Karriereweg – Bewerbung und Berufsstart

Die Wahl eines Weiterbildungsfaches und -ortes kann entscheidend für die Zukunft sein. Deshalb sollten Sie sich vor diesem Schritt gut auf Ihre Karriere vorbereiten und sich fragen, wo Sie Ihre Prioritäten setzen wollen. Während Ihres Studiums lernen Sie alle Fachgebiete kennen – die einen jedoch intensiver als die anderen. Famulaturen, Hospitationen und das Praktische Jahr sind eine Chance für Sie: Begeben Sie sich dabei ganz individuell auf die Suche nach Ihrem Platz im Berufsleben, testen Sie, wo Sie hingehören. Damit es mit dem Traumberuf klappt, finden Sie hier wichtige Hilfestellungen für die richtige Bewerbung, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und Informationen zu Arbeitgebern, Berufsstart und allem was dazu gehört.


Benjamin Preime

Die Anästhesie ist unter Ärzten dafür bekannt, wenig spannend und abwechslungsreich zu sein. Mit diesem Vorurteil möchte Benjamin Preime aufräumen.

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Dr. Günther Jonitz

Der Berufseinstieg bringt einige Fragen mit sich: Was möchte ich machen? Wohin soll ich gehen? und viele mehr. Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin und Mitglied im Vorstand der Bundesärztekammer Berlin, adressierte in seinem Impulsvortrag auf dem Operation Karriere-Kongress in Berlin die...

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Dr. Matthias Krüger

Dr. Matthias Krüger, Facharzt für Chirurgie am Klinikum in Magdeburg, stellte auf dem Operation Karriere Kongress in Berlin den Fachbereich der Chirurgie vor.

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Dr. Barbara Schmeiser

Im Arztberuf gilt es als schwierig, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Wie man bestehende Umstände verbessern könnte, stellte Dr. Barbara Schmeiser, Vizepräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, auf dem Operation Karriere Kongress in Berlin vor.

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Zahlreiche junge Mediziner strömten am Samstag in das Lehrgebäude des Charité Campus Virchow-Klinikum (CVK). Spannende Vorträge und Workshops, eine kostenlose Verpflegung und viele interessante Aussteller machten den Kongress zu einem großen Erfolg.

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Berufliche Niederlage

Kein Mensch ist im Berufsleben immer erfolgreich. Gerade Mutige stoßen gelegentlich an Grenzen und ecken an. Umso wichtiger ist es zu überlegen, wie sich ein guter Umgang mit Niederlagen gestalten lässt.

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Eine Karriere in der Klinik oder doch lieber der eigene Chef sein? Hier sagen Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Operation Karriere Kongresses in Hamburg, welche Form der Berufsausübung sie favorisieren.

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Aus welchen Gründen besuchen junge Mediziner den Operation Karriere Kongress? Wir haben in Hamburg bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern nachgefragt. Die nächsten Termine: 02.12. Köln und 03.02. Frankfurt.

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Klinikpersonal

Offiziell sind bereits frisch immatrikulierte Medizinstudenten „Kollegen“ auf Station, tatsächlich sind viele Kliniken aber noch immer streng hierarchisch organisiert. Wer steht in der ärztlichen Gehaltspyramide ganz unten und wer an der Spitze? Darüber gibt die folgende Bildergalerie Auskunft.

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Ameos Gruppe

Werden auch Sie Teil der AMEOS Gruppe und leben mit uns die Mission: „Wir arbeiten für Ihre Gesundheit“. In unseren insgesamt 74 Einrichtungen – Krankenhäusern, Poliklinika, Pflege- und Eingliederungseinrichtungen – an 40 Standorten sorgen bereits 12.700 Mitarbeitende für das Wohlergehen unserer Patienten...

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Plagiat

Eine ungenaue Arbeitsweise beim Schreiben der Doktorarbeit kann einem später zum Verhängnis werden, wie die Plagiatsskandale der Vergangenheit gezeigt haben. Fachbuchautorin und Science Counsellor Natascha Miljković gibt Tipps zur Plagiatsvermeidung.

