Karriereweg – Bewerbung und Berufsstart

Die Wahl eines Weiterbildungsfaches und -ortes kann entscheidend für die Zukunft sein. Deshalb sollten Sie sich vor diesem Schritt gut auf Ihre Karriere vorbereiten und sich fragen, wo Sie Ihre Prioritäten setzen wollen. Während Ihres Studiums lernen Sie alle Fachgebiete kennen – die einen jedoch intensiver als die anderen. Famulaturen, Hospitationen und das Praktische Jahr sind eine Chance für Sie: Begeben Sie sich dabei ganz individuell auf die Suche nach Ihrem Platz im Berufsleben, testen Sie, wo Sie hingehören. Damit es mit dem Traumberuf klappt, finden Sie hier wichtige Hilfestellungen für die richtige Bewerbung, eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und Informationen zu Arbeitgebern, Berufsstart und allem was dazu gehört.


Tag der Chancen

Aller Anfang ist schwer, und die richtige Entscheidung für sich selbst zu treffen erst recht. „Tag der Chancen“ am 4. März 2017 bietet Orientierung für den Ärztenachwuchs.

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Am 11. Februar fand zum 8. Mal der Operation Karriere Kongress in Frankfurt statt. Im Casino-Gebäude auf dem Campus Westend der Uni gab es Workshops, Vorträge und eine Karrieremesse mit vielen Arbeitgebern, die zahlreiche interessierte Kongressbesucher anzogen.

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Erster Arbeitgeber

Unabhängig davon, ob man seine Weiterbildung in einer Praxis oder einem Klinikum absolviert, gibt es einige Punkte, auf die man bei der Wahl des ersten Arbeitgebers achten kann.

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Studentin

Seit der Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) ist ein Bewerbungsfoto zwar kein Pflichtbestandteil einer Bewerbung mehr – dennoch empfiehlt es sich, ein Bild beizufügen.

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Ärzte stehen bei der Existenzgründung vor vielen wichtigen Entscheidungen. Jeder stellt andere Ansprüche an geregelte Arbeitszeiten, höheres Einkommen, Familienzeit und Hobbys. Wenn Ärzte vor der Existenzgründung stehen, wenden Sie sich am besten an apoBank-Berater.

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Auf den letzten beiden Operation Karriere Kongressen im November in Köln und im Dezember in Bochum haben wir Teilnehmer zur aktuellen Lage des Medizinstudiums und zum (geplanten) Berufseinstieg als Arzt befragt. Hier die Ergebnisse der Umfrage.

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Studentin

Es ist eine Entscheidung, die einen das gesamte Leben lang begleitet: In welchem medizinischen Fachgebiet möchte man arbeiten? Hier einige Fragen, die man sich im Entscheidungsprozess stellen kann.

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Chirurgin

Wenn man die Weiterbildung in einer Praxis absolviert, sollte man sich von Beginn an ein gutes Zeitmanagement antrainieren. Denn anders als im Klinikum verlassen einen die Patienten wieder nach einer kurzen Zeitspanne.

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Niederlassung KV Brandenburg

Sie möchten eine Förderung für eine Famulatur, ein Blockpraktikum oder ein Tertial des Praktischen Jahres erhalten? Sie suchen eine Praxis oder ein Weiterbildungsnetzwerk für Ihre Facharztweiterbildung? Sie möchten ambulant tätig werden?

 

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Dr. med. Theodor Windhorst

Den Impulsvortrag über den Start junger Mediziner an der Klinik hielt Dr. med. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, auf dem ersten Bochumer Operation Karriere-Kongress Anfang Dezember in der Ruhr-Universität Bochum.

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Einlass

Premiere in Bochum: Hier fand am 3.12. zum ersten Mal ein Operation Karriere Kongress im Veranstaltungszentrum der RUB statt. Das vielseitige Programm mit Workshops, Vorträgen, Diskussionsrunden und die Karrieremesse zog viele interessierte Kongressbesucher an.

