Karriereweg – Bewerbung und Berufsstart

Die Wahl eines Weiterbildungsfaches und -ortes kann entscheidend für die Zukunft sein. Deshalb sollten Sie sich vor diesem Schritt gut auf Ihre Karriere vorbereiten und sich fragen, wo Sie Ihre Prioritäten setzen wollen. Während Ihres Studiums lernen Sie alle Fachgebiete kennen – die einen jedoch intensiver als die anderen. Famulaturen, Hospitationen und das Praktische Jahr sind eine Chance für Sie: Begeben Sie sich dabei ganz individuell auf die Suche nach Ihrem Platz im Berufsleben, testen Sie, wo Sie hingehören. Damit es mit dem Traumberuf klappt, finden Sie hier wichtige Hilfestellungen für die richtige Bewerbung, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und Informationen zu Arbeitgebern, Berufsstart und allem was dazu gehört.


Nina Walter

Was wollen angehende und junge Ärzte? Für welchen Karriereweg entscheiden sie sich und wann legen sie sich darauf fest? Antworten darauf lieferte Nina Walter, stellvertretende Geschäftsführerin der Landesärztekammer Hessen (LÄKH), auf dem Operation Karriere Kongress 2016 in Frankfurt.

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Kongress

Am 13. Februar 2016 fand zum siebten Mal der Operation Karriere Kongress in Frankfurt/Main statt. Hier einige Impressionen vom Kongress, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Referentinnen und Referenten.

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Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach

Anlässlich des Operation Karriere Kongresses 2016 in Frankfurt/Main richtete Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen, Grußworte an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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Dr. Ralph Oberacker, SRH

Abwechslungsreich, speziell, herausfordernd – so beschreibt Dr. Ralph Oberacker, leitender Oberarzt im Fachbereich Innere Medizin am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach, seinen Job.

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Birgit Mittelstädt

Wer nach der Ärztlichen Weiterbildung eine Niederlassung in der eigenen Praxis anstrebt, muss einiges beachten. Einen Einblick aus betriebswirtschaftlicher und steuerrechtlicher Sicht gibt Steuerberaterin Birgit Mittelstädt. Teil 3: Steuerrecht und Rechnungswesen.

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Die Bewerbung ist eine persönliche Visitenkarte und kann viele Türen öffnen. Tipps für das Gelingen der ersten Bewerbung gab Gebhard von Cossel, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg auf dem Operation Karriere-Kongress in Berlin.

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Birgit Mittelstädt

Wer nach der Ärztlichen Weiterbildung eine Niederlassung in der eigenen Praxis anstrebt, muss einiges beachten. Einen Einblick aus betriebswirtschaftlicher und steuerrechtlicher Sicht gibt Steuerberaterin Birgit Mittelstädt. Teil 2: Planung und Finanzierung.

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Video-Interview: Dr. Ulrike Schlein über Probleme, mit denen sich junge Mediziner zu Beginn Ihrer Karriere in der Klinik auseinandersetzen müssen.

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Birgit Mittelstädt

Wer nach der Ärztlichen Weiterbildung eine Niederlassung in der eigenen Praxis anstrebt, muss einiges beachten. Einen Einblick aus betriebswirtschaftlicher und steuerrechtlicher Sicht gibt Steuerberaterin Birgit Mittelstädt von Seitz Partnerschaftsgesellschaft mbB Rechtsanwälte Steuerberater in Köln.

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jameda Screenshot

Viele Patienten entscheiden sich aufgrund einer Bewertung im Internet für einen bestimmten Arzt. Doch nach welchen Kriterien beurteilen die Leser die Glaubwürdigkeit der Bewertungen? Eine Studie gibt Aufschluss.

