Innere Medizin: Nachwuchs mit Spürsinn

Für PD Dr. Werner Hofmann (Foto) von der Klinik für Früh­reha­bili­ta­tion und Geriatrie am Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) in Neumünster sind die Internisten die Kriminalisten unter den Medizinern: „Was tut ein Internist? Er riecht das Risiko!“

Dr. Werner Hofmann sprach in Hamburg über das Fach der Inneren Medizin

Weniger reißerisch, dafür umso treffender bezeichnete Hofmann den Internisten als den „eigentlichen Menschenfreund unter den Ärzten…“ Nach einem kurzen Blick in die Geschichte der Entwicklung des Fachs, das seinen Facharztstatus seit 1968 (damals mit sechs Schwerpunkten) hat und seit 2003 auf neun Schwerpunkte angewachsen ist, erläuterte Hofmann des Tun eines Internisten: „Er ist fit für den Notfall, er  riecht das Risiko, er nimmt sich Zeit, er schaut auf den Befund, er untersucht die Umgebung, er erforscht den psychosozialen Kontext, er erhebt die Krankengeschichte, und er fragt: Warum?“

Zudem zeichne sich ein Internist durch lebenslanges Lernen, Empathie und Vertraulichkeit, Patientenführung und -begleitung, Organisation und  Steuerung, durch Koordination medizinischer Maßnahmen und das Denken in Behandlungsabläufen aus.

Internist: Ablauf der Ausbildung

Drei Jahre der Ausbildung im Common trunk dienen als Weiterbildung für die Allgemeinmedizin, nach fünf Jahren kann man „fertiger“ Internist sein, mit entsprechendem Einkommen und Karrierechancen. Nach acht Jahren kann man zwei Schwerpunktfelder absolviert haben. Anschließend kann man sich im Bereich der Zusatzausbildungen (etwa in der Sozialmedizin, der Sportmedizin, der speziellen Schmerztherapie, der Diabetologie, der Flugmedizin etc.) weiter entwickeln – „auch um sein Privatleben besser planen zu können“, wie Hofmann betonte.

Den potenziellen Kollegen gab er als Rat mit auf den Weg, sich ausreichend zu informieren, am besten einen  Mentor zu finden und auf Referenzen zu achten. Der wichtigste Aspekt der Inneren Medizin aber sei die Interdisziplinarität, ohne die eine erfolgreiche Patientenbehandlung kaum mehr vorstellbar sei.

Allen Neugieren empfahl Hofmann einen intensiven Blick auf die Website der Fachgesellschaft: www.dgim.de.

Operation Karriere, 30.05.2015, Hamburg. „Nachwuchs mit Spürsinn – Internistische Weiterbildung“. PD Dr. Werner Hofmann, Chefarzt an der Klinik für Frührehabilitation und Geriatrie, Friedrich-Ebert-Krankenhaus, Neumünster und Leitender Arzt Klinik für Geriatrie im Klinikum Bad Bramstedt, 6K-Verbund, Neumünster.

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