Karriereweg Assistenzarzt

Welche Facharztausbildung passt zu mir? Sind es die „großen“ Fächer Innere Medizin, Chirurgie, Allgemeinmedizin, Anästhesie, Pädiatrie, Gynäkologie, Psychiatrie, Neurologie, Radiologie oder die „kleinen“ Gebiete wie HNO, Augenheilkunde oder Pathologie? Wie läuft eine Facharztprüfung ab? Welche Aufgaben müssen im Krankenhaus während der Weiterbildung erfüllt werden? Diese und viele andere Fragen werden Ihnen in den Artikel dieser Kategorie sowie auf unseren Operation Karriere-Kongressen beantwortet. 


Monika Mangiapane, Koordinierungsstelle zur Förderung der Allgemeinmedizin der Ärztekammer Hamburg

Dass ein spezielles Förderprogramm für die Allgemeinmedizin existiert, konnte Monika Mangiapane von der Koordinierungsstelle zur Förderung der Allgemeinmedizin der Ärztekammer Hamburg, in ihrem Vortrag „Gut vernetzt? – Weiterbildung Allgemeinmedizin“ erläutern.

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Dr. Werner Hofmann sprach in Hamburg über das Fach der Inneren Medizin

Für PD Dr. Werner Hofmann (Foto) von der Klinik für Früh­reha­bili­ta­tion und Geriatrie am Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) in Neumünster sind die Internisten die Kriminalisten unter den Medizinern: „Was tut ein Internist? Er riecht das Risiko!“

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Kugarajah Arulrajah, Referent bei Operation Karriere

Chirurg mit Leidenschaft – so stellte sich Kugarajah Arulrajah (Foto) dem Medizinernachwuchs in Hamburg vor. Der Assistenzarzt in Weiterbildung, derzeit am Klinikum Itzehoe in der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Viszeralchirurgie tätig, schwärmte von seinem Fach.

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Das Forum Chances auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim hatte die internistische Weiterbildung im Fokus

Das Forum Chances bot dem Nachwuchs auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim die Möglichkeit, mit den erfahrenen Kollegen zu diskutieren, Fragen zu stellen und Kritik an Aus- und Weiterbildung zu üben.

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Im Interview verraten zwei Anästhesisten, weshalb die Anästhesiologie Karrierewünsche und Anforderungen von heute erfüllt.

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Was die Dermatologie zu bieten hat, erläuterte Prof. Dr. Falk Ochsendorf, Leitender Oberarzt der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie vom Uniklinikum Frankfurt bei seinem Vortrag auf dem Operation Karriere-Kongress in Frankfurt.

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Zwei Klinik-Chefärzte und ein Niedergelassener gaben in Frankfurt Einblicke in ihren Karriereweg, nannten die wichtigsten Eckpfeiler der Ausbildung und diskutierten über die Bedeutung des Doktortitels.

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Dr. med Alexander Schütz bezeichnet den Pathologen als Universalisten, denn er muss in allen Fachgebieten auf Augenhöhe kommunizieren können. In seinem Vortrag in Berlin stellte er das spannende Feld der Pathologie umfassend vor.

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Medizinische Hilfe für Kinder und Jugendliche - für viele ein Traumberuf. PD Dr. med. Wolfgang Thomas, Chefarzt für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH, stellte das Fach in allen Facetten in Berlin vor.

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Spektakulär, skandalträchtig, männlich - so erleben wir Chirurgen in TV-Serien. Wie der Arbeitsalltag im OP tatsächlich aussieht und welche Voraussetzungen man mitbringen muss, klärte Prof. Dr. Wolfgang Schröder, Leitender Oberarzt an der UK Köln auf dem Operation Karriere-Kongress in Berlin.

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"Kein Zufall oder Notfall, sondern kalkulierte Karriere": Prof. Dr. med. Landauer, ehem. Präsident des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e.V., brach auf dem Operation Karriere-Kongress in Berlin eine Lanze für den Karriereweg in der Anästhesie.

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Untersuchungen, Begehungen der Arbeitsplätze und Besprechungen mit den Klienten - das sind die Hauptaufgaben von Arbeitsmedizinern. Was man über das Berufsfeld wissen muss, fasste Prof. Dr. Gerd Möschwitzer (B.A.D Gesundheitsvorsorge) auf dem Operation Karriere-Kongress in Berlin zusammen.

