und studiert Medizin in München. Kann man das alles unter einen Hut bringen? Sie sagt ja und schildert in diesem Blog, wie der Alltag zwischen Kindern und Klinik aussieht. Teil 2: Theoretisch Medizinerin, praktisch Mama.

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Uni Bielefeld

Welche Universitäten, die nicht älter als 50 Jahre alt sind, gehören zu den besten Mediziner-Unis der Welt? Das "Times Higher Education Magazine" hat das Young University Ranking 2017 veröffentlicht.

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Andreas Stang

Das Deutsche Ärzteblatt stellte 5 Fragen zum Sinn und Nutzen des neuen Promotionsstudiengangs an Prof. Andreas Stang, Leiter des Zentrums für Klinische Epidemiologie vom Universitäts­klinikum Essen.

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Andrej Weissenberger

Bewerbung, richtiges Lernen, Physikum und Pflegepraktikum: Andrej Weissenberger gibt Tipps zu allen Themen, die Medizinstudenten bewegen. Selbst an der Universität Bonn eingeschrieben, sorgt er in seinem Blog regelmäßig für Einblicke in seine eigenen Erfahrungen. Teil 23: Die Opfer des Physikums (Teil 3).

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Muss man als Ärztin perfekt sein? Unsere neue Bloggerin Katerina Tsochataridou studiert im zehnten Semester Humanmedizin an der Universität Frankfurt a. M. Sie hat sich genau diese Frage gestellt.

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Natalja Ostankov

Natalja Ostankov ist 27, zweifache Mutter und studiert Medizin in München. Kann man das alles unter einen Hut bringen? Sie sagt ja und schildert in diesem Blog, wie der Alltag zwischen Kindern und Klinik aussieht. Teil 1: Studium und Familie, es geht!

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Fräulein Licht

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 49: "Meine asoziale, elitäre Grundimprägnierung".

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Dr. Stephan Hofmeister

„Wir müssen uns mehr darum bemühen die Ausbildung aufs Land zu bringen", sagt Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Im Videointerview äußert er sich zu weiteren Fragen der medizinischen Ausbildung.

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Aerztin

Eine neue Checkliste soll konkretisieren, was angehende Mediziner vor oder wäh­rend ihres Studiums in dem dreimonatigen Pflicht-Krankenpflegepraktikum lernen sollen.

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Aufnahmebedingungen des Studiums der Medizin

Medizin ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Jahr für Jahr gibt es etliche Bewerber, aber nur begrenzte Studienplätze. Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt. Die Abiturnote ist hier entscheidend - der Studienplatz wird nach Numerus Clausus (NC) vergeben. Der NC ergibt sich aus dem Verhältnis der Studienplätze und der Anzahl der Bewerber. Die Aufnahmebedingungen verändern sich somit jedes Semester. In der Regel bewegt sich der NC-Schnitt zwischen 1,0 und 1,3 – es gibt allerdings auch Ausnahmen. Derzeit wird Humanmedizin an 35 staatlichen Universitäten und einer privaten Hochschule in Deutschland angeboten.

Studienplatzvergabe - Medizinstudium

Die Vergabe der Plätze wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) durchgeführt und erfolgt über das Portal Hochschulstart.de. Die Platzvergabe läuft folgendermaßen ab: 20 Prozent der Studienplätze gehen jeweils an Bewerber mit dem besten NC und an Bewerber mit der längsten Wartezeit. Nach 13 Wartesemestern erhalten Bewerber einen Platz an der Universität. In der Wartezeit darf allerdings keinem anderen Studium nachgegangen werden – einer Ausbildung oder einer Berufstätigkeit steht allerdings nichts im Wege. Die restlichen 60 Prozent der Plätze werden in einem Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) vergeben – Abiturdurchschnitt, Noten in einzelnen Fächern und Berufserfahrung werden dabei beispielsweise berücksichtigt. Zum Teil werden auch Auswahlgespräche geführt oder der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) durchgeführt. 

Gliederung des Medizinstudiums

Das Medizinstudium hat eine Gesamtdauer von 12 Semestern und drei Monaten und ist in drei Abschnitte gegliedert. 

Teil I: Vorklinik

Der erste Teil nennt sich Vorklinik. Dieser dauert vier Semester an und beinhaltet ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum in den Semesterferien oder vor Studienbeginn. Im diesem Teil findet außerdem der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. 

Teil II: Klinik

Der zweite Teil nennt sich Klinik. Dieser Abschnitt hat eine Dauer von sechs Semestern und beinhaltet die viermonatige Famulatur in den Semesterferien. Von diesen vier Monaten müssen zwei Monate in Form einer praktischen Tätigkeit in einem Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitationseinrichtung verbracht werden. Einen Monat davon müssen die Studierenden in einer Arztpraxis oder ambulanten Einrichtung verbringen. Seit den Staatsexamensprüfungen 2015 können Sie ebenfalls in einer Hausarztpraxis absolviert werden. Die Famulatur ist zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung abzuleisten. Es lohnt sich, sich über Stipendien und Fördermöglichkeiten zu informieren. 

Teil III: Praktische Jahr

Der dritte Abschnitt ist das Praktische Jahr. In diesem Teil müssen die Studenten je vier Monate im Krankenhaus im Bereich Innere Medizin, Chirurgie sowie einem Wahlfach verbringen. Im Praktischen Jahr erfolgt außerdem der zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Mit Bestehen beider Prüfungen ist die Approbation zum Arzt möglich. 

Neuerungen im Medizinstudium

Ab 2020 sollen neue Auswahlkriterien für eine Zu- oder Absage eines Bewerbers für ein Medizinstudium entscheiden. Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert zu dem von der Bundesregierung geplanten „Masterplan Medizinstudium 2020“ neue Auswahlverfahren. Nicht nur die Abiturnote soll in Zukunft zählen – auch psychosoziale Kompetenzen, soziales Engagement und Berufserfahrung sollen als Aufnahmekriterium gelten. Bundesweit sollen dafür einheitliche Kriterien festgelegt werden. Nach langjährigen Forderungen seitens der Medizinstudenten hat sich politisch in den letzten Jahren einiges getan: Das Hammerexamen wurde abgeschafft und auch die erhöhte Mobilität sowie eine bessere Vergütung während des Praktischen Jahres wurde durchgesetzt.