Karriereweg – Bewerbung und Berufsstart

Die Wahl eines Weiterbildungsfaches und -ortes kann entscheidend für die Zukunft sein. Deshalb sollten Sie sich vor diesem Schritt gut auf Ihre Karriere vorbereiten und sich fragen, wo Sie Ihre Prioritäten setzen wollen. Während Ihres Studiums lernen Sie alle Fachgebiete kennen – die einen jedoch intensiver als die anderen. Famulaturen, Hospitationen und das Praktische Jahr sind eine Chance für Sie: Begeben Sie sich dabei ganz individuell auf die Suche nach Ihrem Platz im Berufsleben, testen Sie, wo Sie hingehören. Damit es mit dem Traumberuf klappt, finden Sie hier wichtige Hilfestellungen für die richtige Bewerbung, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und Informationen zu Arbeitgebern, Berufsstart und allem was dazu gehört.


Plagiat

Eine ungenaue Arbeitsweise beim Schreiben der Doktorarbeit kann einem später zum Verhängnis werden, wie die Plagiatsskandale der Vergangenheit gezeigt haben. Fachbuchautorin und Science Counsellor Natascha Miljković gibt Tipps zur Plagiatsvermeidung.

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Welcher niedergelassene Facharzt verdient am meisten? Wie alt sind Medizinstudenten im Durchschnitt? Testen Sie Ihr Wissen und gewinnen Sie ein Littmann-Stethoskop.

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Westküstenkliniken

Sie suchen Ihre Chance in der Kinder- und Jugendmedizin? Die Westküstenkliniken (WKK) bieten PJ'lern und Assistenzärzten den Einstieg in einen Klinikalltag, in dem der einzelne Mensch noch ganz vorn steht. Dr. Reinhard Jensen, leitender Oberarzt, erklärt im Interview, was die Arbeit in der Kinder- und...

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Krankenhausflur

Beginnt man seine Assistenz in einem Klinikum, trifft man oft auf sehr erfahrene Krankenschwestern und Krankenpfleger, die einem medizinische Tipps geben. Sollte man sie annehmen?

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Bern

In den Sommermonaten die Abende am Strand verbringen und im Frühling und Herbst bei sonnigen 20 Grad auf der Veranda frühstücken - wer hat nicht schon einmal davon geträumt auszuwandern. Das Gute als Arzt oder Ärztin ist, sie werden überall gebraucht.

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Bewerbungsgespräch

Früher ging es in einem „Bewerbungsgespräch“ darum, als angehender Assistenzarzt bzw. als angehende Assistenzärztin vom Chefarzt geprüft zu werden. Heute, im Zeitalter des Ärztemangels, prüft man eher selbst.

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Rentenbeitrag

Als junge Ärztin oder junger Arzt ist man Pflichtmitglied bei der Rentenversicherung und bei der Ärzteversorgung. Damit man nicht doppelt in die Rentenkasse einzahlt, muss man sich von einer der beiden Kassen befreien lassen.

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Ärztin

Ärztinnen und Ärzte müssen sich um ihre berufliche Zukunft keine Sorgen machen – ausgeschriebene Stellen gibt es mehr als genug. Jetzt geht es darum, sich ein gutes berufliches Arbeitsumfeld zu schaffen.

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Wie erklärt man dem Patienten sein Krankheitsbild, so dass er es versteht? In der Reihe „Komplizierte Krankheit - anschaulich dargestellt“, werden exklusiv Auszüge aus dem neuen Buch von Spiegel-Bestseller-Autor Falk Stirkat veröffentlicht. Dieses Mal im Fokus: Chronische Darmerkrankungen.

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Im Rahmen einer Befragung des schwedischen Marktforschungsunternehmens Universum wurden die zehn attraktivsten Arbeitgeber 2017 für Studierende der Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften ermittelt. Beteiligt haben sich an der Umfrage insgesamt 2.051 Studierende.

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Dr. Windhorst

Der Start als Arzt ist mitunter ein Sprung ins kalte Wasser. Damit der Einstieg ins Berufsleben an der Klinik so einfach wie möglich wird, kann auch die Kammer weiterhelfen. Wie, das erklärte Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, beim Operation Karriere-Kongress in Bochum.