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Dr. med. Ulrike Schlein

Dr. med. Ulrike Schlein, die bei den Operation Karriere-Kongressen auch regelmäßig Workshops leitet, gab in Köln äußerst spannende Einblicke in den aufregenden Alltag eines Notfallmediziners.

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Dr. Gunther Quinkler

Junge Mediziner wollen Karriere in der Klinik machen und eine Familie gründen. Ist das gleichzeitig möglich? Diese Frage diskutierte Dr. Gunther Quinkler, Chefarzt Innere Medizin, St. Agatha Krankenhaus, Köln, beim Operation Karriere-Kongress in der Domstadt.

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Anmeldung Operation Karriere

Mit vielen spannenden Vorträgen, Workshops und einer Karrieremesse zog der Operation Karriere Kongress in Köln wieder einmal viele Besucher an. Hier einige Eindrücke vom Kongresstag.

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Chirurgin

Wenn man die Weiterbildung in einem Klinikum absolviert, empfiehlt es sich, von Beginn an auf ein gutes Zeitmanagement zu achten. Denn die bürokratischen Aufgaben als Assistenzarzt sind sehr zahlreich.

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Praxisgruendung Foerderung

Wer als Allgemeinmediziner eine eigene Praxis gründen will, kann finanziell gefördert werden. In dem Video erzählt ein junger Allgemeinmediziner aus Rheinland-Pfalz über seine Praxisgründung.

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Kostenlose Seminare zum Praxisstart

Für junge Ärzte, die sich für eine Tätigkeit im ambulanten Sektor interessieren, gibt es zu Beginn viele Fragen zu klären: Welche Niederlassungsformen gibt es? Wie funktioniert die Abrechnung? Wie verordne ich richtig? Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe unterstützt mit kostenlosen Seminaren.

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Lebenslauf schreiben

Der Lebenslauf ist das zentrale Stück einer Bewerbung. Was muss, was kann und was gehört nicht in den Lebenslauf eines Arztes? Der Artikel listet diese drei Kategorien übersichtlich auf.

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Dubai

Blogger Anton Pulmonalis berichtet in seinem Blog "Dr. werden ist nicht schwer..." von der Zeit nach seinem Examen. Von der Stellensuche über aktuelle Themen und was er auf seinem Weg in den Arztberuf so alles erlebt hat. Auch ein Vermittlungsangebot in die Vereinigten Arabischen Emirate prüfte er.

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Die Nachwuchskampagne Praxisstart der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe bietet zukünftigen Haus- und Fachärzten Fördermöglichkeiten, Stipendien, persönliche Beratungsangebote, Hilfestellungen u.v.m.

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Bewerbung und Berufsstart nach dem Studium

Sie haben das Studium abgeschlossen und den ersten großen Meilenstein erfolgreich hinter sich gebracht – Herzlichen Glückwunsch! Doch gibt es nach den bestandenen Prüfungen nur eine kurze Verschnaufpause. Denn nach dem Medizinstudium geht die Operation Karriere in die nächste Etappe: Die erste Anstellung als Arzt. An der Universität wurden alle wichtigen fachlichen Grundlagen vermittelt, die die Basis jeder ärztlichen Tätigkeit bilden. In Famulatur und vor allem im Praktischen Jahr konnten die Studenten wertvolle Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag eines Arztes sammeln, die direkt auf die erste Anstellung vorbereiten. Nun gilt es in der Praxis weitere Kompetenzen zu erlernen und mit der richtigen Assistenzarztstelle die Weichen für die Zukunft zu stellen. 

