Karriereweg – Bewerbung und Berufsstart

Die Wahl eines Weiterbildungsfaches und -ortes kann entscheidend für die Zukunft sein. Deshalb sollten Sie sich vor diesem Schritt gut auf Ihre Karriere vorbereiten und sich fragen, wo Sie Ihre Prioritäten setzen wollen. Während Ihres Studiums lernen Sie alle Fachgebiete kennen – die einen jedoch intensiver als die anderen. Famulaturen, Hospitationen und das Praktische Jahr sind eine Chance für Sie: Begeben Sie sich dabei ganz individuell auf die Suche nach Ihrem Platz im Berufsleben, testen Sie, wo Sie hingehören. Damit es mit dem Traumberuf klappt, finden Sie hier wichtige Hilfestellungen für die richtige Bewerbung, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und Informationen zu Arbeitgebern, Berufsstart und allem was dazu gehört.


Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomer

Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztetages und Präsident der Ärztekammer Hamburg sendete Grußworte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Operation Karriere Kongresses 2016 in Hamburg.

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Karrieremesse

Am 11. Juni fand Operation Karriere 2016 München in der Alten Kongresshalle statt. Finden Sie hier die Nachberichterstattung in Wort und Bild.

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Bewerbung

Was passiert nach Absenden der Bewerbung? Wer nimmt am Vorstellungsgespräch teil? Wann erfahre ich eine Entscheidung? Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gibt einen Einblick in den Prozess im eigenen Haus.

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Alte Kongresshalle

Am 11. Juni fand der Operation Karriere Kongress 2016 in München statt. Hier einige Impressionen vom Kongress, aus den Workshops und der Karrieremesse in der Alten Kongresshalle.

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Dr. Max Kaplan

Zum Start des Operation Karriere Kongresses 2016 in München sendete der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, Dr. Max Kaplan, Grußworte an die Kongressteilnehmer.

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Bewerbung Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE

Wie sieht ein guter Lebenslauf aus? Was macht ein Anschreiben aus? Und was gehört alles in die Bewerbungsmappe? Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gibt Tipps für eine überzeugende Bewerbung.

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Karrieremesse Hamburg

Wer sich auf einer Karrieremesse nicht nur einen Überblick über den Arbeitsmarkt verschaffen möchte, sondern konkrete Ziele vor Augen hat, sollte sich gut vorbereiten und die folgenden Punkte beachten.

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Euroscheine

Was verdienen junge Ärzte in Europa bei Berufseinstieg und nach zwei Jahren im Beruf? Eine Auswertung der KPMG vergleicht die Arztgehälter aus acht europäischen Ländern miteinander.

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Stadt Land Praxis

Der Weg zur eigenen Praxis ist nicht immer leicht. Deshalb unterstützt die Initiative "stadtlandpraxis" junge Mediziner besonders intensiv beim Berufseinstieg. Der Landkreis Harburg bietet mit dem idealen Mix aus Stadt- und Landarzt für den Start die besten Voraussetzungen.

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Birgit Mittelstädt

Etwas, womit sich Studierende während ihrer Zeit an der Uni wenig oder gar nicht auseinandersetzen: Steuern. Daher wissen viele nicht, dass sie Aufwendungen für das Studium steuerlich geltend machen können, auch als Berufseinsteiger nach der Uni. Wichtige Tipps von Steuerberaterin Birgit Mittelstädt.

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Arzt-Patienten-Gespräch

Junge Ärzte können noch nicht auf einen über Jahre lang aufgebauten Erfahrungsschatz in der ärztlichen Kommunikation zurückgreifen. Werden jedoch ein paar wichtige Aspekte berücksichtigt, lassen sich Stolperfallen vermeiden.

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Catharina Reitz

Catharina Reitz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, hat den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. 2015 eröffnete sie ihre eigene Praxis im hessischen Butzbach. Wie es dazu kam und was eine Niederlassung mit sich bringt, verrät sie im Interview.