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Teilnehmer

Vorträge, Workshops und die Karrieremesse mit vielen Ausstellern besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Operation Karriere-Kongresses in Bochum am 8. Juli. An nur einem Tag konnten sie so viele hilfreiche Tipps zur eigenen Karriereplanung sammeln.

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Workshop Dr. Schlein

Dr. Ulrike Schlein bietet bei den Operation Karriere-Kongressen regelmäßig Workshops an. In Hamburg leitete sie das Seminar "Neu in der Ärztlichen Rolle – Herausforderung in der interprofessionellen Zusammenarbeit". Im Interview erklärt Frau Schlein, worum es im Workshop geht und was ihn besonders macht.

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Auslandserfahrung

Für Medizinstudenten und junge Ärzte gibt es kaum etwas Besseres als Empfehlungen und Erfahrungswerte zum Berufsstart aus erster Hand zu bekommen. Hier haben wir die besten Tipps unserer Blogger zusammengefasst.

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Ruppel

Wird Bewerbern beim Vorstellungsgespräch eine unzulässige Frage gestellt, müssen sie darauf nicht wahrheitsgemäß antworten. Was der Arbeitgeber fragen darf und was nicht, fasste Rechtsanwalt Dr. Thomas Ruppel zusammen.

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Eingang

In Hamburg kamen am 16. Juni 400 interessierte Jungmediziner zum Operation Karriere Kongress zusammen. In Workshops, Vorträgen und an den zahlreichen Ständen der Aussteller konnten sich die Kongressteilnehmer und -teilnehmerinnen umfassend über ihre Karriereoptionen informieren.

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Fiege und Hillebrand

Mit einer interaktiven Sitzung eröffneten PD Dr. Marko Fiege und Dr. med. Georg Hillebrand, beide Klinikum Itzehoe, den Operation Karriere-Kongress 2017 in Hamburg.

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Ansgar Jonietz

Der Informatiker Ansgar Jonietz hat eine Plattform für patientengerechte Übersetzung von medizinischen Befunden gegründet. Die Nachfrage ist immens: Bei Patienten und Medizinern.

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Kostenlose Seminare zum Praxisstart

Für junge Ärzte, die sich für eine Tätigkeit im ambulanten Sektor oder gar eine Niederlassung interessieren, gibt es zu Beginn viele Fragen zu klären: Welche Niederlassungsformen gibt es? Wie funktioniert die Abrechnung? Wie verordne ich richtig? Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe unterstützt mit...

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Initiative stadtlandpraxis

Sie sind auf der Suche nach einer Famulatur oder Hospitation, nach Orientierung im Praktischen Jahr? Die Initiative „stadtlandpraxis“ unterstützt Allgemeinmediziner umfassend mit einem Beratungsangebot zu Fördermöglichkeiten und Stipendien im Landkreis Harburg.

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Bewerbung und Berufsstart nach dem Studium

Sie haben das Studium abgeschlossen und den ersten großen Meilenstein erfolgreich hinter sich gebracht – Herzlichen Glückwunsch! Doch gibt es nach den bestandenen Prüfungen nur eine kurze Verschnaufpause. Denn nach dem Medizinstudium geht die Operation Karriere in die nächste Etappe: Die erste Anstellung als Arzt. An der Universität wurden alle wichtigen fachlichen Grundlagen vermittelt, die die Basis jeder ärztlichen Tätigkeit bilden. In Famulatur und vor allem im Praktischen Jahr konnten die Studenten wertvolle Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag eines Arztes sammeln, die direkt auf die erste Anstellung vorbereiten. Nun gilt es in der Praxis weitere Kompetenzen zu erlernen und mit der richtigen Assistenzarztstelle die Weichen für die Zukunft zu stellen. 