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Was gibt es bei einer geplanten Niederlassung zu beachten? Wertvolle Tipps zur Niederlassung für junge und angehende Mediziner von Dr. med. Branko Trebar, Abteilungsleiter Versorgungsstruktur von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

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Arztbrief

Der Arztbrief ist das wichtigste Transferdokument zwischen zwei Behandlern. In der Ausbildung wird dieses Kommunikationsmittel jedoch nicht in ausreichender Breite behandelt. Diese kurze Übersicht führt die bedeutendsten Eckpunkte des Arztbriefes auf.

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Dr. Branko Trebar

Dr. med. Branko Trebar von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erläutert im Interview, wann man als angehender Arzt eine Karriere-Strategie entwickeln sollte und wie man für sich herausfinden kann, ob man später eine Beschäftigung in der Klinik oder eine Niederlassung anstreben möchte.

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Kongress-Umfrage

Mit dem Kongress-Doppel im Herbst in Berlin und Köln schloss das Kongress-Jahr 2015 von Operation Karriere. Wir haben Besucher in Berlin befragt, welche Eindrücke sie auf dem Kongress und unserer Karrieremesse gesammelt haben.

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Bewerbungsschreiben

Auf einen Blick: Mechthild Rottkember, A.S.I. Wirtschaftsberatung AG, fasst in 3 Fragen - 3 Antworten zusammen, was man bei Bewerbungen auf jeden Fall beachten muss, und welche Anfängerfehler man unbedingt vermeiden sollte.

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Zwischen Universitätsklinik und kommunalen Krankenhäusern gibt es nicht nur formal einen Unterschied. Auch bei Bezahlung und Arbeitszeit gibt es unterschiedliche Regelungen. Wo verdient man wann wie viel?

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Verdienst als Arzt

Den Arztberuf ergreift man nicht in erster Linie aus monetären Gründen. Doch völlig irrelevant ist der Verdienst nicht. Trotz großer Unterschiede aufgrund in den einzelnen Fachbereichen gibt das Durchschnittsgehalt von Ärzten in Deutschland Anhaltspunkte, womit angehende Mediziner rechnen können.

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Volles Haus beim Operation Karriere-Kongress in Köln. Rund 330 Teilnehmer, 200 Fachbesucher und 30 Aussteller auf der Karrieremesse zählte die Veranstaltung im Kölner Mediapark. Hier einige Impression:

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Rudof Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein

Anlässlich unseres Operation Karriere Kongresses 2015 in Köln richtete Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Grußworte an alle Teilnehmer.

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Integration am Arbeitsplatz

Der 3. Dezember ist der internationale Tag für Menschen mit Behinderung. 2015 wird dieser Tag vom 30. November bis zum 4. Dezember mit einer bundesweiten Aktionswoche der Bundesregierung begleitet. Es geht darum, eine breitere Aufmerksamkeit und eine höhere Sensibilität zu erreichen.

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Bewerbung und Berufsstart nach dem Studium

Sie haben das Studium abgeschlossen und den ersten großen Meilenstein erfolgreich hinter sich gebracht – Herzlichen Glückwunsch! Doch gibt es nach den bestandenen Prüfungen nur eine kurze Verschnaufpause. Denn nach dem Medizinstudium geht die Operation Karriere in die nächste Etappe: Die erste Anstellung als Arzt. An der Universität wurden alle wichtigen fachlichen Grundlagen vermittelt, die die Basis jeder ärztlichen Tätigkeit bilden. In Famulatur und vor allem im Praktischen Jahr konnten die Studenten wertvolle Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag eines Arztes sammeln, die direkt auf die erste Anstellung vorbereiten. Nun gilt es in der Praxis weitere Kompetenzen zu erlernen und mit der richtigen Assistenzarztstelle die Weichen für die Zukunft zu stellen. 

