Karriereweg – Bewerbung und Berufsstart

Die Wahl eines Weiterbildungsfaches und -ortes kann entscheidend für die Zukunft sein. Deshalb sollten Sie sich vor diesem Schritt gut auf Ihre Karriere vorbereiten und sich fragen, wo Sie Ihre Prioritäten setzen wollen. Während Ihres Studiums lernen Sie alle Fachgebiete kennen – die einen jedoch intensiver als die anderen. Famulaturen, Hospitationen und das Praktische Jahr sind eine Chance für Sie: Begeben Sie sich dabei ganz individuell auf die Suche nach Ihrem Platz im Berufsleben, testen Sie, wo Sie hingehören. Damit es mit dem Traumberuf klappt, finden Sie hier wichtige Hilfestellungen für die richtige Bewerbung, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und Informationen zu Arbeitgebern, Berufsstart und allem was dazu gehört.


Tipps zum Vorstellungsgespräch

Sie haben sich auf eine Famulaturstelle an Ihrer Wunschklinik beworben und eine Absage kassiert? Lassen Sie den Kopf nicht allzu lange hängen und halten Sie sich an die 24-Stunden-Regel. Diese besagt, dass Sie exakt 24 Stunden der Stelle nachtrauern dürfen.

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Selbstmanagement

Gerade im Studium und während des Berufs­einstiegs ist Selbst­management ein großes Thema. Von Medizin­studierenden und angehenden Assistenz­ärzten wird verlangt, sich ein umfangreiches Fachwissen anzueignen, dieses jederzeit abrufen zu können und stets Neues zu lernen und sich weiter zu entwickeln.

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Das Thema Steuererklärung wird gern auf den Zeitpunkt der Berufstätigkeit verschoben, wenn man dazu verpflichtet ist, eine solche einzureichen. Dass es sich lohnt, schon im Studium an die Steuer zu denken, zeigen praktische Beispiele.

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Universitätsklinikum, kleines Krankenhaus oder doch lieber die Niederlassung? Als Arzt stehen einem viele Wege offen, und so weist auch jeder der Diskutanten der Podiumsrunde zum Abschluss von Operation Karriere in München, einen ganz unterschiedlichen Berufsweg auf.

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Die erste Zeit als Ass­is­tenz­arzt an der Klinik sind aufregend. Doch was erwarten Chefärzte eigentlich? Chefarzt Prof. Dr. med. Hans Weidenbach, Medizinische Klinik am Klinikum Mittel­baden in Baden-Baden, gab in seinem Impuls­vortrag bei Operation Karriere in München dazu Auskunft.

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Thomas Iber, Chefarzt

PD Dr. Thomas Iber über Weiterbildungs­mög­lich­kei­ten, die über die medizinische Seite hinausgehen und Führungskräfte aus­bilden sollen.

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Helmut Keller, Chefarzt

"Was erwartet der Chefarzt von mir, wenn ich in der Klinik anfange?" Eine wichtige Frage, die sich viele junge Mediziner stellen. Prof. Dr. Helmut Keller und PD Dr. Thomas Iber bringen Licht ins Dunkel.

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Um den Studierenden einen Einblick in verschiedenste Kliniktypen zu geben, stellten Vertreter aus Grund- und Regelversorgung, Uniklinik, Konfessionellem Krankenhaus und Niederlassung ihren Arbeitsplatz bei der Podiumsdiskussion auf dem Operation Karriere-Kongress in Köln vor.

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Was erwartet der Chefarzt von mir? Diese Frage sollte sich jeder Neuling in der Klinik stellen. Differenzierte Antworten auf diese Frage gab Prof. Dr. med. Helmut Keller beim Operation Karriere-Kongress in Köln.

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Bewerbung und Berufsstart nach dem Studium

Sie haben das Studium abgeschlossen und den ersten großen Meilenstein erfolgreich hinter sich gebracht – Herzlichen Glückwunsch! Doch gibt es nach den bestandenen Prüfungen nur eine kurze Verschnaufpause. Denn nach dem Medizinstudium geht die Operation Karriere in die nächste Etappe: Die erste Anstellung als Arzt. An der Universität wurden alle wichtigen fachlichen Grundlagen vermittelt, die die Basis jeder ärztlichen Tätigkeit bilden. In Famulatur und vor allem im Praktischen Jahr konnten die Studenten wertvolle Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag eines Arztes sammeln, die direkt auf die erste Anstellung vorbereiten. Nun gilt es in der Praxis weitere Kompetenzen zu erlernen und mit der richtigen Assistenzarztstelle die Weichen für die Zukunft zu stellen. 

