Doppelfacharzt: Auf eine Tasse Kaffee mit... Viviane Sterzer

Viviane Sterzer erzählte auf dem Operation Karriere Kongress Hamburg Redakteurin Dr. Eva Richter-Kuhlmann (Deutsches Ärzteblatt + Medizin Studieren) von ihrer kombinierten Weiterbildung und wie sie diese gefunden hat.

Viviane Sterzer

8 Jahre hat die Weiterbildung für den kombinierten Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie gedauert. | Michael Kottmeier

Der Doppelfacharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie gehört offensichtlich doch nicht der Vergangenheit an: Vom Start ihrer „Combined Residency“, ihrer kombinierten Facharztweiterbildung für Psychiatrie und Psychotherapie und Neurologie in Rotenburg, berichtete Viviane Sterzer dem Deutschen Ärzteblatt Medizin Studieren beim Kongress „Operation Karriere“ des Deutschen Ärzteverlags in Hamburg.

Der Start ihrer beruflichen Karriere erscheint ihr auch jetzt immer noch wie eine glückliche Fügung: „Die Stellenanzeige habe ich auf Facebook gesehen, wo Medizinstudierende aus meinem Semester in Marburg eigentlich fast nie Weiterbildungsstellen posten“, erzählt sie. „Ich wusste damals sofort: Das ist meine Stelle. Sie ist einfach wie für mich gemacht.“ Denn Sterzers Wunsch war es bereits während des Studiums, nicht nur Neurologin oder Psychiaterin zu werden, sondern sich in beiden Fächern weiterzubilden. „Aber damals wusste ich nicht, wo es diese Möglichkeit gibt – ohne dass ich nacheinander beide Facharztweiterbildungen absolvieren muss.“ Eine kombinierte Weiterbildung zum Doppelfacharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie in acht Jahren bietet das Agaplesion Krankenhaus Rotenburg als einziges Klinikum Deutschlands an. Durch enge Absprachen zwischen den beiden Kliniken würden die jeweils einjährigen Rotationen so organisiert, dass im Verlauf von acht Jahren die Qualifikationen für beide Facharzttitel erworben werden können, erklärt Sterzer. Der Standort machte ihr Glück perfekt: Das nahe gelegene Hamburg sei ihre Lieblingsgroßstadt, berichtet die gebürtige Schleswig-Holsteinerin. „Endlich konnte ich wieder zurück in den Norden.“

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