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Welcher niedergelassene Facharzt verdient am meisten? Wie alt sind Medizinstudenten im Durchschnitt? Testen Sie Ihr Wissen bei unserem Quiz für Nachwuchsmediziner.

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Westküstenkliniken

Sie suchen Ihre Chance in der Kinder- und Jugendmedizin? Die Westküstenkliniken (WKK) bieten PJ'lern und Assistenzärzten den Einstieg in einen Klinikalltag, in dem der einzelne Mensch noch ganz vorn steht. Dr. Reinhard Jensen, leitender Oberarzt, erklärt im Interview, was die Arbeit in der Kinder- und...

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Krankenhausflur

Beginnt man seine Assistenz in einem Klinikum, trifft man oft auf sehr erfahrene Krankenschwestern und Krankenpfleger, die einem medizinische Tipps geben. Sollte man sie annehmen?

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Bewerbungsgespräch

Früher ging es in einem „Bewerbungsgespräch“ darum, als angehender Assistenzarzt bzw. als angehende Assistenzärztin vom Chefarzt geprüft zu werden. Heute, im Zeitalter des Ärztemangels, prüft man eher selbst.

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Rentenbeitrag

Als junge Ärztin oder junger Arzt ist man Pflichtmitglied bei der Rentenversicherung und bei der Ärzteversorgung. Damit man nicht doppelt in die Rentenkasse einzahlt, muss man sich von der gesetzlichen Deutschen Rentenversicherung (DRV) befreien lassen.

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Ärztin

Ärztinnen und Ärzte müssen sich um ihre berufliche Zukunft keine Sorgen machen – ausgeschriebene Stellen gibt es mehr als genug. Jetzt geht es darum, sich ein gutes berufliches Arbeitsumfeld zu schaffen.

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Wie erklärt man dem Patienten sein Krankheitsbild, so dass er es versteht? In der Reihe „Komplizierte Krankheit - anschaulich dargestellt“, werden exklusiv Auszüge aus dem neuen Buch von Spiegel-Bestseller-Autor Falk Stirkat veröffentlicht. Dieses Mal im Fokus: Chronische Darmerkrankungen.

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Im Rahmen einer Befragung des schwedischen Marktforschungsunternehmens Universum wurden die zehn attraktivsten Arbeitgeber 2017 für Studierende der Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften ermittelt. Beteiligt haben sich an der Umfrage insgesamt 2.051 Studierende.

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Dr. Windhorst

Der Start als Arzt ist mitunter ein Sprung ins kalte Wasser. Damit der Einstieg ins Berufsleben an der Klinik so einfach wie möglich wird, kann auch die Kammer weiterhelfen. Wie, das erklärte Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, beim Operation Karriere-Kongress in Bochum.

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Bewerbung und Berufsstart nach dem Studium

Sie haben das Studium abgeschlossen und den ersten großen Meilenstein erfolgreich hinter sich gebracht – Herzlichen Glückwunsch! Doch gibt es nach den bestandenen Prüfungen nur eine kurze Verschnaufpause. Denn nach dem Medizinstudium geht die Operation Karriere in die nächste Etappe: Die erste Anstellung als Arzt. An der Universität wurden alle wichtigen fachlichen Grundlagen vermittelt, die die Basis jeder ärztlichen Tätigkeit bilden. In Famulatur und vor allem im Praktischen Jahr konnten die Studenten wertvolle Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag eines Arztes sammeln, die direkt auf die erste Anstellung vorbereiten. Nun gilt es in der Praxis weitere Kompetenzen zu erlernen und mit der richtigen Assistenzarztstelle die Weichen für die Zukunft zu stellen. 

