Karriereweg Assistenzarzt

Welche Facharztausbildung passt zu mir? Sind es die „großen“ Fächer Innere Medizin, Chirurgie, Allgemeinmedizin, Anästhesie, Pädiatrie, Gynäkologie, Psychiatrie, Neurologie, Radiologie oder die „kleinen“ Gebiete wie HNO, Augenheilkunde oder Pathologie? Wie läuft eine Facharztprüfung ab? Welche Aufgaben müssen im Krankenhaus während der Weiterbildung erfüllt werden? Diese und viele andere Fragen werden Ihnen in den Artikel dieser Kategorie sowie auf unseren Operation Karriere-Kongressen beantwortet. 


junge Ärztin

Die Innere Medizin bietet als „Mutter“ der konservativen Gebiete noch immer gute Berufschancen. Eine patientenorienterte, fach- und sektorenübergreifende Versorgung und Weiterbildung sind die zentralen Herausforderungen des Fachs.

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Literaturrecherche

Der zweite von insgesamt drei Artikeln zum wissenschaftlichen Publizieren aus der neuen KARGER KOMPASS DERMATOLOGIE Rubrik "DermaCampus" ist erschienen. Dieses Mal gibt es wichtige Tipps und Fakten zur Literaturrecherche für Mediziner.

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Katja Kilb

Nach ihrem Medizinstudium in Deutschland zog es Katja Kilb nach Dänemark, um dort ihre fachärztliche Weiterbildung zu machen. Auf Operation Karriere berichtet sie von ihren Erfahrungen als angehende Anästhesistin.

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Kinder- und Jugendpsychiatrie

Welche Inhalte umfasst die Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie? Und wie lange dauert die Spezialisierung? In der Überblicksreihe stellen wir die einzelnen Fachgebiete und ihre Weiterbildungsmodalitäten vor.

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Dr. Peter Niemann Arzt in Amerika

In seinem Blog "Vom Arztdasein in Amerika" schreibt Dr. Niemann über seine Ausbildung zum Internisten sowie der Zeit danach, aber auch über die Skurrilität eines Arztlebens in den USA. Dieses Mal über die absurd hohe Zahl von Beteiligten bei einer Magenspiegelung.

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Fräulein Licht

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 47: "Meine gemischten Gefühle".

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Malte Arland

Zeitgemäß und vielseitig – Arzt in der Rehabilitation. Das war der Titel des Vortrages von Dr. Malte Arland, Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie und Oberarzt in der Klinik Hartwald der DRV Bund in Bad Brückenau. Und diese Eigenschaften beschreiben treffend den ärztlichen Arbeitsplatz in einer...

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Samy Molcho

KARGER KOMPASS ONKOLOGIE startet mit der neuen Rubrik "OnkoCampus" speziell für junge Ärzte. Hier gibt es als Preview ein Interview mit Samy Molcho über die Bedeutung der Körpersprache und die Relevanz im Arzt-Patienten-Gespräch.

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Sana Klinikum Offenbach

Bei der FOCUS-Klinikliste 2017 wurden die besten Krankenhäuser Deutschlands ausgezeichnet. Hier, Bild für Bild, die sieben TOP-Kliniken in Hessen.

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Uniklilnik Jena

In unserer Reihe: Arbeitgeber stellen sich vor, porträtieren wir kurz und knapp die besten Kliniken Deutschlands. Heute im Faktencheck: das Universitätsklinikum Jena.

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Fräulein Licht

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 46: "Hochprivat".

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Dermatologie

Welche Inhalte umfasst die Weiterbildung zum Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten? Und wie lange dauert die Spezialisierung? In der Überblicksreihe stellen wir die einzelnen Fachgebiete und ihre Weiterbildungsmodalitäten vor.

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Exklusiv bloggt Falk Stirkat für Operation Karriere. Er erzählt über seinen spannenden Alltag als Notarzt und sagt, warum es vorteilhaft ist Arzt zu sein. In dieser Blog-Reihe diskutiert er die US-amerikanische Arztserie „The Knick".

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7 Rollen muss ein Arzt ausfüllen

Sieben - das ist die magische Zahl in Dänemark für werdende Ärzte. Nur wer sich verpflichtet sieben verschiedene Rollen als Arzt einzunehmen bzw. schon Erfahrungen in bestimmten Bereichen vorweisen kann, bekommt eine der heiß begehrten Assistenzarztstellen.

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Uniklinik Freiburg

In unserer Reihe: Arbeitgeber stellen sich vor, porträtieren wir kurz und knapp die besten Kliniken Deutschlands. Heute im Faktencheck: das Universitätsklinikum Freiburg.

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Vom Arztdasein in Amerika Dr. Niemann

In seinem Blog "Vom Arztdasein in Amerika" auf aerzteblatt.de schreibt Dr. Niemann über seine Ausbildung zum Internisten sowie der Zeit danach, aber auch über die Skurrilität eines Arztlebens in USA - dieses Mal über eine verurteilte Ärztin.