Die richtige Stelle nach dem Medizin-Studium finden

Die erste Assistenzarztstelle ist ein bedeutendes Karrieresprungbrett und sollte daher sorgfältig ausgewählt werden. Um die passende Einrichtung mit dem richtigen Arbeitsumfeld zu finden, das Ihre persönlichen Kompetenzen optimal fördert, gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten. Zunächst bieten kleine und große Häuser in der Regel unterschiedliche Vorteile. Während in kleinen Kliniken ein persönlicheres Arbeitsumfeld meist individuellere Betreuung ermöglicht, treffen Sie an Universitätskliniken häufig auf spannende und schwierige Fälle und fachliche Herausforderungen. Auch die Voraussetzungen Ihrer Stelle sollten Sie genau klären: Ein überzeugendes Weiterbildungskonzept, angemessene Vergütung, faire Arbeitszeiten, Flexibilität und Familienfreundlichkeit - um nur einige wichtige zu nennen. Sind die beruflichen Vorstellungen noch unklar, kann eine Hospitation helfen, Arbeitgeber und Fachgebiet besser kennenzulernen und die Entscheidung zu erleichtern.

Ganz gleich ob Sie zunächst eine Hospitation absolvieren oder sich direkt bei einer Klink bewerben möchten – unser Stellenmarkt hilft Ihnen bei der Suche nach Ihrer Stelle und bietet zahlreiche interessante Angebote.

Überzeugende Bewerbungsmappe für Ihre Zukunft als Arzt

Haben Sie eine vielversprechende Stelle gefunden, geht es an die Bewerbung. Damit diese nicht gleich nach dem Öffnen aussortiert wird, ist eine einwandfreie äußere Form unerlässlich. Lassen Sie einen Freund oder Verwandten Korrektur lesen, damit Rechtschreib- und Grammatikfehler ausgeschlossen sind. In die Bewerbungsmappe gehören folgende Dokumente:

Das Anschreiben:

Schildern Sie hier Ihr Anliegen, versuchen Sie dabei den Text individuell und nicht standardisiert zu gestalten. Die persönliche Anrede des zuständigen Ober- oder Chefarztes ist dem allgemeinen „Sehr geehrte Damen und Herren“ vorzuziehen. Machen Sie Ihre Motivation für die Stelle, den Fachbereich und die Klinik deutlich – hier können Sie vielleicht von Erfahrungen aus Famulatur oder dem Praktischen Jahr berichten.

Der Lebenslauf:

Dieser sollte neben persönlichen Eckdaten Ihre schulische, universitäre oder berufliche Ausbildung enthalten. Auch spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten und Qualifikationen sollten hier erwähnt werden. Besonders wichtig ist ein professionelles Bewerbungsfoto.

Zeugniskopien und weitere Anlagen:

Alle wichtigen Zeugnisse müssen als Kopie beigelegt sein. Arbeitszeugnisse oder Bescheinigungen über Praktika sind ebenfalls notwendig und auch eine beglaubigte Kopie Ihrer Approbationsurkunde.

Das Bewerbungsgespräch für Ihre Stelle als AiW

Konnte Ihre Bewerbungsmappe überzeugen, folgt darauf das Bewerbungsgespräch. Hier gilt nach wie vor die goldene Regel: Der erste Eindruck zählt. Damit dieser positiv ausfällt, ist eine sorgfältige Vorbereitung auf das Gespräch notwendig. Seien Sie über die jeweilige Klinik bestens informiert, damit Sie bei Fragen nicht ins Holpern geraten. Auf mögliche Fragen zu Ihrem Charakter, Motivation und Qualifikation können Sie sich im Vorfeld bereits Antworten zurecht legen: Wo liegen meine Stärken, was sind mögliche Schwächen, warum bin ich ein Teamplayer, wo habe ich Verantwortungsbewusstsein erlernt? Mit der richtigen Vorbereitung können Sie gelassener und damit selbstbewusster ins Gespräch gehen. Tragen Sie jedoch nicht zu dick auf. Jeder Mensch hat Schwächen und darf diese auch auf Nachfrage zugeben. Ein sorgfältiges Abwägen ist natürlich Voraussetzung.

Zum Schluss noch einfache aber wichtige Tipps:

  • Seien Sie unbedingt pünktlich
  • Für einen sympathischen ersten Eindruck ist vor allem freundliches und offenes Auftreten entscheidend
  • Ein fester Händedruck gehört genauso zum guten Ton wie ein sauberes und gepflegtes Äußeres