Die richtige Stelle nach dem Medizin-Studium finden

Die erste Assistenzarztstelle ist ein bedeutendes Karrieresprungbrett und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden. Um die passende Einrichtung mit dem richtigen Arbeitsumfeld zu finden, das Ihre persönlichen Kompetenzen optimal fördert, gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten. Zunächst bieten kleine und große Häuser in der Regel unterschiedliche Vorteile. Während in kleinen Kliniken ein persönlicheres Arbeitsumfeld meist individuellere Betreuung ermöglicht, treffen Sie an Universitätskliniken häufig auf spannende und schwierige Fälle und fachliche Herausforderungen. Auch die Voraussetzungen Ihrer Stelle sollten Sie genau klären: Ein überzeugendes Weiterbildungskonzept, angemessene Vergütung, faire Arbeitszeiten, Flexibilität und Familienfreundlichkeit - um nur einige wichtige zu nennen. Sind die beruflichen Vorstellungen noch unklar, kann eine Hospitation helfen, Arbeitgeber und Fachgebiet besser kennenzulernen und die Entscheidung zu erleichtern.

Ganz gleich ob Sie zunächst eine Hospitation absolvieren oder sich direkt bei einer Klink bewerben möchten – unser Stellenmarkt hilft Ihnen bei der Suche nach Ihrer Stelle und bietet zahlreiche interessante Angebote.

Überzeugende Bewerbungsmappe für Ihre Zukunft als Arzt

Haben Sie eine vielversprechende Stelle gefunden, geht es an die Bewerbung. Damit diese nicht gleich nach dem Öffnen aussortiert wird, ist eine einwandfreie äußere Form unerlässlich. Lassen Sie einen Freund oder Verwandten Korrektur lesen, damit Rechtschreib- und Grammatikfehler ausgeschlossen sind. In die Bewerbungsmappe gehören folgende Dokumente:

Das Anschreiben:

Schildern Sie hier Ihr Anliegen, versuchen Sie dabei den Text individuell und nicht standardisiert zu gestalten. Die persönliche Anrede des zuständigen Ober- oder Chefarztes ist dem allgemeinen „Sehr geehrte Damen und Herren“ vorzuziehen. Machen Sie Ihre Motivation für die Stelle, den Fachbereich und die Klinik deutlich – hier können Sie vielleicht von Erfahrungen aus Famulatur oder dem Praktischen Jahr berichten.

Der Lebenslauf:

Dieser sollte neben persönlichen Eckdaten Ihre schulische, universitäre oder berufliche Ausbildung enthalten. Auch spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen sollten hier erwähnt werden. Besonders wichtig ist ein professionelles Bewerbungsfoto.

Zeugniskopien und weitere Anlagen:

Alle wichtigen Zeugnisse müssen als Kopie beigelegt sein. Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen über Praktika sind ebenfalls notwendig und auch eine beglaubigte Kopie Ihrer Approbationsurkunde.

Das Bewerbungsgespräch für Ihre Stelle als AiW

Konnte Ihre Bewerbungsmappe überzeugen, folgt darauf das Bewerbungsgespräch. Hier gilt nach wie vor die goldene Regel: Der erste Eindruck zählt. Damit dieser positiv ausfällt, ist eine sorgfältige Vorbereitung auf das Gespräch notwendig. Seien Sie über die jeweilige Klinik bestens informiert, damit Sie bei Fragen nicht ins Holpern geraten. Auf mögliche Fragen zu Ihrem Charakter, Motivation und Qualifikation können Sie sich im Vorfeld bereits Antworten zurecht legen: Wo liegen meine Stärken, was sind mögliche Schwächen, warum bin ich ein Teamplayer, wo habe ich Verantwortungsbewusstsein erlernt? Mit der richtigen Vorbereitung können Sie gelassener und damit selbstbewusster ins Gespräch gehen. Tragen Sie jedoch nicht zu dick auf. Jeder Mensch hat Schwächen und darf diese auch auf Nachfrage zugeben. Ein sorgfältiges Abwägen ist natürlich Voraussetzung.

Zum Schluss noch einfache aber wichtige Tipps:

  • Seien Sie unbedingt pünktlich
  • Für einen sympathischen ersten Eindruck ist vor allem freundliches und offenes Auftreten entscheidend
  • Ein fester Händedruck gehört genauso zum guten Ton wie ein sauberes und gepflegtes Äußeres