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OP-Team

Die UKE-Akademie für Bildung und Karriere des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zieht in ihrem Jahresbericht Bilanz für das Jahr 2015. Der neue Name (vorher „Universitäre Bildungsakadamie“) rückt neben der Bildung nun auch die Karriere mehr in den Fokus.

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DIN5008-Tutorial

Auf der Suche nach der richtigen Form für das Anschreiben für eine Bewerbung stößt man häufig auf die Formel "DIN 5008". Der Youtuber Tatakaus geht in seinem Video-Beitrag ausführlich auf die äußere Form eines Bewerbungsschreibens ein.

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Dr. Günther Jonitz

Dr. med. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, darüber, welche Ratschläge er jungen Medizinern mit auf ihren Weg geben möchte.

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Ärztin

Immer mehr junge Frauen studieren in Deutschland Medizin. Doch nur wenige schaffen es an die Spitze von Kliniken oder Forschungseinrichtungen. Dr. med. Gunda Leschber ist eine von ihnen – sie ist seit 2003 Chefärztin der Klinik für Thoraxchirugie an der Evangelischen Lungenklinik in Berlin.

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Dr. Wolfgang Blank

Dr. med. Wolfgang Blank, Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin darüber, warum sich junge Ärzte als Haus- bwz. Landarzt niederlassen sollten.

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Präsenation

Im Rahmen einer jeden Promotion gehört es auch dazu, sein Projekt auf Kongressen zu präsentieren und in den wissenschaftlichen Diskurs zu stellen. Auf den großen internationalen Konferenzen sind e-Poster bereits Standard. Denn dadurch können Teilnehmer über eine spezielle Konferenz-App darauf zugreifen. Wie...

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Klinikpersonal

Was wünschen sich angehende Ärzte aus der Generation Y in Bezug auf die Arbeitgeberattraktivität einer Klinik? Eine aktuelle Studie zeigt auf, welche Prioritäten die Generation der sogenannten Millennials für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz setzt und wie sie sich von anderen Generation unterscheidet.

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Dr. Ulrike Schlein

Als Berufseinsteiger trifft man im "System Klinik" auf viele Mitstreiter und Bedürfnisse. Eine gute Selbstorganisation bildet eine solide Grundlage für den Erfolg bei der Arbeit. Was nötig ist, um sich zurechtzufinden, erläuterte Dr. med. Ulrike Schlein beim Operation Karriere Kongress 2016 in Frankfurt.

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Bewerbung und Berufsstart nach dem Studium

Sie haben das Studium abgeschlossen und den ersten großen Meilenstein erfolgreich hinter sich gebracht – Herzlichen Glückwunsch! Doch gibt es nach den bestandenen Prüfungen nur eine kurze Verschnaufpause. Denn nach dem Medizinstudium geht die Operation Karriere in die nächste Etappe: Die erste Anstellung als Arzt. An der Universität wurden alle wichtigen fachlichen Grundlagen vermittelt, die die Basis jeder ärztlichen Tätigkeit bilden. In Famulatur und vor allem im Praktischen Jahr konnten die Studenten wertvolle Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag eines Arztes sammeln, die direkt auf die erste Anstellung vorbereiten. Nun gilt es in der Praxis weitere Kompetenzen zu erlernen und mit der richtigen Assistenzarztstelle die Weichen für die Zukunft zu stellen. 