Die richtige Stelle nach dem Medizin-Studium finden

Die erste Assistenzarztstelle ist ein bedeutendes Karrieresprungbrett und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden. Um die passende Einrichtung mit dem richtigen Arbeitsumfeld zu finden, das Ihre persönlichen Kompetenzen optimal fördert, gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten. Zunächst bieten kleine und große Häuser in der Regel unterschiedliche Vorteile. Während in kleinen Kliniken ein persönlicheres Arbeitsumfeld meist individuellere Betreuung ermöglicht, treffen Sie an Universitätskliniken häufig auf spannende und schwierige Fälle und fachliche Herausforderungen. Auch die Voraussetzungen Ihrer Stelle sollten Sie genau klären: Ein überzeugendes Weiterbildungskonzept, angemessene Vergütung, faire Arbeitszeiten, Flexibilität und Familienfreundlichkeit - um nur einige wichtige zu nennen. Sind die beruflichen Vorstellungen noch unklar, kann eine Hospitation helfen, Arbeitgeber und Fachgebiet besser kennenzulernen und die Entscheidung zu erleichtern.

Ganz gleich ob Sie zunächst eine Hospitation absolvieren oder sich direkt bei einer Klink bewerben möchten – unser Stellenmarkt hilft Ihnen bei der Suche nach Ihrer Stelle und bietet zahlreiche interessante Angebote.

Überzeugende Bewerbungsmappe für Ihre Zukunft als Arzt

Haben Sie eine vielversprechende Stelle gefunden, geht es an die Bewerbung. Damit diese nicht gleich nach dem Öffnen aussortiert wird, ist eine einwandfreie äußere Form unerlässlich. Lassen Sie einen Freund oder Verwandten Korrektur lesen, damit Rechtschreib- und Grammatikfehler ausgeschlossen sind. In die Bewerbungsmappe gehören folgende Dokumente:

Das Anschreiben:

Schildern Sie hier Ihr Anliegen, versuchen Sie dabei den Text individuell und nicht standardisiert zu gestalten. Die persönliche Anrede des zuständigen Ober- oder Chefarztes ist dem allgemeinen „Sehr geehrte Damen und Herren“ vorzuziehen. Machen Sie Ihre Motivation für die Stelle, den Fachbereich und die Klinik deutlich – hier können Sie vielleicht von Erfahrungen aus Famulatur oder dem Praktischen Jahr berichten.

Der Lebenslauf:

Dieser sollte neben persönlichen Eckdaten Ihre schulische, universitäre oder berufliche Ausbildung enthalten. Auch spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen sollten hier erwähnt werden. Besonders wichtig ist ein professionelles Bewerbungsfoto.

Zeugniskopien und weitere Anlagen:

Alle wichtigen Zeugnisse müssen als Kopie beigelegt sein. Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen über Praktika sind ebenfalls notwendig und auch eine beglaubigte Kopie Ihrer Approbationsurkunde.

Das Bewerbungsgespräch für Ihre Stelle als AiW

Konnte Ihre Bewerbungsmappe überzeugen, folgt darauf das Bewerbungsgespräch. Hier gilt nach wie vor die goldene Regel: Der erste Eindruck zählt. Damit dieser positiv ausfällt, ist eine sorgfältige Vorbereitung auf das Gespräch notwendig. Seien Sie über die jeweilige Klinik bestens informiert, damit Sie bei Fragen nicht ins Holpern geraten. Auf mögliche Fragen zu Ihrem Charakter, Motivation und Qualifikation können Sie sich im Vorfeld bereits Antworten zurecht legen: Wo liegen meine Stärken, was sind mögliche Schwächen, warum bin ich ein Teamplayer, wo habe ich Verantwortungsbewusstsein erlernt? Mit der richtigen Vorbereitung können Sie gelassener und damit selbstbewusster ins Gespräch gehen. Tragen Sie jedoch nicht zu dick auf. Jeder Mensch hat Schwächen und darf diese auch auf Nachfrage zugeben. Ein sorgfältiges Abwägen ist natürlich Voraussetzung.

Zum Schluss noch einfache aber wichtige Tipps:

  • Seien Sie unbedingt pünktlich
  • Für einen sympathischen ersten Eindruck ist vor allem freundliches und offenes Auftreten entscheidend
  • Ein fester Händedruck gehört genauso zum guten Ton wie ein sauberes und gepflegtes Äußeres