Die richtige Stelle nach dem Medizin-Studium finden

Die erste Assistenzarztstelle ist ein bedeutendes Karrieresprungbrett und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden. Um die passende Einrichtung mit dem richtigen Arbeitsumfeld zu finden, das Ihre persönlichen Kompetenzen optimal fördert, gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten. Zunächst bieten kleine und große Häuser in der Regel unterschiedliche Vorteile. Während in kleinen Kliniken ein persönlicheres Arbeitsumfeld meist individuellere Betreuung ermöglicht, treffen Sie an Universitätskliniken häufig auf spannende und schwierige Fälle und fachliche Herausforderungen. Auch die Voraussetzungen Ihrer Stelle sollten Sie genau klären: Ein überzeugendes Weiterbildungskonzept, angemessene Vergütung, faire Arbeitszeiten, Flexibilität und Familienfreundlichkeit - um nur einige wichtige zu nennen. Sind die beruflichen Vorstellungen noch unklar, kann eine Hospitation helfen, Arbeitgeber und Fachgebiet besser kennenzulernen und die Entscheidung zu erleichtern.

Ganz gleich ob Sie zunächst eine Hospitation absolvieren oder sich direkt bei einer Klink bewerben möchten – unser Stellenmarkt hilft Ihnen bei der Suche nach Ihrer Stelle und bietet zahlreiche interessante Angebote.

Überzeugende Bewerbungsmappe für Ihre Zukunft als Arzt

Haben Sie eine vielversprechende Stelle gefunden, geht es an die Bewerbung. Damit diese nicht gleich nach dem Öffnen aussortiert wird, ist eine einwandfreie äußere Form unerlässlich. Lassen Sie einen Freund oder Verwandten Korrektur lesen, damit Rechtschreib- und Grammatikfehler ausgeschlossen sind. In die Bewerbungsmappe gehören folgende Dokumente:

Das Anschreiben:

Schildern Sie hier Ihr Anliegen, versuchen Sie dabei den Text individuell und nicht standardisiert zu gestalten. Die persönliche Anrede des zuständigen Ober- oder Chefarztes ist dem allgemeinen „Sehr geehrte Damen und Herren“ vorzuziehen. Machen Sie Ihre Motivation für die Stelle, den Fachbereich und die Klinik deutlich – hier können Sie vielleicht von Erfahrungen aus Famulatur oder dem Praktischen Jahr berichten.

Der Lebenslauf:

Dieser sollte neben persönlichen Eckdaten Ihre schulische, universitäre oder berufliche Ausbildung enthalten. Auch spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen sollten hier erwähnt werden. Besonders wichtig ist ein professionelles Bewerbungsfoto.

Zeugniskopien und weitere Anlagen:

Alle wichtigen Zeugnisse müssen als Kopie beigelegt sein. Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen über Praktika sind ebenfalls notwendig und auch eine beglaubigte Kopie Ihrer Approbationsurkunde.

Das Bewerbungsgespräch für Ihre Stelle als AiW

Konnte Ihre Bewerbungsmappe überzeugen, folgt darauf das Bewerbungsgespräch. Hier gilt nach wie vor die goldene Regel: Der erste Eindruck zählt. Damit dieser positiv ausfällt, ist eine sorgfältige Vorbereitung auf das Gespräch notwendig. Seien Sie über die jeweilige Klinik bestens informiert, damit Sie bei Fragen nicht ins Holpern geraten. Auf mögliche Fragen zu Ihrem Charakter, Motivation und Qualifikation können Sie sich im Vorfeld bereits Antworten zurecht legen: Wo liegen meine Stärken, was sind mögliche Schwächen, warum bin ich ein Teamplayer, wo habe ich Verantwortungsbewusstsein erlernt? Mit der richtigen Vorbereitung können Sie gelassener und damit selbstbewusster ins Gespräch gehen. Tragen Sie jedoch nicht zu dick auf. Jeder Mensch hat Schwächen und darf diese auch auf Nachfrage zugeben. Ein sorgfältiges Abwägen ist natürlich Voraussetzung.

Zum Schluss noch einfache aber wichtige Tipps:

  • Seien Sie unbedingt pünktlich
  • Für einen sympathischen ersten Eindruck ist vor allem freundliches und offenes Auftreten entscheidend
  • Ein fester Händedruck gehört genauso zum guten Ton wie ein sauberes und gepflegtes Äußeres