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Assistenzärztin

Wie viele Dienste machen Assistenzärzte durchschnittlich im Monat? Wie viele Stunden am Tag müssen Protokolle geschrieben werden? Und wie gut oder schlecht schlafen sie in der Nacht? Hier werden, Bild für Bild, zehn Gründe genannt, warum Assistenzärzte unzufrieden sind.

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Klinikum der Universitaet Muenchen

In unserer Reihe: Arbeitgeber stellen sich vor, porträtieren wir kurz und knapp die besten Kliniken Deutschlands. Heute im Faktencheck das Klinikum der Universität München.

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Fräulein Licht

Nach reichlich Theorie im Studium endlich im PJ in den Alltag eines Arztes eintauchen – ein Traum für jeden Medizinstudenten – oder? Fräulein Licht berichtet regelmäßig auf www.operation-karriere.de von ihren Erfahrungen an der Klinik. Teil 45: "Meine Sitzordnung".

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Uniklinik Heidelberg

In unserer Reihe: Arbeitgeber stellen sich vor, porträtieren wir kurz und knapp die besten Kliniken Deutschlands. Heute im Faktencheck das Universitätsklinikum Heidelberg.

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Voraussetzung auf dem Weg zum Assistenzarzt

Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Medizinstudium ist die erste große Etappe auf dem Weg zum Arzt gemeistert. Die bestandene Ärztliche Prüfung berechtigt jeden Absolventen des Medizinstudiums zur Approbation, die in Deutschland Voraussetzung ist, um als Arzt tätig zu sein. Die Approbation allein reicht jedoch noch nicht aus, um sich beispielsweise in einer Praxis niederzulassen oder in der Klinik als Oberarzt Patienten zu behandeln. Bis dahin muss eine weitere, wichtige Stufe auf der Karriereleiter erklommen werden: Es folgt die Zeit als Assistenzarzt in einem bestimmten Fachgebiet, die mit der Facharztprüfung abschließt. Doch nicht nur Assistenzärzte können sich weiterbilden, auch Fachärzte haben die Möglichkeit eine weitere Weiterbildung in einem zusätzlichen Fachgebiet oder eine Zusatzqualifikation entsprechend der Weiterbildungsordnung zu machen. 

Wahl der Fachrichtung

Strebt man die Weiterbildung zum Facharzt an, so ist zunächst die Wahl einer Fachrichtung erforderlich. Während des Studiums, in Famulatur und Praktischem Jahr, erhalten angehende Assistenzärzte bereits viele Einblicke in verschiedene Bereiche der Humanmedizin. Dabei können sich oft schon besondere Fähigkeiten zeigen, die die Wahl des richtigen Gebietes erleichtern wie etwa ein Interesse für Innere Medizin, Chirurgie, Allgemeinmedizin oder Anästhesie. Auch wenn der Verdienst und die Nachfrage bei der Entscheidung eine Rolle spielen, ist die ehrliche Begeisterung für eine Fachrichtung das maßgebliche Kriterium. Es besteht jedoch kein Grund zur Panik, sollte einem die endgültige Wahl zu Beginn schwerfallen: Ein Fachgebietswechsel ist auch während der Facharztausbildung möglich und bereits erbrachte Leistungen können meist angerechnet werden.

Verlauf der Facharztausbildung

Passend zur Fachgebietswahl erfolgt die Bewerbung als Assistenzarzt im Krankenhaus oder einer geeigneten Praxis. In der Regel dauert die Facharztausbildung fünf bis sechs Jahre. In dieser Zeit muss ein festgelegter Weiterbildungskatalog abgearbeitet werden. Dieser enthält je nach Fachrichtung unterschiedliche Inhalte und Anforderungen: Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren wie der Ultraschall oder spezielle Operationen stehen auf dieser Liste. Erst wenn der Katalog erfüllt ist, kann die Anmeldung zur Facharztprüfung erfolgen.

Tätigkeitsfelder von Assistenzärzten

Viele angehende Ärzte fragen sich: Was erwarten Chefärzte von neuen Assistenzärzten? Auf einen Assistenzarzt kommen im täglichen Klinikalltag Aufgaben zu, die über das medizinische Fachwissen und über Inhalte des Studiums hinausgehen. Er ist für die Betreuung und Versorgung der Patienten auf einer oder mehreren ihm zugeteilten Stationen verantwortlich. Häufig hört man deshalb auch die Bezeichnung Stationsarzt. Ein Stationsarzt leitet und führt eine oder mehrere Stationen mit allen anfallenden Aufgaben. Der Assistenzarzt ist dem Oberarzt unterstellt. Seine Aufgaben umfassen unter anderem die ärztliche Aufnahme und Untersuchung neuer Patienten, die Erstellung eines Behandlungsplans und die Verordnung von Medikation. Hier ist nicht nur medizinisches Fachwissen gefragt, sondern auch Koordinationstalent und Teamfähigkeit, da viele organisatorische Aufgaben anfallen und eine enge Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal unumgänglich ist. Je nach Fachrichtung werden Assistenzärzte auch unter Anleitung in Operationen eingesetzt und unterstützen den jeweiligen Ober- oder Chefarzt.