Die richtige Stelle nach dem Medizin-Studium finden

Die erste Assistenzarztstelle ist ein bedeutendes Karrieresprungbrett und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden. Um die passende Einrichtung mit dem richtigen Arbeitsumfeld zu finden, das Ihre persönlichen Kompetenzen optimal fördert, gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten. Zunächst bieten kleine und große Häuser in der Regel unterschiedliche Vorteile. Während in kleinen Kliniken ein persönlicheres Arbeitsumfeld meist individuellere Betreuung ermöglicht, treffen Sie an Universitätskliniken häufig auf spannende und schwierige Fälle und fachliche Herausforderungen. Auch die Voraussetzungen Ihrer Stelle sollten Sie genau klären: Ein überzeugendes Weiterbildungskonzept, angemessene Vergütung, faire Arbeitszeiten, Flexibilität und Familienfreundlichkeit - um nur einige wichtige zu nennen. Sind die beruflichen Vorstellungen noch unklar, kann eine Hospitation helfen, Arbeitgeber und Fachgebiet besser kennenzulernen und die Entscheidung zu erleichtern.

Ganz gleich ob Sie zunächst eine Hospitation absolvieren oder sich direkt bei einer Klink bewerben möchten – unser Stellenmarkt hilft Ihnen bei der Suche nach Ihrer Stelle und bietet zahlreiche interessante Angebote.

Überzeugende Bewerbungsmappe für Ihre Zukunft als Arzt

Haben Sie eine vielversprechende Stelle gefunden, geht es an die Bewerbung. Damit diese nicht gleich nach dem Öffnen aussortiert wird, ist eine einwandfreie äußere Form unerlässlich. Lassen Sie einen Freund oder Verwandten Korrektur lesen, damit Rechtschreib- und Grammatikfehler ausgeschlossen sind. In die Bewerbungsmappe gehören folgende Dokumente:

Das Anschreiben:

Schildern Sie hier Ihr Anliegen, versuchen Sie dabei den Text individuell und nicht standardisiert zu gestalten. Die persönliche Anrede des zuständigen Ober- oder Chefarztes ist dem allgemeinen „Sehr geehrte Damen und Herren“ vorzuziehen. Machen Sie Ihre Motivation für die Stelle, den Fachbereich und die Klinik deutlich – hier können Sie vielleicht von Erfahrungen aus Famulatur oder dem Praktischen Jahr berichten.

Der Lebenslauf:

Dieser sollte neben persönlichen Eckdaten Ihre schulische, universitäre oder berufliche Ausbildung enthalten. Auch spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen sollten hier erwähnt werden. Besonders wichtig ist ein professionelles Bewerbungsfoto.

Zeugniskopien und weitere Anlagen:

Alle wichtigen Zeugnisse müssen als Kopie beigelegt sein. Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen über Praktika sind ebenfalls notwendig und auch eine beglaubigte Kopie Ihrer Approbationsurkunde.

Das Bewerbungsgespräch für Ihre Stelle als AiW

Konnte Ihre Bewerbungsmappe überzeugen, folgt darauf das Bewerbungsgespräch. Hier gilt nach wie vor die goldene Regel: Der erste Eindruck zählt. Damit dieser positiv ausfällt, ist eine sorgfältige Vorbereitung auf das Gespräch notwendig. Seien Sie über die jeweilige Klinik bestens informiert, damit Sie bei Fragen nicht ins Holpern geraten. Auf mögliche Fragen zu Ihrem Charakter, Motivation und Qualifikation können Sie sich im Vorfeld bereits Antworten zurecht legen: Wo liegen meine Stärken, was sind mögliche Schwächen, warum bin ich ein Teamplayer, wo habe ich Verantwortungsbewusstsein erlernt? Mit der richtigen Vorbereitung können Sie gelassener und damit selbstbewusster ins Gespräch gehen. Tragen Sie jedoch nicht zu dick auf. Jeder Mensch hat Schwächen und darf diese auch auf Nachfrage zugeben. Ein sorgfältiges Abwägen ist natürlich Voraussetzung.

Zum Schluss noch einfache aber wichtige Tipps:

  • Seien Sie unbedingt pünktlich
  • Für einen sympathischen ersten Eindruck ist vor allem freundliches und offenes Auftreten entscheidend
  • Ein fester Händedruck gehört genauso zum guten Ton wie ein sauberes und gepflegtes Äußeres