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Interview Facharztprüfung und Anerkennung der Auslandszeit mit Ulrich Langenberg Geschäftsführender Arzt der Ärztekammer Nordrhein Operation Karriere Kongress Köln

Viele Menschen leiden unter Prüfungsangst. Eine gute Vorbereitung ist der erste Schritt zur Besserung. Ulrich Langenberg, Geschäftsführender Arzt der Ärztekammer Nordrhein, erklärt im Operation Karriere-Interview, worauf sich die Prüflinge bei der Facharztprüfung einstellen müssen.

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Im Kurzinterview beim Operation Karriere-Kongress in Köln erklärte Prof. Dr. Artur Wehmeier, Chefarzt am Sana-Klinikum Remscheid, welche flexiblen Arbeitszeitmodelle es mittlerweile gibt, und welche Eigenschaften er bei jungen Bewerbern am Wichtigsten einstuft.

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Voraussetzung auf dem Weg zum Assistenzarzt

Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Medizinstudium ist die erste große Etappe auf dem Weg zum Arzt gemeistert. Die bestandene Ärztliche Prüfung berechtigt jeden Absolventen des Medizinstudiums zur Approbation, die in Deutschland Voraussetzung ist, um als Arzt tätig zu sein. Die Approbation allein reicht jedoch noch nicht aus, um sich beispielsweise in einer Praxis niederzulassen oder in der Klinik als Oberarzt Patienten zu behandeln. Bis dahin muss eine weitere, wichtige Stufe auf der Karriereleiter erklommen werden: Es folgt die Zeit als Assistenzarzt in einem bestimmten Fachgebiet, die mit der Facharztprüfung abschließt. Doch nicht nur Assistenzärzte können sich weiterbilden, auch Fachärzte haben die Möglichkeit eine weitere Weiterbildung in einem zusätzlichen Fachgebiet oder eine Zusatzqualifikation entsprechend der Weiterbildungsordnung zu machen. 

Wahl der Fachrichtung

Strebt man die Weiterbildung zum Facharzt an, so ist zunächst die Wahl einer Fachrichtung erforderlich. Während des Studiums, in Famulatur und Praktischem Jahr, erhalten angehende Assistenzärzte bereits viele Einblicke in verschiedene Bereiche der Humanmedizin. Dabei können sich oft schon besondere Fähigkeiten zeigen, die die Wahl des richtigen Gebietes erleichtern wie etwa ein Interesse für Innere Medizin, Chirurgie, Allgemeinmedizin oder Anästhesie. Auch wenn der Verdienst und die Nachfrage bei der Entscheidung eine Rolle spielen, ist die ehrliche Begeisterung für eine Fachrichtung das maßgebliche Kriterium. Es besteht jedoch kein Grund zur Panik, sollte einem die endgültige Wahl zu Beginn schwerfallen: Ein Fachgebietswechsel ist auch während der Facharztausbildung möglich und bereits erbrachte Leistungen können meist angerechnet werden.

Verlauf der Facharztausbildung

Passend zur Fachgebietswahl erfolgt die Bewerbung als Assistenzarzt im Krankenhaus oder einer geeigneten Praxis. In der Regel dauert die Facharztausbildung fünf bis sechs Jahre. In dieser Zeit muss ein festgelegter Weiterbildungskatalog abgearbeitet werden. Dieser enthält je nach Fachrichtung unterschiedliche Inhalte und Anforderungen: Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren wie der Ultraschall oder spezielle Operationen stehen auf dieser Liste. Erst wenn der Katalog erfüllt ist, kann die Anmeldung zur Facharztprüfung erfolgen.

Tätigkeitsfelder von Assistenzärzten

Viele angehende Ärzte fragen sich: Was erwarten Chefärzte von neuen Assistenzärzten? Auf einen Assistenzarzt kommen im täglichen Klinikalltag Aufgaben zu, die über das medizinische Fachwissen und über Inhalte des Studiums hinausgehen. Er ist für die Betreuung und Versorgung der Patienten auf einer oder mehreren ihm zugeteilten Stationen verantwortlich. Häufig hört man deshalb auch die Bezeichnung Stationsarzt. Ein Stationsarzt leitet und führt eine oder mehrere Stationen mit allen anfallenden Aufgaben. Der Assistenzarzt ist dem Oberarzt unterstellt. Seine Aufgaben umfassen unter anderem die ärztliche Aufnahme und Untersuchung neuer Patienten, die Erstellung eines Behandlungsplans und die Verordnung von Medikation. Hier ist nicht nur medizinisches Fachwissen gefragt, sondern auch Koordinationstalent und Teamfähigkeit, da viele organisatorische Aufgaben anfallen und eine enge Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal unumgänglich ist. Je nach Fachrichtung werden Assistenzärzte auch unter Anleitung in Operationen eingesetzt und unterstützen den jeweiligen Ober- oder Chefarzt.