Die richtige Stelle nach dem Medizin-Studium finden

Die erste Assistenzarztstelle ist ein bedeutendes Karrieresprungbrett und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden. Um die passende Einrichtung mit dem richtigen Arbeitsumfeld zu finden, das Ihre persönlichen Kompetenzen optimal fördert, gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten. Zunächst bieten kleine und große Häuser in der Regel unterschiedliche Vorteile. Während in kleinen Kliniken ein persönlicheres Arbeitsumfeld meist individuellere Betreuung ermöglicht, treffen Sie an Universitätskliniken häufig auf spannende und schwierige Fälle und fachliche Herausforderungen. Auch die Voraussetzungen Ihrer Stelle sollten Sie genau klären: Ein überzeugendes Weiterbildungskonzept, angemessene Vergütung, faire Arbeitszeiten, Flexibilität und Familienfreundlichkeit - um nur einige wichtige zu nennen. Sind die beruflichen Vorstellungen noch unklar, kann eine Hospitation helfen, Arbeitgeber und Fachgebiet besser kennenzulernen und die Entscheidung zu erleichtern.

Ganz gleich ob Sie zunächst eine Hospitation absolvieren oder sich direkt bei einer Klink bewerben möchten – unser Stellenmarkt hilft Ihnen bei der Suche nach Ihrer Stelle und bietet zahlreiche interessante Angebote.

Überzeugende Bewerbungsmappe für Ihre Zukunft als Arzt

Haben Sie eine vielversprechende Stelle gefunden, geht es an die Bewerbung. Damit diese nicht gleich nach dem Öffnen aussortiert wird, ist eine einwandfreie äußere Form unerlässlich. Lassen Sie einen Freund oder Verwandten Korrektur lesen, damit Rechtschreib- und Grammatikfehler ausgeschlossen sind. In die Bewerbungsmappe gehören folgende Dokumente:

Das Anschreiben:

Schildern Sie hier Ihr Anliegen, versuchen Sie dabei den Text individuell und nicht standardisiert zu gestalten. Die persönliche Anrede des zuständigen Ober- oder Chefarztes ist dem allgemeinen „Sehr geehrte Damen und Herren“ vorzuziehen. Machen Sie Ihre Motivation für die Stelle, den Fachbereich und die Klinik deutlich – hier können Sie vielleicht von Erfahrungen aus Famulatur oder dem Praktischen Jahr berichten.

Der Lebenslauf:

Dieser sollte neben persönlichen Eckdaten Ihre schulische, universitäre oder berufliche Ausbildung enthalten. Auch spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen sollten hier erwähnt werden. Besonders wichtig ist ein professionelles Bewerbungsfoto.

Zeugniskopien und weitere Anlagen:

Alle wichtigen Zeugnisse müssen als Kopie beigelegt sein. Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen über Praktika sind ebenfalls notwendig und auch eine beglaubigte Kopie Ihrer Approbationsurkunde.

Das Bewerbungsgespräch für Ihre Stelle als AiW

Konnte Ihre Bewerbungsmappe überzeugen, folgt darauf das Bewerbungsgespräch. Hier gilt nach wie vor die goldene Regel: Der erste Eindruck zählt. Damit dieser positiv ausfällt, ist eine sorgfältige Vorbereitung auf das Gespräch notwendig. Seien Sie über die jeweilige Klinik bestens informiert, damit Sie bei Fragen nicht ins Holpern geraten. Auf mögliche Fragen zu Ihrem Charakter, Motivation und Qualifikation können Sie sich im Vorfeld bereits Antworten zurecht legen: Wo liegen meine Stärken, was sind mögliche Schwächen, warum bin ich ein Teamplayer, wo habe ich Verantwortungsbewusstsein erlernt? Mit der richtigen Vorbereitung können Sie gelassener und damit selbstbewusster ins Gespräch gehen. Tragen Sie jedoch nicht zu dick auf. Jeder Mensch hat Schwächen und darf diese auch auf Nachfrage zugeben. Ein sorgfältiges Abwägen ist natürlich Voraussetzung.

Zum Schluss noch einfache aber wichtige Tipps:

  • Seien Sie unbedingt pünktlich
  • Für einen sympathischen ersten Eindruck ist vor allem freundliches und offenes Auftreten entscheidend
  • Ein fester Händedruck gehört genauso zum guten Ton wie ein sauberes und gepflegtes Äußeres